DE897340C - Regeleinrichtung fuer die Kraftstoffeinspritzpumpe von Verbrennungskraftmaschinen mit Lader - Google Patents

Regeleinrichtung fuer die Kraftstoffeinspritzpumpe von Verbrennungskraftmaschinen mit Lader

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DE897340C
DE897340C DEL3748A DEL0003748A DE897340C DE 897340 C DE897340 C DE 897340C DE L3748 A DEL3748 A DE L3748A DE L0003748 A DEL0003748 A DE L0003748A DE 897340 C DE897340 C DE 897340C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • F02D1/02Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type not restricted to adjustment of injection timing, e.g. varying amount of fuel delivered

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für die Kraftstoffeinspritzpumpe von Verbrennungskraftmasclunen. mit Lader Die Erfindung bezieht sich auf Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere für Luftfahrzeuge, die mit einem Zentrifugal- oder anderem Luftkompressor und Steuermitteln für den Kraftstoff versehen sind, deren Wirksamkeit mindestens teilweise in Wechselbeziehung zu der Drehzahl des Kompressors steht. Eine bekannte Begleiterscheinung der Wirkung eines Zentrifugal-Luftkompressors ist, daß, wenn der Hauptluftstrom auf einen bestimmten Wert gedrosselt wird (die sogenannte Pumpgrenze), ein plötzlich abfallendes oder abreißendes Schwanken des gelieferten Druckes eintreten kann. Diese Erscheinung ist als Pumpen bekannt. Sie hängt mindestens teilweise von der Dichte der den Kompressor durchströmenden Luft ab. Gegenstand der Erfindung ist es, die Kraftstoffsteuerm. ittel zu einem befriedigenden Ausgleichen der Wirkung der infolge wechselnder Temperatur schwankenden Luftdichten heranzuziehen, Die Erfindung schließt ein Kraftstoffstenermittel ein, durch das in befriedigender Weise die Bedingung n = c - 1/i- erfüllbar ist; hierin bedeutet n die Umlaufzahl des Kompressors, T die absolute Temperatur der in den Kompressor eintretenden Luft und c die Konstante.
  • Die Erfindung kann auf verschiedene Weise ver--wirklicht werden. Wenn das Steuermittel in einer Zentrifugalvorrichtung oder einer hydraulischen Vorrichtung besteht, deren Wirkung auf n' abgestimmt ist und durch eine Feder gesteuert wird, so wird die Wirkung der Feder durch einen Bimetallstreifen oder ein anderes dehn- oder deformierbares Mittel ergänzt, das auf Temperaturwechsel unmittelbar von T abhängig anspricht und das an irgendeiiier geeigneten Stelle der Einwirkung der Luft ausgesetzt werden kann; oder anstatt die Lufttemperatur unmittelbar zur Veränderung der Wirkung eines Mittels zur Anpassung der Geschwindigkeit zu benutzen, wird irgendein geeignetes indirekt arbeitendes Verfahren abhängig von der Funktion nIll-T angewendet im Verhältnis der Kompressorauslaß- und -einlaßdrücke P 2 : P 1.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein schematischer Längsschnitt durch eine Pumpe für flüssigen Kraftstoff mit veränderlicher Fördermenge, die eine Ausführung der Erfindung darstellt; Fig. 2 bis 4 sind schematische Teillängsschnitte, die drei andere Ausführungsformen der Erfindung zeigen.
