DE894952C - Vorrichtung zur Abgabe von pulverfoermigem oder koernigem Gut - Google Patents
Vorrichtung zur Abgabe von pulverfoermigem oder koernigem GutInfo
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- DE894952C DE894952C DEG5509A DEG0005509A DE894952C DE 894952 C DE894952 C DE 894952C DE G5509 A DEG5509 A DE G5509A DE G0005509 A DEG0005509 A DE G0005509A DE 894952 C DE894952 C DE 894952C
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 29. OKTOBER 1953
G 5509 ΙΠ7 5Of
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Abgabe von pulverfönmigen oder körnigen
Stoffen in vorbestimmten, gleichbleibenden Verhältnissen oder zur Entnahme solcher Stoffe aus
einem Vorrat in vorbestimmten, gleichbleibendien Mengen, beispielsweise zur Herstellung von selbstaufgehendem
Mehl· oder von Gemischen aus. verschiedenen Sorten von MeM, Grießmehil, ISRidel'-grieß
oder anderen Mühlenerzeugnissen.
Die Erfindung geht von bekannten Anordnungen
derjenigen Art aus, die einen Trichter mit einer Auislaßöffnung zur Abgabe des pulverförimgen oder
körnigen Gutes auf ein unter dem Trichter angeordnetes Förderband und eine über dfem Förderband
angeordnete einstellbare Meßvorrichtung zur Regelung der Dicke der Schicht des ,auf dem
Förderband weggeführten Gutes aufweisen.
Es ist gefunden worden, daß für eine genau dosierte Abgabe bzw. Entnahme des pulverför migen
oder körnigen Gutes insbesondere folgende Bedingungen zu erfüllen sind:
a) Der Trichter muß mit Einrichtungen versehen sein, die verhindern, daß das Gut in der Trichterauslaßöffnuog
zusammenbackt oder sich anhäuft, was verhindern würde, daß das Gut in einem ununterbrochenen
Strom auf das Förderband gelangt.
b) 'Die Meßvorrichtung muß derart angeordnet sein, daß ,sie auf das· Gut einwirken kann, während
es sich noch in lockerem Zustand befindet und bevor es Gelegenheit hat, auf Grund seines Eigengewichtes
zusammenzubacken oder sich anzuhäufen.
c) Die Oberfläche des Förderbandes muß derart ausgebildet sein, daß das Gut auf ihm genügend
festgehalten wirdl, damit die Messvorrichtung das
Gut in eine genau bestimmte Schichthöhe bringen kann, wodurch gewährleistet wird; daß stets gleichbleibende
Mengen auf dem Förderband zur Abgäbestelle geführt werden.
Gemäß der Erfindung wind die Erfüllung dieser Bedingungen dadurch erreicht, daß dler Trichter in seinem unteren Teil in bei Mischvorrichtungen anderer Bauart bekannter Weise mit einem Rührwerk versehen ist, das in oder über einer unverto sperrten Auslaßöffnung des Trichters angeordnet ist, durch welche hindurch das pulverförmige oder körnige Gut auf die obere Bahn eines endlosen Förderbandes abgegtelbe-n wird1, welches einen mit Löchern versehenen. Streifen aufweist, der über eine Tragfläche wandert, und daß die einstellbare Meßvorrichtung in unmittelbarer Nähe der Austrittsstelle des Gutes aus dem Trichter 'liegt·, um. die Dicke der Schicht des Gutes- vor oder beim-Verlassen des Trichters zu regeln.
Gemäß der Erfindung wind die Erfüllung dieser Bedingungen dadurch erreicht, daß dler Trichter in seinem unteren Teil in bei Mischvorrichtungen anderer Bauart bekannter Weise mit einem Rührwerk versehen ist, das in oder über einer unverto sperrten Auslaßöffnung des Trichters angeordnet ist, durch welche hindurch das pulverförmige oder körnige Gut auf die obere Bahn eines endlosen Förderbandes abgegtelbe-n wird1, welches einen mit Löchern versehenen. Streifen aufweist, der über eine Tragfläche wandert, und daß die einstellbare Meßvorrichtung in unmittelbarer Nähe der Austrittsstelle des Gutes aus dem Trichter 'liegt·, um. die Dicke der Schicht des Gutes- vor oder beim-Verlassen des Trichters zu regeln.
