DE895076C - Heissgaskolbenmaschine mit einer Vorrichtung zum Versorgen eines oder mehrerer Arbeitsraeume der Maschine mit Arbeitsmittel - Google Patents

Heissgaskolbenmaschine mit einer Vorrichtung zum Versorgen eines oder mehrerer Arbeitsraeume der Maschine mit Arbeitsmittel

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DE895076C
DE895076C DEN4420A DEN0004420A DE895076C DE 895076 C DE895076 C DE 895076C DE N4420 A DEN4420 A DE N4420A DE N0004420 A DEN0004420 A DE N0004420A DE 895076 C DE895076 C DE 895076C
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DE
Germany
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hot gas
gas piston
piston machine
storage vessel
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DEN4420A
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English (en)
Inventor
Albert August Dros
Evert Hellingman
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Koninklijke Philips NV
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Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/045Controlling
    • F02G1/05Controlling by varying the rate of flow or quantity of the working gas

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Heißgaskolbenmaschine mit einer Vorrichtung zum Versorgen eines oder mehrerer Arbeitsräume der Maschine mit Arbeitsmittel Die Erfindung betrifft eine Heißgaskolbenmaschine mit einer Vorrichtung zum Versorgern eines oder mehrerer Arbeitsräume deir Maschine mit Arbeitsmittel, wobei diese Vorrichtung zumindest ein Vorratsgefäß für das zu liefernder Mittel enthält. Hilerbeii soll untrer einer Heißgaskolbenmaschine ein Heißgaskolbenmotor, eine nach dem umgekehrten Heißgaskolbenmotorprinzip arbeitende Kühlmaschine und eine Wärmeipumpe verstanden werden. Solche Heißgaskolbenmaschinen sind bükannt. Bei diesen bekannten Maschinen wird das Arbeitsmittel bei denn gleichen Druck zugeführt und/odeir abgeführt. Ddies,er Druck kann dem niedrigsten, während eines Kreislaufes auftretenden Druck entsprechen. Es ist aber auch möglich, daß dieser Druck höher als der niedrsigste Druck ist; er kann beispielsweise gleich dem höchsten, während eines Kreislaufes auftretenden Druck sein.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis, zugrunde, daß es Vorteile bietet, das gasförmige Mittel bei dem nahezu niedrigsten Druck zum Kreislauf zuzusetzen und das gegebenenfalls abzuführende Mittel beji dem nahezu höchsten Druck abzuführen. Diiesem Zweck dient eine Vorrichtung zum Versorgen eines oder mehrerer Arbeitsräume der Maschine mit Arbeitsmittel, die gemäß der Erfindung drei folgernden Merkmale aufweist: Das Vorratsgleirät steht ben diie ser Vorrichtung mittels einer Zuführungsleitung, in der eine Reduziervorrichtung und ein Rückschlagventil enthalten sind, mit einem oder mehreren Arbeitsräumen den Maschine in Verbindung; dieses Rückschlagventil liegt zwischen der Reduziervorrichtung und dem Arbeitsraum und,ist derart angeordnet, daß nur Mitteil aus dem Vorratsgefäß dem Arbeitsraum zuströmen kann, wobei die Maschine mit einer auch mit dem Arbeitsraum oder den Arbeitsräumen verbundenen Abführungsleitung versehen ist,, die ein Rückschlagventil und eine Reiduziervorrichtung enthält, in welchem Fall das Rückschlagventil zwischen dem Arbeitsraum und der Reduziervorrichtung biegt und derart angeordnet ist, daß nur Mittel aus dem Arbeitsraum abgeführt werden kann.
  • Mittels der Bauart! nach der Erfindung kann eine, schnelle und wirksame, Riegeilung deir Heißgaskolbenmaschine erziiielt werden, die Durchlaßverlustes können gering sehn und die Vorrichtung kann baulich eünfach ausgebildet sein.
