DE89418C - - Google Patents

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DE89418C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F30/00Fixed transformers not covered by group H01F19/00
    • H01F30/06Fixed transformers not covered by group H01F19/00 characterised by the structure
    • H01F30/12Two-phase, three-phase or polyphase transformers
    • H01F30/14Two-phase, three-phase or polyphase transformers for changing the number of phases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um bei einem Wechselstrom - Verteilungssystem mit Stromwandlern secundär von einander unabhängige Phasenströme zu erhalten, sind bereits verschiedene Vorkehrungen getroffen worden.
Durch das D. R. P. Nr. 47012 ist z. B. eine Anordnung geschützt, die diesen Zweck verfolgt. Es werden dort zwei in der Maschine erzeugte Phasen getrennt zur Wickelung eines in sich geschlossenen Eisenringes geleitet und durch Verschiebung der Pole am Ringe in der secundären Wickelung Inductionsströme erzeugt.
Diese Anordnung hat jedoch den Nachtheil, dafs die secundären Zweige nicht vollständig unabhängig von einander sind, denn in dem Ringe entsteht nicht allein ein Dreh- sondern auch ein Wechselfeld. Einen gemeinsamen Magnetkreis, wie bei Dreiphasenstrom anzuwenden, ist bei zwei Phasen nicht zulässig, es müssen vielmehr zwei getrennte Magnetkreise vorhanden sein. Aufserdem sind in Nr. 47012 primär und secundär für jede Phase zwei Leitungen erforderlich, so dafs man die Aufgabe besser lösen würde, wenn man für beide Phasen je einen Umformer anwendet. Allein auch dann bekommt man secundär nur zwei von einander unabhängige Einphasenströme.
Die in den Anlagen dargestellte Anordnung bezweckt dagegen, secundär zwei von einander unabhängige Zweiphasenströme zu erhalten oder einen Zweiphasen- und einen Einphasenstrom und diese Ströme zusammen in drei, höchstens vier Leitungen an die Verbrauchsstelle zu leiten. Erreicht wird dies dadurch, dafs zu den zwei magnetisch von einander getrennten Zweiphasenumformern (Fig. 3 und 4, rechte Seite) zwei gleichartige (linke Seite) mit den primären Wickelungen parallel, secundär hingegen hinter einander geschaltet werden, wobei im magnetischen Kreise nur ein Wechsel, kein Drehfeld vorhanden ist. Dadurch erhält man secundär, ähnlich wie im Anker einer zweipoligen Gleichstrommaschine, zwei parallel gegen einander geschaltete zweiphasige Ströme, die - man durch vier Leitungen fortleiten kann. Ohne diese Schaltung hätte man Zur Fortleitung sechs Leitungen nöthig.
An L ist Licht und an M sind Motoren eingeschaltet, so dafs die Umformer an der rechten Seite für Motoren und an der linken für Licht sind. Da jedoch für Licht nur eine Phase nöthig und vortheilhaft ist, so kommt man für Licht mit einem Umformer aus (Fig. 5, linke Seite), dessen Phase an Dauer und Amplitude gleich den beiden anderen (Fig. 5, rechte Seite) zusammen ist und braucht dann nur noch drei Leitungen. Man hat also in dem Falle einen Zweiphasenstrom für Motoren und einen Einphasenstrom für Licht, welche zusammen durch nur drei Leitungen bis zur Verbrauchsstelle geleitet werden.
Sofern für Licht Dreileitersystem in Anwendung kommen soll, so ist eine vierte Leitung L1 nöthig.
Die Fig. ι und 2 stellen die Anordnung und Schaltung für einphasigen Wechselstrom dar. Auf der einen Seite wird eine durch eine Inductionsspule verschobene Phase angewendet und kann zwischen III und I, sowie I und II zum Motorbetriebe Zweiphasenstrom und zwischen II und III für Lichtbetrieb Einphasenstrom entnommen werden. Die gleiche Spannung der Leitung von links und rechts an den Punkten II und III wird durch ein geeignetes Verhältnifs der Secundärwickelung hergestellt.
Für Dreiphasenstrom ist eine Zeichnung nicht ausgeführt, da sich die Schaltung hierfür ganz ähnlich ausführen lä'fst. .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Umformungssystem zur gleichzeitgen Erzeugung von Ein- und Mehrphasenstrom für Licht- und Kraftzwecke aus einem einzigen Wechselstrom, gekennzeichnet durch die Anordnung einer von der Zahl der Phasen verschiedenen Zahl von magnetisch getrennten Umformern, deren primäre Wickelungen parallel oder in Dreiphasenschaltung liegen, während die Verbrauchsleitungen für Ein- und Mehrphasenstrom von den Verbindungsstellen der hinter einander geschalteten Secundärwickelungen abzweigen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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