  • Die in Fig. :i dargestellte Pumpe besteht aus einem drehbaren Körperteil a, der in einem Gehäuse b angeordnet ist und gruppiert um seine Achse eine Anzahl Bohrungen c besitzt, in-deren jeder ein entsprechender Kolben d verschiebbar ist. Der Körperteil a kann in irgendeiner geeigneten Weise durch die nicht dargestellte Kraftmaschine, die durch die Pumpe mit flüssigem Kraftstoff versorgt wird, angetrieben werden. Die Kraftmaschine wird mit Luft beschickt durch einen Zentrifugal- oder anderen Kompressor (ebenfalls nicht dargestellt), der durch die Kraftmaschine getrieben wird. Während des Umlaufes des Körperteiles a werden die Kolben d in der einen Richtung durch eine im Winkel verstellbare Taumelscheibe e und in der entgegengesetzten Richtung durch Federn f bewegt. Letztere sind in den Bohrungen c angeordnet und dienen auch dazu, die Stirnfläche des Körperteiles a in Kontakt mit einem Sitz g des Gehäuses b zu halten. Der Sitz g besitzt eine Durchbrechung h, die mit dem Flüssigkeitseinlaß i des Gehäuses b in offener Verbindung steht, und eine andere Durchbrechung j, die mit dem Flüssigkeitsauslaß k des Gehäuses in offener Verbindung steht. Um die oben beschriebene Pumpe in Übereinstimmung mit den veränderlichen Drehzahlen zu steuern, kann der Körperteil a noch als Zentrifugalpumpe wirken. Hierfür ist in dem Körperteil a eine Axialbohrung m vorgesehen, die an ihrem einen Ende mit dem Einlaß i durch eine Durchbrechung n im Sitz g in Verbindung steht und an ihrem anderen Ende mit einer Anzahl radialer Bohrungen o im Körperteil. Die Flüssigkeit fließt vom Einlaß i durch die Bohrung n und wird durch die Zentrifugalwirkung durch die Radialbohrungen o in das Innere des Pumpengehäuses b auf dem Umfang des Körperteiles a ausgeworfen. An einem Ende des Pumpengehäuses b ist ein Zy- linder p gebildet, der geschlossene Enden besitzt. In diesem Zylinder p ist ein Kolben q angeordnet, der durch eine Feder Y belastet ist. Auf der einen Seite des Kolbens ist eine sich durch eine Bohrung des Gehäuses b am inneren Ende des Zylinders erstreckende Kolbenstange s befestigt, die an die Taumelscheibe angelenkt ist. Der innere Teil des Zylinders P, also der Teil nach der Kolbenstangenseite zu, steht in freier offener Verbindung mit dem Auslaß k durch eine Bohrung t im Gehäuse b, und dieser Teil des Zylinders steht außerdem mit dem anderen oder äußeren Teil des Zylinders (der die Feder Y enthält) durch eine verengte Bohrung u in Verbindung. Das äußere Ende des Zylinders p ist mit einem kleinen Kanal v versehen, der an seinem äußeren Ende von einem Sitz für ein Verschlußglied w umgeben ist, das das eine Ende eines zweiarnügen Hebels x bildet. Letzterer ist in seinem mittleren Teil auf dem äußeren Ende des Zylinders schwenkbar gelagert und durch eine Feder y belastet, die das Bestreben hat, das Verschlußglied w auf seinen Sitz zu drücken, Der Hebel x ist in einer Kammer z enthalten, die nahe dem Ende des Gehäuses b gebildet oder befestigt ist und die mit dem Pumpeneinlaß i in offener Verbindung steht. Die äußere Seite der Kammer z ist durch eine Steuermembran 2 begrenzt, die in ihrer Mitte ein Widerlager-3 besitzt, das gegen das eine Ende des Hebels x, das entgegengesetzt zum Verschlußglied w liegt, stößt.
  • Auf der äußeren Seite und teilweise begrenzt durch die Steuermembran 2 ist eine andere Kammer 4 vorgesehen, die mit der obenerwähnten Zentrifugalpumpe durch eine Leitung5 in Verbindung steht. Auch die Steuermernbran 2 ist durch eine Feder 6 belastet, die angeordnet und eingeschlossen in ein Widerlager 7, 8 ist, das auf der Steuerrnembran einerseits und der Kammer 4 andererseits befestigt ist.
  • Angenommen, die Taumelscheibe soll in ihrer maximalen Schrägstellung sich befinden, d. h. in einer Lage, in der die Pumpe ihre maximale Förderleistung abgibt. Die Taumelscheibe wird in dieser Lage so lange verbleiben, wie der Druck in der Kammer 4 und damit die Wirkung auf die Steuermembran 2 unterhalb eines vorbestimmten Wertes sich hält. Unter dieser Bedingung ist das Kanalverschlußglied w in seiner Verschlußlage, und die Flüssigkeitsdrücke auf den beiden Seiten des Kolbens q sind einander gleich. Sobald jedoch der auf die Membran 2 ausgeübte Druck den vorbestimmten Wert überschreitet, wird die Membran das Verschlußglied w von seinem Sitz abheben.
  • DerFlüssigkeitsdruckimäußerenTeildesZylindersp fällt dadurch ab, und der Kolben q wird durch den Flüssigkeitsdruck in den inneren Teil des Zylinders entgegen der Wirkung der Feder r hineinbewegt, was die Taumelscheibe c in Richtung einer Verminderung der Pumpenförderleistung bewegt, bis eüi neuer Gleichgewichtszustand erreicht ist.