Durch die Erfindung ist eine Vorrichtung geschaffen worden, die bei einem sehr einfachen Aufbau
eine einwandfreie und sehr genaue Bemessung des abzugebenden bzw. einem Vorrat zu entnehmenden
pulverförimigen oder körnigen Gutes gewährleistet.
Mittels der Vorrichtung gemäß, der Erfindung kann ein vorbesthnmtes Abgabeverhältnis für jede
besondere Bewegungsgeschwindigkeit des Förderbandes gewährleistet werden, und es ist ersichtlich,
daß es durch die Verwendung des über eine Tragfläche wandernden, gelochten Förderstreifens möglich
ist, das Abgabeverhältnis auf einen sehr kleinen Wert herabzusetzen, wobei sich das Minimumverhäl'tnis
ergibt, wenn die einstellbare Bemessungsvorrichtung mit der Oberfläche des Förderbandes
in Berührung ist, so daß nur die Menge an Gut, die sich jeweils in den Löchern des gelochten Streifens
befindet, zur AbgabesteHe gebracht wird.
Das Meßelement kann eine in senkrechter Richtung einstellbare Tür, Platte oder eine ähnliche
Vorrichtung aufweisen,-welche bei Mehl oder körnigem
Material befriedigend arbeitet. Bei der Verwendung von Stoffen von .Kalkcharakter oder von
KJalkkonsistenz, wie Creta Preparata, welche die
Neigung haben, sich zusammenzuballen, ist es vorzuziehen,, ein einstellbares Meße'Iement zu verwenden,
dessen unterer Teil sich in einem, spitzen Winkel, !beispielsweise von 6o°, in bezug auf das
Förderband erstreckt, wobei die Neigung.gegen die Rutsche oder den Trichter hingerichtet ist.
Die Rührmittel können eine beliebige und zweckentsprechende Form annehmen. So kann bei- einer
Ausführungsform' eine sich in Längsrichtung in die Abgabeöffnung der Rutsche oder des Trichters
hinein erstreckende Welle mit einer zweiten Welle getrieblich veribunden sein, welche senkrecht über
der ersten Welle angeordnet ist, wobei die beiden Wellen mit radialen oder anderen Elementen versehen
sind, welche versetzt zueinander angeordnet sind, so diaß sie teilweise ineinandergreifen.
Das durch das perforierte Band übertragene Material kann an der AbgabesteHe durch die Anordnung einer Öffnung oder einer Unterbrechung
in der Tragfläche abgegeben werden, die so angeordnet ist, daß das Material durch die Löcher
dies Bandes hindurch in Verbindung mit einem schrägen oder keilförmigen Schabelement abgegeben
werden kann, durch welches auf dem nicht durchlochten Teil des Bandes1 verbleibendes Material
seitlich über einen oder beide Ränder des Bandes abgegeben wird. Das abgegebene Material kann
unbehindert von der unteren Bahn des Förderbandes durch eine oder mehrere schräg angeordnete
Scheidewände, abgegeben werden.
Bei einer besonderen Ausführungisform kann die
Vorrichtung ein langgestrecktes Gehäuse aufweisen, welches das endlose Förderband aufnimmt, das sich
zwischen geeigneten Walzen erstreckt, won denen eine angetrieben wird, und welches an einer zweckentsprechenden
Stelle die Rutsche oder den Trichter trägt, während eine die obere Bahn des Förderbandes
tragende Plattform, die sich von einer Stelle unterhalb des Trichters zur AbgabesteHe
erstreckt, und ferner eine Abgaibekammer vorgesehen ist, welche mit dem Gehäuse an der AbgabestelJe
verbunden ist und Schaibmittel enthält, die mit der oberen Fläche des Förderbandes zusammenarbeiten.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann eine Vorrichtung zum Mischen verschiedener
Arten oder Sorten von Mehl, Grießmehl' oder anderen MühlenerZeugnissen zwei oder mehrere
Einheiten der obengenannten Vorrichtung sowie Mittel umfassen, um diese Einheiten gemeinsam
anzutreiben. Eine Einheit kann mit Getriebeeinrich- 95>
tungen verisehen sein, um die Antriebskraft' auf das Förderband und die Rühreinrichtung dieser Einheit
zu übertragen, während das- Förderband und die Rühreinrichtung der anderen Einheit bzw. dter
übrigen Einheiten von der ersten Einheit aus angetrieben werden (können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht.
