CH339062A - Verfahren und Einrichtung zum Kuppeln von Fahrzeugantrieben mittels einer Hilfskraftkupplung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Kuppeln von Fahrzeugantrieben mittels einer Hilfskraftkupplung

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CH339062A
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valve
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Vielmo Oskar
Wiesmeier Peter
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Bosch Gmbh Robert
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Description


  Verfahren und Einrichtung zum Kuppeln von Fahrzeugantrieben  mittels einer     Hilfskraftkupplung       Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine  Einrichtung zum Kuppeln von Fahrzeugantrieben  mittels einer     Hilfskraftkupplung    unter Verwendung  eines vom Fahrer zu bedienenden Steuerventils und  mindestens eines mit diesem Steuerventil verbunde  nen Arbeitsraumes, in dem ein auf das Kupplungs  gestänge einwirkendes Antriebsglied unter dem Ein  fluss des Druckmittels bewegbar ist.  



  Bei Getriebekupplungen in Kraftfahrzeugen soll  der Fahrer die Kupplungskraft feinfühlig abstufen,  je nach Bedarf rasch auskuppeln und beim Ein  kuppeln den Leerlauf der Kupplungsglieder rasch  ausschalten, aber trotzdem diese Glieder dann stoss  frei greifen lassen können.  



  Das wurde bei Hilfskraft-Kupplungen z. B. da  durch zu erreichen versucht, dass man das Druck  mittel über ein     Rückschlagventil    zum Arbeitsraum  führte und in den Weg des von. dem Arbeitsraum  zurückkehrenden Druckmittels eine Drosselstelle und  ein diese umgehendes Überdruckventil einschaltete.  Dadurch kann die Kupplung zwar rasch gelöst wer  den, und beim Einrücken wird der Druckabfall im  Arbeitsraum zunächst abgebremst. Er wird dann  aber mit gleichbleibendem Druckunterschied dem  vom Steuerventil verursachten Druckabfall nachge  führt. So kann das Eingreifen der Kupplung anfäng  lich zwar verlangsamt werden, doch bleibt der Man  gel, dass die Kupplung verspätet anspricht, dann aber  zu rasch einfällt, so dass sie der Fahrer wieder zu  lösen versucht und die Kupplung zum Rucken  kommt.

   Lässt der Fahrer den Druck aber besonders  langsam sinken, so greift die Kupplung wieder nicht  schnell genug mit voller Kraft ein.  



  Diese Nachteile werden durch das Verfahren nach  der Erfindung beseitigt, das darin besteht, dass die  vom Antriebsglied des Arbeitsraumes auf das Kupp-         lungsgestänge    ausgeübte Kraft sich beim Auskuppeln  entsprechend dem vom Fahrer hinter dem Steuer  ventil hervorgerufenen Druckanstieg steigert, dem  zum Einkuppeln vom Steuerventil her verminderten  Druck aber nur bis zu einem bestimmten ersten  Druckwert proportional, dann bis zu einem niedrige-.       ren    zweiten Druckwert verlangsamt und dann bis zu  einem noch niedrigeren Druckwert rascher bis zum  entsprechenden Mindestwert folgt.  



  Ausführungsbeispiele der Einrichtung (Anlage)  nach der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.  Es zeigen:       Fig.    1 den schematischen Aufbau einer Kupp  lungsanlage nach der Erfindung,       Fig.    2 ein Schaubild von deren Wirkungsweise,       Fig.    3 ein Ausführungsbeispiel der zugehörigen  Hilfsventile,       Fig.    4 ein weiteres Ausführungsbeispiel dieser  Ventile,       Fig.    5 eine Abwandlung der erfindungsgemässen  Anlage in schematischer Darstellung,       Fig.    6 ein Schaubild über die Wirkungsweise  dieser Anlage,       Fig.    7 ein.

   Ausführungsbeispiel dazu mit einge  bauten Hilfsventilen,       Fig.    8 ein weiteres Ausführungsbeispiel der  Zylinderanordnung,       Fig.    9 ein Ausführungsbeispiel mit zwei parallelen  Zylindern und eingebauten Ventilen.  



