DE894309C - Fussboden-Einwachsgeraet - Google Patents
Fussboden-EinwachsgeraetInfo
- Publication number
- DE894309C DE894309C DEH7537A DEH0007537A DE894309C DE 894309 C DE894309 C DE 894309C DE H7537 A DEH7537 A DE H7537A DE H0007537 A DEH0007537 A DE H0007537A DE 894309 C DE894309 C DE 894309C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wax
- floor
- felt
- waxing device
- waxing
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
- A47L13/28—Polishing implements
- A47L13/30—Implements for polishing and waxing or oiling, with dispensers for wax or oil
Landscapes
- Coating Apparatus (AREA)
Description
- Fußboden-Einwachsgerät Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Pflege von Fußböden, insbesondere zum bequemen Auftragen und Verreiben von Bohnerwachs, Beize u. dgl. auf Fußböden sowie zum Abziehen von Fußböden.
- Die bisher bekanntgewordenen Fußboden-Einwachsgeräte entsprechen nicht immer denForderungen der Benutzer und sind insbesondere durch ihre komplizierte Konstruktion und Herstellung im Anschaffungspreis sehr teuer. .Außerdem haben alle derartigen bekannten Geräte den großen Nachteil, daß zwar das Wachs auf den Boden gebracht wird, doch ein tatsächliches Verreiben bzw. Hineinreiben des Wachses nicht erfolgt, denn entweder haben diese Geräte ,B.orsten, womit man kein Wachs verreiben kann, oder man verreibt das Wachs mit einer Filzplatte auf den Boden. Diese Filzplatte sowie die meist auch viel zu klein gehaltenen Durchlaßöffnungen für das Heraustreten des Wachses verschmutzen und verkrusten bald, so daß das Gerät seinen Zweck nicht mehr erfüllen kann. Demgegenüber besteht eine wesentliche Neuerung des Gerätes gemäß der Erfindung darin, daß über die V erreibfläche aus Filz mittels einer einfachen, am Träger der Filzplatte angebrachten Haltevorrichtung ein ebenfalls mit Durchlaßöffnungen für das Wachs versehener Einwachslappen gespannt wird, der leicht .auswechselbar ist, sich dem Verreibfilz faltenlos anschmiegt und ein Verschmutzen und. Verkrusten desselben verhindert. Durch diese Anordnung eines Einwachslappens wird die aus Filz bestehende Verreibfläche sehr geschont und gegen vorzeitige Abnutzung geschützt und somit das Wachs unter Zuhilfenahme des Eigengewichts des Gerätes ohne große Anstrengung gut in den (Boden hinein verrieben.
- Gemäß der weiteren Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung ermöglicht dieses Gerät nicht nur die Verwendung zum Bodeneinwachsen, sondern auch durch einfaches Aufschieben eines auswechselbaren Halters das :Spänen bzw. Abziehen von Fußböden, also eine zweite Verwendung, sowie durch Einspannen eines Poliertuches in .die am Gleitschuh angebrachte Haltevorrichtung das Blankreiben bzw. Bohnern oder Polieren der Fußböden, also eine .dritte Verwendung.
- Man kann also mit dem Gerät gemäß der Erfindung drei verschiedene Arbeitsgänge, zu. denen sonst drei verschiedene Geräte erforderlich sind, ausführen.
- Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in der zwei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Fußboden-Einwachsgerätes dargestellt sind.
- Abb. i zeigt das Fußboden-Einwachsgerät im Schnitt; Abb. 2 zeigt eine Draufsicht des iGerätes, und Abb. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform mit einem auswechselbaren Halter für Stahlspäne in Seitenansicht.
- Bei der in Abb. i und 2 dargestellten Ausführungsform besteht das Einwachsgerät aus einem Gleitschuh i und einem in diesen einsetzbaren zylinderförmigen Behälter z. Beide Teile, die z. -B. aus Kunststoff hergestellt sein können, bilden zusammen das eigentliche Gehäuse 3, welches zur Aufnahme des aufzutragenden Bodenwachses dient. Die Teile i und 2 werden durch einen bajonettartigen Verschluß 4 zusammengehalten, wobei eine in eine Aussparung 5 des Gleitschuhes i eingelegte Druckfeder 6 den bajonettartigen Verschluß 4 des eingesetzten Behälters 2 unter Spannung hält, wodurch ein unerwünschtes Lösen des Verschlusses 4 vermieden wird. In dem Behälter 2 befindet sich ein Druckkolben 7, der durch eine ?Schraube 8 mit der Spindel 9 fest verbunden ist, die drehbar im Führungsstutzen io angeordnet ist. Die iSpindel 9 ist an ihrem oberen Ende mit einer Fassung i i versehen, in der ein Stiel i2 "eingesetzt ist, der mittels Schraube 13 festgehalten wird. Durch Drehen des Stieles 12 im Uhrzeigersinn wird derDruckkolben 7 betätigt und drückt das im Gehäuse 3 vorhandene Bodenwachs durch im Gleitschuh i angebrachte Austrittsöffnungen 14 auf den Fußboden, wo es dann verrieben werden kann. Das Verreiben des Bodenwachses erfolgt mittels eines unter dem Gleitschuh i angebrachten Verreibfilzes 15 und eines zum iSchutz gegen unerwünschtes Verschmutzen des Filzes 15 über diesen gespannten, leicht auswechselbaren Einwachslappens 1.6. Beide sind entsprechend dem Gleitschuh i mit Öffnungen 17 versehen, durch ,die das Bodenwachs austritt. Durch den .an der Gleitschuhaußenkante 18 angebrachten Stoßkantenfilz i9 wird beim Verreiben des Bodenwachses ein Beschädigen von Möbelstücken vermieden.
