DE895138C - Einrichtung zum Zu- und Abfuehren des Kuehlmittels an Hohlwalzen mit Innenkuehlung - Google Patents

Einrichtung zum Zu- und Abfuehren des Kuehlmittels an Hohlwalzen mit Innenkuehlung

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DE895138C
DE895138C DEZ174A DEZ0000174A DE895138C DE 895138 C DE895138 C DE 895138C DE Z174 A DEZ174 A DE Z174A DE Z0000174 A DEZ0000174 A DE Z0000174A DE 895138 C DE895138 C DE 895138C
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DE
Germany
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coolant
roller
bearing
cover
cooling
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Expired
Application number
DEZ174A
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English (en)
Inventor
Georg Zeichner
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B27/00Rolls, roll alloys or roll fabrication; Lubricating, cooling or heating rolls while in use
    • B21B27/06Lubricating, cooling or heating rolls
    • B21B27/08Lubricating, cooling or heating rolls internally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Zu- und Abführen .des Kühlmittels an Hohlwalzen 'mit Innenkühlung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Zu-und Abführen des Kühlmittels an Hohlwalzen, insbesondere zum Walzen von Metallen, die sich während des Arbeitsvorganges erhitzen. Die von dem Metall der Walzen aufgenommene Wärmemenge muß bekanntlich abgeführt werden, weil sonst Gefahr besteht, daß sich die Walzenoberfläche sehr bald unerwünscht verändert und die Güte des Walzgutes nachträglich beeinträchtigt.
  • In der Regel wird zur Kühlung Wasser benutzt. Das Kühlmittel wird bei d,n hi.sher üblichen Ausführungen durch einen der Walzenzapfen jeder Walze geleitet und durchfließt dabei ein fest angeordnetes Zuleitungsrohr, das mit Abstand in ein sich ' mit der Walze drehendes Rückleitungsmundstück hineinragt. Zweckmäßig wird das Kühlmittel so geführt, daß es im Gegenstrom die Walzen durchfließt.
  • Zur Kühlmittelführung ist ferner auch schon ein Rohr in dem Walzenhohlraum koaxial vorgesehen worden, das von dem zufließenden Kühlmittel durchströmt wird und aus dessen Ende das letztere frei austritt, um den Kühlraum in entgegengesetzter Richtung zu durchfließen.
  • Die bekannten derartigen Einrichtungen machen aber eine recht umständliche Abdichtung dieser Kühlmittelführungen im Innern der Walze mit den außenliegenden Zuleitungsrohren notwendig. Verwendet werden im allgemeinen stopfbüchsenartige Packungen oder eingeschliffene Sitzflächen in Verbindung mit besonders durchgebildeten Druckfedern. Solche Dichtungselemente werden sehr bald bei einem Betrieb mit sich drehenden schweren Metallkörpern, wie sie die Walzen eines Walzwerkes darstellen, undicht. Die Undichtigkeit hat ihren Grund in der Abnutzung der aufeinander gleitenden Dichtungsflächen.
  • Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist auch schon im einschlägigen Schrifttum vorgeschlagen worden, auf eine besondere Abdichtung des Kühlmitteleintrittsrohres mittels Packungen u. dgl, zu verzichten. Erreicht ist dies durch eine ständige Zunahme des Querschnittes des Rücklaufkanals im Innern der Walze, so daß daselbst ein erheblich kleinerer Druck herrscht als im Zuflußrohr. Die Abdichtung braucht daher nur der Größe dieses Druckes Rechnung zu tragen und reicht in Form einer Labyrinthdichtung aus.
  • Bei den meisten Walzwerksbetrieben darf jedoch auch der Druck des zurückfließenden Kühlmittels einen bestimmten Mindestwert nicht unterschreiten, wenn die Walzen ausreichend gekühlt werden sollen und der Durchfluß keine Störung erfahren soll.
  • Alle bisher benutzten Einrichtungen zum Kühlen der Walzen leiden weiterhin an dem Übelstand eines weniger sauberen Betriebes, so daß keine Gewähr für die Erzeugung von einwandfreiem Walzgut gegeben ist.
  • Zur Verunreinigung trägt vor allen Dingen austropfendes oder umherspritzendes Kühlwasser wesentlich bei, insbesondere dann, wenn das zurückströmende Wasser im freien Strahl in einen Auffangbehälter fließt.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, sowohl -einen durchaus sauberen Betrieb zu schaffen als auch dafür zu sorgen, daß ein ausreichender Kühlmitteldruck innerhalb der Walzenzapfenbohrung vorhanden ist. Darüber hinaus wird durch die Erfindung das Schmier- und Kühlmittel für das Lager auch gleichzeitig für die Kühlung der Walze verwendet.