  Bei der Anlage nach     Fig.    1 beliefert ein     Luft-          presser    1 einen Vorratsbehälter 2. Von diesem führt  eine     Druckmittelleitung    3 zu einem Trittplatten  ventil 4. Dieses Ventil wird von dem Fahrer des  die Anlage enthaltenden Fahrzeuges mit Hilfe einer  Trittplatte 5 bedient.  



  Von dem     Trittplattenventil    geht eine Druck-      leiteng 6 aus. Mit der Trittplatte ist ein nicht dar  gestellter Reaktionskolben verbunden, der unter dem  Druck der Leitung 6 steht. Von dieser Leitung führt  ein Leitungszweig 7 über eine regelbare Drosselstelle  8 zu     einer    Leitung 9. Ein zweiter Leitungszweig 10  liegt parallel zu dem Leitungszweig 7 und enthält ein       Rückschlagventil    11 mit einem Schliessglied 12, das  von einer Feder 13 belastet ist.  



  Mit dem Schliessglied 12 ist ein Bolzen 12' ver  bunden, der in der in     Fig.    1 gezeigten Lage einen  Kolben 14 berührt. Der Kolben steht auf seiner.  Oberseite unter dem Druck der Druckleitung 6, auf  seiner Unterseite unter dem Druck einer Öffnungs  feder 15. Die Kraft der Öffnungsfeder 15 ist so  bemessen, dass sie über den Bolzen 12' das Schliess  glied 12 von seinem Sitz abhebt, solange auf der  Oberseite des Kolbens 14 kein oder nur ein geringer  Druck wirkt.  



  An der Druckleitung 6 ist ausserdem noch ein zu  der Leitung 9 führender Leitungszweig 16 ange  schlossen. In diesen Zweig ist ein     L7berströmventil    17  eingeschaltet. Es enthält zwei Räume 18 und 19,  die mit je einem Teil des Leitungszweiges 16 ver  bunden sind, aber von einem Kolben 20 unter dem  Druck einer Feder 21 voneinander getrennt gehalten  werden, solange der auf die Unterseite des Kolbens  20 wirkende Druck unter einem bestimmten Wert  bleibt.  



  Die Leitung 9 führt zu einem Arbeitszylinder 22.  In diesem befindet sich ein Kolben 23 mit einer  Kolbenstange 24. An deren aussen liegendem Ende  ist das eine Ende eines Kupplungshebels 25     ange-          lenkt,    der auf einer festen Achse 26 gelagert ist und  mit seinem andern Ende eine Kupplungshülse 27  umgreift. Diese Hülse ist mit einer Kupplungsscheibe  28 verbunden und sitzt verschiebbar, aber nicht dreh  bar auf einer Motorwelle 29. Der Kupplungsscheibe  28 steht eine Kupplungsscheibe 30 gegenüber, die an  einer Getriebewelle 31 sitzt. Eine Kupplungsfeder 32  sucht die beiden Kupplungsscheiben     aneinanderzu-          drücken.    und sichert bei eingerückter Kupplung die  Kraftübertragung von der Motorwelle zur Getriebe  welle.

   Am Kupplungshebel 25 ist eine Rückzugsfeder  33 angebracht.  



  Die Wirkungsweise dieser Anlage wird an Hand  der     Fig.    2 beschrieben. Sie zeigt, über der Zeit t  aufgezeichnet, den Verlauf von Drücken p und  Kräften k.  



  Im Ruhezustand berührt der Fahrer die Tritt  platte     5-nicht.    Das     Trittplattenventil    4 hält die Druck  leitung 6, die Leitung 9, die dazwischenliegenden  Leitungszweige und den Arbeitszylinder 22 entlüftet.  Die Kupplung ist unter der Wirkung der Kupplungs  feder 32 eingerückt.  



