DE629269C - Elektrische Weiche mit konstantem Eingangswiderstand zum Trennen verschiedener Frequenzbereiche - Google Patents

Elektrische Weiche mit konstantem Eingangswiderstand zum Trennen verschiedener Frequenzbereiche

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DE629269C
DE629269C DET41031D DET0041031D DE629269C DE 629269 C DE629269 C DE 629269C DE T41031 D DET41031 D DE T41031D DE T0041031 D DET0041031 D DE T0041031D DE 629269 C DE629269 C DE 629269C
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03HIMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H7/00Multiple-port networks comprising only passive electrical elements as network components
    • H03H7/01Frequency selective two-port networks
    • H03H7/0115Frequency selective two-port networks comprising only inductors and capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Elektrische Weiche mit konstantem Eingangswiderstand zum Trennen . ' verschiedener Frequenzbereiche Die Erfindung betrifft eine elektrische Weiche, die dazu bestimmt ist, in Fernsprechleitungen oder andere Signalübertragungsleitungen eingeschaltet oder an solche Leitungen zum Trennen verschiedener Frequenzbereiche angeschlossen zu werden. Sie ist besonders für die Übertragung mehrerer Signale mit verschiedenen Frequenzen über die gleiche Leitung geeignet.
  • Die Weiche nach der Erfindung hat konstanten Eingangswiderstand und ist dadurch gekennzeichnet, daß zwei Filter mit demselben Durchlaßbereich mit je einem Klenunenpaar in zwei benachbarte Zweige einer das Netzwerk bildenden Brücke eingeschaltet sind, wobei das Produkt der Filtercharakteristiken an den genannten Klemmenpaaren im wesentlichen konstant und gleich dem Produkt der Impedänzen der an die anderen Klemmenpaare der Filter angeschlossenen Apparate (Sender, Empfänger) ist, und daß die Brücke, deren Diagonalen je ein Netzklemmenpaar enthalten, für Frequenzen innerhalb des Durchlaßbereiches der Filter im wesentlichen abgeglichen, aber für andere Frequenzen nicht abgeglichen ist, so daß Schwingungen, die dem einen Netzklemmenpaar zugeführt werden, je nachdem ihre Frequenzen außerhalb oder innerhalb des Durchlaßbereiches der Filter liegen, am anderen Netzklemmenpaar entnommen oder in den an die Filter unmittelbar oder über Leitungen angeschlossenen Apparaten ausgenutzt werden.
  • Es sind gewisse brückenähnliche Netzwerke bekannt, in welchen die Eingangs- oder Ausgangsklemmen je eines von zwei für dasselbe Durchlaßgebiet ausgebildeten Filtern in zwei einander gegenüberstehenden Zweigen (Diagonalen) und zwei andere Klemmenpaare (Haupt-Idemmenpaare) des Netzes in zwei benachbarten Brückenzweigen eingeschaltet sind. Das Netzwerk nach der Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Netzwerken dadurch, daß umgekehrt die Filterklemmenpaare in benachbarten Brückenzweigen und die Hauptklemmenpaare in je einem von zwei einander gegenüberstehenden Zweigen (Diagonalen) liegen. Bei dieser Ausführung des Netzes werden alle Frequenzen innerhalb des Durchlaßgebietes der Filter, die dem einen Hauptklemmenpaar des Gesamtnetzes zugeführt werden, den beiden Filtern in Parallelschaltung zugeführt. Hieraus ergeben sich für verschiedene Anwendungsgebiete besondereVorteile. Beispielsweise können die beiden Filter als Unterfrequenzfilter ausgeführt werden, wodurch. es möglich wird, niederfrequente -Ströme, z. B. Telegraphenströme, durch die beiden Filter abzuzapfen.