  • Aus vorstehendem ergibt sich, daß, da die Stellung der Taumelscheibe c abhängt vom Flüssigkeitsdruck in der Kammer 4 und dieser Druck abhängt von der Drehzahl der Pumpe, letztere durch die Geschwindigkeit der Kraftmaschine gesteuert wird, die ja beide treibt, sowohl die Pumpe als auch den Luftkompressor. Folglich ist die Wirkung der Pumpe in Wechselbeziehung gesetzt zu nI.
  • In Ausführung der Erfindung, wie -sie in Fig. i veranschaulicht ist, wird die Feder 6, die auf die Steuennembran 2 einwirkt, in ihrer Wirkung ergänzt durch einen biegsamen Bimetallstreifen io. Letzterer steht mit der Steuermembran durch einen Stift ii in Verbindung und ist in einer Kammer 12 angeordnet, die nach der Atmosphäre hin geöffnet ist, so daß die erforderliche Steuerbewegung der Membran nicht nur abhängig ist von der normalen Wirk,ung der Flüssigkeit in der Kammer 4 und dem Einfluß der Feder 6, sondern ebenso auch von der Temperatur der Atmosphäre, und zwar so, daß abnehmende Temperatur im Öffnungssinne auf das Verschlußglied w einwirkt.
  • Die Ausführung der Erfindung gemäß Fig. i hängt unmittelbar von der Einwirkung der Temperatur der Atmosphäre ab. Ausdrücklich sei aber darauf hingewiesen, daß auch von irgendeiner anderen Funktion itIll-T Gebrauch gemacht werden kann, für die z. B. in Fig. 2 eine Ausführung gegeben ist. In diesem Beispiel ist eine Pumpe für flüssigen Kraftstoff mit veränderlicher Förderleistung gleich der oben beschriebenen teilweise dargestellt und mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. i bezeichnet unter Hinzufügung des Index i.
  • Der Kanal v' in dem äußeren Ende des Zylinders Plwird gesteuert durch einen Hebel x', derunterWechseleinfluß des Aus- und Einlaßdruckes des Kompressors 13 steht, welch letzterer durch die Kraftmaschine angetrieben wird und dazu dient, an diese Luft zu liefern. Der Hebel x' ist inmitten seiner Enden an einer Membran 14 befestigt, die den Stützpunkt für ihn bildet und die die Unterteilungswand zwischen zwei Kammern 15, 16 bildet. Die Kammer 15 ist mit einem Einlaß 17 versehen, an dem ein Sitz gebildet ist für ein Verschlußglied wl an dem benachbarten Ende des Hebels x'. Durch eine Leitung 18 ist die Kammer 15 an den Kanal v' im äußeren Ende des Zylinders angeschlossen. Die Kammer 15 kann ebenso mit dem Pumpeneinlaß in Verbindung stehen. Angeordnet innerhalb und gelenkig zwischen seinen Enden gelagert in einer anderen Kammer 16 ist ein zweiter Hebel ig. Die Kammer 16 enthält außerdem eine Druckfeder 2o, die auf ein Ende des zweiten Hebels ig, und eine luftleere Kapsel 21, die auf das andere Ende in Gegenrichtung zur Feder auf den zweiten Hebel ig einwirken kann. Zwischen dem federbelasteten Ende des zweiten Hebels ig und dem benachbarten Ende des ersten Hebels x' ist ein Widerlager 2? angeordnet, durch das die Hebel unter Wirkung der Feder 2o das Verschlußglied wl auf seinen Sitz drücken können und hierbei den Durchfluß der Flüssigkeit durch den Kanal v' drosseln. An der Kammer 16 ist eine Unterkammer 23 befestigt, die auf der einen Seite durch eine biegsame Membran 24 begrenzt ist, die als Unterteilungswand zwischen der Kammer 16 und Unterkammer 23 dient. Die Unterkammer 23 kann durch eine Leitung 25 mit dem Auslaß des Kompressors 13 in Verbindung stehen.
  • Ein Stoßstück 26 ist zwischen der Membran 24 und dem ersten Hebel x' in einer Stellung angeordnet, die näher dem Auflager dieses Hebels als dem Widerlager 22 liegt. Die Anordnung ist derart, daß der Kompressorauslaßdruck durch die Membran und das Druckstück 26 auf den ersten Hebel in Richtung einer Öffnungsbewegung des Verschlußgliedes wl entgegen der Wirkung der Feder 2o übertragen wird. Die Kammer 16 kann durch eine Leitung oder Verbindung 27 mit der Einlaßseite des Kompressors 13 verbunden sein, so daß die luftleere Kapsel 21 zur Verminderung der Wirkung der Feder 2o auf den erstgenannten Hebel x' dient, wenn der Kompressoreinlaßdruck fällt und umgekehrt.