  Tritt der Fahrer auf die Platte 5, so lässt das       Trittplattenventil    Druckluft in die Druckleitung 6  strömen. Der Druck in dieser Leitung (ausgezogene  Linie der     Fig.    2) soll in verhältnismässig kurzer Zeit  bis zu einem Wert A ansteigen; dadurch öffnet sich  das     Rückschlagventil    11 und der Druck im Arbeits-         zylinder    22 steigt mit Hilfe der durch den Leitungs  zweig 10 zugeleiteten Druckluft ebenfalls rasch auf  den Wert A an. Der Kolben 32 bewegt sich nach  rechts, schwenkt den Kupplungshebel und hebt die  Kupplungsscheibe 28 von der andern Scheibe 30 ab,  so dass die Kupplung geöffnet wird.

   Die Kraft, welche  von der Kolbenstange 24 auf den Kupplungshebel  25 ausgeübt wird (strichpunktierte Linie) ist dabei  proportional dem Druck im Arbeitszylinder 22 und  hat bei völlig ausgerückter Kupplung die Grösse N.  



  Die Kupplung bleibt offen, solange der Druck A  erhalten bleibt. Dabei ist der Kolben 14 gesenkt, so  dass er nicht auf das Schliessglied 12 einwirkt. Der  Kolben 20 ist angehoben, so dass die Teile des Lei  tungszweiges 16 miteinander verbunden sind.  



  Will der Fahrer die Kupplung wieder einrücken,  so senkt er den Druck in der Druckleitung 6. Durch  den Leitungszweig 16 folgt diesem auch unmittelbar  der Druck im Arbeitszylinder 22. Dieser Druck ist  auf den Wert B abgefallen, wenn die dazu propor  tionale Kraft an der Kolbenstange den Wert Q  erreicht hat. In diesem Augenblick beginnen sich die  beiden Kupplungsscheiben zu berühren. Die Feder  21 ist so stark, dass sich nunmehr der Kolben 20 nach  unten schiebt und den     Leitungszweig    16 unterbricht.  



  Auch wenn der Druck in der Druckleitung 6  weiterhin gleichmässig abnimmt, fällt nun der Druck  im Arbeitszylinder 22 (gestrichelte Linie) vorerst nur  noch langsam, da lediglich durch die Drossel 8 noch  Druckluft abströmen kann. Auch die Kraft der Kol  benstange 24 nimmt deshalb nur langsam ab und die  Kupplungsscheiben legen sich langsam immer stärker  gegeneinander. Hat die Kraft der Kolbenstange bis  auf den Wert R abgenommen, so presst die Kupp  lungsfeder 32 die Scheibe 28 mit einer vorausbe  stimmten Kraft an die Scheibe 30. Der Druck im  Arbeitszylinder 22 ist dabei auf den Wert C gesunken  und der Druck in der Druckleitung 6 auf den Be  trag D.  



  Die Öffnungsfeder 15 ist so stark, dass sie nun  mehr den kleiner als     D    werdenden Druck auf den  Kolben 14 und die Kraft der Feder 13 überwindet  und das Schliessglied 12 anhebt.  



  Damit ist wieder eine unmittelbare Verbindung  zwischen dem Arbeitszylinder 22 und der Druck  leitung 6 hergestellt. Der Druck im Arbeitszylinder       fällt    deshalb rasch bis auf den Druck in der Druck  leitung 6 und erreicht mit     diesdm    wieder den Wert  Null, wenn der Fahrer die Trittplatte wieder freigibt.  Auch die Kraft der Kolbenstange fällt damit rasch  ab, so dass die Kupplung auf keinen Fall mehr schlei  fen kann.  



  Bei allen diesen Vorgängen spürt der Fahrer eine  dem Druck in der Druckleitung 6 entsprechende Kraft  an der Trittplatte, so dass er  nach Gefühl  kuppeln  kann.  



  Die Hilfsventile     (Rückschlagventil    11 und Ober  strömventil 17) sind bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    3 zusammen mit der Drosselstelle 8 und  den Leitungszweigen 7, 10, 16 in einem gemein-      Samen Gehäuse 40, 47 untergebracht. Der Gehäuse  teil 40 hat eine Bohrung 41, welche mit der     Druck-          leitung'6    verbunden ist, und eine mit der Leitung 9  verbundene Bohrung 42. Auf seiner Oberseite befin  den sich eine flache Ringnut 43 und eine tiefere  Ringnut 44. Zwischen beiden befindet sich eine  Schulter 45. Eine Membran 46 ist mit ihrem Rand  ausserhalb der Ringnut 43 mit Hilfe eines glocken  förmigen Deckels 47 gegen den Gehäuseteil 40 ge  presst.

