DE893448C - Ventilvorrichtung zur Steuerung einer durch einen Stroemungsmitteldruck beaufschlagten Hilfsbetaetigungsvorrichtung - Google Patents

Ventilvorrichtung zur Steuerung einer durch einen Stroemungsmitteldruck beaufschlagten Hilfsbetaetigungsvorrichtung

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DE893448C
DE893448C DEB11933D DEB0011933D DE893448C DE 893448 C DE893448 C DE 893448C DE B11933 D DEB11933 D DE B11933D DE B0011933 D DEB0011933 D DE B0011933D DE 893448 C DE893448 C DE 893448C
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pressure
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DEB11933D
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Bendix Westinghouse Automotive Air Brake Co
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Bendix Westinghouse Automotive Air Brake Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/14Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid for mounting on, or in combination with, hand-actuated valves
    • F16K31/143Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid for mounting on, or in combination with, hand-actuated valves the fluid acting on a piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description

  • Ventilvorrichtung zur Steuerung einer durch einen Strömungsmitteldruck beaufschlagten Hilfsbetätigungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilvorrichtung zur Steuerung einer durch einen Strömungsmitteldruok beaufschlagten Hilfsbetätigungsv orrichtung.
  • Es ist zu diesem Zweck bereits bekannt, ein Betätigungsglied vorzusehen, :das mit einem druckempfindlichen Glied verbunden ist, (dessen Bewegung zur Steuerung zweier Ventile dient, von denen das eine Ventil, das im nachfolgenden auch als Einlaßventil bezeichnet wird, eine D.urchtrittsöffnu.ng steuert, die zwischen einer mit der Druckduelle verbundenen Einlaßkammer und einer mit der Hilfsbetäti.gungsvorrichtung in Verbindung stehendenAusllaßkammer angeordnet ist und in der einen Bewegungsrichtung des Betätigungsgliedes geöffnet wird. Das andere dieser beiden Ventile, 'das im nachfolgenden auch als Auslaßventil be- zeichnet wird, steuert die Verbindung der Auslaßkammer mit der Außenluft und. wird in der anderen Bewegungsrichtung des Betätigungsgliedes geöffnet. Es ist hierbei bekannt, ,das druckempfindliche Glied einerseits durch die Außenluft und andererseits durch den Druck in einer Rückwirkungskammer zu beeinflussen, die mit der Auslaßkammer durch eine den Strömungsmittelfluß drosselnde Verbindung verbunden siwd. Das druckempfindliche Glied, da-s bei den (bekannten Vorrichtungen als ein verschiebbarer Kolben ausgebildet ist, vermittelt der Bedienungsperson ein Gefühl über die Größe der Kraft, die jeweils in der Hilfsbetätigtungsvorrichtung ausgeübt wird. Außerdem aber ergibt sich dadurch., daß zwischen dem Betätigungsglied und diesem druckempfindlichen Glied eine Feder angeordnet ist, eine selbstschließende oder überlappende Wirkung für die beiden Ventile. Der sich in der Hilfsbetätigungsvorrichtung nach dem Öffnen des Einlaßventils aufbauende Druck verschiebt nach einiger Zeit d'as druckempfindliche Glied derart, daß sich das Einfaßventil wieder zu schließen vermag und so lange geschlossen bleibt, bis durch eine weitere Bewegung des Betätigungsgliedes das Einlaßventil wieder geöffnet wird. Dadurch, daß die Drosselverbindung ,zwischen der Auslaßkammer und.der Rückwirkungskammer vorgesehen ist, wird erreicht, daß dieses Selbstschließen des Ein.laßventils nicht sogleich mit dem Öffnen des Einlaßventils, sondern mit -einer gewissen Verzögerung erfolgt, so ,daß zuerst die Hilfsbetätigungsvorrichtung angezogen wird, bevor sich das Einlaßventil wieder von selbst unter Einwirkung des sich zurückbewegenden druckempfindlichen Gliedes schließt. Eine ähnliche Verzögerung ergibt sich beim Öffnen des Auslaßventils, wenn das Betätigungsglied zurückgezogen, wird.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen den Mangel auf, daß die Geschwindigkeit des Ansprechens der Hilfsibetätigungsvorrichtung nach einer Einrückbeweg.ung des Betätigungsgliedes' zu wünschen übrig läßt. Das gleich-,- gilt auch mit Bezug -auf die Proportionalität zwischen der Bewegung des Betätigungsgliedes und dem Anziehen der Hilfsbetätigungs@vorrichtung. Damit hängt -zusammen, daß auch die S-Abstschließwirkung .der Ventile zu ungenau -war, indem sich je nach dien besonderen Verhältnissen eine verschieden große Verzögerung zwischen dem Öffnen des Einlaßventils und dem Zurückbewegen des druckempfindlichen Gliedes ergab.
