DE894579C - Verfahren zur Innenbehandlung von Metallrohren grosser Laenge, insbesondere elektrischen Hohlleitern, mit Fluessigkeiten - Google Patents
Verfahren zur Innenbehandlung von Metallrohren grosser Laenge, insbesondere elektrischen Hohlleitern, mit FluessigkeitenInfo
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- H01B13/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
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Description
- Verfahren zur Innenbehandlung von Metallrohren großer Länge, insbesondere elektrischen Hohlleitern, mit Flüssigkeiten Die Erfindung befaßt sich mit der Aufgabe, Metallrohre großer Länge .im Innern-mit Flüssigkeiten: zu behandeln. Eine solche Behandlung ist z. B. bei Rohren erforderlich, die als. Hohlleiter für elektrische Hochfrequenzübertragungen verwendet werden sollen. Für diese Zwecke kommen besonders Rohre aus' Aluminium, und zwar vorzugsweise Reinstaluminium, wegen seiner guten mechanischen und elektrischen Eigenschaften in Betracht. Hier kann, es nötig sein, .durch Behandlung mit einer Beizflüssigkeit eine blanke metallische Innenfläche zu erzielen, dadie Übertragungseigenschaften durch schlecht leitende Schichten, wie z. B. Oxydschichten, stark beeinträchtigt werden, oder durch Ausfällung oder auf elektrolytischem Wege einen Überzug aus einem gut leitfähigen Metall zu erzeugen.
- Gemäß der Erfindung wird das Rohr auf eine Trommel mit waagerechter Achse aufgewickelt, eine Windung des. Rohres vom Ende her zum Teil mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt und hierauf die Trommel :gedreht. Bei dem Drehen der Trommel fließt dann die eingefüllte Flüssi'g'keit langsam weiter, bis sie zu dem anderen Ende des Rohres gelangt und aus diesem austritt. Auf diese Weise wird nach und nach die gesamte Rohrlänge mit der Flüssigkeit behandelt.
- Falls nach .der Behandlung mit der Flüssigkeit ein Ausspülen des Rohres -erforderlich ist, kann nach der ersten Umdrehung :der Trommel, wenn also die Behandlungsflüssigkeit von der ersten Windung in die zweite gewandert ist, in die erste Windung eine geeignete Spülflüssigkeit eingefüllt werden. Die beiden Flüssigkeitsmengen wandern bei dem weiteren Drehen, der Trommel hintereinander durch das Rohr hindurch.
- In Fig. i und 2 ist das Verfahren gemäß der Erfindung veranschaulicht. Das Rohr i ist auf eine Trommel 2 aufgewickelt, die in Böcken 3 drehbar gelagert ist. Von. dem Ende 4 des Rohres wird nun die erste Windung zu einem Teil mit der Behandlungsflüssigkeit 5 gefüllt, hierauf gegebenenfalls das Ende verschlossen und die Trommel, z. B. mittels einer auf die Achse 6 der Trommel aufgesetzten Antriebsscheibe 7, langsam- derart in Drehung versetzt, däß die Behandlungsflüssigkeit von dem einen Ende des Rohres nach dem anderen wandert. Nach einer Umdrehung der Trommel kann diese gegebenenfalls angehalten und von dem Ende des Kabels her die erste Windung mit einer Spülflüssigkeit gefüllt werden. Dieser Vorgang kann sich auch noch ein- oder mehrmals wiederholen.. Hierauf wird dann die Trommel langsam weitergedreht, bis die ganzen Flüssigkeiten das Rohr durchwandert haben.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung kann aber auch so durchgeführt werden, daß das Rohr nicht auf der einen Trommel aufgewickelt bleibt, sondern wie in Fi:g. 3 angedeutet, von einer Trommel @i i auf eine zweite Trommel 12, so umgewickelt 'wird, daß sich dazwischen ein Durchhang 13 des Rohres bildet, der dann. mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt wird.
- Soll auch hier eine Spülung,des Rohres nach der Behandlung folgen, so kann zwischen Ablauftrommel i i und Aufwickeltrommel i2, wie in Fig. 4 angedeutet, eine Umlenkrolle 14 angeordnet wenden, vor und hinter der je ein Durchhang 13 entsteht, von denen der vordere mit der Behandlungsflüssigkeit, der- hintere mit der Spülflüssigkeit gefüllt wird.
- Falls auch eine Außenbehandlung des Rohres erfolgen soll, kann dies gleichzeitig mit der Innenbehandlung erfolgen, wenn, wie in Fig. ¢ angedeutet, die -Durchhänge des Rohres durch mit entsprechenden Flüssigkeiten gefüllte Gefäße 15 hindurchgezogen werden.