  • Die Erfindung sei an Hand der schematischen Ausführungsbeispiele der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. x - ein prinzipielles Netzwerk nach der Erfindung mit einem Differentialübertrager und zwei Filtern, -Fig. 2 eine Ausführungsform, bei welcher die Außenklemmen der Filter parallel geschaltet sind, Fig. 3 eine ähnliche Schaltungsanordnung, bei welcher die Außenklemmen der Filterüber Übertrager in Reihe geschaltet sind, Fig. q. eine Kaskadenschaltung dreier Netzwerke nach Fig. i, Fig. 5 eine ähnliche Kaskadenschaltung zweier Netzwerke nach Fig. i mit einander zugekehrten Differentialübertragern, Fig. 6 die gleiche Anordnung wie gemäß Fig. 5, mit dem Unterschied, daß die Differentialübertrager in eine Differentialdrossel umgewandelt sind, Fig.7 eine ähnliche Zusammenschaltung zweier Netzwerke nach Fig.2 und 3 mittels Differentialdrossel, Fig. 8 eine Zusammenschaltung zweier Netzwerke nach Fig. i in der Weise, daß in den Netzwerken enthaltene Filter an ihren Außenklemmen unmittelbar miteinander verbunden sind, Fig. 9 eine ähnliche Anordnung für Simultanbetrieb mit Fernsprechübertragung und Unterlagerungstelegraphie auf derselben Leitung, Fig. io eine Zusammenschaltung zweier Anordnungen nach Fig. 9 und Fig. zi eine Zusammenschaltung zweier Anordnungen nach Fig. =o.
  • Das in Fig. i dargestellte Netzwerk ist aus einem Differentialübertrager T und zwei für das gleiche Durchlaßgebiet bemessenen Filtern F, F' zusammengesetzt. Der Differentialübertrager und die Filter sind in, der Weise iusammengeschaltet, daß sie eine Brücke bilden; in welcher der Differentialübertrager zwei benachbarte Zweige bildet, während die beiden übrigen Zweige durch zwei Filter gebildet werden. Die Ein- und Ausgangsklemmen i, 2 bzw. 3, q. des Netzwerkes liegen hierbei in den beiden Diagonalen der Brücke. Die Klemmenpaare, mit welchen die Filter F, F' an die Brücke angeschlossen sind, werden innere Klemmenpaare genannt im Gegensatz zu den der Brücke abgekehrten äußeren Klemmenpaaren, Nach der Erfindung sollen die beiden Filter derart bemessen sein, daß das geometrische Mittel zwischen den Charakteristiken an den inneren Klemmenpaaren der Filter bei allen Frequenzen im wesentlichen konstant ist. Die Charakteristik des Netzwerkes an den Eingangsklemmen _, 2 wird hierbei gleich dem halben geometrischen Mittel zwischen den Charakteristiken der Filter, und die Charakteristik an den Ausgangsklemmen 3, q. wird gleich dem erwähnten geometrischen Mittel multipliziert mit 2 ,u2, worin ,u das Übersetzungsverhältnis im Differentialübertrager gegen die Ausgangsklemmen 3, q. bezeichnet. In Fig. i wird angenommen, daß das Netzwerk zwischen zwei Teilstrecken 1.1, 12 der Leitungsverbindung eingeschaltet ist. Die zwischen den Außenklemmen 7, 8 bzw. 5, 6 der Filter F, F' liegenden Abschlußwiderstände A, A' können beispielsweise durch Sender bzw. Empfänger für dasselbe Frequenzband gebildet sein. Ein Signal innerhalb des Frequenzbandes der Filter, das von dem Leitungsabschnitt h hereinkommt, verteilt sich gleichmäßig auf jedes der Filter F, F' und kann im Empfänger A' empfangen werden. Die Ströme in den an die Eingangsklemme i angeschlossenen Wicklungen des Differentialübertragers heben- hierbei einander auf, so daß der resultierende Strom in der zwischen die Ausgangsklemmen des Netzes eingeschalteten Zweitwicklung gleich Null wird. Wenn dagegen ein Signal von dem Leitungsabschnitt h mit Frequenzen außerhalb des Frequenzgebietes der Filter einkommt, bildet das eine Filter an dem entsprechenden Klemmenpaar eine sehr hohe Impedanz für diese Frequenzen, weil das Filter diese nicht durchläßt und das geometrische Mittel zwischen den Charakteristiken für alle Frequenzen konstant sein. soll. Die Differenz zwischen den Strömen in den beiden Erstwicklungshälften des Differentialübertragers wird daher verhältnismäßig groß, und das Signal wird nach den Ausgangsklemmen 3, q. des Netzes übertragen. Sind beispielsweise für das erwähnte Frequenzgebiet außerhalb des Frequenzbandes der Filter die Charakteristiken an den inneren Klemmenpaaren Null bzw. unendlich hoch, so ist nur die untere Hälfte der Erstwicklung des Differentialübertragers wirksam. Werden Signale von A gesandt, so verteilt sich die Energie auf die beiden Leitungsabschnitte 11, und 1, gleichmäßig. Wenn die normale Signalrichtung nach dem Abschnitt 12 hin verläuft, kann angenommen werden, daß Anordnungen, z. B. Verstärker, in den Abschnitt h eingeschaltet sind, die nur in der Richtung h nach 12 wirksam sind. Die von A ausgesandten Signale, die nach dem Abschnitt h hin laufen, werden daher nicht wirksam.