  • Erfindungsgemäß werden @diese Mängel dadurch beseitigt, daß die beiden Ventile als zwei fest miteinander mittels einer Stange verbundene Kugelventile ausgebildet sind, die. in der Ruhelage durch eine die Stange umschließende Feder in diejenige Stellung gedrückt werden, -bei der das Einlaßventil ,geschlossen ist. Auf diese Weise ergibt sich eine durch die Ventile urgedrosselte Verbindung . zwischen einerseits der Druckmittelquelle der Hilfsbetätigungsvorrichtung und andererseits der Hilfsbetätigungsvorrichtung und der Außenluft. Außerdem empfiehlt es sich, zwischen :dem Betätigungsglied und dem druckempfindlichen Glied eine im Ruhezustand vorgespannte Feder einzuschalten. Diese Feder wird in Abweichung von den bekannten Vorrichtungen anfangs @bei der Betätigung überhaupt .nicht, sondern erst dann zusammengedrückt, wenn sich das druckempfindliche Glied unter demEinfiuß .des in @d-erRückwirkungskammer herrschenden Druckes zurückbewegt. . Hierbei ist vo-rzugsweise die Vorspannung der Feder einstellbar, um sie den jeweiligen Verhältnissen anzupassen. Die Ventile können auf die erfindungsgemäße Art derart ausgebildet werden, daß ,durch sie der Strömungsmittelfluß in deiner Weise, z. B. durch irgendwelche Führungen, beeinträchtigt wird. Der Wegfall derartiger Führungen wirkt sich insofern günstig aus, als auf -diese Weise weder die Ventile- noch ihre Betätigungsglieder zu irgendwelchen Verklemmungen neigen.
  • Durch die Erfindung ergeben sich besonders günstige Durchflußquerschnitte für das Strömungsmittel, so daß es leicht möglich ist, mit verhältnismäßig geringen Hüben für die Ventile auszukommen, was wiederum :den Einbau von Membranen als druckempfindliche Glieder erleichtert. Derartige Membranen aber sind .bekanntermaßen für irgendwelche Steuerungen besonders günstig, da es keinerlei Wartung bedarf, um sie ständig dicht zu halten.
  • Zu dem gleichen Zweck empfiehlt es sich, auch dieDrosselverbindung zwischen derAuslaßkammer und der R:ückwirkungskammer als auswechselbare Düse auszubilden. Auf ,diese Weise ist es besonders .einfach möglich, die Drosselwirkung und damit die Verzögerung zwischen einem Öffnen. ides Einlaßventils, auf das ein Anziehen der Hilfsbetätigun.gsvorrichtung folgt, und dem selbständigen Schließen. dieses Einlaßventils ganz nach Wunsch einzustellen.
  • Weitere Verbesserungen und. zweckmäßige Ausgestaltungen .des Erfindungsgegenstandes sind an Hand der Zeichnung .erläutert, in der zwei A.usführungsformeen der Erfindung dargestellt sind. Es zeigt Albtb. i einen axialen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Ventil und Abb. z einen axialen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform des Ventils, die in Verbindung mit einem gleichfalls .dargestellten Druckmittelsystem zur Betätigung eines Fah.rzeugüberwachungselements verwendet werden kann.