Es zeigt
Fdg. ι eine Draufsicht, welche eine Ausführungisform
einer Vorrichtung gemäß der Erfindung zum Abgeben von pulverförmigen oder körnigen Stoffen
wiedergibt, wobei die oberen Abdeckplatten der Vorrichtung entfernt sind,
Fig. 2 einen Längsschnitt-nach der Linie II-II in
Fig. i,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in
Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht, welche die Vereinigung von zwei Einheiten zum Gebrauch beim, Vermischen
verschiedener Arten oder Sorten von Mehl, Grieß oder anderen Mühlenerzeugnissen wiedergibt.
Die in den Fig. 1 bis 3 wiedergegebene besondiere Ausführungsform einer Vorrichtung zum Ausmessen
oder zur Entnahme eines pulverförmigen oder körnigen Materials mit einer vorbestimmten,
gleichbleibenden Albgabegeschwindigkeit bzw. einem gleichbleibenden Abgabeverhältnis aus einer Vorratsmenge
weist ein waagerecht angeordnetes., längliches Gehäuse 1 von rechteckigem Querschnitt auf,
das nahe seinen Enden mit. Lagern 2 und 3 zum
Tragen von innen angeordneten Waken oder Antriebsscheiben (nicht dargestellt) versehen ist, die
ein endloses, innerhalb des Gehäuses ι angeordnetes
Förderband 4 tragen. Die Lager 3 der einen Walze können mittels Schrauben 3° eingestellt werden, um
das Förderband 4 zu -spannen, und die obere Bahn des Förderbandes wird' gleitbar von einer waagerechten
Plattform, ia getragen, die sich innerhalb
des Gehäuses 1 über den größeren Teil der Länge zwischen den Walzen 2, 3 oder den Scheibenrädern
erstreckt. Das Förderband ist von derjenigen Art, welche einen biegsamen, nicht durch Glieder verbundenen
Streifen aufweist, welcher dicht aneinander angeordnete rechteckige oder anders geformte
Öffnungen 4" aufweist, so daß die zu fördernde
Mater iaimenge von der Plattform ia getragen wird
und auf dieser entlangwandert.
Das Gehäuse 1 kann an einem Ende mit einer
geeigneten Tragstütze i& zum Anbringen eines Getriebes
5 versehen seih, z. B. einer Schnecke, die eine Querwelle 5° aufweist, die mit einer zweckentsprechenden
Antrielbsquelle gekuppelt werden kann und die Welle 3& der benachbarten Förderbandtragwake
3 über eine Kette 6 antreibt. Eine
2g sich in Längsrichtung erstreckende Welles6, welche
das Schneckenrad trägt, ist mit einer Welle 7 gekuppelt, welche sich in einen auf dem Gehäuse 1
angeordneten Trichter 8 hinein erstreckt und mit radialen Schaufeln oder Paddelelementen Ja ver-
„0 sehen ist, um das Material innerhalb des Trichters 8
umzurühren, welcher in eine Abgabeöffnung übergeht, deren Breite im wesentlichen derjenigen des
Förderbandes 4 entspricht. In senkrechter Richtung unterhalb dieser Welle 7 befindet sich eine Hilfswelle
g, welche so angeordnet ist, daß sie sich in oder oberhalb, dieser Abgabeöffnung erstreckt, und
welche mit der oberen Welle 7 durch innen oder außen angeordnete Zahnräder 7&„ gb getrieblich verbunden
ist. Die untere Welle 9 ist mit radialen Schaufeln oder Paddelelementen ψ versehen, welche
in bezug auf diejenigen der oberen Welle versetzt angeordnet sind und teilweise ineinandergreifen,
um eine wirksame Umrü'hrwirkung auf das zur Trichterauslaßöffnung wandernde Material zu gewährleisten.
