DE893623C - Antriebsvorrichtung fuer Spiele mit drehschwingend bewegter Stuetzflaeche - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Spiele mit drehschwingend bewegter Stuetzflaeche

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DE893623C
DE893623C DET5130A DET0005130A DE893623C DE 893623 C DE893623 C DE 893623C DE T5130 A DET5130 A DE T5130A DE T0005130 A DET0005130 A DE T0005130A DE 893623 C DE893623 C DE 893623C
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DE
Germany
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games
support surface
drive device
pin
elastic
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Expired
Application number
DET5130A
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English (en)
Inventor
Franz Tichy
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H13/00Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
    • A63H13/20Toy roundabouts with moving figures; Toy models of fairs or the like, with moving figures

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Spiele mit drehschwingend bewegtem Spielfeld, auf welchem sich Spielfiguren dadurch fortbewegen, daß die Bewegung des Spielfeldes in nur einer Schwingungsrichtung so stark beschleunigt erfolgt, daß die mit einiger Trägheit behafteten Spielfiguren dieser Bewegung im wesentlichen nicht folgen. Gegenstand der Erfindung ist eine Antriebsvorrichtung für Spiele dieser Art, bei welchen ein kreisförmiges Spielfeld durch ein drehbares, mit Anschlägen versehenes Antriebsmittel entgegen der Wirkung einer Feder in Drehschwingungen versetzt wird.
  • Erfindungsgemäß ist eine um einen Zapfen drehschwingbare, das Spielfeld tragende Scheibe mit einem um denselben Zapfen schwingbaren zweiarmigen Hebel verbunden, von dem ein Arm mit einem an dem Träger des Zapfens verankerten elastischen Zugorgan verbunden ist und das freie Ende seines anderen Armes in den Bereich von Stiften ragt, die kreisförmig und achsparallel an einem mit dem Mittelpunkt in der Zugrichtung des elastischen Organs auf dem Träger gelagerten Antriebsrad angeordnet sind.
  • Im Gegensatz zu den bekannten Antriebsvorrichtungen mit einem die Bewegung begrenzenden Anschlag ermöglicht die Erfindung eine Änderung der Bewegungsrichtung der Figuren, die sich jeweils in derselben Drehrichtung wie das Antriebsrad bewegen. Daraus ergibt sich auch die Möglichkeit, diese Antriebsvorrichtung nicht nur für Wettspiele, sondern auch für Unterhaltungsspiele anderer Art, wie Eisenbahn-, Autobahn- oder Geschicklichkeitsspiele, zu verwenden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. i und 2 die Antriebsvorrichtung in Draufsicht und im Senkrechtschnitt, und Abb. 3 stellt eine Spielfigur in Druntersicht und im iQuerschnitt dar.
  • Das Spiel ist so aufgebaut, daß - es in einen billigen Behälter, etwa eine Kartonschachtel, eingebaut werden kann. Auf einer als Träger dienenden Leiste i ist auf einem Zapfen 2 eine Scheibe 3 drehbar, an welcher die strichpunktiert angedeutete Spielfläche 4 befestigt zu denken ist. Die Spielfläche kann auf die Scheibe 3 aufgeklebt oder, wie Abb. 2 zeigt, auf deren Zapfen 13 aufgesteckt sein. Die zweite Art der Befestigung ermöglicht ein einfaches Auswechseln der Spielfläche und demnach die Verwendung der Antriebsvorrichtung für verschiedene Spiele dieser Art. Mit der Scheibe 3 ist ein Hebel 5 verbunden; in einen seiner Arme ist ein Gummizug 6 als elastisches Rückholorgan eingehängt, der durch eine Ringschraube 7 an der Leiste i verankert ist.- Die Spannung des Gummizuges kann durch Drehen der Ringschraube, die auch durch einen Schlüssel ersetzt werden kann, - geregelt werden. Um eine Änderung der Zugrichtung durch Anspannen oder Nachlassen des Gummizuges zu verhindern, wird seine Lage durch einen in die Leiste i eingelassenen Stift 8 fixiert.
  • Der Gummizug hat das Bestreben, den Hebel 5 in der Richtung zum Mittelpunkt eines Antriebsrades i i zu halten, welches mittels eines Zapfens io auf der Leiste i drehbar gelagert ist und an seiner Unterseite Anschlagstifte 9 aufweist, die im Kreise um den Zapfen io und achsparallel zu ihm angeordnet sind. Das freie Ende des Hebels 5 reicht in den Bereich dieser Stifte. Das Antriebsrad, das aus Holz sein kann, besitzt eine muldenförmige Vertiefung 12 zum Einsetzen eines Fingers.
  • Beim Drehen des Antriebsrades wird der Hebel 5 jeweils durch die nacheinander auf ihn auftreffenden Stifte 9 entgegen der Wirkung des Gummizuges 6 verschwenkt. Wenn hierbei der jeweils wirksame Stift das Ende des Hebels 5 wieder freigibt, so wird er durch den Gummizug schlagartig gegen dennächsten Stift 9 bewegt, wodurch sich die zwei für die Bewegung der Spielfiguren erforderlichen Phasen verschiedenen Beschleunigungsablaufes ergeben.
  • Ist die Spielfläche mit Führungsrippen 15 versehen, so wird eine an der Unterseite mit einer Längsnut 14 versehene Spielfigur (Abb.3) an dieser Rippe in der Richtung des Pfeiles C entlang laufen, wenn das Spielfeld in der Richtung A die stärkeren Impulse erhält. Läßt man die Figur bis zum Buchstaben D laufen und dreht dann das Antriebsrad i i entgegengesetzt (Pfeil B), so wird die Spielfigur in der Richtung des Pfeiles E auf ein anderes Geleise gelenkt.
  • Die Antriebseinrichtung zeichnet sich bei großer Einfachheit, sie kann aus einigen Holzstücken, Pappe, Nägeln und Gummischnur zusammengesetzt werden, durch große Robustheit aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Antriebsvorrichtung für Spiele mit einer über einen radialen Ansatz mittels Nockenrad und elastischen Rückholorgan drehschwingend bewegter kr4isförmiger Stützfläche für auf setzbare Spielfiguren, dadurch gekennzeichnet, daß eine um einen Zapfen (2) schwingbare, die Stützfläche (4) tragende Scheibe (3) mit einem radial liegenden zweiarmigen Hebel,(5) verbunden ist, von dem .ein Arm mit einem an dem Träger (i) des Zapfens verankerten elastischenZugorgan (6) verbunden ist, und das freie Ende des anderen Armes in den Bereich von Stiften (9) ragt, die kreisförmig und achsparallel an einem mit dem Mittelpunkt in der Zugrichtung des elastischen Organs auf dem Träger (i) gelagerten Antriebsrad (i i) angeordnet sind.
DET5130A 1950-11-11 1951-11-06 Antriebsvorrichtung fuer Spiele mit drehschwingend bewegter Stuetzflaeche Expired DE893623C (de)

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