   Auf ihrer Oberseite liegt ein Druckring 48,  welcher der Ringnut 43 und der Ringschulter 45  gegenüberliegt und von einer verhältnismässig kräf  tigen Feder 49 belastet ist. Diese entspricht der Feder  21 in     Fig.    1. Ihr oberes Ende wird in einem Schraub  ring 50 gehalten, dessen Lage in dem Deckel 47  veränderlich ist, so dass die Spannung der Feder 49  genau eingestellt werden kann.  



  Auf der Mitte der Membran 46 liegt eine Druck  platte 51, die von einer verhältnismässig schwachen  Öffnungsfeder 52 belastet ist. Das obere Ende die  ser Feder ruht auf einem Federteller 53, dessen  Lage mit Hilfe einer Schraube 54 eingestellt wer  den kann. Eine Mutter 55 hält die Schraube 54  in ihrer Lage fest. Die Öffnungsfeder 52 entspricht  der Öffnungsfeder 15 in     Fig.    1.  



  Von der Bohrung 41 führt eine verhältnismässig  enge Bohrung 56 in die Ringnut 43. Eine von aussen  einstellbare und mit Hilfe einer Mutter 57 fest  zuhaltende Schraube 58 bestimmt den freien Quer  schnitt am Ende dieser Bohrung, die damit als ein  stellbare Drosselstelle dient.  



  Die Bohrung 42 ist durch eine verhältnismässig  weite     Ausnehmung    59 mit der Ringnut 43 verbunden.  Senkrecht zu der Achse der Bohrungen 41 und  42 und gleichachsig zu der Achse der Membran 46  befindet sich in dem Gehäuseteil 40 eine Bohrung  60. Sie hängt durch Schlitze 61 mit der Ringnut 44  zusammen und enthält einen Bolzen 62 mit vier  kantigem Querschnitt.  



  Durch eine Erweiterung 63 der Bohrung 60 ist  ein Ventilsitz 64 gebildet, gegen den sich eine  Ventilplatte 65 unter dem Druck einer Feder 66  zu legen sucht. Das äussere Ende der Feder 66  stützt sich an einer     Verschlussschraube    67 ab.  



  Von der Erweiterung 63 führt ein Kanal 68  in die Bohrung 42. Die Bohrung 41 und die Ring  nut 44 hängen über eine     Ausnehmung    69 mitein  ander zusammen.  



  Die Wirkungsweise der Hilfsventile entspricht  dem, was bei der Anlage nach     Fig.    1 gesagt wurde.  Dem Leitungszweig 7 entspricht die Bohrung 56,  dem Leitungszweig 10 der Kanal 68, dem Leitungs  zweig 16 entsprechen die     Ausnehmungen    59 und 69.  



  Durch die Bohrung 41 zugeleitete Druckluft  kommt durch die     Ausnehmung    69 und die Schlitze  61 an dem Bolzen 62 vorbei, hebt die Ventilplatte  65 von dem Sitz 64 ab und strömt durch den  Kanal 68 und die Bohrung 42 weiter. Bei vollem  Druck ist die Membran 46 ganz abgehoben, so  dass die Ringnuten 43 und 44 über die Schulter 45    hinweg verbunden sind. Die Ventilplatte 65 liegt  unter dem Druck der Feder 66 gegen den Sitz 64.  