  • Die Erfindung wird zunächst an Hand der Abb. i beschrieben, worin mit 103 das Gehäuse eines selbstschließenden Ventils bezeichnet ist, das obere und untere A;bschnitteio4 und 1o-5 besitzt. Das Gehäuse kann an einem Träger io6 in irgendeiner geeigneten Weise, z. B. mittels einer Schraube 107, befestigt werden, um so für den Fahrer bequem .zugänglich zu sein. Wie dargestellt, ist das Gehäuse in eine Anzahl von Kammern unterteilt, wobei eine Zwischenwand io8 vorgesehen ist, die zusammen mit dem Gehäuse eine Auslaßkammer iog und -eine Auspuffkammer iio bildet. Der untere Gehäuseabschnitt io.5 ist derart ausgebildet, daß ein Einlaßkupplungsteil i i i angeschlossen werden kann, der mit dem Gehäuseteil io5 eine Einlaßkamm-er 112 bildet, wobei ein Sitz 113 für das Einlaßventil durch den Kupplungsteil i i i sicher in der äezeigten'Lage gehalten wird.
  • Es sind Ventilanordnungen vorgesehen, um ,das Druckmittel von der Einlaßkammer 112 zur Auslaßkammer iog und von der letzteren zur Auspuffkammer iio zu steuern. Diese Ventilanordnungen sind :derart ausgebildet, daß sie sich selbsttätig in die fichtige Lage bringen und einen im wesentlichen unbehindertenZufluß vonDruckmittel hinter den Einlaßabschnitt des Ventils ermöglichen. Wie dargestellt, werden diese Anordnungen von Auspuff- und Einlaßventilen 114 und 115 gebildet, die Kugelform besitzen und mittels einer Stange 116 starr miteinander verbunden sind. Eine Feder 117, die auf dein Einlaßventilsitz 113 ruht, .dient als einzigeUnterstützung für dieVentilkörper 114, 115 und ist für gewöhnlich ,bestrebt, .dies--, Ventilkörper nach oben zu drücken, um das Ei.nlaßventil zu schließen. Durch ein Ventil der oben beschriebenen Art wird eine außerordentlich einfache Ausbildung geschaffen, und zwar eine solche, bei .der der dichte Abschluß des Einlaßventils ohne Rücksicht auf zeitliche Verschiebungen od.,dgl. des Ventilkörpers gesichert wird. Die Ausbildung vermeidet auch den Gehrauch komplizierter Führungskonstruktionen für das Einlaßventil, die andernfalls den Fluß des Druckmittels zurAuslaßkammer behindern würden.
  • Um die Ventile i 14 und i 15 so zu betätigen, daß der Fluß des Druckmittels zur Auslaßkammer gesteuert und ferner auch die Verbindung ,zwischen der Auslaßkammer und der Auspuffkammer überwacht wird, ist ein ventil:b,etäti.genider Tauchkolben i 18 vorgesehen, der eine axiale Bohrung i 19 besitzt, welche einen Auspufflzanal bildet. Dieser Tauchkolben 118 ist in das untere Ende eines rohrförmigen Teils i2o eingeschraubt, und auf der Innenseite des Teils 120 ist ein mit Durchtrittsöffnunagen versehener Anschlußte:il121 vorgesehen, um :den Tauchkolben 118 in .seiner Stellung -zum Rohr 120 festzulegen. Das obere Ende des Rohres i2o ist nach !außen geflanscht und trägt :einen Sitz 122, während. ein zweiter Sitz 123 am unteren Ende des Rohres i2o angeordnet ist. Eine vorgespannte Feder 124 ist zwischen diesen beiden Sitzen angeordnet und ist !bei ihrer Anbringung an .dieser Stelle unter eine leichte Anfangsspannung zu einem im nachfolgenden näher beschriebenen Zweck gesetzt.
  • An dem Ventiltauchkolben i 18 ist ein auf Druck ansprechender, von einer Membran 125 gebildeter Teil befestigt, der zwischen die beiden Gehäuseabschnitte io4 und io5 eingeklemmt ist und die Auspuffkammer iio gegen die Zwischenwand io8 abschließt. Diese Membran ist in geeigneter Weise auf .dem Tauchkolben 118 gesichert, z. B. .dadurch, daß sie zwischen (den Sitz 123 und eine ringförmige, am Tauchkolben ausgebildete Schulter i26,eingefügt ist. Bei .der Vereinigung des Tauchkolbens i18, :des Rohres i 2o und der Membran 125 in Verbindung mit der Feder 124 können eine oder mehrere Unterlagscheiben 127 zwischen dem unteren Ende der Feder 124 und dem Sitz 123 angeordnet werden, um der Feder 124,die gewünschte Vors,pannung zu beben.
