DE89432C - - Google Patents

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DE89432C
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Germany
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12GWINE; PREPARATION THEREOF; ALCOHOLIC BEVERAGES; PREPARATION OF ALCOHOLIC BEVERAGES NOT PROVIDED FOR IN SUBCLASSES C12C OR C12H
    • C12G1/00Preparation of wine or sparkling wine
    • C12G1/08Removal of yeast ["degorgeage"]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
MICHAEL WEYNAND in TRIER. Flaschenverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1896 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Flaschenverschlufs, welcher bei Flaschen Anwendung findet, die zur Behandlung von Flüssigkeiten (Wein, Bier, Fruchtsäfte, OeIe) in der Gährung oder Klärung etc. bestimmt sind, und welcher es ermöglicht, den Trüb (Niederschlag, Satz) in einfachster Weise abzufangen und von der Flüssigkeit auszuscheiden. Zu diesem Zweck ist der Verschlufs, wie aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlich, mit einer Aushöhlung α und einer einseitigen Kammer b derselben versehen. Sie kann wie in Fig. 1 bis 5 durch eine Erweiterung der Höhlung der Verschlufskappe unter Benutzung einer gewöhnlichen ringförmigen Gummidichtung c oder, wie in den Fig. 6 und 7 veranschaulicht, durch eine mit excentrisch angeordnetem Loch 0 versehene Dichtungsplatte c1 gebildet werden. Letztere Einrichtung gewährt den Vortheil, dafs die Verschlufskappe nicht über den Hals der Flasche vorspringt, was leicht eine Beschädigung der Kappe mit sich bringt. Das Aufpressen der letzteren erfolgt mittelst irgend-eines passenden mechanischen Verschlusses.
Zur Ausführung des Verfahrens unter Anwendung des vorliegenden Verschlusses werden die Flaschen nach Einfüllung der Flüssigkeit in einem durchlöcherten Tische (Rütteltisch) mit dem Kopf nach unten aufgestellt. Von acht zu acht Tagen oder je nach der Flüssigkeit auch früher wird der Tisch erschüttert bezw. gerüttelt, wodurch sich die an den Flaschenwandungen anhaftenden Trubflocken loslösen und nachher tiefer sinken. Unten im Fang angelangt, brauchen die Flocken ungefähr 10 bis 14 Tage, um sich dort möglichst zu verdichten und den kleinsten Raum einzunehmen. Ist dies geschehen, so wird in kürzeren Zwischenpausen die Flasche nach der Seite der Trubfangkammer b zu in der aus den Fig. 1 bis 5 ersichtlichen Weise um je eine Stufe weiter geneigt, so dafs der Trüb unverkürzt in die Kammer b gelangt. Ist die Flasche in der Lage V angelangt, so mufs sie unter genauer Beibehaltung dieser Lage, d. h. so, dafs der Spiegel des Flascheninhalts an der unteren Kante des Flaschenhalses abschneidet, auf ein passendes, schräges, ausgemuldetes Schemelchen festgelegt, der Deckel abgelöst und die Flasche rasch, zur sicheren Vermeidung jeder Einbufse an Gehalt, mit einem Kork geschlossen werden. Soll die Flasche zum Verkauf oder Verbrauch fertig gemacht werden, so wird der mechanische Verschlufs entfernt, die Flasche verkapselt, etiquettirt etc.; bleibt dieselbe jedoch auf dem Lager, so wird der Trubfangdeckel rein ausgewaschen und unter rascher Entfernung des Korkes wieder aufgeprefst. Dieses Verfahren unter Anwendung des Deckelverschlusses mit der Trubfangkammer eignet sich für jeden Betrieb, sei es der kleinste oder denkbar gröfste. In allen Fällen ist die Hantirung einfach, leicht übersichtlich, sicher und rationell. Wie Jeder sich sein Bier bis zur völligen Ausgährung und Abklärung selbst behandeln kann, so kann er sich sein OeI, seine
Fruchtsäfte klären und in guter Beschaffenheit erhalten, seinen Wein unter Erhaltung seiner feinsten Eigenschaften zu natürlichem Prickelwein (Champagner) pflegen und erhalten.
Mit dem Verschlufs, welcher aus Porcellan, Glas, Thon, Aluminium oder dergl. hergestellt werden kann, wird also neben einem sicheren Abschlufs eine bequeme, einfache, schnelle, sichere und verlustlose Entfernung der Niederschläge erreicht und ein Rückschlag des Trübes in den Flascheninhalt völlig verhindert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flaschenverschlufs, gekennzeichnet durch eine als Stopfen dienende Kappe (aj, welche durch einseitige Erweiterung oder durch Einfügung einer einseitig gelochten Dichtungsplatte (c1) eine Kammer (b) bildet, um in letzterer nach dem Umkehren der Flasche und beim allmäligen Zurückführen derselben in eine geneigte Lage den Niederschlag des Flascheninhaltes zurückzuhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201700068058A1 (it) * 2017-06-20 2018-12-20 Franz Egger Tappo per chiudere una bottiglia, in particolare una bottiglia contenente una bevanda torbida

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT201700068058A1 (it) * 2017-06-20 2018-12-20 Franz Egger Tappo per chiudere una bottiglia, in particolare una bottiglia contenente una bevanda torbida

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