DE893607C - Schablonenwagen fuer Brennschneidmaschinen - Google Patents

Schablonenwagen fuer Brennschneidmaschinen

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Publication number
DE893607C
DE893607C DEG4043D DEG0004043D DE893607C DE 893607 C DE893607 C DE 893607C DE G4043 D DEG4043 D DE G4043D DE G0004043 D DEG0004043 D DE G0004043D DE 893607 C DE893607 C DE 893607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carriage
template
stencil
spindle
flame cutting
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Expired
Application number
DEG4043D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dipl-Ing Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRIESHEIM AUTOGEN
Original Assignee
GRIESHEIM AUTOGEN
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE893607C publication Critical patent/DE893607C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K7/00Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
    • B23K7/002Machines, apparatus or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
    • B23K7/004Seam tracking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Schablonenwagen für Brennschneidmaschinen Zur Erleichterung der gegenseitigen Ausrichtung von Werkstück und Führungsschablone ist es bei Brennschneidmaschinen bekannt, die Schablone auf einem besonderen, auf dem Maschinentisch verschiebbaren Wagen anzuordnen. Dieser Schablonenwagen ist zweckmäßig als Kreuzwagen od. dgl. ausgebildet, so daß auf diese Weise die Schablone rasch und sicher in die jeweils in Frage kommende Lage gebracht und in dieser durch Festklemmung des Wagens gehalten werden kann.
  • Die Verschiebung des Schablonenwagens erfolgt dabei von Hand aus, wodurch jedoch die Genauigkeit der Einstellung sehr erschwert wird; die letzte Feineinstellung kann nur durch wiederholtes kurzes Anstoßen an den Wagen erreicht werden, andernfalls die Gefahr besteht, daß der Wagen über die einzustellende Lage hinausrollt. Dies führt bei wiederholtem Schablonenwechsel und dadurch bedingter öfterer Schablonenwagen.verstellung zu störenden Zeitverlusten, abgesehen davon, daß eine ungenaue Einstellung der Schablone ebenso ungenaue Schnitte oder aber unnötige Materialverluste zur Folge hat.
  • Diesem Mangel der bekannten Schablonenwagen wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch begegnet; daß die Verstellung des Wagens durch eine Spindel- oder Zahnstangenführung erfolgt. Wenn für die Anbringung der Schablone eine Kreuzwagenanordnung mit Ober- und Unterwagen Verwendung findet, wird zweckmäßig der Unterwagen entlang einer Zahnstange verstellt, während die Führung des Oberwagens unter Vermittlung einer Spindel vorgenommen wird. Dabei wird die Spindelmutter vorteilhaft ausschaltbar ausgebildet, so .daß der Wagen 'für die Schnellverstellung auch unabhängig von der Spindelführun.g rasch von der Stelle bewegt werden kann.
  • Durch eine derartige Ausgestaltung des Schablonenwagens wird eine erhebliche Erleichterung in der Bedienung der Schneidmaschine erreicht, wobei insbesondere eine wesentlich genauere Einstellung der Schablone als bei den frei verschiebbaren Wagen bekannter Bauart möglich ist. Dieser Vorteil wirkt sich vor allem `bei der aufeinanderfölgenden Anfertigung zahlreicher, in ihrer Formgebung und Abmessung voneinander abweichender Werkstücke aus, wo -es notwendig ist, stets neue Schablonen einzusetzen und demgemäß eine anderweitige Einstellung des Schablonenwagens vorz'une'hmen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform an einem Schablonerdereuzwagen mit schlittenförmig gestaltetem Oberwagen, und zwar zeigt Abb. i den - Schablonenwagen von der Seite gesehen, Abb. 2 den Schablonenwagen in Aufsicht und Abb.3 die Spindelführungsmutter im Schnitt gemäß Linie A-B in Abb. i in vergrößertem Maßstab. -Der Schablonenwagen nach dem dargestellten Ausiü'hrungsbeispiel ist in .Form eines Kreuzwagens ausgebildet und in bekannter Weise auf der Tischplatte der Brennschneidmaschine angeordnet. Der aus den beiden Stangen i bestehend.-. Unterwagen läuft auf den Längsschienen 2, wobei die Verstellung durch die Zahnstan.genfü'hrung 3 erfolgt, an der das Zahnrad 4 abrollt. Zur Schnellverstellung wird die Kurbel 5 benutzt, während die Feineinstellung zweckmäßig mit dem Handrad 6 vorgenommen wird. Die Feststellung des Unterwagens i iri der eingestellten Lage erfolgt durch die beiden Klemmhebel 7. Um eine gleichmäßige Verschiebung des Wagens zu gewährleisten, können gegebenenfalls beide Längsschienen 2 mit einer Zahnstangenführung 3 versehen sein.
