DE894649C - Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen der nach dem Tauchverfahren hergestellten Formlinge von Faserstoffhohlkoerpern, insbesondere aus Papiermasse - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen der nach dem Tauchverfahren hergestellten Formlinge von Faserstoffhohlkoerpern, insbesondere aus Papiermasse

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DE894649C
DE894649C DEF3331D DEF0003331D DE894649C DE 894649 C DE894649 C DE 894649C DE F3331 D DEF3331 D DE F3331D DE F0003331 D DEF0003331 D DE F0003331D DE 894649 C DE894649 C DE 894649C
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DE
Germany
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mold
molding
paper pulp
nozzle
suction
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Expired
Application number
DEF3331D
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English (en)
Inventor
Georges Marguerat
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Bayer AG
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Bayer AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J3/00Manufacture of articles by pressing wet fibre pulp, or papier-mâché, between moulds

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen der nach dem Tauchverfahren hergestellten Formlinge von Faserstoffhohlkörpern, insbesondere aus Papiermasse Gegen@standides Patents 883699 sindein Verfahren und eine Vorrichtung zum Abnehmen der nach dem Tauchverfahren hergestellten Formlinge von Faserstoffhohlkörpern, insbesondere aus Papiermasse, wobei der Formling auf der Außenwand der Form niedergeschlagen ist. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Formen Formling und Form aus dem die Faserstoffmasse enthaltenden Behälter herausgenommen und in die Förm durch eine in deren Innern angeordnete Düse, deren trompetenförmig aufgestülpte Öffnung in Bodennähe der Form ausmündet, Preßluft eingeführt wird, deren Strom den Formling zuerst vom Boden und dann von den Seitenwänden der Form abhebt.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht im wesentlichen aus einer um eine senkrechte Achse drehbare und in vertikaler Richtung verschiebbare Traverse mit kreuzweise angeordneten Armen, die je eine oder mehrere gelochte Formen tragen, welche abwechselnd in die Faser-"stoffmasse enthaltende Behälter eintauchen und aus dem Behälter herausgezogen werden und nach der Herstellung der Formlinge durch Saugwirkung wieder aus dem Behälter herausgezogen werden, um die Formlinge mittels Preßluft von den Formen abzustoßen.
  • Die Formlinge werden nach der Formung unter der Wirkung von Preßluft mit Hilfe einer Gegenform abgeformt.
  • Es hat sich herausgestellt, daß es bei der auf diese Weise vorgenommenen Abnahme der Formlinge wegen des durch die Saugwirkung verursachten Eindringens von Fasern in die Sieblöcher der Formen vorkommen kann, daß die Wände oder der Boden des Formlings verletzt werden bzw. zerreißen.
  • Dieser Nachteil wird nun dadurch behoben, daß gemäß der Erfindung während des Eintauchens der Formen in die im Behälter befindliche wäßrige Papiermasse eine :derart geringe Saugwirkung ausgeübt wird, daß sich auf der Form zunächst eine dünne Haut aus Papiermasse bildet, auf der sich bei anschließender Ausübung der vollen Saugwirkung der Formling in der gewünschten Stärke niederschlägt.
  • Die Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens besteht aus einer im Innern der Form angeordneten Düse zur Einführung von Preßluft mit einer in Bodennähe der Form sich befindlichen Düsenöffnung und einer zweiten, konzentrisch hierzu angeordneten Saugdüse mit Vakuumanschluß, deren Öffnung sich zwischen dem Boden der Form und der Preßluftdüsenöffnung befindet, wobei in der Vakuumanschlußleitung der Saugdüse eiri Ventil mit Bohrung angeordnet ist, so daß auch bei geschlossenem Ventil während der Dauer des Formens und des Abstoßens der Formlinge eine geringe Saugwirkung ausgeübt werden kann.
  • An Stelle einer die gelochte Form und den Formling beim Ausstoßvorgang umgebenden hohlzylindrischen Gegenform, gegen deren Innenwand der Formling gedrückt wird, kann als Gegenform ein zylindrischer Kern verwendet werden, der in eine entsprechend -ausgebildete gelochte Form zweckmäßig von unten eingeführt wird, wobei zwischen ihr und der Form ein Zwischenraum für den Formling bleibt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Abb. i zeigt die während des Formvorgangs eingetauchte Form und .
  • Abb. 2 dieselbe Form während der Abnahme des Formlings; in Abb. 3 ist die Anordnung der Form für die Benutzung des Kernes als Gegenform in Eintauchstellung dargestellt; Abb. 4, 5 und 6 zeigen die einzelnen Phasen der Abnahme des Formlings aus der gemäß Abb. 3 ausgebildeten Form unter Verwendung eines zylindrischen Abformkernes.
