DE860122C - Heissgasmotor mit einer Regelung der indizierten Leistung - Google Patents

Heissgasmotor mit einer Regelung der indizierten Leistung

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DE860122C
DE860122C DEN2529D DEN0002529D DE860122C DE 860122 C DE860122 C DE 860122C DE N2529 D DEN2529 D DE N2529D DE N0002529 D DEN0002529 D DE N0002529D DE 860122 C DE860122 C DE 860122C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow resistance
hot gas
regulation
gas engine
pressure
Prior art date
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Expired
Application number
DEN2529D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich De Brey
Herre Rinia
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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Filing date
Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/045Controlling
    • F02G1/05Controlling by varying the rate of flow or quantity of the working gas
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • F02G1/053Component parts or details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Heißgasmotor mit einer Regelung der indizierten Leistung Die Erfindung betrifft e.4nen I4eißgasmotor mit einer Regelung der indizierten Leistung.
  • Für das Problem der Leistungsregelung eines Heißgasmotors wurden bereits mehrere Lösungen vorgeschlagen, die im wesentlichen in zwei Gruppen eingeteilt werden können. Sämtliche Lösungen beziehen sich auf die Vergrößerung und Verkleinerung der Oberfläche des Indikatordiagramms des Motors. Regelungen der ersten Art bewirken eine Änderung dieser Oberfläche durch Änderung der Gasfüllung im Zylinder, mit anderen Worten- eine Änderung des. Druckniveaus des. Kreisprozesses. Es wird dabei dann vorausgesetzt, daß das Kompressionsverhältnis, d: h: das Verhältnis zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Druck im Zylinder, konstant bleibt. Diese Regelung läßt sich in baulicher Hinsicht in der Weise durchführen, daß an einem oder mehreren Punkten des Kreisprozesses in den Zylinder Gas eingelassen oder aus ihm abgeführt wird. ; Regelungen der zweiten Art werden mit Aufrechterhaltung des Druckniveaus, jedoch durch Änderung des Kompressionsverhältnisses vorgenommen. Eine solche Regelung--ist baulich beispielsweise durch Änderung der- Phase zwischen den Bewegungen des Kolbens und des Verdrängers durchführbar. Eine weitere Möglichkeit besteht darin; daß der' Inhalt des Zylinders mit einem gesonderten Raum veränderlicher Größe oder nach Belieben mit einem oder mehreren Räumen verschiedenen Gesamtinhalts in Verbindung gebracht wird. Obwohl diese Ausführungsformen praktisch sehr gut verwirklicht werden können, stößt man bei dieser Verwirklichung dennoch auf einige Schwierigkeiten. Die Änderung des Phasenwinkels zwischen den Bewegungen des Kolbens und des Verdrängers erfordert eine Verstellvorrichtung zwischen den beiden Antriebsmitteln. Regelurig durch Hinzufügen von besonderen Räumen ergibt nur eine stufenweise Änderung der Leistung. Ununterbrochene Änderung ist möglich, wenn das Volumen dieses hinzugeschalteten Raumes kontinuierlich veränderlich ist; aber da der Druck in diesem Raum gewöhnlich von dem atmosphärischen Druck abweicht, ist die Verstellkraft'groß.
  • Die Leistungsregelung gemäß der Erfindung gehört zu den Regelungen der zweiten Art und hat gegenüber den bereits vorgeschlagenen oder bekannten Regelungen den Vorzug der Einfachheit, verbunden mit einem kontinuierlichen Verlauf find einer geringen Verstellkraft.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden. den Inhalt des Motorzylinders über einen zu regelnden Strömungswiderstand mit einem anderen Raum in Verbindung zu bringen. Über diesen Strömungswiderstand findet ein regelmäßiger Austausch von Gas zwischen dem Zylinder und dem anderen Raum statt, und zwar eine Strömung aus dem Zylinder, falls der Druck dort höher als der Druck im anderen Raum ist, und eine Strömung in den Zylinder, falls dort der Druck niedriger ist.
  • Das Verhältnis zwiwhen dem höchsten und dem niedrigsten Druck im Zylinder wird dadurch verringert, so daß .die Oberfläche des _ Diagramms alininimt. Die Größe dieses Verhältnisses ist mittels der Größe des Strömungswiderstandes genau regelbar. Es ist auf diese Weise also möglich, die Motorleistung, beispielsweise mittels eines Regulators, an die verlangte äußere Belastung anzupassen.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung werden in dem Verbindungsweg zwischen dem Motorzylinder und dem `anderen Raum, parallel -zu dem- zu regelnden Strömungswiderstand, zwei abschließbare, nur in entgegengesetzter Richtung Gas durchlassende Kanäle vorgesehen. Wird der Abschluß eines dieser Kanäle aufgehoben, so kann das Gas aus dem Motorzylinder, so lange der Druck im 'lletzteren höher als der Druck im' anderen Raum ist, in diesen anderen Raum abfließen, wobei eine Klappe in diesem Kanal den Rückfluß des Gases verhindert. Wird der Abschluß des anderen Kanals aufgehoben, so kann das Gas nur in 'entgegengesetzt er Richtung fließen. Es wird dadurch erreicht, daß der Gasinhalt des Motorzylinders schnell auf ein Minimum herabgesetzt oder zu einem Maximum gesteigert werden kann, so daß die indizierte Motorleistung schnell zwischen Maximum und Minimum wechseln kann. Die dabei aufrechterhaltene Regelung des Gasstromes zwischen -dem Motorzylinder und_dem anderen Raum über den zu regelnden -Stfömüngswiderständ dient -zur, tängsamen Regelung der verlangten Leistung.