  • Auf dem Unterwagen i ist der Oberwagen in der Querrichtung verschiebbar. Er besteht im vorliegenden Fall aus zwei voneinander unabhängigen Einzelschlitten 8 und 9, die durch die Spindel io auf den Stangen i verschiebbar sind. Zu diesem Zweck ist in jedem der beiden Schlitten eine Spindelmutter i i angeordnet, so daß, unter Vermittlung nicht dargestellter Kegelräder am linken Ende der Spindel io, bei der Drehung der Kurbel 12 für die Schnellverstellung bzw. des Handrades 13 für die Feineinstellung .die Schlitten 8 und 9 in der gewünschten Weise nach rechts oder links verschoben werden können.
  • Die eigentliche Schablone 14 wird auf die den Oberwagen bildenden Schlitten 8, 9 aufgelegt, wobei zur Erleichterung der Befestigung die Schablonenhalter 15 in Schlitzen 16 verstellbar sind, die an den Schlitten B und 9 angebracht sind. Um Schablonen beliebiger Abmessungen auflegen zu .können, ist außerdem die Möglichkeit vorgesehen, - die Entfernung der beiden Schlitten 8 und 9 voneinander zu verändern. Die Spindelmutter ii ist zu diesem Zweck in beiden Fällen nur als Halbmutter ausgebildet, während das Gegenlager 17 'kein Gewinde trägt. Durch Verdrehen des mit einer schraubenförmig ansteigenden Paßfläche 18 ausgestatteten Betätigungsknopfes i9 kann die im eingerückten Zustand unter der Wirkung einer Feder 2o mit- der Spindel io in Eingriff .gehaltene Mutter i i von der Spindel gelost werden, so daß der Schlitten von Hand frei auf dem Unterwagen verschoben werden kann. Es ist somit möglich, jeden der beiden Schlitten 8 und 9 für sich vor Auflegen der Schablone 14 in die hierfür gewünschte Lage zu bringen. Sinngemäß 'kann auch die Einstellung des die Schablone i4 tragenden Oberwagens 8, 9 gegenüber dem Werkstück zunächst nach Ausschaltung beider Muttern i i durch Verstellung von Hand und anschließend .erst durch die Kurbel i2@ bzw. das Handrad 13 erfolgen. Der Oberwagen ist in der eingestellten Lage durch die an jedem der Schlitten vorgesehenen Klemmschrauben 21 festklemmbar.
  • Zur Erleichterung der gegenseitigen Einstellung der Schlitten 8 und 9 dient eine Skala 22. Die beiden Handkurbeln 5 und 12 können gegebenenfalls nach Gebrauch abgenommen werden, um eine bessere Betätigung der Handräder 6 bzw. 13 für die Feineinstellung zu ermöglichen.
  • Die Erfindung läßt sich sinngemäß in der verschiedensten Weise verwirklichen. Insbesondere ist die Anordnung und Ausgestaltung des Scha'blonenwagens selbst durchaus beliebig und kann in jeder zweckentsprechenden Form, gegebenenrfalls also auch als nur in einer Richtung verschiebbarer einfacher Wagen, gewählt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRtICHE: i. Schablonenwagen für Brennschneidmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß er sowohl zwecks Schnellverstellung frei verschoben als auch zur Feineinstellung mit Hilfe einer Spindel- oder Zahnstangenführung bewegt werden kann.
  2. 2. Schablonenwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsglied für die Feineinstellung .des Wagens gegenüber der Spindel bzw. der Zahnstange ausschaltbar ist.
  3. 3. Schablonenwagen nach Anspruch i und 2 mit aus voneinander unabhängigen Einzelschlitten bestehendem Oberwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsglied jedes einzelnen Schlittens für sich ausschaltbar ist.
DEG4043D 1940-07-28 1940-07-28 Schablonenwagen fuer Brennschneidmaschinen Expired DE893607C (de)

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DE893607C true DE893607C (de) 1953-10-19

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