  Sinkt der Druck in der Bohrung 41 wieder,  so strömt die Luft zunächst über die Schulter 45  hinweg unmittelbar durch die     Ausnehmungen    59  und 69 zurück. Ist der Druck B erreicht, so drückt  die Feder 49 den äussern Teil der Membran 46  auf die Schulter 45, so dass die Ringnuten 43 und  44 voneinander getrennt sind und die Luft nur  noch durch die Bohrung 56 zurückströmen kann.  Fällt der Druck in der Ringnut 44 unter den  Wert D, so drückt die Öffnungsfeder 52 auch den  Mittelteil der Membran 46 nach unten und hebt  dadurch die Ventilplatte 65 wieder von ihrem Sitz  ab, so dass durch den Kanal 68 und die Schlitze  61 wieder eine Verbindung mit grossem Querschnitt  zwischen den Bohrungen 42 und 41 geöffnet ist.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    4 sind  die Hilfsventile in einem Gehäuse 70, 77, 96 unter  gebracht. Der Gehäuseteil 70 besitzt eine mit der  Druckleitung 6 verbundene Bohrung 71 und eine  mit der Leitung 9 verbundene Bohrung 72. Die  Bohrung 71 ist mit einem Hohlraum 73 verbunden,  der nach unten von einer Membran 74 begrenzt  wird. Diese Membran ist durch Platten 75 und 76  armiert, die gleichzeitig den Ausschlag der Membran  nach beiden Seiten durch Anschlagen am Gehäuse  begrenzen. Der Rand der Membran ist mit Hilfe  eines topfförmigen Deckels 77 an dem Gehäuseteil  70 festgespannt. Eine durch diesen Deckel gedrehte  Schraube 78 stützt einen Federteller 79; zwischen  diesen und die' Platte 76 ist eine Öffnungsfeder 80  eingespannt. Ihre Kraft kann mit der Schraube 78  eingestellt werden..  



  Gleichachsig zu der Membran 74 liegt in dem  Gehäuseteil 70 eine Bohrung 81. Sie bildet in ihrem  untern Teil eine Führung 82 für einen Bolzen 83,  der mit einer Ventilplatte 84 verbunden ist und  unter dem Druck einer Feder 85 an der Platte 75  anliegt. Der mittlere Teil der Bohrung 81 ist un  mittelbar mit der Bohrung 71 verbunden. Am  Übergang zu einer Erweiterung 86 ist in der Boh  rung 81 ein der Ventilplatte 84 zugeordneter Ventil  sitz 87 gebildet. Die Erweiterung 86 ist nach oben  mit Hilfe einer Schraube 88 verschlossen, gegen die  sich auch das obere Ende der Feder 85 abstützt,  und mit der Bohrung 81 durch einen Kanal 89  verbunden, in dem eine mit Hilfe einer Schraube 90  regelbare Drosselstelle 91 liegt.  



  Von der Erweiterung 86 geht eine Bohrung 92  aus, die mit der Bohrung 72 verbunden ist und  um deren linkes Ende, getrennt durch eine Schulter  93, eine Ringnut 94 gelegt ist.  



  Ausserhalb dieser Ringnut ist der Rand einer  die Ringnut und die Bohrung 92 bedeckenden Mem  bran 95 mit Hilfe eines glockenförmigen Deckels 96  an dem Gehäuseteil 70 festgespannt. Auf der Aussen  seite der Membran liegt eine Platte 97; eine Feder  98 ist zwischen den Deckel 96 und diese Platte  eingespannt. Eine Schraube 99 sitzt in dem     Deckei         96 und stützt mit ihrem     innern    Ende einen Feder  teller l00; zwischen diesen und die Platte 97 ist  eine weitere Feder 101 eingefügt. Der Hohlraum  73 ist mit der Ringnut 94 durch eine Bohrung 102  verbunden. .  



  Die Wirkungsweise dieser     Hilfsventilgruppe    ist  gleich wie die der Ventilgruppe nach     Fig.    3. Dem  Leitungszug 7 entspricht der Kanal 89, dem Lei  tungszug 10 die Bohrung 81 mit ihrer Erweiterung  86 -und das rechte Ende der Bohrung 92. Dem  Leitungszug 16 entspricht der Hohlraum 73, die  Bohrung 102, die Ringnut 94 und die Bohrung 92.  