  • Die Reduziervorrichtung kann auf verschiedene Weise ausgebildet sein; es kann beispielsweiser ein Ventil, ein Schieber oder ein Hahn als Reduziervorrichtung benutzt werden.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung steht die Abführungsleiitung über die zweite Reduziiervorrichtung mit dem Vorratsgefäß in Verbindung. Auf diese Weise kann das Zu liefernde Mittel nach Lieferung wieder in das Vorratsgefäß zurückkehren, so daß das Arbeitsmittel unter hohem Druck, wenn es aus dem Arbeitsraum der Maschine abgeführt wird, nicht verlorengeht. Auch kann infolgedessen der Druck des Vorratsgefäßes konstant gehalten werden.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung kann auch Verwendung finden, wenn die, Heißgaskolbenmaschine mit mehreren Arbeitsräumen versehen ist, in denen sich gleiche Kreiisläufe abspielen. Eine solche Maschine wird oft als Mehrkreislauf maschine bezeichnet. In dieseelm Fall genügt eine einzige Beschaffungsvorrichtung für sämtliche Kreisläufe. Zu diesem Zweck weist die H.oißgaskolb,enmaschine@ in. Weiterbildung der Erfindung das Kennzeichen auf, daß eine Anzahl von Arbeiitsiräumen für die Maschine sowohl an die Zuführungsleütung als, auch an die Abführungsletitung für das zu liefernde Arbeitsmittel parallel geschaltet sind, wobei jeder Arbeitsraum sein eigenes, System von Rückschlagventilen besitzt.
  • Der Druckpegel des A=rbeitsmitpüols in dem Arbeitsraum der Maschinei kann durch Änderung des unter Zuhilfenahme; der Reduziervorrichtung erhaltenen Druckpegel;s gerändert werden. Es ist zu diesem Zweck gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung erwünscht, daß beide Reduziervo-rrichtungen miteinander verkoppeilt sind.
  • Bei dieser letzten Ausführungsform kann eis auch nützlich sein, beide Reduziervorrichtungen mit einer gemeinsamen Meßvorrichtung zu versehen, die direkt oder indirekt dein mittleren Druck in dien Arbeitsraum der Maschine mißt. Diesle Meßvorrichtung kann unter anderem als Kontrollgerät für den Zustand, ih denn sich die Maschine befindet>, benutzt werden, es ist aber auch möglich, die Meßvorrichtung als Betätigungsmechanismus für die Reduziervorrichtung zu benutzen. Der Regelbereich der Vorrichtung kann vergrößert werden, wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Vorrichtung mit einer an die Abführungsleitung angeschlossenen Leistung versehen ist, diel zu dem zwischen der Anschlußsbelle dieser Leitung und dem Vorratsgefäß verlaufenden Teil der Abflußleitung parallel geschaltet ist und einen Kompressor enthält, der derart geschaltet! ist, daß dass dem Vorratsgefäß zuströmende Mittel komprimiert werden kann, Die Vorrichtung kann auch zum Anlassen der Heißgaskolbenmaschine verwendet werden. In diesem Fall ist jedoch vor allem sehr viel Luft nötig, so daß der Druckpegel im Vorratsgefäß stark absinken würdet.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Erfindung, bei der diie Vorrichtung mit einem Kompreissor versehen ist, kann die beim Anlassen gebrauchte Luft ergänzt werden, wenn gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Kompressor auch Atmosphärendruck ansaugen kann.
  • In gewissen Fällen wird es möglich sehn, daß die Regelung der Heißgaskolbenmaschine sich schneller vollziehen muß. Es kann deshalb erwünscht sein, daß dib vorsehend beschriebene Regelvorrichtung kombiniert wird mit einer Notregelvorrichtung. Zu diesem Zweck stehen. gemäß einer weiter-,en Ausführungsform der Erfindung die Zuführungsleitung und die Abführungslohung über eine Kurzschlußleitung, in der eine Reduziervorrichtung enthalten ist, miteinander in Verbindung. Es kann hierbei erwünscht sein, daß gemäß einer weiternen Ausführungsform der Erfindung die Reduziervorrichtung in der Kurzschlußleitung mittels des Regulators gestetuert wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Fig. i stellt schematisch das Riegelsystem nach der Erfindung dar, und in dien Fig.2 und 3 ist gleichfalls schematisch, aber eingehender, eine Heißgaskolbenmaschine veranschaulicht, dito mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung versehen ist; Fig. q. ist di;e Schaltung einer Mehrzylindermaschinle.