  • Zur Betätigung .des Tauchkolbens 118 sind mit der Hand oder dem Fuß zu bedienende Einrichtungen vorgesehen. Bei der gezeigten Ausführungsform werden diese durch ein geeignetes Pedal 12$ gebildet, das einen kappenförmigen Betätigungsteil z29 niederzudrücken vermag. Dieser ist in dem Gehäuseabschnitt 104 verschiebbar angeordnet und mit einer Schulter 130 versehen, die mit dem Sitz 122 in dauernder Berührung steht.
  • Bei Benutzung der oben beschriebenen Ventilkonstruktion für die Fernibetätigung von Fahrzeugw'berwach.un,gselementen ist der Kupplungsteil i i i durch eine Öffnung 131 mit einem geeigneten Druckmittelbehälter verbunden, während die Auslaßkammer iog durch eine Öffnung 132 mit einem durch Druckmittel betätigten Organ verbunden ist, ,das seinerseits mit dem Fahrzeu.güherwachunaselement verbunden ist, während die Auspuffkammer iio :durch eine Öffnung 133 unmittelbar mit der Außenluft in Verbindung steht. Die Auspuffkammer I 1o ist überdies mit der Bohrung i i9 des Tauchl#:o1,b,ens ii8 in ständiger Verbindung, und zwar durch in der Seitenwand des Rohres i2o angeordnete Durchlässe 13.a..
  • Angenommen, daß die Teile so eingestellt sind, .daß das Einläßventi1115 geschlossen ist und der Tauchkolben 118 sich ein wenig über dem Auspuffventil 114 .befindet, so, werden bei .der Betätigung durch Niederdrücken des Pedals 128 unter Vermittlung des Organs 129 die sämtlichen von der Feder 124, dem Rohr 120 und ,dem Tauchkolben 118 gebildeten Teile gemeinsam nach unten gedrückt, wodurch das Auspuffventil 114 geschlossen und das Einlaßventil 115 geöffnet wird. Daraufhin wird Druckmittel unmittelbar in die Auslaßlkalnmer log geführt und gelangt von dort zu dem nicht gezeigten, durch Druckmittel betätigten Organ. Bei ,bisher !benutzten selbstschließenden Ventilen sind die auf Druck ansprechenden Elemente derselben, die ein Schließen der Ventile bewirken, gegen die Auslaß- oder Auslösekammer hin frei geöffnet gewesen, und infolgedessen sucht @dabei:dergegen Idas auf Druck ansprechende Element ausgeübte Druck, sobald der Druck sich in jener Auslaßkammer erhöht, das auf Druck ansprechende Element entgegen der ursprünglichen Öffnungskraft so zu bewegen, da'ß Idas Einlaßventil geschlossen wird. Bei einer derartigen Anordnung wird somit die Einlaßventilöffnung ,zu einer Zeit allmählich verkleinert, wo man den Druck in ..der Auslaß- oder Auslösekammer aufbauen, d. h. verstärken will und die Betätigungsvorrichtung, die dieses Druckmittel erhält, so schnell wie möglich ansprechen soll. Die Folge davon ist aber, daß der in der Betätigungsvorrichtung aufgespeicherte Druck allmählich abnimmt, so daß die wirkliche Betätigun!g der -letzteren, etwas verzögert wind.
  • Demgegenüber ist besonders zu betonen, daß gemäß der Erfindung beim Öffnen des Einlaßventils 115 und Zuführen des Druckmittels zur Kammer log die Einwirkung dieses Druckes auf den darauf ansprechenden Teil 125 verzögert oder zurückgedrängt wird, beispielsweise mit Hilfe eines verengten Durchlasses oder einer Düse 135. Bei einer .derartigen Anordnung wird die Höhe des im Betätiger auf!gespeichherten und, von !der Kammer log her zugeführten Druckes erhe bfich größer sein als der unterhalb der Membran 125 aufgespeicherte Druck, und es wird infolgedessen die oben angegebene Druckabnahme erheblich vermindert werden. Auf .diese Weise wird die durch Druckmittel betätigte Vorrichtung trotz seiner entfernten Anordnung schnell betätigt werden, bevor der Druck unter der Membran 1a5 einen Wert erreicht, der ausreicht, um irgendeine wesentliche S,chlneßbewegung des Ventilmechanismus zu verursachen. Diese Betätigung wird umgekehrt, wenn,das Ventil in die Auspuffstellung bewegt wird, mit anderen Worten, auch die Auspuffphase geht schnell vor sich. Auf diese Weise kann das durch den Kraftbetäti,ger überwachte und gesteuerte Element in jeder Richtung schnell betätigt werden.
