DE894955C - Trommelerhitzer - Google Patents

Trommelerhitzer

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Publication number
DE894955C
DE894955C DEH3836D DEH0003836D DE894955C DE 894955 C DE894955 C DE 894955C DE H3836 D DEH3836 D DE H3836D DE H0003836 D DEH0003836 D DE H0003836D DE 894955 C DE894955 C DE 894955C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
steam
heating jacket
heating
jacket
Prior art date
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Expired
Application number
DEH3836D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Wiedemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Original Assignee
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH filed Critical Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Priority to DEH3836D priority Critical patent/DE894955C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE894955C publication Critical patent/DE894955C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/40Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials
    • A23B2/42Preservation of foods or foodstuffs, in general by heating loose unpacked materials while they are progressively transported through the apparatus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Trommelerhitzer Apparate zur Milcherhitzung müssen nach der Benutzung sorgfältig gereinigt und von allen Ansätzen und Ausfällungen der Milch befreit werden. Hierbei sind die Apparate vollkommen auseinanderzunehmen, damit alle Stellen von .diesen Maß= nahmen. getroffen werden. Diese Aufkabe läßt sich bei Plattenapparaten außerordentlich einfach lösen. Bei Trommelerhitzern bestehen inf6dge der konstruktiven Ausbildung insofern -einige Schwierigkeiten, als der äußere Heizmantel fest auf dem Gestell angeordnet ist, die innere Trommel dagegen aus ,dem Heizmantel herausgeschraubt werden muß. Der Zwischenraum zwischen Trommel u_ nd Heizmantel ist sehr eng, so :daß sich die Trommel schlecht fassen läßt. Dazu kommt, daß :die Trommel im allgemeinen ,aus dünnem Blech besteht, welches beim Anstoßen leicht verbeult werden kann. Hierdurch wird' eine Ungleichmäßigkeit der Milchschicht im Betrieb hervorgerufen, die zu Schädigungen derselben führen kann, .abgesehen davon, daß die-Trommel, insbesondere bei einseitiger Lagerung; nicht mehr gleichmäßig läuft.
  • Es sind Trommelerhitzer bekanntgeworden, die diese Schwierigkeiten vermeiden sollen.
  • Bei einer Sonderbauart ist idie Außenwandung der Durchflußkammer für .die zu erhitzende Flüssigkeit parallel zur Durchfllüßrichtung unterteilt. Die Teile der Außenwandung sind um eine seitlich-Achse quer zur Du rchfiußrichtung schwenkbar. Es ist aber mit erheblichen Schwierigkeiten verbünden, die beim Zusammenbau entstehende Längsnaht. so abzudichten, Üaß Flüssigkeitsverluste nicht entstehen, insbesondere dann, wenn auch die Außenwandung von einem Heiz- oder Kühlmedium durchflossen wird.
  • Eine andere bekannte Bauart eines Spiralerhitzers. besitzt eine abnehmbare Haube, welche etwa nur zwei Drittel der Gesamthöhe des Einsatzes über deckt. Nur das untere Drittel des Mantels ist heizbar, sitzt aber fest auf dem Gestell, so daß auch bei dieser Ausführung der Einsatz zur Reinigung aus .dem Mantelgehoben werden muß.
  • Die Nachteile der üblichen Trommelerhitzerbauarten werden also von keiner der bekannten Sonderbauarten vermieden, teilweise treten sogar neue hinzu. Um alle Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, wird. erfindungsgämäß vorgeschlagen, auf dem Gestell eines doppelseitig beheizbaren Trommelerhitzers einen ungeteilten Heizmantel anzuordnen, :der in der ganzen Höhe der Innentrommel abhebbar ist. Bei der Reinigung wird .dieser dann wie eine Haube von der Trommel abgenommen, während die Trommel auf der Trommelwelle sitzen bleibt und auf dieser gereinigt wird.
  • Als besonders zweckmäßige Ausführung eines Trommelerhitzers gemäß ;dieser Erfindung wird weiter vorgeschlagen, die Haube mittels eines Armes über ein Gelenk mit dem Gestell zu verbinden, so daß der Heizmantel nicht abgehoben, sondern aufgeklappt wird. Der Trommel ist bei dieser Ausführung eine eichelförmige und oben spitz zulaufende Gestalt zu geben.