- Bei derA.usführungsform nach Abb. 3 besteht,das Einwachsgerät aus einem Gleitschuh 2o und einem oberen Teil 2i, -die beide hinten durch ein Scharnier 22 und vorn durch einen Verschlußhaken 23 zusammengehalten werden. Auch hier ist die ,Spindel 24. im oberen Teil 2i geführt und an ihr unten ein Druckkolben 25 und oben in der Fassung 26 ein 'Stiel 27 befestigt. Der Druckkolben 25 führt sich in dem durch die Teile 2o und 21 gebildeten Wachsbehälter 28 und wird mittels des Stieles 27 und der iSpindel 2q. betätigt. Dadurch wird das [Bödenwachs durch die im Gleitschuh 2o vorhandenen Austrittsöffnungen 29 auf :den Boden gedrückt.
- Der an dem Einwachsgerät anbringbare Halterahmen 3 i für die Aufnahme von Stahlspänen 33 wird um den Stoßkantenfilz i9 gelegt und mittels Schrauben 32 mit dem Gleitschuh verbunden. Selbstverständlich kann die Befestigung des Halterahmens 31 auch auf jede beliebige andere Art erfolgen.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei dem erfindungsgemäßen Einwachsgerät in an sich bekannter Weise eine Wachspatrone verwendbar ist.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Fußboden-Einwachsgerät, bei dem mittels Stieldrehung ein in einem Wachsbehälter befindlicher Druckkolben betätigt und somit Wachs auf den Boden gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß über einen an sich bekannten Verreibfilz,(i5) mittels einer am Körper (i) des Gerätes angebrachten einfachen Haltevorrichtung ein leicht auswechselbarer Einwachslappen gespannt ist, der gleich dem Verreibfilz (15) mit Durchlaßöffnungen für denAustritt des Wachses versehen ist und sich diesem Verreibfilz faltenlos anschmiegt, wodurch das Verschmutzen und Verkrusten des Verreibfilzes verhindert und außerdem der Filz selbst geschont und gegen vorzeitige Abnutzung geschützt ist.
- 2. Fußboden-Einwachsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Körper (i) des. Gerätes, der als Gleitschuh dient, angeordnete Druckfeder den in ihn eingesetzten Behälter axial unter Spannung hält und somit einen bajonettartigen oder ähnlichen Verschluß gegen unerwünschtes Lösen sichert.
- 3. F ußboden-Einwachsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gleitschuh des Einwachsgerätes ein auswechselbarer Halter anbringbar ist, in den Stahlspäne od. dgl. zum Spänen oder Abziehen des iB'odens eingefügt werden können.
- 4. Fußboden-Einwachsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise in dem eigentlichen Wachsb@ehälter eine Wachspatrone verwendbar ist. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 124 111, 145 395; deutsche Patentschrift Nr. 5o5 821.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH7537A DE894309C (de) | 1951-02-13 | 1951-02-13 | Fussboden-Einwachsgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH7537A DE894309C (de) | 1951-02-13 | 1951-02-13 | Fussboden-Einwachsgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE894309C true DE894309C (de) | 1953-10-22 |
Family
ID=7145111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH7537A Expired DE894309C (de) | 1951-02-13 | 1951-02-13 | Fussboden-Einwachsgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE894309C (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH124111A (de) * | 1927-02-17 | 1928-01-02 | Fritz Uhlmann | Bodenwichser. |
| DE505821C (de) * | 1930-08-25 | Carl Clever | Auftragegeraet fuer Bohnermasse auf Fussboeden | |
| CH145395A (de) * | 1930-03-18 | 1931-02-28 | Siegrist Koprio Fritz | Vorrichtung zum Auftragen von Bodenwichse und dergleichen. |
-
1951
- 1951-02-13 DE DEH7537A patent/DE894309C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE505821C (de) * | 1930-08-25 | Carl Clever | Auftragegeraet fuer Bohnermasse auf Fussboeden | |
| CH124111A (de) * | 1927-02-17 | 1928-01-02 | Fritz Uhlmann | Bodenwichser. |
| CH145395A (de) * | 1930-03-18 | 1931-02-28 | Siegrist Koprio Fritz | Vorrichtung zum Auftragen von Bodenwichse und dergleichen. |
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