  • Es ist zwar bei Vertikalwalzen bekannt, aus Kern und Mantel bestehende Achsen, die in RotgußbÜchsen laufen, dadurch zu schmieren und zu . kühlen, daß Schmier- und Kühlkanal getrennt voneinander im Mantel vorgesehen sind und von diesen Sonderleitungen eine Anzahl Bohrungen ausgeht, durch welche das Schmiermittel einerseits und das Kühlmittel andererseits zwischen die Achsen und die Rotgußbüchse gelangen können. Eine solche Ausbildung der Kühl- und Schmiermittelversorgung läßt sich jedoch nicht sinngemäß auf Horizontalwalzen normaler Ausführung ohne weiteres übertragen.
  • Erfindungsgemäß ist zur Führung des Kühlmittels bei einer Innenkühlung für Hohlwalzen, die insbesondere zum Walzen von Metall dienen und bei denen das Kühlmittel in der Mitte der Walze durch ein koaxial angeordnetes Rohr zufließt und dasselbe in entgegengesetzter Richtung auf seinem Rückweg umspült, ein Lagerabschlußdeckel zur Zu-und Rückführung des Kühlmittels aus dem Walzeninnern nach außen vorgesehen. Dabei ist darauf Wert gelegt, daß Stopfen und angeschliffene Sitzflächen oder _ stopfbüchsenartige Packungen vermieden sind.
  • Die Abbildungen veranschaulichen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung.
  • Abb. z ist eine Ansicht auf den Lagerdeckel; die Abb. 2 und 3 sind Schnitte in Richtung I-1 und II-II.
  • Das Kühlmittel läuft bei d ein, durchfließt die Bohrung b des Lagerkörpers und gelangt über die Bohrung c in eine besonders im Lagerdeckel d vorgesehene Bohrung e, um von da aus in ein feststehendes Zuflußrohr f im Innern der Bohrung des Lagerzapfens zu kommen (Abb. 2). Das Kühlmittel, das vorteilhaft aus einer Wasserölemulsion besteht, nimmt alsdann seinen Weg durch den das Rohr f umgebenden Raum g und gelangt in den Lagerabschlußdeckel, woselbst es den frei bleibenden Raum h durchströmt (Abb. 3). Es findet seinen Weg durch die Bohrungen i und k nach dem Rücklauf n. Die Wasserölemulsion für die Kühlung der Walze dient gleichzeitig zur Schmierung und Kühlung des Walzenzapfens in dem Lager m. Die Kühlvorrichtung für die Walze ist somit an die Umlaufkühl- und -schmiervorrichtung des letzteren angeschlossen und hat mit dieser den gleichen Zu-und Rücklaufkanal.
  • Die Umlaufrichtung für das Kühlmittel im Lagerabschlußdeckel kann umgekehrt werden. Die erfindungsgemäße Kühleinrichtung wirkt sich auch besonders günstig insofern aus, als es gelingt, die Walze auf einer weitgehend gleichmäßigen Temperatur zu halten.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zum Zu- und Abführen des Kühlmittels an Hohlwalzen mit Innenkühlung, insbesondere zum Walzen von Metallen, unter Verwendung einer Kühlmittelzulaufleitung, die koaxial im Innern des Hohlraumes der Walze verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermeidung von Stopfen und angeschliffenen Sitzflächen oder stopfbüchsenartigen Packungen der Lagerabschlußdeckel (d) zur Zu- und Rückführung des Kühlmittels aus der Walzenlagerung heraus dient.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuflußkanal i(c) im Lagerdeckel (d) mit dem koaxialen Innenrohr (f) und der Ablaufkanal (a) im Deckel (d) mit dem das Rohr (f) umgebenden Kühlraum @(g) der Walze verbunden sind.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuflußkanal (c) über einen im Deckel (d) vorgesehenen Raum (e) mit dem Innenrohr (f) und der Abflußkanal (i) über einen Raum (h), der sich zwischen der Stirnseite des Walzenzapfens und dem Deckel (d) befindet, mit dem Kühlraum (g) verbunden sind. q..
  4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Innenfühlung der Walze vorgesehene Leitung der Leitung .des gemeinsamen Schmier- und Kühlmittels für das Lager (m) des Walzenzapfens parallel geschaltet -ist.
  5. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis :4, dadurch gekennzeichnet, , daß die Umlaufrichtung für das Kühlmittel umkehrbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 620 581, 712 156, 465622.
DEZ174A 1949-12-17 1949-12-17 Einrichtung zum Zu- und Abfuehren des Kuehlmittels an Hohlwalzen mit Innenkuehlung Expired DE895138C (de)

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DE895138C true DE895138C (de) 1953-11-02

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE465622C (de) * 1927-06-28 1928-09-22 Heinrich Noleppa Vorrichtung zum reibungslosen Ein- und Abfuehren von Kuehlfluessigkeit in das Innerevon Walzen
DE620581C (de) * 1931-08-07 1935-10-30 Morgan Construction Co Gleitlager fuer den abgesetzten Zapfen einer Walzwerkswalze
DE712156C (de) * 1937-12-30 1941-10-14 Fried Krupp Akt Ges Lagerung von Walzen, insbesondere von Kaltwalzwerken

Patent Citations (3)

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DE620581C (de) * 1931-08-07 1935-10-30 Morgan Construction Co Gleitlager fuer den abgesetzten Zapfen einer Walzwerkswalze
DE712156C (de) * 1937-12-30 1941-10-14 Fried Krupp Akt Ges Lagerung von Walzen, insbesondere von Kaltwalzwerken

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