  • Eine zweckmäßige Ausgestaltung erfährt der Trommelerhitzer dadurch, daß in .der Trommelwelle eine Dampfzuführungsleivtung und eine Kondensatrückleitung zur Trommelbeheizung angeordnet werden. Besonders vorteilhaft ist es weiter, den Dampf vom Bodendes Heizmantels bis zum Deckel durch ein besonderes Rohr zu leiten und hier über einen oben mit einem Deckel verschlossenen Dampfkanal mit Durchtrittsb@dhrungen in :den Heizmantel strömen zu lassen. In gleicher Weise kann um den Boden des Heizmantels ein Dampfkanal angeordnet werden, von dem aus der Dampf durch Bohrungen den Boden des Erhitzers beheizt.
  • In oder Zeichnung ist ein Trommelerhitzer mit aufklappbarem Heizmantel dargestellt. Das nur teilweise gezeichnete Gestell i trägt -oben in der Mitte .das Lager für die Trommelantriebswelle 3, durch welches die mit Dampfzuleitungsrohr 3 und ringförmiger Kondensatrückleitung 4 versehene Trommelantriebswelle hindurchtritt. Am äußeren Rand ist das Oberteil des Gestells mit einem oben offenen Dampfverteilungskanal 5 verseben, der durch einen Deckel 6 abgedeckt wird. Der Dampfverteilungskanal 5 :besitzt einen Dampfanschluß 7. Der Dampf kann von dem Dampfverteilungskanal 5 aus durch. Bohrungen B in eine durch. ein dünnes Blech 9 abgedeckte Aussparung io eintreten. An einer Stelle &s äußeren Randes ist außerdem ein Anschluß i i für die Kondensatrückleitung vorgesehen. Aus der Aussparung io fließt das Kondensatdiesem Anschluß über die Bohrung 12 zu. Außerdem ist an dem Oberteil des Gestells noch ein Anschluß 13 für die zu erhitzende Flüssigkeit vorgesehen.
  • Am Gestell i ist ein Arm 14 .mit einem Lager 15 angeordnet. Um dieses Lager 15 ist der Heizmantel 16 mit Hilfe eines Armes 17 drehbar :angeordnet. Der Heizmantel besteht aus einer kräftigen Außenwand 35, auf welcher die Isolierung i8 aufgetragen ist und einer dünnen Innenwand i9. Oben ist ein Dampfiverteilungskanal- 2o angeordnet, der durch ein Rohr 2,1 über eine Bohrung 22 im Deckel 6 mit dem Dampfverteilungskanal5 des Gestells verbund'en ist: Der Dampfverteilungskanal 2o ist oben mit einem Deckel 23 verschlossen, -der nach Lösen der Mutter 24 leicht abgenommen werden kann, @so daß die Dampfdurchtnittsbohrüngen 25 leicht zugänglich sind. Der Heizmantel 16 ist in der Mitte oben mit der Austrittsöffnung 26 für die erhitzte Flüssigkeit versehen. Dias Kondensat .aus dem Heizmantel fließt Übereine Bohrung 27 im Deckel 6 in den Anschluß für die Kondensatrückleitung ii.
  • Dlie Trommel 28 ist aus dünnem Blech hergestellt, um eine gute Wärmeübertragung zu erzielen. Sie wind oben durch eine Kappe 29 verschlossen. Der Innenraum- der Trommel 28 füllt sich über das Dampfzuleitungsrohr 3, das bis .in die Verschlußkappe 29 der Trommel hineinreicht, mit Dampf an. Das sich bei der Wärmeübertragung an die zu erhitzende Flüssigkeit bildende Kondensat sammelt sich bei der schnellen Drehung :der Trommel in ,der äußersten unteren Ecke, wo es durch Heber 30 in- einen Aufsatz. 36 auf -der Trommelwelle eingeleitet wird. Von hier aus fließt es .durch den Ringkanal 4 in der Trommelwelle .2 ab.
  • Die Trommel hat eine eiehelförmnige, oben, spitz zulaufende Gestalt und ist unten mit Flügeln 34 zur Förderung,der zu erhitzenden Flüssigkeit versehen. .