  • In Fsig. i isst mit i der Arbeitsraum einer Heißgaskolbenmaschine bezeichnets dessen Bauart in Fig.2 eingethender dargestellt ist. Das Volumen dieses Arbeitsraumes wird mittels des Kolbens a ge-ändiert. Die Vorrichtung ist mit einem Vorratsgefäß 3 verstehen, in denn Arbeitsmitfiel enthalten ist. Das Gefäß steht mittelG@ der Leitung ,4, d"-,r Reduziervorrichtung 5 und des Rückschlagventils 6 mit dem Arbeitsraum i in Verbindung. Auch steht der Arbeitsraum i über das Rückschlagventil 7, die Reduz.iervorrichtung 8, die Leitung g und das Rückschlagventil io ebenfalls mit dem Vorratsgefäß. 3 in Verbindung. DieReduziervorrichtungen 5 und 8 sind beii; dieser Regelvorrichtung in Form von Drosselschiebern gestaltet. Zu diesiem Zweck sind die Schieber i i bzw. 12 vorhanden., mittels deren der Druck des Mittels reduziert werden kann. Um die Nachsbellkräfte, dieser Schieber möglichst klein zu halten, sind die i Räume unter den Schiebern mittels der Kurzschlußkanäle 13 bzw. 14. mit den Räumen über den Schiebern verbunden. Betidee Reduziervorrichtungen sind unter Zuhilfenahme des Gestänges 15, 16 und 17 miteinander gekuppelt, so daß durch Nachstellung deos.Armes, 18, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme des Regulators., beides Schieber gleichzeitig nachgestellt werden können.
  • Die Vorrichtung isst ferner mit einem Eompressor ig verstehen. Dieser Kompressor ist mittels der Leiitunge:n 2o und 21 an die Abführungsleitung g angeschlossen. Auch kann dieser Kompressor über die Leitung 22 und das Rückschlagventil 23 Atmosphärenluft ansaugen.
  • Die in der Figur dargestellte Vorrichtung ist mit einer Schnellregelvorrichtung kombiniert. Diese Schnellregelvorrich,tung besteht aus der Leitung 24., dem Reduzierventil 25 und der Leitung 26. Die Reduziervorrichtung 25 ist in ähnlicher Weise wie die vorstehend beschriebenen Reduziervorrichtungen 5 und 8 in Form eines Dross#eil,schiieb.e!rs gestaltet. Zum Unterschied aber gegenüber den. Drosselsch.ieh.-rn i i und 12 besitzt der Drosselschieber 27 einen Teil mit kleinerem Durchmesser 28, wodurch ein Ringlcanal entsteht" über welchen die Leitung 26 mit der Leitung 24 kurzgeschlossen werden kann. Der Drosselschieber 25 kann unter Zuhilfenahme des Ge-stängeis 29 vom Regulator betätigt werden.
  • Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Wenn während des Betriebes der Maschine Arbeitsmittel aus dein Arbeitsraum i der Maschine, abfließt oder wenn die Maschine eine größere Leistung liefern soll, wird aus dem Vorratsgefäß 3 über die Leitung 4, die Reduziervorrichtung 5 und das Rückschlagventdl6 Arbeitsmittel zu dem Arbeitsraum zugesetzt. Der Druck des dem Arbeitsraum zugeführten Mittels wird durch die Reduzieirvorrichtung 5 geregelt. Während jener Momente, in denen der Druck im Arbeitsraum niedriger ist als der Druck in der Leitung nahe, beim Rückschlagventi:l 6, strömt Arbeitsmittel in den Arbeitsraum. Nimmt jedoch z. B. wähnend der Kompression der Druck im Arbeütsraum i zu, so daß dieser höher wird als der Druck in der Leitung nahe beim Rückschlagventil 6, so schließt sich dieses Rückschlagventil, so daß kein Arbeitsmittel aus dem Arbeitsraum über das vorstehend angegebene Leitungssystem nach dem Vorratsgefäß zurückströmen kann. Der Kreislauf in dem Arbeitsraum der Maschine stellt sich infolgedessen derart ein, daß der Minimumdruck während -eines Kreislaufes gleich dem Druck des Ersatzmittels ist, nachdem dieses das Reduzierventil 5 passiert hat.