Das Förderband 4 wird mit konstanter Geschwindigkeit angetrieben und 'wandert unterhalb des
Trichterauslasses entlang, um Material von dem Trichter wegzufördern. An dem einen Ende 10 dies
So Trichters 8 ist ein einstellbares Meßelement 11 in
Form einer Platte vorgesehen, die z. B. von einer Gewindestange na getragen wird, welche mit einer
Stellmutter ii6 versehen ist, durch welche das Meßelement
11 gesenkt und gehoben werden kann. Vorteilhaft
hat das Meßelement 11 die Form einer Platte, von der wenigstens, der untere Teil uc in
einem spitzen Winkel von etwa 6o° in bezug auf das Förderband1 angeordnet ist. Das Meßelement 11
kann so angeordnet sein, daß sein schräg liegender Teil iic gegen das Innere des Trichters 8 oder von
ihm weg gerichtet ist, je nachdem,, wie dies· das besondere abzugebende Material erfordert. In Übereinstimmung
mit der Höhe des Meßelementes 11 oberhalb des Förderbandes 4 wird die Dicke des
durch das Förderband 4 übertragenen Materials geregelt. Auf diese Weise wird d'as Material mit in
einem konstanten Verhältnis vorwärts zu einer Albgabestelle getragen, wo die Tragplattform, iß
endet oder mit einer Öffnung versehen ist, um. die Abgabe des Materials durch die Löcher 4° in dem
Förderband 4 hindurch auf zwei schräge Trennwände 13" (Fig. 3) zu gestatten, welche in einem
Abgabefcas,ten 13 angeordnet sind, wodurch das Material seitlich von der unteren Bahn des Förderbandes
4 abgelenkt wird. Der Abgabekasten 13 nimmt an seinem unteren Teil eine größere Breite
als das Gehäuse 1 ein, mit dem er auf irgendeine geeignete Weise verbunden ist. In dem oberen. Teil'
des Abgaibekastens 13 ist ein Schabelement i3& angeordnet,
'das, zweckmäßig die Gestalt eines Keiles hat, dessen Spitze gegen den Trichter 8 gerichtet
ist, so daß auf dem· nicht durchlöcherten Teil des Förderbandes 4 verbleibendes Material seitlich, über
die Ränder des Förderbandes geschoben und1 auf
die vorgenannten schrägen Scheidewände 13° abgegeben
wird.
Bei Anwendung der Erfindung zu Mischzwecken können zwei oder mehrere Einheiten der vorstehend
beschriebenen Art parallel zueinander angeordnet werden. Dabei kann die Anordnung so getroffen go
sein, daß nur eine der Einheiten mit dem Getriebe 5 versehen ist und die Antriebswellen 3& für die
Förderbänder miteinander gekuppelt sind, während' die Wellen 7 der ohne Getriebe 5 ausgebildeten
Einheiten von der Welle 7 der erstgenannten Einheit aus angetrieben werden.
Es können aber auch, wie dies in Fig. 4 angenommen ist, gleichartig ausgebildete Einheiten
verwendet werden, deren Förderbandantrielbswellen 36 mittels, Kupplungsteifen. 14, 14s und deren
Wellen 7 mittels Ketten 16 miteinander verbunden
sind, wodurch ermöglicht wird, die ganze Anlage von einer Kraftwelle aus anzutreiben, die nur auf
das Getriebe einer Einheit allein einwirkt.
Es ist ersichtlich, daß die Erfindung nicht auf die besondere Ausführungsform gemäß vorstehender
Beschreibung beschränkt ist. Beispielsweise können die Rührmittel, der Atbgabekasten. und die
Antriebsmittel anders ausgeführt werden oder auf andere geeignete Weise angeordnet sein. So können
bei einer abgeänderten AusführunigsfoTim die Rührmittel
eine Welle aufweisen, welche so angeordnet ist, daß sie sich innerhalb oder in der Nähe der
Abgabeöffnung erstreckt und Drähte oder andere Elemente trägt, welche in Längsrichtung zwischen
Endplatten oder Flanschen auf der Welle ausgespannt sind.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Vorrichtung zuc Abgabe von pulveirförmigem Oider körnigem Gut, die einen Trichter mit einer Auslaßöffnung zur Abgabe des Gutes auf ein unter dem Trichter angeordnetes Förderband und eine über dem Förderband angeordriete, einstellbare Meßivorrichtung zur Regelungder Dicke der Schicht des auf dem Förderband weggetragenen Gutes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter in seinem unteren Teil mit einem Rührwerk versehen ist, das in oder über einer unversperrten Auslaßöffnung des Trichters angeordnet ist, diurch welche· !hindurch das pulLverförmige oder körnige Gut auf die obere Bahn des endlosen Förderbandes abgegeben, wird, welches, eiaen mit Löchern versehenen Streifen aufweist, der über eine Tragfläche wandert, und daß die einstellbare Meßvorrichtung in. unmittelbarer Nähe der Au'strittsstelle des Gutes aus dem Trichter liegt, um die Dicke der Schicht des Gutes vor oder beim Austritt aus dem Trichter ziu regeln.