  • In den Zeichnungen bedeutet i den EintauchbehäIter, 2 die verwendete gelochte Form und 3 den durch Anhäufung der Papiermasse unter der Saugwirkung um die Form herum gebildeten Formling. 4 ist die unmittelbar an die Druckluftleitung 5 angeschlossene Düse, 5 ist die Druckluftleitung, 6 ein die D.ruckluftleitung überwachendes Ventil und 7 eine die Düse 4 gleichachsig umgebende, an den Deckel 8 der Form angeschweißte zweite Düse, die gegebenenfalls mit der Leitung 9 der Saugpumpe ein Ganzes bildet. io ist ein in die Leitung 9 eingeschaltetes Ventil, das mit einer kleinen Öffnung i i versehen ist, die auch bei geschlossenem Ventil in der Vorrichtung einen gewissen Unterdruck bestehen läßt.
  • Die Wirkungsweise ist dabei die folgende: Beim Eintauchen in den Behälter i sind die Ventile 6 und io geschlossen. Die Öffnung ii läßt während der Eintauchbewegung einen schwachen Unterdruck bestehen, um die Form :2 mit einem feinen Papiermassehäutchen zu umgeben. Sobald die Form die tiefste Stellung erreicht hat, wird das Ventil io vollständig geöffnet, um die darauffolgende Formung durch Festkleben der Zellfasern auf das Häutchen zu bewirken. Ist die für den Formling 3 gewünschte Stärke erreicht, so wird nun das Ventil io geschlossen, und während der Aufwärtsbewegung der Form 2 erfolgt wegen der durch die Öffnung i i erzeugten schwachen Saugwirkung ein Absaugen der sich in der Papiermasse und insbesondere in dem Bodenteil des Formlings befindenden Wassertröpfchen.
  • Darauf wird das auf Abb.2 dargestellte Abnehmen des Formlings vorgenommen. Das Ventil 6 wird dabei geöffnet, die Druckluft strömt durch die Düse 4 kräftig zu und dringt in die ringförmige Unterdruckkammer i2 ein, um die in der Kammer gegebenenfalls noch enthaltenen Wassertröpfchen durch die Öffnung i i des Ventils io mitzunehmen. Da 'die durch das Ventil 6 ,strömende Luftmenge viel größer ist als die durch die Öffnung ii abfließende, so strömt ferner Druckluft durch die untere Öffnung 13 der Unterdruckkammer i2 und verursacht durch Einwirkung auf den Boden des Formlings das Abheben desselben.
  • Bei Verwendung einer besonderen Formvorrichtung für das Abformen des Formlings erzeugt die durch die Öffnung i i ständig ausgeübte Saugwirkung nach der Entspannung der Luft, nachdem das Ventil 6 geschlossen worden ist, ein schwaches Andrücken des Formlings auf seine Form zwecks Herausnehmens aus oder Formverrichtung und Absetzens auf den Boden der Trockenvorrichtung 14.
  • Nach den Abb. 3, 4, 5 und 6 erfolgt die Formung mittels der in dem hohlen Formträger 15 mit dem Boden nach oben angeordneten Form 2. Der Formträger 15 ist über die von dem Rohr 7 umgebene Düse 4 an die Zuleitung für Druckluft und über das Rohr 7 an das Vakuum angeschlossen. Das Formen und die Abnahme des Formlings erfolgt wie in Abb. i und 2 beschrieben; die verschiedenen Pfeile zeigen die Strömwege der Druckluft und des Vakuums an. Nach dem Formen wird der Formling auf einen seiner Innengestalt angepaßten Kern 16 gesetzt, wonach Andrücken und Abnahme des Formlings in :der beschriebenen Weise erfolgen. Der abgehobene Formling wird durch einen schwachen Unterdruck in seiner Form gehalten und nachher auf das Band der Trockenvorrichtung 1q. abgesetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Abnahme von nach dem Tauch- und Saugverfahren hergestellten Formlingen von Faserstofthohlkörpern, insbesondere aus Papiermasse, wobei der Formling auf der Außenwand der Form niedergeschlagen ist, nach Patent 883 699, dadurch gekennzeichnet, daß während des Eintauchens der Formen in die im Behälter befindliche wäßrige Papiermasse eine derart geringe Saugwirkung ausgeübt wird, daß sich auf der Form zunächst eine dünne Haut aus Papiermasse bildet, auf der sich bei anschließender Ausübung der vollen Saugwirkung der Formling in der gewünschten Stärke niederschlägt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch z, gekennzeichnet durch eine im Innern der Form angeordnete Düse zur Einführung von Preßluft mit einer in Bodennähe der Form sich befindlichen Düsenöffnung und eine zweite, konzentrisch zur Preßluftdüse angeordnete Saugdüse mit Vakuumanschluß, deren Öffnung zwischen dem Boden der Form und der Preßluftdüsenöffnung sich befindet, wobei in die Vakuumanschlußleitung der Saugdüse ein Ventil mit Bohrung angeordnet ist, so daß bei geschlossenem Ventil während der Dauer des Formens und der Abnahme der Formlinge eine geringe Saugwirkung ausgeübt werden kann.
DEF3331D 1942-07-24 1942-07-24 Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen der nach dem Tauchverfahren hergestellten Formlinge von Faserstoffhohlkoerpern, insbesondere aus Papiermasse Expired DE894649C (de)

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