  Durch die Bohrung 71 zugeführte Druckluft hebt  die Ventilplatte 84 an und strömt durch die Erweite  rung 86 in die Bohrung 72. Ist der Druck grösser  als der Wert B, so ist die Membran 95 von der  Schulter 93 abgehoben und ein Verbindungsweg  durch die Bohrungen 102 und 92 geöffnet. Sinkt  der Druck in dem Hohlraum 73 unter den Wert D,  so     hält    die Öffnungsfeder 80- über den Bolzen 83  die Ventilplatte 84 von dem Sitz 87 entfernt, so  dass wiederum eine unmittelbare Verbindung zwi  schen den Bohrungen 71 und 72 geöffnet ist.  



  Der Vorteil dieser Bauart gegenüber der Bauart  nach     Fig.    3 ist, dass die einzelnen Hilfsventile un  abhängig voneinander fein und genau mit     Hilfe    der  Schrauben 78 und 99 eingestellt und auch leicht  überwacht werden können. Ihre Teile können un  abhängig voneinander bemessen werden, was ge  legentlich eine konstruktive Erleichterung bedeutet.  



  Die Anlage nach     Fig.    5 ist wie folgt aufgebaut:  Ein     Luftpresser    110 liefert über einen Vorrats  behälter<B>111</B> Druckluft zu einem     Trittplattenventil     112. Von diesem geht eine Druckleitung 113 aus,  die sich in Leitungen 114 und 115 gabelt. Die  Leitung 115 teilt sich in einen Zweig 116, der ein       Rückschlagventil    117 enthält, und einen Leitungs  zweig 118 mit einem     überströmventil    119. Beide  Leitungszweige vereinigen sich zu einer Leitung 120.  



  In zwei     hintereinanderliegenden    Arbeitszylindern  121 und 122 liegen Kolben 123 und 124, die an  einer gemeinsamen Kolbenstange 125 sitzen. Die  Trennwand zwischen beiden Zylindern wird von  einer Dichtung 126 gebildet. Das Ende der Kolben  stange betätigt eine Kupplung, wie sie in     Fig.    1  dargestellt ist, und ist zu diesem Zweck an den  Kupplungshebel 25     angelenkt.     



  Die Leitung 120     führt    zu dem Arbeitszylinder  121, dessen Kolben mit seinem vollen Durchmesser  wirkt. Die Leitung 114 ist an den Arbeitszylinder  122 angeschlossen; von dem in diesem Zylinder  liegenden Kolben 124 ist nur die um die Kolben  stange liegende Ringfläche dem Druck der zuge  führten Luft ausgesetzt.  



  Das     überströmventil    119 ist wie das überström  ventil 17 nach     Fig.    1 ausgebildet. Auch das Rück  schlagventil 117 entspricht dem     Rückschlagventil    11  nach dieser Figur und sein Bolzen 12' wirkt mit dem  Kolben 14 zusammen, der durch die Kraft der       COffnungsfeder    15 belastet ist.    Die Wirkungsweise dieser Anlage wird an Hand  der     Fig.    6 erläutert. Sie zeigt, über die Zeit t  aufgezeichnet, den Verlauf von Drücken p und  Kräften k.  



  Zunächst soll der Druck in der Druckleitung 113  (ausgezogene Linie) rasch bis zu der Grösse E  ansteigen. Der Druck im Arbeitszylinder 122 ist  stets dem Druck in der Druckleitung 113 gleich.  Der ansteigende Druck wird aber auch über das       Rückschlagventil   <B>117</B> ohne Verzögerung auf den  Arbeitszylinder 121 geleitet. Die von der Kolben  stange ausgeübte Kraft (strichpunktierte Linie) steigt  deshalb proportional diesem Druck bis zu einem  Wert S, der die Kupplung völlig gelöst hält. Dabei  ist das     überströmventil    119 geöffnet.  