  • Der Abschluß der genannten, nur in untereinander entgegengesetzter Richtung Gas durchlassenden Kanäle kann gleichfalls unter dem Einfluß des Regulators stehen; dieser Abschluß kann nach der vorliegenden Erfindung mit dem zu regelnden Strömungswiderstand mechanisch vereinigt werden.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
  • Fig. i zeigt das Indikatordiagramm eines Heißgasmotors mit einer Änderung, die erfindungsgemäß erhalten werden kann; in Fig.2 ist eine Regelvorrichtung nach der Erfindung dargestellt, mit deren Hilfe eine schnelle Regelung möglich ist.
  • In Fig. i bezeichnet io das Indikatordiagranim eines Heißgasmotors. Die Abszisse stellt die Kolbenbewegung dar, während auf der Ordinate .der Druckverlauf im Zylinder bei den verschiedenen Lägen des- Kolbens aufgetragen ist. Das durch eine ausgezogene Linie dargestellte Diagramm io stellt das Indikatordiagramm bei voller Motorleistung dar. Der Druck im Zylinder schwankt dabei zwischen -dem Maximaldruck i i und dem Minimaldruck i2. Das mittlere Niveau des Druckes ist 13; die indizierte Motorleistung wird durch die durch dieses Diagramm umschlossene Oberfläche bestimmt.
  • Wenn die Leistungsregelung in Tätigkeit tritt, d. h. wenn der Inhalt des Arbeitszylinders über einen zu regelnden Strömungswiderstand mit einem Hilfsraum in Verbindung gebracht wird, so nimmt durch diesen Strömungswiderstand hindurch der Druck, der höher als der Druck in diesem Hilfsraum ist, ab, während der Druck im Zylinder, solange. er niedriger a1; im genannten Raum ist. ansteigt. Das Diagramm erhält also den in der Figur gestrichelt dargestellten Verlauf 16, bei dem der höchste Druck -auf einen Wert 1q. herabsinkt und der niedrigste - Druck zu einem Wert 15 ansteigt. Bei der Annahme, daß im genannten Hilfsraum ein Druclc herrscht, der dem mittleren Druckniveau 13 entspricht, bleibt das mittlere Druckniveau -im Arbeitszyl'irid°et;--hüch nachdem diese Regelung in Tätigkeit tritt, unverändert. Der Druck in diesem Hilfsraum stellt sich zwangsläufig annähernd auf das genannte mittlere Druckniveau 13 ein, wenn die Verbindung zwischen dem Arbeitszylinder und diesem Hilfsraum bereits einige Zeit bestanden hat. Als Hilfsraum kann nicht nur ein gesondertes geschlossenes 'Gefäß dienen, sondern jeder im Motor vorhandene Raum ist zu diesem Zweck verwendbar. Heißgasmotoren sind häufig mit einem Kurbelwellenkasten ausgerüstet, der gasdicht von der Umgebung abgeschlossen ist; um die Leckverluste aus dem Zylinder längs des Kolbens herabsetzen zu können. Dieser geschlossene Kurbelwellenkästen kann in diesem Fall ohne Bedenkeh als Hilfsraum für die - öbenerwährite Regelurig dienen. Es ist- nur dafür Sorge 'zu tragen, däß der als Hilfsraurii benutzte Ratim in- bezog auf' das Hubvolumen nicht zu klein wird. In einem kleinen Hilfsraum entsteht nämlich bald ein derart großer Gegendruck, daß der Regelbereich nur klein wird. Insbesondere bei niedrigen Drehzahlen, bei denen also für das Hinundherströmen des Mittels durch den Strömungswiderstand ziemlich viel Zeit verfügbar ist, wirkt ein in bezug auf das Hubvolumen kleiner Hilfsraum bereits bei einem weniger großen Strömungswiderstand als zusätzlicher schädlicher Raum. Der geschlossene Hilfsraum für die Regelung bietet den Vorteil, daß stets dasselbe Gas im Motor in Umlauf bleibt, so daß dieses Regelungsverfahren auch bei Motoren mit besonderer Gasfüllung, z. B. Wasserstoff oder Helium, anwendbar ist.