  • In -der Fuge zwischen dem Gestell und dem aufklappbaren Heizmantel sind der Milchraum durch die Dichtung 34 die Dampfzuleitung durch die Dichtung 32 und die Kondensatrückleitung durch die Dichtung 33 abgedichtet.
  • Die Zeichnung gibt den Trommelerhitzer nach dem Zusammenbau während des Betriebes wieder. Der Dampf tritt durch den Anschluß 7 ein, wird über den Dampfiverteilungskanal 5 und die Durchtrittsbohrungen 8 unter den Boden 9 -des Flüssigkeitsraumes geleitet. Ein anderer Teil strömt durch das Rohr 21 über den Dampfvertenlungskanal 2o und die Durchtrittsöffnungen 2:5 in den Heizraum des Heizmantels 16. Das sich bildende Kondensat wird über den Ans-chluß i i weggeleitet. Die zu erhitzende Flüssigkeit tritt über den Anschluß 13 in den Raum unterhalb der Trommel ein und wird durch den schmalen Zwischenraum zwischen der Innenwand 19 des Heizmantels 16 und der Trommelwand 28 zum Austritt 26 geleitet.
  • Zur Reinigung werden die nicht dargestellten Schrauben gelöst, welche den Heizmantel fest mit dem Gestell verbinden. Der Helizmantel wird dann um das Lager 15 aufklappbar, worauf er außerordentlich leicht gesäubert werden kann. Die benutzte Reinigungsflüssligkeit fließt durch .den Austritt 26 ab. Ebenso leicht kann auch die auf der Trommelwelle verbliebene Trommel 28 gereinigt werden, ohne daß sie irgendwelche Beschädigungen durch Anstoßen oder sonstwie erleiden kann.
  • Die Zeichnung gibt eine besonders zweckmäßige Ausführung es Trommelerhitzers nach vorliegender Erfindung wieder. Falls aus irgendwelchen Gründen die eichelförmige Trommel unerwünscht ist, dann kann :die Trommel auch die übliche zylindrische Form besitzen. Der Heizmantel kann dann allerdings. nicht aufklappbar eingerichtet werden, sondern wird bei der Reinigung von der auf der Trommelwelle verbleibenden Trommel abgehoben. Auch diese Ausführung bringt schon erhebliche Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelseitig beheizter Trommelerhitzer für Milch und andere Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch einen ungeteilten, vom Gestell in ganzer Höhe der Innentrommel abhebbaren äußeren Heizmantel.
  2. 2. Trommelerhitzer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Gelenkverbindung (14, 15, 17) zwischen Gestell (i) und, Heizmantel (16) sowie eine eichelförmige, oben spitz zulaufende Trommel (28).
  3. 3. Trommelerhitzer nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine Dampfzuführungslentung (3) und eine K.ondensatrückleitung (4) @in der Trommelantriebswelle (2) zur Trommelbeheizung.
  4. 4. Trommelerhitzer nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine vom Boden bis zum Deckel des Heizmantels führende Dampfzuleitung (21) und einen oben im Heizmantel angeordneten, mit einem zentralen Deckel (23) verschlossenen Dampfverteilungskanal (2o) mit Durchtrittsbohrungen (25) für .den Dampf zur Mantelhehei.zun:g.
  5. 5. Trommelerhitzer nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch eine @um den Boden des Heizmantels laufende Dampfzuleitung (5) mit Du rchtrittsbohrungen (8) für den Dampf zur Bodenbeheizung. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschlriften Nr. 89 439, 639 0'53, 666683.
DEH3836D 1940-12-10 1940-12-10 Trommelerhitzer Expired DE894955C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE89439C (de) *
DE639653C (de) * 1934-07-05 1936-12-09 Carl Thoennessen Dr Ing Verfahren zur Herstellung von saeurefesten und temperaturwechselbestaendigen Belagsteinen aus Basalt
DE666683C (de) * 1937-09-10 1938-10-26 Bergedorfer Eisenwerk A G Astr Spiralerhitzer fuer Milch

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE89439C (de) *
DE639653C (de) * 1934-07-05 1936-12-09 Carl Thoennessen Dr Ing Verfahren zur Herstellung von saeurefesten und temperaturwechselbestaendigen Belagsteinen aus Basalt
DE666683C (de) * 1937-09-10 1938-10-26 Bergedorfer Eisenwerk A G Astr Spiralerhitzer fuer Milch

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