  Senkt der Fahrer den Druck in der Druck  leitung 113 wieder, so fällt zunächst der Druck in  beiden Arbeitszylindern entsprechend. Das Rück  schlagventil 117 wird geschlossen. Hat die Kraft  der Kolbenstange einen Betrag T angenommen, bei  dem sich die Kupplungsscheiben gerade berühren,  so schliesst sich das     überströmventil    119. In der  Druckleitung 113 herrscht dabei der Druck F.  Sinkt dieser Druck weiter, so nimmt die auf den  Kolben 124 wirkende Kraft ebenfalls ab; die auf  den Kolben 121 wirkende Kraft bleibt aber nahezu  gleich, da der Arbeitszylinder 121 völlig abgeschlos  sen ist; der Druck also nicht sinkt (gestrichelte  Linie). Die Kraft der Kolbenstange sinkt verlang  samt auf den Wert U, bei dem die Kupplung ganz  eingerückt ist.

   In diesem Augenblick hat der Druck  in der     Druckleitung    113 den Wert G erreicht, und  das     Rückschlagventil    117 wird von der Kraft der  Öffnungsfeder 15 aufgestossen. Der Druck im  Arbeitszylinder 121 fällt daher rasch auf den Druck  in der Druckleitung 113 und wird Null, wenn der  Fahrer die Trittplatte     loslässt.    Damit wird auch die  von der Kolbenstange ausgeübte Kraft wieder Null.  



  Der Vorteil dieser Anordnung ergibt sich aus  dem Vergleich mit der     Fig.    2. In beiden Fällen  muss die Kraft vom Angreifen der Kupplung bis  zum vollständigen Einkuppeln um den gleichen Be  trag abnehmen     (Q-R    gleich     T-U).    Die Änderung  des Zylinderdruckes, die bei der Anlage nach     Fig.    1  zum Hervorrufen dieses Kraftabfalles zur Verfügung  steht, ist verhältnismässig klein (B bis C). Bei der  Anlage nach     Fig.    5 ist sie wesentlich grösser (F bis  G), so dass man die Kupplung wesentlich feinfühliger  einsetzen oder auch schleifen lassen kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Ventile und Zylin  der zu einer solchen Anlage ist in     Fig.    7 dargestellt.  Die beiden Zylinder 121 und 122 sind auf entgegen  gesetzten Seiten in ein Gehäuse 130 eingeschraubt.  Die ganze Einheit wird mit Hilfe eines Lagerauges  131, das am Ende des Zylinders 121 sitzt, schwenk  bar befestigt. Das Ende der Kolbenstange 125 trägt  einen Gabelkopf 132 und wird dort mit dem nicht  dargestellten Kupplungshebel gelenkig verbunden.  Die Kolben 123 und 124 bestehen aus einer Man-           schette    133, einem Stützring 134 und einer Klemm  mutter 135 mit Zwischenscheibe 136.  



  Die Kolbenstange 125 ist mit Spiel durch das  Gehäuse 130 geführt, eine Manschette<B>137</B> dichtet  gegen den Arbeitszylinder 122 hin ab.  



  Eine Bohrung 138 des Gehäuses 130 ist mit  der Druckleitung 113 und dem rückwärtigen Ende  des Arbeitszylinders 122 verbunden, ausserdem mit  einem Hohlraum 139, der nach aussen von einer  Membran 140 begrenzt wird. Die Membran ist mit  Hilfe eines Deckels 141 an dem Gehäuse 130 fest  gespannt und von einer Öffnungsfeder 142 belastet,  deren Druck über eine Federscheibe 143 und eine  Schraube 144 einstellbar ist.  



  Oberhalb des Hohlraumes 139 befindet sich in  dem Gehäuse 130 eine Bohrung 145 mit einer Er  weiterung 146 und einem dazwischenliegenden Ventil  sitz 147. Gegen diesen Sitz wird von einer Feder  148 eine Ventilplatte 149 gedrückt; zwischen der  Ventilplatte und der Membran 140 ist ein - vier  kantiger Bolzen 150 eingefügt.  