  • Der in Fig.2 dargestellte Regelmechanismus besteht aus einem Gehäuse 35, in dem mehrere Kanäle ausgespart sind. In der Mitte des Gehäuses befindet sich eine Bohrung, in der ein Tauchkolben 39 auf- und abwärts bewegbar ist. Dieser Tauchkolben ist mittels eines Hebels 32 mit einem nicht dargestellten Leistungsregler verbunden, so daß die Lage dieses Tauchkolbens von der gewünschten Motorleistung abhängig gemacht werden kann. Im Gehäuse 35 befinden sich drei parallele Bohrungen 36, 37 und 38, die alle die mittlere Bohrung mit dem Tauchkolben 39 kreuzen, der somit höchstens eine Bohrung freigeben kann. Diese Bohrungen münden ferner in einen gemeinsamen Kanal 27, der mit einem gesonderten Raum 26 in Verbindung steht. Auf der anderen Seite sind die drei genannten Bohrungen ebenfalls mittels eines gemeinsamen Kanals 29 verbunden, der mit dem Motorzylinder in offener Verbindung steht.
  • Die untere Bohrung 38 dieser drei Bohrungen enthält eine Rückschlagklappe 4o, die sich nur für einen Gasstrom öffnet, der sich aus dem Raum 26 durch den Kanal 27, die Bohrung 38 und den Kanal 29 zum Motorzylinder bewegt. Die Bohrung 37 besitzt eine Klappe 41 ähnlicher Bauart, die sich gerade in entgegengesetztem Sinne öffnet. Die Bohrung 36 ist örtlich verengt und bildet somit den Strömungswiderstand zwischen dem Motorzylinder und dem anderen Raum 26. Der letztgenannte Strömungswiderstand ist regelbar, da im Tauchkolben 39 eine ähnliche enge Öffnung 43 vorhanden ist, die durch die Auf- und Abwärtsbewegung des Tauchkolbens 39 mehr oder weniger mit der Bohrung 37 in Verbindung stehen kann.
  • Der Tauchkolben 39 ist ferner derart ausgebildet, daß beim normalen Betrieb des Motors die Bohrungen 37 und 38 völlig abgeschlossen werden. Wird die äußere Belastung des Motors plötzlich stark vergrößert, so hat dies unmittelbar eine Abnahme der Geschwindigkeit zur Folge. Der Leistungsregler fängt zu arbeiten an und schiebt den Tauchkolben 39 so weit nach unten, daß eine Durchströmungsöffnung 42 in diesem Kolben die Bohrung 38 öffnet. Solange der Gasdruck im Motorzylinder niedriger ist als der im Gefäß 26 verfügbare Gasdruck, fließt ein Gasstrom zu dem Motorzylinder. Ein Zurückfließen des Gases ist ausgeschlossen, da dies durch die Rückschlagklappe 4o verhindert wird und die beiden anderen Bohrungen 36 und 37 durch den Tauchkolben abgeschlossen sind. Es strömt also in einer kurzen Zeit eine maxim,äle Gasmenge in den Zylinder, so,daß die in@d.izierte Leistung stark zunimmt. Umgekehrt hat das Ausfallen der äußeren Belastung zur Folge, daß der Regler durch Verschiebung des Tauchkolbens 39 die Öffnung 44 vor die Bohrung 36 bringt und auf diese weise ausschließlich eine Verbindung vom Motorzylinder zum Gefäß 26 freigibt.
  • Während des normalen Betriebes des Motors, wenn keine schnelle Regelung nötig ist, sind die Bohrungen 37 und 38. abgeschlossen. Zum langsamen Regeln der Leistung innerhalb der engen Grenzen während des normalen Betriebes schiebt sich die Öffnung 43 vor die Bohrung 37.
  • An Stelle der beiden Rückschlagklappen 40 und 41 können auch zwei Reduzierventile benutzt werden, deren druckherabsetzende Wirkung von einem Regulator geregelt wird. Der zu regelnde Strömungswiderstand kann in diesem Fall auf ähnliche Weise wie beim bereits beschriebenen Ausführungsbeispiel parallel zu diesen Ventilen geschaltet werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Heißgasmotor mit einer Regelung der indizierten Leistung, wobei der Raum, in dem sich der thermodynamische Kreisprozeß abspielt, über einen zu regelnden Strömungswiderstand mit einem anderen Raum in Verbindung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem genannten Strömungswiderstand zwei abschließbare, nur in entgegengesetzten Richtungen Gas durchlassende Durchströmungskanäle vorgesehen sind.
  2. 2. Heißgasmotor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Strömungswiderstand regelnde Organ auch die Abschließung und Öffnung der zwei nur in entgegengesetzten Richtungen Gas durchlassenden Durchströmungskanäle bewirken kann.
  3. 3. Heißgasmotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Strömungswiderstand regelnde Organ aus einem zylinderförmigen Körper besteht, der mit drei nutförmigen Aussparungen versehen ist, wobei die eine nutförmige Aussparung den Strömungswiderstand regelt, während die zwei anderen Aussparungen die Öffnung der zwei nur in entgegengesetzten Richtungen Gas durchlassenden Durchströmungskanäle herstellen können.
  4. 4. Heißgasmotor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwangsläufig nur einer der drei Regelvorgänge (Regelung des Strömungswiderstandes, Öffnen des einen oder des anderen Parallelkanals) gleichzeitig stattfinden kann.
DEN2529D 1943-05-29 1944-05-27 Heissgasmotor mit einer Regelung der indizierten Leistung Expired DE860122C (de)

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