  • Um die ganze Energie, die an den Eingangsklemmen i, 2 hereinkommt, in einem einzigen Empfänger aufnehmen zu können, oder um zu ermöglichen, daß die Energie, die von einem Sender ausgesandt wird, nur nach einer Richtung hinausgeht, können die äußeren Klemmenpaare der Filter nach Fig. 2 bzw. Fig. 3 parallel oder in Reihe geschaltet werden. Die Reihen- Schaltung ist in diesem Falle über zwei Überträger T3 bzw. T'3 vorgenommen. Die von einer an die Klemmen i, 2 angeschlossenen Leitung l einkommende Schwingungsenergie mit Frequenzen innerhalb des Frequenzbandes der Filter verteilt sich dann auf die beiden Filter gleichmäßig und wirkt im. Empfänger Ap bzw. AS zusammen. Die Energie außerhalb des Frequenzbandes der Filter, die von der Leitung l h6reinkommt, geht dagegen über den Differentialübertrager T nach dem Widerstand R, der ein Empfänger für die erwähnten, Frequenzen sein kann. Die entsprechenden Verhältnisse gelten beim Senden von Ap, AS bzw. R. Von A, oder A,s ausgesandte Signale gehen durch die beiden Filter und werden im Differentialübertrager in einem solchen Phasenverhältnis zusammengeführt, daß die Summe der Ströme in den beiden Erstwicklungshälften des Übertragers gleich Null wird, so daß keine Energie auf die Zweitwicklung und die Ausgangsklemmen 3, q. übertragen wird, sonderä die ganze Energie, zur Leitung l hinausgeht. Von R ausgesandte Signale außerhalb des Frequenzbandes der Filter gehen in Überein-Stimmung mit der Anordnung nach Fig. i direkt zur Leitung 1. Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Anordnungen können also zum Empfang von Signalen innerhalb zweier verschiedener Frequenzgebiete oder zum Senden innerhalb eines Frequenzgebietes und zum Empfangen innerhalb eines andern verwendet werden.
  • In Pig. q. sind drei verschiedene Netzwerke I, II, III nach Fig. i in Kaskadenschaltung schematisch dargestellt, die für je - ein bestimmtes Frequenzgebiet dimensioniert sind. Da die Charakteristik sowohl an den Eingangs- als an den Ausgangsklemmen jedes Netzwerkes für alle Frequenzen konstant bleibt, kann eine solche Kaskadenschaltung verschiedener Netzwerke vorgenommen werden, ohne daß Reflexionen bei den Anschlußpunkten zu befürchten sind. An die Filteraußenklemmen der Netzwerke I, II, III sind Sender A, B, C und Empfänger A', B', C' angeschlossen. Das Netz I ist mit seinen Eingangsklemmen an eine Leitung 1 und das Netz III ist mit seinen Ausgangsklemmen an einen Abschlußwiderstand R angeschlossen. Von der Leitung L einkommende Signale verteilen sich in bezug auf die Frequenz auf je eines der drei Netze und beeinflussen die Empfänger A', B', C'. Die Frequenzen, die keinem der Frequenzgebiete der Netzwerke angehören, sehen direkt durch alle drei Differentialübertrager nach dem Widerstand R. Von der Energie, die von A, B, C ausgesandt wird, geht die Hälfte zur Leitung 1 hinaus, während die andere Hälfte im Abschlußwiderstand R vernichtet wird.