  • Das Widerlager 22 zwischen den Hebeln x' und ig ist mit einem Glied 28 verbunden durch irgendeinen geeigneten Einstellmechanismus 29, wobei das Widerlager in Richtung auf das Hebellager oder entgegengesetzt bewegt werden kann, um in irgendeiner Weise die Forderung des erforderlichen Wertes von n/I/-T zu erfüllen.
  • Sobald der Hebel x' durch Veränderung des Verhältnisses zwischen dem Kompressorauslaß- oder -einlaßdruck aus dem Gleichgewicht gerät, wird die Förderleistung der Pumpe entsprechend eingestellt.
  • Anstatt in der in Fig. 2 dargestellten Weise auf den Hebel x' einzuwirken, können die Kompressorauslaß- und -einlaßdrücke auf zwei luftleere Kapseln einwirken, die in entsprechendem Abstand von dem Drehpunkt des Hebels an diesen angreifen, oder es können zwei Membranen oder Kolben auf den Hebel zur Einwirkung gebracht werden, Außerdem kann man, da der erforderliche Kraftstoff dem atmosphärischen Druck proportional ist, die Veränderlichen Kraftstoffmengenzuffuß, Atmosphärendruck und Lufttemperatur zur Aufrechterhaltung des konstanten Wertes von nIV _T benutzen.
  • Das Beispiel einer Einrichtung für diesen Zweck ist in Fig. 3 dargestellt. In diesem Beispiel findet eine Pumpe für veränderliche flüssige Kraftstoffmengen Anwendung, die der in den oben beschriebenen Beispielen gleicht. Ein Teil dieser Pumpe ist dargestellt und mit denselben Bezugszeichen gekennzeichnet wie in Fig. i, nur mit dem Index ?- Bei diesem Beispiel wird zum Steuern des Flüssigkeitsstromes durch den Kanal V2 in das äußere Ende des Zylinders p2 ein Kolben 3o beweglich in der Zylinderkammer 31 angeordnet, die in einem Hohlkörper 32, gebildet ist. Der - Kolben 30 wird durch eine Stange 33 getragen, die sich durch beide Enden der Kammer 31 erstreckt und die mit ihrem einen Ende einen Einlaß 72, durch den Flüssigkeit aus dem Kanal v2 in einen Teil des Hohlkörpers 32 eintreten kann, bildet, der gegenüber der genannten Kammer abgeschlossen ist. Der genannte Kanal und der Einlaß sind miteinander durch eine Leitung j82 verbunden. Der Kolben ist durch eine Feder 34 belastet, die auf das dem Einlaß 171 entgegengesetzte Ende der Kolbenstange 33 einwirkt und die das Bestreben hat, die Kolbenstange in Richtung eines Ab- schlusses des Einlasses zu verschieben. Die Wirkung der Feder 34 ist durch einen Bimetallstreifen 35 oder ein gleichwertiges Mittel ergänzt, das in Abhängigkeit steht zur atmosphärischen Temperatur und das auf das gleiche Ende der Kolbenstange 33 einwirkt wie die Feder, und zwar so, daß es bei abnehmender Temperatur im Öffnungssinne auf die Stange 33 einwirkt. Die Enden der Kammer 31 stehen durch Kanäle 36 mit entgegengesetzten Seiten einer veränderlichen Öffnung 37 in Verbindung, die in dem Körper 32 angeordnet ist und durch welche der flüssige Kraftstoff von der Zuleitung 38, die mit dem Pumpenauslaß zur Kraftmaschine verbunden ist, in Verbindung steht. Die beiden Seiten des Kolbens 30 werden dadurch von verschiedenen Flüssigkeitsdrücken beaufschlagt, die abhängen vor( der Durchflußgröße der Öffnung 37. Diese Durchflußöffnung ist durch einen kegelförmigen Zapfen 39 veränderbar, der axial unter der Wirkung einer Feder 40 und einer luftleeren Kapsel 41 verschiebbar ist. Die Feder 40 wirkt auf den kegelförinigen Zapfen 39 in Richtung der Verkleinerung des Durchflußquerschnittes der Öffnung 37 mittels eines Kolbens 4z, der mit dem Zapfen aus einem Stück oder mit ihm verbunden ist und der in der Kammer 43 des Körpers 32 verschiebbar ist. Die Feder istim äußeren Endteil dieser Kammer angeordnet. Das innere Ende der Kammer 