  • In der Abführungsleitung, in der Nähe des Rückschlagventils 7, wird in ähnlicher Weiset, -,vie dies vorstehend für die Zuführungsleitung angegeben ist, stets der höchste für einen. Kreislauf auftretende Druck vorhanden sein. Der Druck des Mittels in diesem kann mittels der Reduziervorrichtung 8 erniedrigt werden, so daß er dem Druck im Vo.rratisgefäß 3 entspricht:, und dass Arbeitsmittel über die Leitung g und das Rückschlagventil io dem Vorratsgefäß zugeführt werden kann.
  • Soll jedoch die Heißgaskolbenmaschine eine kleinere Leistung liefern, !d.11. idaß die sich am Kreislauf beteiligende Menge des Arbeitsmittels verkleinert werden soll, so wird der Schieiter 12 der Regelvorrichtung 8 derart verschoben, daß der Druck in dem Raum nahe beim Rückschlagventil 7 absinkt und Arbeitsmittel aus dem Arbeitsraum i über das Rückschlagventil 7, die Reduzierv orrichtiung 8, die Leitung g und das Rückschlagg-entil io nach dem Vorratsgefäß 3 zurückgeführt! wird. Infolge der Kopplung der Schieber i i und i2 mittels des Gestänges. 15, 16, 17 wird bei einer Verringerung der Reduktion des, Reduzierventils 8 eine Vergrößerung der Reduktion des Reduzierventils 5 auftreten. Der Druckpegel in dem Arbeitsraum der Maschine s@t:allt sich nun derart ein, daß der neue Maximaldruck und Minimaldruck den Drücken des reduzierten Mittels entsprechen.
  • Soll die Heißgaslcolbeinmaschine angelassen -,v.e:rden, so wird im allgemeinen das Volumen des Vorratsgefäßeis 3 für die i zum Anlasen. der Maschine erforderliche Luftmenge zu klein sein. Um dieses Anlassen über das Vorratsgefäß jedoch dennoch zu ermöglichen, ist der Kompressor ig vorgesehen, der Atmosphärenluft über die Leistung 22, das Rückschlagvenbil 23, den Kompressor ig und die Leitung 21 in das Vorratsgefäß 3 preßt. Dieser Kompressor wird jedoch auch dazu benutzt, den Regielbereich der Vorrichtung bedeutend zu vergrößern, da mittels dieses Kompressors der Druck des in der Leitung g befindlichen Mittels über diesen Kompressor erhöht werden kann, so daß auch der Druckpegel im Vorratsgefäß erhöht werden kann.
  • Die Vorrichtung ist ferner mit einer Notregelung versehen, die aus der Leitung 24, der R@eduz.iervorrichtung 25 und der Leistung 26 besteht. Soll schnell der Druck des Arbeitsmittels in der Maschine herabgesetzt werdein, so kann die Zu- und Abführungsleiitung kurzgeschlossien werden, wodurch ein-, Nivellierung eintritt und der Maximaldruck des Zyklus: absinkt. Bei cin.°r entsprechenden Lage des Schiebers 27 verbindee der ringförmige Raum, der infolge i des Teileis 28 mit kleinerem Durchmesser entstanden ist!, die Leitungen 24 und 6. Dliese Notregelung kann über die Stange 29 durch einen nicht dargestellt-,n Regulator vorgenommen werden.