  • In Fig. g ist eine Kaskadenschaltung zweier Netzwerke nach Fig. i gezeigt, in welcher jedoch die Differentialübertrager TI, Tij der Netze einander zugekehrt sind. Die Ausgangsklemmen des Netzes I sind also mit den Ausgangsklemmen des Netzes II verbunden. Wie bereits im Zusammenhang mit. Fig. i erwähnt wurde, soll das Übersetzungsverhältnis im Differentialübertrager eines solchen Netzes 2 : i gegen die Ausgangsklemmen betragen, um die gleiche Charakteristik an den Eingangs- und Ausgangsklemmen zu erhalten. Wenn die beiden Differentialübertrager TI, T1, so bemessen werden, tritt also eine Abwättsumformung in TI ein und hierauf eine entsprechende Aufwärtsumformung in TII, gerechnet vom Netz I zum Netz II. Die beiden Uberttager wirken demnach zusammen nur als eine Drosselspule und können auch, wie in Fig. 6, durch eine solche Spule S ersetzt werden. Hierdurch wird die Anordnung äußerst einfach. Eine derartige Schaltung kann beispielsweise bei Hochfrequenztelephoniebe= trieb auf gewöhulichen Fernsprechleitungen und besonders in einem sögenannten Einkanalsystem zur Verwendung kommen, bei welchem ein zusätzlicher Telephoniekanal dadurch erzielt wird, daß oberhalb des gewöhnlichen Fernsprechfrequenzgebietes ein besonderer Hochfrequenzkanal angeordnet wird, der aus einem Frequenzband für jede Sprechrichtung besteht. Das eine Netz wird hierbei zum Empfang und das andere zum Senden verwendet. Wenn A ein Sender und B ein Empfänger ist, sind A' und B' gewöhnliche Abschlußwiderstände. Hierbei geht indessen sowohl beim Senden wie beim Empfang die Hälfte der Energie verloren. Um dies zu vermeiden, kann eine Anordnung nach Fig.7 Verwendung finden. Diese ist in Übereinstimmung mit Fig. 6 aus zwei Netzen nach Fig. 2 und 3 zusammengesetzt. Bei dieser Anordnung geht die ganze beispielsweise von Ap ausgesandte Energie zur Leitung 1, und die ganze von der Leitung 1 einkommende Energie innerhalb des Frequenzgebietes des Netzes Il kann bei A,s empfangen werden.
  • Erfindungsgemäß können zwei Netze nach Fig. i auch in anderer Weise zusammengeschaltet werden. In Fig.8 ist eine Netzzusammensetzung gezeigt, bei welcher die äußeren Klemmenpäare des einen Netzes derart paarweise mit den entsprechenden Klemmenpaaren des anderen Netzes verbunden sind, daß in den Anschlußpunkten die Filter einander richtig abschließen. Da jedes der Filter FI, F'i, F", F'" in Fig. 8 aus einem halben Glied derselben Bandfiltertype gleicher Bemessung besteht, bilden nach der Zusammenschaltung F, und F" bzw. F'I und F'" je ein aus einem ganzen Filterglied bestehendes Filter. Bei dem in Fig.8 gezeigten Ausführungsbeispiel bestehen die Filter aus einer Bandfiltertypej in welcher ein halbes Glied aus einem in Nebenschluß liegenden Parallelresonanzkreis und einem in Reihe eingeschalteten Reihenresonanzkreis besteht. Der Parallelresonanzkreis ist aus einer Spule 2 L2 und einem Kondensator und der Reihenresonanzkreis aus einer Spule und einem Kondensator 2 C$ aufgebaut. Bei der Zusammenschaltung der Halbglieder können unmittelbar parallel oder in Reihe liegende Schaltelemente in bekannter Weise zusammengefaßt werden. Dies ist indessen in der Zeichnung nicht dargestellt. Von den Frequenzen, die von einer an die Eingangsklemmen i1 und 2, des Netzes I angeschlossenen Leitung l einkommen, laufen die Frequenzen, welche innerhalb des Frequenzgebietes der Bandfilter liegen, mit gleicher Energieverteilung durch die Filter F" FII und F'" F'II und wirken in dem Differentialübertrager TI, des Netzes II derart zusammen, daß die ganze Energie in. einen an die Klemme iII und 2,1 des Netzes II angeschlossenen Apparat RI1 eingeht. Frequenzen außerhalb des Frequenzbandes, die von der Leitung l hereinkommen, gehen direkt durch den Differentialübertrager TI zu einem an dessen Zweitwicklung angeschlossenen Apparat RI. Daß dies der Fall ist, geht aus folgendem hervor: Für Frequenzen unterhalb des Bandes bedeutet der Reihenkondensator 2 C2 im Filter F1 einen sehr großen Widerstand, während andererseits die Querspule 2 L2 im Filter F', einen sehr kleinen Widerstand darstellt, so da.ß also nur die obere Hälfte der Erstwicklung des Differentialübertragers TI wirksam wird und die Spannung auf die Zweitwicklung überträgt. Für Frequenzen oberhalb des Bandes der Filter gelten entsprechende Verhältnisse, da in diesem Falle die Reihenspule im Filter F, eine hohe Impedanz und der Kondensator im Filter F', eine niedrige Impedanz darstellen. Für das Senden in entgegengesetzter Richtung, d. h. für Frequenzen innerhalb des Bandes von RI1 und für Frequenzen außerhalb des Bandes von RI, gelten entsprechende Verhältnisse.
