DE894402C - Elektrische Siebanordnung, insbesondere zur Verwendung bei der Nachrichtenuebermittlung ueber 2-adrige Telefonnetze (Drahtfunk) - Google Patents

Elektrische Siebanordnung, insbesondere zur Verwendung bei der Nachrichtenuebermittlung ueber 2-adrige Telefonnetze (Drahtfunk)

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DE894402C
DE894402C DEL4667D DEL0004667D DE894402C DE 894402 C DE894402 C DE 894402C DE L4667 D DEL4667 D DE L4667D DE L0004667 D DEL0004667 D DE L0004667D DE 894402 C DE894402 C DE 894402C
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DE
Germany
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wire
radio
transmission
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Expired
Application number
DEL4667D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Hagen
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/76Wired systems
    • H04H20/77Wired systems using carrier waves
    • H04H20/81Wired systems using carrier waves combined with telephone network over which the broadcast is continuously available

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Filters And Equalizers (AREA)

Description

  • Es Ist bekannt, auf Drahtnetzen, beispielsweise Telefonnetzen, eine Übermittlung von. Rundfunkprogrammen, Alarmnachrichten u. dgl. mittels hochfrequenter Trägerwechselströme durchzuführen. In derartigen Systemen müssen. elektrische .Siebanordnungen vorgesehen isein, um eine Trennung der Ströme verschiedenerFrequenz @durdh,zuführen,'baispielswei,se um die niederfrequenten Telafonsprechströme von den hochfrequenten Drahtfunkströmen zu trennen.
  • Die -gebräuchlichen elektrischen S.iiebanordnungen (elektrische Weichen) (bestehen aus einem 'ochuni einem Tiefpaßfilter. ;Das Hochpaßfilter soll. eine möglichst kleine Dämpfung für die Hochfrequenz und sehr große Dämpfung für die niederfrequenten Sprechströme haben, um z. B. ein Abhören der Telefongespräche an den Anschlußdeitungen des Hochfrequenzempfangsapparates unmöglich zu machen. Durch das Tiefpaßfilter soll umgekehrt v eirmieden i wer de n, daß die Hochfrequenzströme in den Telefonapparat gelangen, dort mit,den Sprechwechselströmen moduliert werden und (dadurch im Telefon hörbar werden. Beide Filteranordnungen müssen weiterhin symmetrisch zur Erde auffigebaut sein, ,damit keine Störwechselispannungen aufgenommen werden.
  • Weiterhin ist des notwendig, d.aß die Zahl der in den Filtern verwendeten Bauelemente und d@ami,t gleichzeitig der Raumbedarf möglichst gering ist.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Siehanor.dnung, die alle -angegebenen Forderungen erfüllt, und zwar besteht das Hochpaßfilter aus zwei unsymmetrischen Gliedern, die so @n Reihe geschaltet sind, daß die Längsimpedanz des, ersten Gliedes in der einen .Ader und die des zweiten Gliedes in der anderen Adler der Leitung liegt.
  • Die bisher bekannten Hochpaßfil:ter bestehen aus zwei symmetrischen Teilen. Es sind dabei vier Kondensatoren notwendig, die. idoppelt,so groß ;sein müssen wie die der unsymmetrischen Kette. Durch die erfindungsgemäßen; ,Maßnahmen ist die Zahl der verwendeten Bauelemente bedeutend verringert; es sind nämlich nur noch zwei Kondeneatoran .notwendig. Somit ist auch der Raumbedarf ider erfindungsgemäßen Filteranordniung isehrgering, so, daß eine einfache Unterbringung des Hochpaßfilters, möglich ist. .Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Längsimpedanzen ist der sonst den unsymmetrischen Gliedern anhaftende Nahteil der Erdunsymmetrie behoben. Für (den Durchlaßlbereich haben nämlich die in den Leitungen liegenden Kapazitäten, die gleich groß sind, ipraktis.ch keinen, Widerstand, so iddaß -die Symmetrie, gewahrt ist; für den Sperrbereich liegen in den 'beiden Adern gleich große Kapazitäten gegen Erde, .daher bleibt auch in diesem Fall. die Symmetrie ider Schaltung er-'halten. Damit ist auch vermieden, daß Störwechselspamnungan äizfgenommen werden. können.
  • In der als Ausführungsbeispiel gezeigten Schaltung besteht die an den Zuführungsleitungen, z. B. Telefonteilnehmerleitungen a und b., angeschlossene elektrüsche Siebanordnung aus einem Hochpaßfilter i und ,einem Tiefpaßfilter 2, an die z. B. ein Rundfunk- oder iDrahtfunkempfänger 3 und ,ein normaler Telefonapparat q. angeschlossen sind. Das Hochpaßfilter besteht aus zwei @unsymmetrischen Gliedern, von denen. @d-a@s eine durch den Kondensator 5 und d:ie Induktivität 7, das andere durch den Kondensator 6 und die Induktivität des Auisgangsübertragers 8 gebildet werden. Das Hochpaßfil.ter wird also aus zwei( in Reihe geschalteten eingliedrigen Teilen gebildet; dabei liegt die Längsimpedanz des einen. Gliedes in der einen Ader und die des anderen Gliedes in der anderen Ader der Leitung. Bei Verwendung der unsymmetrüschen Glieder bleibt idie Symmetrie gegen Erde jedoch erhalten, da die Kondensatoren 5 wind 6 praktisch gleich groß sind und, damit auch dieselbe Kapazität gegen Erde halben. Das Ti,efpaßfilter a besteht aus .drei Induktivit4ten io, I I arid 12, die im Zuge :der Leitungen liegen, und aus einem Kondensator 13. Die Indu!ktnvität i i besitzt zwei Wicklungen auf einem gemeinsamen Kern.

Claims (2)

  1. 'PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Siebanordnung, insbesondere zur Verwendung bei der Nachric.htenübermittlungwb!er,zweiaddri:geTelephonnetze (Drahtfunk), dadurch gekennzeichnet, daß das. Hochpaßfilter aus zwei unsymmetrischen Gliedern besteht, :die so in Reihe geschaltet sind, daß die, Längsimpedanz .des ersten Gliedes in der einen Ader und die das zweiten (Gliedes in der anderen Ader der Leitung liegt.
  2. 2. Elektrische ,Siebanordnung nach Anspruch i, dadurch (gekennzeichnet, daß das Hochpaßfilter (aus je einem im Zuge der Adern liegenden Kondensator, aus einer Induktivität zwischen .den Adern und aus einem Ausgangsübertragerbesteht.
DEL4667D 1937-09-04 1937-09-04 Elektrische Siebanordnung, insbesondere zur Verwendung bei der Nachrichtenuebermittlung ueber 2-adrige Telefonnetze (Drahtfunk) Expired DE894402C (de)

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