  • Die Heißgaskalbenmaschine in Fig. 2 ist als Heißgasmotor ausgebildeit und mit einem Zylinder 30 versehen, in dem sich ein Verdränger 31 und ein Kolben 32 auf- und abwärts be«-eg-,n können. Sowohl der Verdränger 31 als auch der Kolben 32 sind durch Pletre'lgeistänge 33 bzw. 34 mit einer gemeinsamen Kurbelwelle 35 verbunden. Der Raum über dem Verdränger steht mittels des Erhitzers 37, des Regenorators 38 und des Kühlers 39 mit dem Raum 4.0 zwischen dem Verdränger 31 und dem Kolben 32 in Verbindung. Der Raum 36 ist der sogenannte «-arme: Raum des Heißgaskolbenmotors. Der Raum q.o i,s,t der gekühlte, Raum des Motor s. Dem Erhitzer 37 und dem warmen Raum 36 wird kalorische Energie zugeführt. Zu diesem Zweck ist der Brenner 41 vorhanden, deissen Verbrennungsgase über den Erhitzer strömen und die Maschine an der Stelle 42 verlassen.
  • Zum Ändern der Leistung der Heißgaskolbenmaschine oder zum Ersetzen der Durchlaßverluste ist die Maschine mit einer Vorrichtung zum Beschaffen des Arbedtsm,i,ttels versehen. Diesem Zweck dient die Leitung 43.
  • In Fig. 3 ist die sich an diese Leitung 43 anschließende Vorrichtung in größerem Maßstab dargestellt. Die Leitung 43 teilt sich in die Leitungen 44 und 45, deren jede ein Rückschlagventil 46 bzw. 41"/ enthält. Diese Rückschlagventila sind derart angeordnet, daß Axbentsrnnttel aus der Leitung 44 durch die Leistung 43 nach dem Arb iitsraum der Maschine zuströmen und daß Arbeitsmittel durch das Rückschlagventil 47 in dieLeitung 45 abströmen kann.
  • Sowohl die Leitung 44 als auch die Leitung 45 stehen mit einem Reiduzierventil 48 bzw. 49 in Verbindung. Die Wirkung beider Reduzäervent#ile ist miteinander verkoppelt. Die Reduziervorrichtung der Leitung 44 .ist mit einem Raum 50 versehen, der teilweisen von einem Balg 51 begrenzt wird. Das Reduzierventil 48 ist mit einer Stange 52 versehen, die mit ihrem Ende an dem äußeren Teil des Balges anliegt. Der Raum 53 hinter dem Reduzierventil 48 steht mittels der Leitung 54, in der das Ventil 55 enthalten is@4 miti dem Vorratsgefäß 56 in Verbindung. Der Balg 51 ist an seinem äußerem Teil mit einem-Bügel 57 versehen, der zusammen mit dem Balg in denn Gehäuse 58, das auf seiner einen Seite mit Schraubengewinde 59 versehen ist, vor- und zurückbewegbar ist. Auf das Gehäuse 58 kann ein Deckel 6o aufgeschraubt werden, durch den eine auf dem Bügel 57 aufruhende Feder 61 gespannt und dadurch der Balg 51 mehr oder weniger zusammengedrückt werden kann. Auf den Bügel 57 wirkt der um den festen Drehpunkt 63 drehbare Hebeil6z, gegen dessen anderes Ende dis Ventilspindel 64 anliegt, über welche das Ventil 49 geöffnet und geschlossen werden kann.. Beide Ventile 48 und 49 werden mittels. der angedeuteten Federn 65 bzw. 66 auf ihren Ventilsitz gedrückt. Hinter dem Reduznerventil 49 schließt sich an den Raum 67 der Reduziervorrichtung die Leitung 45 an. Der vor diesem Reduzierventil befindliche Raum 68 steht über die Leitung 69 mit dem Vorratsgefäß 70 in Verbindung, welches seinerseits wiederum mittels der Leitung 7i, in der die Reduziervorrichtung 72 enthalten ist, mit, dem Vorratsgefäß 56 in Verbindung steht. Das Leitungssystiem der vorstehend beschriebenen Vorrichtung bildet eine geschlossenes Einheit; da jedoch Arbaaitsrnittel aus der Heißgaekolbenmaschine abfließen kann, so daß auf dieDauer Arbeitsmittel verlorengehen würdet, ist das Vorratsgefäß mit einem Kompressor 73 versehen, mittels dessen Arbeitsmittel dem Vorratsgefäß zugeführt weirden kann.