43 ist durch einen verengten Kanal 44 mit einem Raum 45 verbunden, durch den flüssiger Kraftstoff vom Einlaß 172 zu einem Auslaß 46 fließen kann, durch den der Körper mit dem Pumpeneinlaß in Verbindung steht. Der kegelförinige Zapfen 39 ist mit Radialbohrungen 47 und einer axialen Bohrung 48 versehen, durch die das innere Ende der Kammer 43 mit der veränderlichen Öffnung 37 durch Steuerung einer Stange 49 in Verbindung gebracht werden kann, die mit der luftleeren Kapsel 41 verbunden ist. Die letztere ist in einer Unterkammer 5o angeordnet, die am äußeren Ende der Kammer 43 liegt. Die Unterkammer ist mit einer Öffnung 51 versehen, dufch die die Kapsel der Atmosphäre ausgesetzt ist. Die mit der Kapsel 41 verbundene Stange 49 geht durch das äußere Ende der Kammer 43 und tritt in eine Bohrung 52, im äußeren Ende des kegelfönnigen Zapfens 39 ein. Das innere Ende dieser Stange dient zum Abschließen des benachbarten Endes der axialen Bohrung 48 in dem Zapfen, wenn letzterer in eine entsprechende Stellung unter Einfluß des Flüssigkeitsdruckes auf die Innenseite des Kolbens bewegt ist.
  • Ein anderes Verfahren zur Benutzung der Kraftstofffließmenge, des atmosphärischen Druckes und der Temperatur zur Aufrechterhaltung eines konstanten Wertes von nIll-T zeigt Fig. 4, in der gleichwertige Teile mit denselben Bezugszeichen kenntlich gemacht sind unter Hinzufügung des Index 3.
  • Bei diesem Beispiel wird eine Membran 303 angewendet, die zum Teilen der Kammer 31' im Körper 323 in zwei Abteilungen dient. In ihrem Mittelpunkt ist die Membran 303 mit einer axial angeordneten Stange 333 verbunden, die durch die Enden der Kammer 313 geht und deren eines Ende denEinlaß 173, der mit dem obengenannten Kanal in Verbindung steht, abschließen kann. Die Membran 303 ist durch eine Feder 341 belastet, deren Bestreben es. ist, die Stange 333 in Richtung eines Abschließens des Einlasses 173 zu bewegen. Außerdem wirkt auf sie eine luftleere Kapsel 53 ein, die dem atmosphärischen Druck ausgesetzt ist und die auf dasjenige Ende der Stange wirkt, das dem Einlaß entgegengesetzt ist. Der durch die Leitung 383 von der Pumpe zugeführte flüssige Kraftstoff fließt zur Kraftmaschine über ein federbelastetes Ventil 59, das in Abhängigkeit zum Lieferungsdruck der Pumpe steht und das so gestaltet ist, daß die Öffnung zwischen ihm und dem Sitz 60 in einer Weise veränderbar ist, die in Wechselbeziehung steht zu dem auf das Ventil wirkenden Flüssigkeitsdruck. Der Zweck dieses Ventils ist es, den Pumpenlieferungsdruck in lineare Funktion zu dem Flüssigkeitsmengenstrom zu setzen. An einer Stelle'zwischen der Pumpe und dem Ventil steht die Leitung 383 mit einem verengten Nebenkanal 54 in dem Hohlkörper 323 in Verbindung. Der genannte Nebenkanal steht mit einem Raum 55 im Körper durch eine veränderliche Öffnung 373 in Verbindung. Der genannte verengte Kanal 54 und der Raum 55 sind durch Kanäle 363 mit der Kammer 313 mit entgegengesetzten Seiten der Membran 303 verbunden'. Der genannte Raum 55 steht mit einer Öffnung 56 in Verbindung, durch die der Körper mit dem Pumpeneinlaß verbunden sein kann. Der Durchgangsquerschnitt der Öffnung 373 ist durch eine Nadel 57 veränderlich, die axial durch eine Bourdonröhre 58 oder ein anderes von der Atmosphärentemperatur abhängiges Glied axial verschiebbar ist. Hieraus ergibt sich, daß die Membran 3o3 in Abhängigkeit vom atmosphärischen Druck und ebenso vom Flüssigkeitsdruck steht, der direkt der Durchflußmenge des flüssigen Brennstoffes von der Pumpe und umgekehrt dem Wurzelwert aus der Temperatur proportional ist.