  • In Fig.9 ist ein praktisches Beispiel einer Schaltung nach Fig. 8 schematisch dargestellt. Die Anordnung zeigt den Anschluß eines Fernsprechers G und eines Telegraphenapparates H an die gleiche Leitung l für Simultanbetrieb mit gewöhnlicher Telephonie und Unterlagerungstelegraphie. Die gemeinsamen Filter, deren jedes einen Querkondensator C undswei Reihenspulen L enthält, bilden jedes für sich ein Halbglied eines Tiefpaßfilters, das nur Frequenzen uriiterhalb einer gewissen Grenzfrequenz, z. B. 8o Hz, durchläßt. Der Telegraphenapparat H arbeitet also mit Frequenzen unterhalb 8o Hz auf der Leitung d, ohne den Fernsprecher G zu stören, und dieser seinerseits arbeitet innerhalb des gewöhnlichen Frequenzgebietes über 8o Hz, ohne auf den Telegraphenapparat einzuwirken. Wenn von dem letzteren Frequenzen über 8o Hz ausgesandt werden, können diese die Filter nicht durchlaufen, sondern werden im Widerstand R vernichtet.
  • Um Mehrfachtelegraphie oder -telephonie zu ermöglichen, kann an Stelle des Fernsprechers G in Fig. 9 noch eine ähnliche Netzzusammensetzung eingeschaltet werden. Hierbei entsteht eine Schaltung nach Fig. =o. Bei dieser Anordnung können drei Empfangs- oder Sendeapparate HI, HII und GI, eingeschaltet werden; jedes Gebilde hat hierbei dieselbe Wirkung wie die in Fig.9 dargestellten. Die Verbindung zwischen der Leitung l und HI geschieht über die Filter Fr, F'1 innerhalb des Bandes dieser Filter, während die Verbindung der Leitung l mit HI, über die Filter F11, F'Ii innerhalb des Frequenzbandes dieser Filter geschieht. Die Verbindung zwischen l und GI, geschieht innerhalb des noch frei gebliebenen Freqüenzgebietes. Die beiden Differentialübertrager TI und TI, können in Übereinstimmung mit Fig. 5 so zusammengeschaltet werden, daß sie zusammen als eine Differentialdrosselspule wirken und durch eine solche ersetzt werden können.
  • In Fig. =i ist eine Schaltung gezeigt, die aus zwei Anordnungen nach Fig. =o zusammengesetzt ist, in welchen die Differentialübertrager durch Differentialdrosseln SI bzw. SI1 ersetzt sind. SI entspricht also TI und TI, in Fig. =o und SII den entsprechenden Differentialübertragern in einer ähnlichen Anordnung. Bei der Anordnung nach Fig. =i können fünf verschiedene Apparate HI, HII, HIII, Hiv und E auf der gleichen Leitung l innerhalb je eines Frequenzgebietes arbeiten, ohne einander zu stören.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Weiche mit konstantem Eingangswiderstand zum Trennen verschiedener Frequenzbereiche, insbesondere für die Übertragung mehrerer Signale mit verschiedenen Frequenzen über die gleiche Leitung, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Filter mit demselben Durchlaßbereich mit je einem Klemmenpaar in zwei benachbarte Zweige einer das Netzwerk bildenden Brücke eingeschaltet sind, wobei das Produkt der Filtercharakteristiken an den genannten Klemmenpaaren im wesentlichen konstant und gleich dem Produkt der Impedanzen (Al, A2) der an die anderen Klemmenpaare der Filter angeschlossenen Apparate (Sender, Empfänger) ist, und daß die Brücke, deren Diagonalen je ein Netzklemmenpaai (a, b) enthalten, für Frequenzen innerhalb des Durchlaßbereiches der Filter im wesentlichen abgeglichen, aber für andere Frequenzen nicht abgeglichen ist, so daß Schwingungen, die dem einen Netzklemmenpaar (a) zugeführt werden, je nachdem ihre Frequenzen außerhalb oder innerhalb des Durchlaßbereiches der Filter liegen, am anderen Netzklemmenpaar (b) entnommen oder in den an die Filter angeschlossenen Apparaten ausgenutzt werden.