  • Angenommen, d'aß (das Pedal 12,8 nach der Ein, leitungsbewegung in .seiner Stellung verbleibt, so muß genügend Druck unter der Membran 12"5 angesammelt werden, um die Vorspannung der Feder 124 zu überwinden, bevor .die Membran i25 die Aufwärtsbewegung des Tauchkolbens 118 zwecks Schließung des Einlaßventils 115 bewirken kann. Auf diese Weise kann. durch leinen schwachen. An fangsdruck auf @das,Pedal i2'8 alsbald ein sehr erheiblicher Druck in der mit der Kammer zog. verbundenen Betätigungsvorrichtung angesammelt werden, ehe sich das Ventil schließt. Vorzugsweise ist diese anfängliche Erhöhung .des .durch ,das Ventil zugeführten Druckes :derartig, daß dadurch die Anfangsreibung und irgendwelche in dem Betäti--gungsorgan und den damit verbundenen Fahrzeugivberwaehungs : oder Steuerungsteilen herrschendenentgegengerichteten Kräfte überwunden werden. Um dieses erwünschte Ergebnis zu sichern, wird die Feder 124 von vornherein so weit vorgespannt, daß die Anfangsbetäti.gung (des Ventils diesen Druck ergibt.
  • Unter gewissen Umständen, z. B. wo es wünschenswert ist, den Auspuff des Druckmittels aus dem Betätigungsorgan zu steuern, ist es wünschenswert, den ,Auspuff des Druckmittels aus der Kammer iog zu verzögern. Das wird in einer neuen und einfachen. Art mittels der Erfindung da-.durch erreicht, daß man eine Feder 136 vorsieht, die mit dem Pedal 128 .in Verbindung steht und von Anfang an derart gespannt ist, daß sie das Pedal, wenn es sich in seiner normalen, zurückgezogenen Stellung befindet, zur Ausübung einer Kraft auf den Betätigungsteil 129 veranlaßt, die genügt, um den Tauchkolben i 18 mit dem Auspuffventil 114 in Berührung @zu 'bringen. In gewissen anderen Fällen, z. B. wenn,der Ventilmechanismus in Verbindung mit einer Getrie(beverschieb.ungsvorrichtung benutzt wird, ist es wünschenswert, zu allen Zeiten einen leichten Druck in der Betätigungsvorrichtung aufrechtzuerhalten, während dieses sich in seiner unwirksamen Stellung befindet, so .daß der in der Kammer iog und unter der Membran 125 zur Aufspeicherung kommende Druck die Schließung des Einlaßventils unrverzüglich bewirkt. Das wird leicht dadurch erreicht, @daß man die Spannung kler Feder 136 so regelt, daß das Einlaßventil 115 anfänglich "beim Zulassen jenes leichten Druckes in die Auslaß- oder Auslösekammer und zu derBetäti.gungsvorrichtung geöffnet wird, bevor es sich schließt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 2 ist der Ventilmechanismus ähnlich ausgebildet wie der in Abb. i .dargestellte, nur mit dem Unterschied, daß die auf .den Druck ansprechende Membran 125 statt dem von der Kammer iog kommenden Druck durch eine verengte Öffnung ausgesetzt zu werden, dem Druck .des Druckmittels in der Betätigungsvorrichtung 137 durch die Leitung 138 hindurch uhterwurfen ist. Bei einer derartigen Anordnung wird .die Schließwirkung des Ventilmechanismus erheblich verzögert, und es wird so eine rasche Druckaufspeicherung in der Betätigungsvorrichtung erzielt. Bei der Ausführungsform nach dieser Aübildung wird die Einlaßkammer 112 von einem Vorratsbehälter 142 her durch eine Leitung 139 mit Druckmittel versorgt, und der Druck wird dann durch eine Leitung 141 bei Betätigung des Ventils 115 der Betätigungsvorrichtung zugeführt. Mit der Betätigungsvorniahtung 1317 ist irgendein dadurch zu ,betätigendes Fa:hr.zeugüberwachungselement, wie z. B. ein Kupplungsglied 140, verbunden.