- Soll die Innenbehandlung der Rohre in einem elektrolytischen Aufbringen eines Fremdmetallüberz.uges bestehen, so ist dazu eine in das Rohr eingeführte Elektrode erforderlich. Zu diesem Zweck wird in das Rohr eine entsprechende langgestreckte Elektrode eingeführt, die mit Abstandhaltern versehen ist, um eine leitende Berührung zwischen Elektrode und Rohr zu verhüten. Diese Abstandhalter können scheibenförmig oder auch in Form von :offenen Wendeln aus geeignetem Isolierstoff ausgebildet sein. Im ersteren Fall werden sie mit entsprechenden Ausnehmungen oder Schlitzen versehen, durch die die Flüssigkeit hindurchtreten kann.
- Diese Elektroden können eine begrenzte Länge, beispielsweise in der Größenordnung einer auf die Trommel aufgewickelten Windung oder entsprechend der Länge des Durchhanges zwischen den beiden Trommeln haben. In diesem Fall werden sie mittels vorher in das Rohr eingezogener Schleppketten, die beispielsweise mit Rollen versehen sein können, um die Reibung an der Rohrwand beim Hindurchziehen zu verringern, .durch das Rohr so hindurchgiezogen, daß sie sich immer in der . Behandlungsflüssigkeit befindet. Die Elektrode kann aber auch gleiche Länge wie das Rohr selbst besitzen, so daß ein. Hindurchziehen nicht erforderlich ist. Sie kann gleich bei der Erzeugung des Rohres in dieses eingezogen werden bzw. kann das Rohr über ihr geformt werden. In diesem Fall werden die Abstandhalter in ihrem Durchmesser etwas geringer gehalten, als die lichte Weite des Rohres beträgt. Dadurch wird erreicht, daß die Elektrode bei dem Umwickeln des Kabels um einen_geringen Betrag innerhalb des Rohres in Achsrichtung wandert, so daß unbehandelte Stellen der Rohrwandung an den Stellen, wo die Abstandhalter an ihr anliegen, nicht entstehen können.
- Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten. und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Diese können je nach Bedarf entsprechend, abgewandelt werden.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Innenbehandlung von biegsamen Metallrohren großer Länge, vorzugsweise von Hohlleitern, für Hochfrequenzübertragung, und zwar insbesondere solcher aus Aluminium, z. B. Reinstaluminium, mit Flüssigkeiten, z. B. zum Beizen oder Überziehen mit einer Fremdmetallschicht, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr auf eine Trommel mit waagerechter Achse aufgewickelt, eine Windung zum Teil mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt und,die Trommel langsam so gedreht wird, daß die Flüssigkeit das Rohr von einem Ende zum anderen. durchwandert.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach einer Trommelumdrehung die erste Windung mit einer Spülflüssigkeit gefüllt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr mit Durchhang von einer Trommel auf eine andere umgewickelt und ider Durchhang mit der Behandlungsflüssigkeit gefüllt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3y dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr zwischen Ablauf-und Auflauftrommel über eine Umlenkrolle geführt wird und der vor der Umlenkrolle entstehende Durchhang mit &r Behandlungsflüssigkeit und der dahinter entstehende Durchhang mit einer Spülflüssigkeit gefüllt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in das Kabel eine langgestreckte, mit Abstandhaltern versehene Elektrode eingeführt wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet., daß die Elektrode eine Länge in der Größenordnung eines Trommelumfanges hat und durch das Rohr hindurchgezogen. wird.
- 7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode gleiche Länge wie das gesamte Rohr hat und der Durchmesser der Abstandhalter etwas kleiner ist als die lichte Weite des Rohres. Verfahren nach Anspruch r bzw. 5, dadurch ,gekennzeichnet, daß der Durchhung durch ein bzw. zwei mit einer Behandlungsflüssigkeit und, gegebenenfalls Spülflüssigkeit gefüllte Gefäße gezogen wird, in denen gleichzeitig mit der Innenbehandlung eine Behandlung der Außenflächen erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES11840D DE894579C (de) | 1945-02-10 | 1945-02-10 | Verfahren zur Innenbehandlung von Metallrohren grosser Laenge, insbesondere elektrischen Hohlleitern, mit Fluessigkeiten |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894579C true DE894579C (de) | 1953-10-26 |
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ID=7473786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES11840D Expired DE894579C (de) | 1945-02-10 | 1945-02-10 | Verfahren zur Innenbehandlung von Metallrohren grosser Laenge, insbesondere elektrischen Hohlleitern, mit Fluessigkeiten |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE894579C (de) |
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1945
- 1945-02-10 DE DES11840D patent/DE894579C/de not_active Expired
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