  2. 2. Elektrische Weiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden anderen, die Filter nicht enthaltenden Brückenzweige durch einen Differentialübertrager oder eine Differentialdrossel gebildet sind.
  3. 3. Elektrisches Netzwerk nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter aus der gleichen Anzahl reziproker Impedanzen zusammengesetzt sind und daß das geometrische Mittel der Impedanzen einander entsprechender Impedanzenelemente im wesentlichen konstant ist. q..
  4. Elektrisches Netzwerk nach Anspruch x oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Brücke abgekehrten Klemmenpaare der Filter miteinander in Parallelschaltung verbunden und an eine für die beiden Filter gemeinsame Abschlußimpedanz angeschlossen sind.
  5. 5. Elektrisches Netzwerk nach Anspruch x oder 2, dadurch - gekennzeichnet, daß die der Brücke abgekehrten Klemmenpaare der Filter miteinander in Reihenschaltung verbunden und an eine den beiden Filtern gemeinsame Abschlußimpedanz angeschlossen sind.
  6. 6. Elektrisches Netzwerk nach Anspruch q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmenpaare untereinander durch _eine induktive Kopplung verbunden sind.
  7. 7. Netzwerkanordnung, die aus zwei oder mehreren Netzwerken nach Anspruch i oder folgenden zusammengesetzt ist, welche mit ihren in den Diagonalen liegenden Klemmenpaaren in Reihe geschaltet sind (Kaskadenschaltung), und bei der die verschiedenen Filterpaare zum Durchlassen verschiedener Frequenzgebiete bemessen sind. B. Doppelnetz, das aus zwei gleichen Netzwerken nach Anspruch i, 2 oder 3 zusammengesetzt ist und bei welchem die den Brücken abgekehrten Klemmenpaare der Filter in dem einen Netzwerk derart mit den entsprechenden Klemmenpaaren des anderen Netzwerkes paarweise verbunden sind, daß in den Anschlußpunkten die Filter einander mit gleicher Charakteristik abschließen, wobei jede der durch die Zusammenschaltung gebildeten beiden Filterketten im wesentlichen dieselben Eigenschaften besitzt wie jedes der diese Ketten bildenden einfachen Filter und gegebenenfalls auch durch eines von diesen einfachen Filtern ersetzt werden kann (Fig. 8, g). g. Netzwerkanördnung, die aus zwei oder mehreren Doppelnetzen nach Anspruch 7 oder 8 zusammengesetzt ist, bei welchen die Eingangs- und Ausgangsklemmen des einen einfachen Netzwerkes die Eingangs- und Ausgangsklemmen für das Doppelnetz bilden und welche mit diesen Eingangs- und Ausgangsklemmen in Reihe geschaltet sind (Kaskadenschaltung), und bei der die verschiedenen Filter zum " Durchlassen verschiedener Frequenzgebiete bemessen sind (Fig. io). io. Anordnung nach Anspruch 7 oder g, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Gebilde (einfache Netze bzw. Doppelnetze) derart zusammengeschaltet sind, daß je zwei Differentialübertrager, die aneinander angeschlossen werden und dasselbe Übersetzungsverhältnis besitzen, durch Drosselspulen mit Mittelabzapfung ersetzt sind (Fig. 6, 1i).
DET41031D 1932-04-01 1932-07-09 Elektrische Weiche mit konstantem Eingangswiderstand zum Trennen verschiedener Frequenzbereiche Expired DE629269C (de)

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