DE893565C - Dauermagnetanordnung mit durch Giessen od. dgl. fuer sich hergestelltem Halter - Google Patents

Dauermagnetanordnung mit durch Giessen od. dgl. fuer sich hergestelltem Halter

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DE893565C
DE893565C DES7795D DES0007795D DE893565C DE 893565 C DE893565 C DE 893565C DE S7795 D DES7795 D DE S7795D DE S0007795 D DES0007795 D DE S0007795D DE 893565 C DE893565 C DE 893565C
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DE
Germany
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holder
permanent magnet
casting
magnet arrangement
holder made
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Expired
Application number
DES7795D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Paschen
Josef Uffinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]
    • H01F7/0205Magnetic circuits with PM in general
    • H01F7/0221Mounting means for PM, supporting, coating, encapsulating PM

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Es ist bekannt; die Dauermagnet, insbesondere die Höchstleistungsmagnete, dadurch zu haltern, daß man sie in eine der Magnetform sich anschmiegende Spritzgußmasse einspritzt, die gleichzeitig einen Flansch od. dgl. zum Befestigen der Magnete an einem Traggestell bildet. Das Einspritzen der Dauermagnete macht Schwierigkeiten, weil diese Magnete meist nicht genau maßhaltig sind und auch ,vegen ihrer großen Härte nicht leicht maßhaltig bearbeitet werden können. Die Magnete schließen infolgedessen nicht immer genau mit der Spritzgußform ab, und das Spritzgußmaterial fließt dann aus. Als Haltermaterial verwendet man hier meistens Kunstharze, diese können aber nur unter Anwendung von großer Hitze und'hohem Druck verarbeitet werden. Das ist insbesondere für die magnetischen Eigenschaften der Dauermagnete nachteilig.
  • Bei den bereits bekannten, für sich aus Blech oder durch Gießen hergestellten Magnethaltern werden die Dauermagnete von hervorstehenden Halterlappen unter Ausnutzung des federnden. Anpreßdrucks des vorgespannten Haltermaterials umklammert. Die eigentliche Auflagefläche ist hier verhältnismäßig gering. Die Dauermagnete können sich also durch Erschütterung, z. B. beim Transport leicht lockern. Eine ungenaue Lage der Dauermagnete hat aber ungenaue Bremswirkung zur Folge. Auch ist bei solchen Haltern die Einstellung des gegenseitigen Abstandes der Dauermagnete und somit die genaue Einstellung der Bremswirkung nicht möglich: Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Gegenstand der Erfindung ist eine Dauermagnetanordnung mit für sich durch Gießen od. dgl. hergestelltem Halter. Der Halter hat die Form einer Doppelschelle oder Doppelgabel. Deren Zinken schmiegen sich den bearbeiteten Dauermagnetkörperflanken an. Die insbesondere U-förmigen, von einem Profilstab abgeschnittenen und deshalb an ihren Flanken schon bearbeiteten Magnetkörper werden in den Halter nachträglich ohne bleibende Formänderung, insbesondere formschlüssig eingeschoben und dort mit dem Halter verklebt, verlötet oder sonstwie verbunden.
  • Erfindungsgemäß liegen die Zinken des Halters zur Achse des Magnetkörpers parallel. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in drei verschiedenen Ansichten dargestellt (Fig. i bis 3).
  • i sind die beiden U-förmigen, an den Flanken 2 bearbeiteten Dauermagnetkörper aus Hochleistungsmagnetstahl. 3 ist der aus Spritzguß hergestellte Halter, der etwa die Form einer Doppelschelle oder Doppelgabel mit den Wangen oder Zinken 4 hat. Diese Wangen oder Zinken schmiegen sich paarweise -den Magnetkörperflanken 2 an und können mit diesen verklebt, verlötet oder sonstwie verbunden sein. Durch den Schlitz 5 zwischen den Schellen oder Zinken 4 läuft beispielsweise die abzudämpfende Zählerscheibe. An den Halterkörper ist ein Fuß 6 *mit angespritzt, der zum Befestigen des Magnetsystems dient. Die Teile 4 sind bei 7, also in der neutralen Zone der Magnetkörper ausgespart.
  • In Fig.2 ist der Halter der Übersichtlichkeit halber ohne Magnetkörper dargestellt. Der Halter wird in einem Arbeitsgang gespritzt. Hierauf werden zwischen die Teile 4, die leicht federn, die Magnetkörper i eingeschoben und durch Kleben, Löten od. dgl. fest damit verbunden.
  • Die Erfindung bietet unter anderem den Vorteil, daß die Magnete in einfacher Weise, aber sicher gehaltert werden, daß sich der Luftspalt zwischen den beiden Magneten mittels einer Lehre durch Verschieben der Flanken gegen die Teile 4 leicht einstellen läßt und daß die Hältekräfte durchweg günstig auf das meist spröde Magnetmaterial einwirken. Insbesondere werden Biegungsbeanspruchungen-vermieden. Der eine der beiden Magnetkörper kann auch durch einen Eisenrückschlu.ßteil ersetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dauermagnetanordnung mit für sich durch Gießen od. dgl. hergestelltem Halter, der die Form einer Schelle oder Gabel hat, deren Zinken sich den bearbeiteten Dauermagnetkörperflanken anschmiegen, und in die ohne bleibende Formänderung, insbesondere formschlüssig; der Magnetkörper nachträglich eingeschoben und durch Kleben, Löten od. dgl. befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken des Halters der Achse des Magnetkörpers parallel liegen.
DES7795D 1939-11-17 1939-11-17 Dauermagnetanordnung mit durch Giessen od. dgl. fuer sich hergestelltem Halter Expired DE893565C (de)

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