  • Die Vorrichtung wirkt folgendermaßen: Soll die Leistung des Heißgaskolbenmoters@ vergrößert werden, so muß der Druckpegel in dar Heißgaskolbenmaschine erhöht und mehr ArbeitsmItteil zugeführt werden. Zu diesem Zweck wird der Schraubendeckel 6o derart. gedreht, daß die Feder 61 zusammengedrückt und- das Ventil 48 etwas geöffnet wird. Infolgedessen wird Arbeitsmittel aus dem Vorratsgefäß 56 über das geöffneten Ventil 55 und die Leitung 54 dem Arbeitsraum 5o zugeführt. Dadurch steigt der Druck im Arbeitsraum 5o und folglich auch in der Leitung 44 und in der Leitung 4-3 an. Der Minimaldruck des Arbenttsmittels in dem Arbeiitsraum der Maschine steigt auch an -und gleicht sich auf die Dauer dem Druck in der Leitung 43 an. Das, Ansteigen des; Druckes im Raum 5o hält so lange an, bis die Kraft am oberen Teil des Balges 5 i, zuzüglich des Druckes der Feder 65, gleich der Kraft der Fedeir 61 :ist. Wenn dies der Fall ist, schließt sich das Ventil 48 wieder und der Zyklus in dem Arbeitsraum der Maschine befindet sich auf einem höheren Pegel. Infolge des Ansteigens des Minimaldruckes hat auch der Maximaldruck zugenommen. Es kann jedoch kein Arbeitsmittel entweichen., da das Ventil 49 geschlossen ist. und geschlossen bleibt.
  • Soll jedoch die Leistung des Heißgaskolbenmotors verringert werden, durch Verminderung des Druckpegels im Zyklus, so kann man den Schraubendeckel 6o derart verdrehen, daß die Spannung der Feder 61 abnimmt. Infolgedessen wird dass Gleichgewicht am Balg 51 und am Bügel 57 unterbrochen, wodurch der Balg 51 bestrebt ist, sich auszudehnen und sich von der Ventilspindel 52 entfernt. Infolgedessen wird der Hebel 6a um seinen Drehzapfen. 63 gedreht, und dass Ventiil 49 wird mittels der Ventilspindel 64 gegen den Druck der Feder 66 geöffnet. Das Arbeitsmittel entweicht dann über den Raum 67, 68 und die Leitung 69 nach denn Vorratsgefäß 70. Auf diese Weise sinkt der Maximaldruck des Zyklus, und da das Verdichtungsverhältnis stets unverändert bleibt, trinkt auch der Minimaldruck ab. Dies hat zur Folge, daß auch der Druck in der Leitung 44 und folglich auch im Raum 5o absinkt, wodurch der Balg wieder unter der Einwirkung der Feder 61 nach rechts verschoben wird, so daß auch der auf das Ventil 49 ausgeübte Druck abnimmt. Dies setzt sich soweit fort, bis das Ventil 49, wieder geschlossen ist und der Druckpegel des Zyklus sich erneut eiingesteillt hast.
  • Diese Regelvorrichtung kann auch bei einer Mehrzylindermaschine verwendet werden; zu diesem Zweck weist die in Fig. 4 schematisch darge:-stellte Mehrzylindermaschine vier-Arbeitsräume 8o, 8i, 82, und $3 auf. Jeder Arbeitsraum besitzt ein eigenes System von Rückschlagventiden, und zwar 85 und 86 bzw. 87 und 88, 89 und go, gi und 92. Die Leitungen 93, 94 95, 96, in denen die Rückschlagventüle 8,5 bzw. 87, 89 und gi enthalten sind, schließen sich an eine geneinsame Leitung 97 an, welche die Zuführungsleitung für das Arbeütsmittel ist: Diese Leitung 97 entspricht der Leitung 45 der Fig. 3.