  • Die Erfindung ist nicht auf die vorbeschriebenen Beispiele beschränkt, sie kann in zahlreichen Ab- wandlungen in anderer Weise ausgeführt werden, sofern nur die Steuerung der Kraftstoffzufuhr in direkter oder indirekter Abhängigkeit von nIV T steht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE- x. Regeleinrichtung für die Kraftstoffeinspritzpumpe von Verbrennungskraftmaschinen mit Lader zur Zufuhr der Verbrennungsluft, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Fördermenge je Pumpenhub beeinflussendes Regelorgan (s, e) der Kraftstoffpumpe (a) durch Steuermittel (2, 3 x, io, ii bzw. 2,4, 26, x', ig, 2o, 21 bzw. 30, 33, 39, 40, 41, 42, 34, 35 bzw. 303, 333, 343, 53, 57, 58) betätigt wird, die, wenn eine gegebene Drehzahl oder Pumpenliefermenge oder ein gegebener Pumpendruck überschritten wird, oder wenn ein gegebenes Verhältnis zwischen dem Auslaß- und Einlaßdruck des Laders (13) wechselt oder wenn die Umgebungstemperatur oder der atmosphärische Druck sich verändern, so wirksam werden, daß sie die Bedingung n -- c Y-f erfüllen, in der n die Drehzahl des Laders, T die absolute Temperatur der Laderansangluft und c eine Konstante bedeuten.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen federbelasteten, auf das Regelorgan (s, e) der Kraftstoffpumpe (a) einwirkenden Kolben (q), dessen eine Seite ungedrosselt und dessen federbelastete Seite gedrosselt mit der Pumpendruckseite verbünden ist, wobei diese Kolbenseite außerdem zur Saugseite der Kraftstoffpumpe eine Verbindung (v) besitzt, die durch ein federbelastetes Steuerorgan (x) geschlossen oder mehr oder weniger offengehalten werden kann durch Mittel (Membran 2, Bimetall io), die bei zunehmender Drehzahl einerseits und abnehmender Temperatur der Laderansaugluft andererseits das Steuerorgan (x) im Öffnungssinne entgegen der Kraft einer Feder (y) zu bewegen suchen (Fig. i). 3. Regeleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Kombination eines federbelasteten, auf das Regelorgan (s, e) der Kraftstoffpumpe (a) einwirkenden Steuerorgans (x') mit Mitteln, die auf der einen Seite unter Einfluß des Ladereinlaßdruckes, auf der anderen Seite unter Einfluß des Laderauslaßdruckes stehen und die, wenn sich das Verhältnis dieser beiden Drücke ändert, das Steuerorgan (x') entgegen der Wirkung einer Feder (2o) betätigen (Fig. ?,). 4. Regeleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Kombination eines federbelasteten, auf das Regelorgan (s, e) der Kraftstoffpumpe (a) einwirkenden Steuerkolbens (30), dessen eine Seite ungedrosselt, dessen andere, federbelastete Seite über eine Drossel (37, 39) mit veränderlichem Querschnitt mit der Pumpendruckseite verbunden ist, mit Mitteln, die bei steigendem Druck in der Pumpendruckleitung (38) einerseits und fallender atmosphärischer Temperatur andererseits den Stenerkolben (30) gegen die Kraft einer Feder (34) mehr oder weniger verschieben, wobei der Durchgangsquerschnitt der Drossel (37, 39) in Abhängigkeit von dem atmosphärischen Druck der Laderansaugluft sich verändern kann (Fig. 3). 5. Regeleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Kombination einer federbelasteten, auf das Regelorgan (s, e) der Kraftstoffpumpe (a) einwirkenden Membran (30'), die auf ihrer einen Seite ungedrosselt, auf ihrer federbelasteten Seite über eine Drossel mit veränderlichem Querschnitt (373) mit der Pumpendruckleitung verbunden ist, mit Mitteln, die bei Veränderungen der durch die Kraftstoffpumpe je Zeiteinheit geförderten Kraftstoffmenge sowie des atmosphärischen Druckes die Membran (303) betätigen, während der Durchtrittsquerschnitt (373) der Drossel unter Einfluß der Schwankungen der atmosphärischen Temperatur sich verändern kann (Fig- 4).
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