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung eine senkrecht einstellbare Platte aufweist, die innerhalb des Trichters angeordnet ist und deren unteres Ende nahe der Austrittsstelle des Gutes aus dem Trichter liegt, wobei die senkrechte Einstellung der Platte dazu dient, die Weite eines in der Wand des TrichterausJias'ses vorgesehenen Spaltes, diurch welchen das Gut hindurchgeht, zu vergrößern ader zu verkleinern, um die Dicke der Schicht des Gutes auf dem Förderband zu regeln.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch1 gekennzeichnet, daß die Tragfläche für das Förderband, an der Abgabestelle, unterbrochen oder mit einer öffnung versehen ist, so daß das Gut durch die Löcher des Förderbandes hindurch abgegeben werden kann, rand daß ein schräges oder keilförmiges Schabelement über dem durchlochten Förderband vorgesehen ist, um auf der Oberfläche des Bandes- verbliebenes Gut nach der Seite hin abzugeben.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Abgabestelle eine oder mehrere schräg angeordnete Trennwände vorgesehen sind, um das Gut seitlich der unteren Bahn des Förderbandes abzuführen. ί
- 5,. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein langgestrecktes Gehäuse, welches aur Aufnahme des endlosen Förderbandes, das sich zwischen zwei Walzen erstreckt, von denen die eine angetrieben wird, ·.-: sowie zum Tragen des Trichters an der Beschickungsstelle dient» ferner durch eine Plattform, welche die obere Bahn des Förderbandes von der Beschickungsistelle bis zur Abgabestelle trägt, und durch eine mit dem Gehäuse an der Abgabestelle verbundene Abgabekammer, welche eine Sfchabvorrichtung enthält, die mit der oberen Fläche des Förderbandes zusammenwirkt.
- 6. Vorrichtung zuim Mischen verschiedener Arten oder .S'orten von Mehl, Grieß oder anderen Mühlenerzieugni'ssen, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Vorrichtangseinheiten nach den' vorhergehenden Ansprüchen und Einrichtungen zum gemeinsamen Antrieb dieser Einheiten.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß· eine der Einheiten mit Getriebeeinrichtungen versehen ist, um das Förderband und das Rührwerk dieser Einheit anzutreiben, während das Förderband und das Rührwerk der anderen Einheit bzw. der übrigen- Einheiten von der erstgenannten Einheit angetrieben werden.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 268731, 432524, 084.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB894952X | 1950-03-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894952C true DE894952C (de) | 1953-10-29 |
Family
ID=10668652
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG5509A Expired DE894952C (de) | 1950-03-23 | 1951-03-22 | Vorrichtung zur Abgabe von pulverfoermigem oder koernigem Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894952C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005427B (de) * | 1954-02-25 | 1957-03-28 | Lauterberger Blechwarenfabrik | Zuteilvorrichtung fuer Zement, Kalk u. ae. Bindemittel |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE268731C (de) * | ||||
| DE432524C (de) * | 1926-08-07 | Robert Mulsow Dipl Ing | Vorrichtung zum Mischen von koernigem Gut | |
| DE543084C (de) * | 1932-02-03 | Bruno Boege | Vorrichtung zum selbsttaetigen Herstellen einer gleichmaessigen Mischung aus feuerfesten Stoffen |
-
1951
- 1951-03-22 DE DEG5509A patent/DE894952C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE268731C (de) * | ||||
| DE432524C (de) * | 1926-08-07 | Robert Mulsow Dipl Ing | Vorrichtung zum Mischen von koernigem Gut | |
| DE543084C (de) * | 1932-02-03 | Bruno Boege | Vorrichtung zum selbsttaetigen Herstellen einer gleichmaessigen Mischung aus feuerfesten Stoffen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1005427B (de) * | 1954-02-25 | 1957-03-28 | Lauterberger Blechwarenfabrik | Zuteilvorrichtung fuer Zement, Kalk u. ae. Bindemittel |
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