  • In den Leitungien.98, 99, ioo und ioi sind dien Rückschlagventila 86 bzw.. 88, go und 92 enthalten. Die erwähnten Leitungen schließen sich an eine gemeinsame Leitung io2 an, die die: Abführungsleitung des Arbeitsmittels ist und die der Leitung 44. der Fig. 3 entspricht. Die Vorrichtung entspricht im übrigen ganz der Vorrichtung nach Fig. 3 und arbeitet auf ähnliche Weiisie.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heißgaskolbenmaschine mit einer Vorrichtung zum Versorgen eines oder mehrerer Arbeittsräume der Maschine mit Arbeitsmittel, wobei dieseVorrichtung mindestens einVorratsgeifäß für das zu liefernde Mittel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Vorratsgefäß mittels einer Zuführungsleitung, in der eine Reduziervorrichtung und ein Rückschlagvontil enthalten sind, mit einem oder mehreren Arbeitsräumen der Maschine in Verbindung steht, wobei dieses, Rückschlagventil zwischen der Reeduziervorrichtung und ziem Arbeitsraum gelegen und derart angeordnet ist, daß nur Mittel aus dem Vorratsgefäß dem Arbeitsraum zuströmen kann und daß die Maschine. mit einer auch mit denn Arbeitsraum oder den. Arbeitsräumen verbundenen Abführungsleitung versehen ist, die ein Rückschlagventil und eine Reduziervorrichtung enthält, wobei das. Rückschlagventil zwischen dem Arbeitsraum und der Reduziervorrichtung gelegen und derart angeordnet ist, daß nur Mittel aus dem Arbeitsraum abgeführt werden kann.
  2. 2. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführungsleitung über die zweite Reduziervorrichtung mit dem Vorratsgefäß in Verbindung steht.
  3. 3. Heißgaskolbenmas chine nach einem dein vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eins Anzahl von Arbeitsräumen für die Maschine sowohl an die Zuführungsleitung als auch an die Abführungsleitung für das zu liefernde Arbeitsmittel parallel angeschaltet sind und jeder Arbeitsraum seinen ,eigenen Satz von Rückschlagv entilen besitzt. q..
  4. Heißgaskolbenmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichneit, daß dis beiden Reduziervorrichtung-n miteinander gekoppelt sind.
  5. 5. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnete, daß beide Reduziervorrichtungen mit einer gemeinsamen Meßvorrichtung versehen sind, die direkt oderindirekt dien mittleren Druck in dem Arbeitsraum der Maschine m-ißt.
  6. 6. Heißgaskolbenmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit einer an die Abführungsleitung angeschlossenen Leitung versehen ist, die zu dem zwischen der Anschlußstelle dieser Leitung und dem Vorratsgeifäß verlaufenden Teil der Abflußleitung parallel geschaltet ist und einen Kompressor enthält, der derartig geschaltet ist, daß das dem Vorratsgefäß zuströmende Mittel komprimiert werden kann.
  7. 7. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompneissor auch Atmosphärenluft ansaugen kann. B. Heißgaskolbenmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsleitung und die Abführungsleitung über eine eine Reduziervorrichtung enthaltende Kurzschlußleitung miteinander in Verbindung stehen. g. Heißgaskolbenmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Reduziervorrichtung in der Kurzschlußleitung mittels eines Regulators gesteuert wird.
DEN4420A 1951-05-12 1951-09-12 Heissgaskolbenmaschine mit einer Vorrichtung zum Versorgen eines oder mehrerer Arbeitsraeume der Maschine mit Arbeitsmittel Expired DE895076C (de)

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