DE893934C - Span zum gleichzeitigen Klaeren und geschmacklichen Reinigen von Bier - Google Patents

Span zum gleichzeitigen Klaeren und geschmacklichen Reinigen von Bier

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DE893934C
DE893934C DES24400D DES0024400D DE893934C DE 893934 C DE893934 C DE 893934C DE S24400 D DES24400 D DE S24400D DE S0024400 D DES0024400 D DE S0024400D DE 893934 C DE893934 C DE 893934C
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beer
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chips
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DES24400D
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Rudolf Seibel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12HPASTEURISATION, STERILISATION, PRESERVATION, PURIFICATION, CLARIFICATION OR AGEING OF ALCOHOLIC BEVERAGES; METHODS FOR ALTERING THE ALCOHOL CONTENT OF FERMENTED SOLUTIONS OR ALCOHOLIC BEVERAGES
    • C12H1/00Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages
    • C12H1/02Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages combined with removal of precipitate or added materials, e.g. adsorption material
    • C12H1/04Pasteurisation, sterilisation, preservation, purification, clarification, or ageing of alcoholic beverages combined with removal of precipitate or added materials, e.g. adsorption material with the aid of ion-exchange material or inert clarification material, e.g. adsorption material

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  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Span zum gleichzeitigten. Klären und geschmacklichen Reinigen: des Bieres vorn allen unedlen Geschmackssteffen wahrend der Lagerung.
  • Zu vorgenanntem Zweck werden bisher Späne aus Haselnut- oder Weißbuchenholz von etwa 5 oo mim Lämg e, 40 mm Breite und 2 mm Dicke verwandt. Diese Holzspäne bieten dien trübenden Teilchen, des Bieres eine ;große Oberfläche und ziehen die Trübstoffedurch ihre Adhäsionskraft an sich. Gleichzeitig .entziehen die Holzspiäne durch die Haarröhrchenwirkumg (Kapillarität) ,dies sorg anischen Holzes dem Bier die ,gallig herben :unedlen Geschmacksstoffe. Wie alle porösen Körper organischer Art, so neigen auch die Haselnuß- -und Wieißbuchenholzs.päne sehr leicht zu Fäulnis, Pilz- und Schimmelbildung und geben eintnetendenfalls dem Bier den unliebsam bekannten Späne,geschmack oder Hausgeschmack. Außerdem . bilden sie eine stete Infektionsgefahr für das Bier. Aus diesem: Grund sind schon des öfteren Versuche Agemacht worden, die Späne aus einem indiferenven, unorganischen Stoff herzustellen. Es sind hierzu Metalle, insbesondere Aluminium, vorgeschlagen worden, wie z. B. die Patentschrift 67 221 und das deutsche Gebrauchsmuster 1 005 592 zeigen. Hierdurch wird zwar eine keimfreie und auch eine gleich große Oberfläche wie bei Helzspänen erzielt, jedoch fehlt die Haarröhrchenwirkvmg (Kapillarität) bzw. das Ansaugevermögen, wie es. der organische Holzspan besitzt, und die für die geschmackliche Reinigung des Biories unbedingt erforderlich ist. Das Fehlen jeglichen Ansaugieverm@ögens (Kapillarität) ist Ader Nachteil und Hauptmangel aller Späne und Kläxer aus Metall.
  • Der vom. der Erfindung betroffene Späner besteht aus orgamschen Stoffen, so faserfreien Zellulo-seabkömmliingen, Zellgla6, Zelluloid od. dgl., und ist vernehmlich ein Metallspan, der aus Aluminium, seinen Legierungen, Elektro-nmeell od. @dgl. besteht, sowie handelsübliche Dicke und beliebige Form und Größe aufweist. Er ist. siebartig so feiin idurchr stoßen, @daß die Durchstoßungenoffene trichterförmige Röhrchen; bilden. Wird ein solcher metallischer ioderorganischer Span in eine Flüssigkeit getaucht, und der Spanwezkstoff hierbei benetzt; so steigt nasch dien Gesetz der Mollekularphysik die Flüssigkeit in den Röhrchen um so höher hinauf, je einiger die Röhrchen sind. Während -die organischen Haselruß- und Weißbuchenholzsp,äne höchstens eine Flüssigkeitsmenge von ihrem Eigengewicht aufsaugen können, vermögen die metallischen und organischen Späne nach der Erfindung das Vielfache ihres Edengewichts auf Flüssigkelt anzusaugen. Maßgeblich für die ansaugbare Menge ist die. Dicke und Art des Werkstoffes sowie die Anzahl und der Durchmesser der trichterförmigen Durchstoßungen, welch letzterer jedoch nicht so groß sein; darf, daß keine Kapillarwirkung mehr eintritt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß -sich bei den metallischen und @organiischen Spänen nach der Erfindung im Gegensatz zu den Holzsp,änien, Bierverluste vermeiden lassen; denn das angesaugte Bier kann durch Auspressen; zurückgewonnen und wieder verwertet werden. Bei Holzspänen ist dies nicht möglich. Der Wert des verwandten Werkstoffes ist bei dien neuen Späner so gering, daß sich eine Reinigung zur Wieder@ verwendung nicht lohnt. Holzspäne und andere Späne und Klärer aus Metall müssen nach jedem Gebrauch gereinigt und sterilisiert werden. Die neuen Späne werden ,als Altmaterial wieder verkauft.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i zeigt ,einen Längsschnitt; Abb.2 ,gibt eine Draufsicht wieder.
  • Die Späne bestehen aus beinern dünnen Blatt i aus u norbanischern Werkstoff, insbesiondere Metall, wie Aluminium und dessen Legierungen. Dieses Blatt ist siebartig so fein. durchstoßen, daß offene,, trichterförmigie Röhrchen 2 entstehen. Das Durchstoßen erfolgt maschinell. In der Zeichnung sind die Röhrchen vergrößert gezeichnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCfi: Span zum gleichzeitigen Klären und geschmacklichen, Reinigen von Bier aus organä; .s,chen Stoffion, wie faserfre!2°n Zellulosieabkömmlingen, Zellglas, Zelluloid, gehärteter Gelatine @od..dgl., oder insbesondere Metall, so. Aluminium-und seinen Legierungen, dadurch gekenn-. zeichnet, daß der dünnwandige Spanwerkstoff siebartig sio fein durchstoßen ist, daß offene, trichterförmige Röhrchen entstehen, die Haarröhrchenwirkung (Ka,pillarwirkung) haben und dadurch den Spänen ein Ansaugevermögen geben, wie es bei dem .organischen Holz der Fall ist.
DES24400D 1939-07-20 1939-07-20 Span zum gleichzeitigen Klaeren und geschmacklichen Reinigen von Bier Expired DE893934C (de)

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