  • Die Erfindung ist nicht .auf .die besondere Konstruktion und Anordnung der zuvor beschriebenen Teile beschränkt. Diese können vielmehr in geeigneter Weise abgeändert werden, um besondere Anforderungen zu erfüllen, ohne daß vom Wesen der Erfindung abgewichen wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ventilvorrichtung zur Steuerung einer durch einen Strömungsmitteldruck beaufschlagten Hilfsbetätigungsvorrichtung mit einem Betätigungsglied, .das mit einem druckempfindlichen Glied verbunden ist, dessen Bewegung zur Steuerung zweier Ventile dient, von denen das eine, das Einlaßventil, eine Durchtrittsöffnung steuert, die ,zwischen einer mit derDruckquelle verbundenen Einlaßkammer und einer- mit der Hilfsibetäti.gungsvorrichtung in Verbindung stehenden Auslaßkammer angeordnet ist und in der einen Bewegungsrichtung des Betätigungsgliedes .geöffnet wird, während das andere, das Auslaßventil, die Verbindung der Auslaßkammer mit der Außenluft steuert und in zder anderen Bewegungsrichtung des Betätigungsgliedes geöffnet wird', wobei .das druckempfindliche Glied einerseits durch die Außenluft und andererseits durch (den Druck in einer Rückwirkungskammer beeinflußt wird, die mit der Auslaßkammer .durch eine den Strömungsmittelfluß .drosselnde Verbindung verbunden .ist, dadurch gekennzeichnet, daß (die beiden Ventile (114, 115) als zwei. miteinander fest mittels einer Stange (116) verbundene Kugelventile ausgebildet sind, .die in der Ruhelage durch eine die Stange umschließende Feder (117) in diejenige Stellung .gedrückt werden, bei der .das Einlaßventil (m5) geschlossen ist.
  2. 2. Ventilvorrichtung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß zwischen .dem Betätigungsglied (128) und dem druckempfindlichen Glied (125) eine im Ruhezustand vorgespannte Feder (124) eingeschaltet eist.
  3. 3. Ventilvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Vorspannung .der Feder (12q.) einstellbar ist.
  4. 4. Ventilvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das druckempfindliche Glied (125) ein hohler Tauchkolben (118) hindurchtritt, ,dessen eine Seite ,als Sitz für .das Auslaßventil (11q.) dient und ,dessen andere Seite lösbar, insbesondere durch Verschraubung, mit einem Federteller (122) verbunden ist, auf dem sich die eine Seite der vorgespannten Feder (12q.) abstützt, !deren andere Seite sich unmittelbar oder mittelbar über einen weiteren Teller (r23) oder Unterlagscheiben (i27) auf dem .druckempfindlichen Glied (125) abstützt.
  5. 5. Ventilvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das druckempfindliche Glied (125) als Membran ausgebildet ist.
  6. 6. Ventilvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Drosselverbindung zwischen .der Auslaßkammer (io9) und .der Rückwirkungskammer als auswechs,elbare Düse (135) ausgebildet .ist.
  7. 7. Ventilvorrichtung nach Anspruch i Abis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Betätigungsglied (128) und einer auf die vorgespannte Feder (12q.) einwirkenden Kappe (129) eine Feder (i36) eingeschaltet ist, (die in der Ruhestellung ,des Betätigungsgliedes das Auslaßventil (114) geschlossen hält.
DEB11933D 1936-01-03 1936-06-20 Ventilvorrichtung zur Steuerung einer durch einen Stroemungsmitteldruck beaufschlagten Hilfsbetaetigungsvorrichtung Expired DE893448C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235162B (de) * 1959-08-07 1967-02-23 Italiana Magneti Marelli Soc P Handbremsventil fuer Druckluftbremsanlagen in Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1235162B (de) * 1959-08-07 1967-02-23 Italiana Magneti Marelli Soc P Handbremsventil fuer Druckluftbremsanlagen in Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahzeugen

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