  Von der Erweiterung 146 führt ein Kanal 151  zu einer an der Oberseite des Gehäuses 130 liegen  den Ringnut 152. Diese Ringnut wird nach innen  durch eine Schulter 153 begrenzt; innerhalb dersel  ben führt eine Bohrung 154 in den Arbeitszylinder  122. über der Ringnut 152 und dieser Bohrung ist  eine Membran 155 mittels eines Deckels 156 be  festigt, die unter dem Druck einer mit einer Schraube  157 und einem Federteller 158 einstellbaren Feder  <B>159</B> steht. Von der Ringnut 152 führt eine Leitung  160 zu dem rückwärtigen Ende des Arbeitszylin  ders 121.  



  Die Wirkungsweise dieser Anordnung entspricht  der zur     Fig.    5 beschriebenen. Der Arbeitszylinder 122  ist ständig mit der Druckleitung<B>113</B> über die Boh  rung 138 verbunden. Der Arbeitszylinder 121 ist  mit der Bohrung 138 verbunden bei hohem Druck  (oberhalb des Wertes F) über die Schulter 153 hin  weg, bei niedrigem Druck (unterhalb des Wertes G)  durch das von der Öffnungsfeder 142 offengehal  tene     Rückschlagventil.     



  Eine Abwandlung dieser Ausführungsform zeigt       Fig.    B. Die     Hilfsventilgruppe    ist dabei gesondert  zu denken, etwa wie in den     Fig.    3 und 4 darge  stellt, wobei die Drosselstelle ganz verschlossen ist.  



  Die Leitung 114 führt zum Ende eines Arbeits  zylinders 161, in dem ein zweiseitig abdichtender  Kolben 162 gleitet. An diesen Arbeitszylinder  schliesst sich ein Arbeitszylinder 163 mit wesentlich  grösserem Durchmesser an, dessen Kolben 164 mit  dem Kolben 162 auf einer gemeinsamen Kolben  stange 165 sitzt. Das Ende dieser Kolbenstange  trägt einen Gabelkopf 166 und ist über einem Falten  balg 167 mit dem Ende des     Arbeitszylinders    163  verbunden. Der Raum zwischen den Kolben 162  und 164 ist an die Leitung 120 angeschlossen.  



  Die rückwärtige Seite des Kolbens 162 steht so  ständig unter dem Druck der Druckleitung 113, das  entspricht der Wirkung des Kolbens 124 der     Fig.    5.    Die wirksame Fläche des Kolbens 164 ist gleich  dem Unterschied zwischen der Fläche der beiden  Kolben; sie entspricht der wirksamen Fläche des  Kolbens 123 nach     Fig.    5. Die Kraft an der Kolben  stange 165 verhält sich daher ebenso wie die Kraft  an der Kolbenstange 125.  



  Bei dem in     Fig.    8 gezeigten Ausführungsbeispiel  wurde eine     Rückführfeder   <B>168</B> unmittelbar in den  Arbeitszylinder 161 eingebaut und mit einem Ende  an dem Kolben 162, mit dem andern Ende an  einem Sprengring 169 abgestützt.  



  Das Ausführungsbeispiel nach     Fig.    9 zeigt eine  weitere Abwandlung der Betätigungseinrichtung einer       Hilfskraftkupplung.    Die Hilfsventile     (Rückschlag-          ventil   <B>170</B> und     überströmventil    171) können gleich  ausgebildet sein wie in den Ausführungsbeispielen  nach     Fig.    4 oder 7, und sie sind in einem Gehäuse  172 zu einem Block vereinigt. Eine Öffnung 173  dieses Gehäuses ist z. B. mit der Druckleitung 113       (Fig.    5) verbunden.

   Eine der Leitung 114 in     Fig.    5  entsprechende Bohrung 174 führt unmittelbar in  einen Arbeitszylinder 175, an dessen Kolben 176 eine  Kolbenstange 177 sitzt. über das     Rückschlagventil     170 und einen Kanal<B>178</B>     sowie-über    einen Kanal  179 und das     überströmventil    171 ist die Öffnung 173  mit einem zweiten Arbeitszylinder 180 verbunden,  dessen Kolben 181 einen grösseren Durchmesser als  der Kolben 176 hat und eine Kolbenstange 182 trägt.  



  Die Enden der Arbeitszylinder werden von einer  Platte 183 aufgenommen, die über Schrauben 184  gegen das Gehäuse 172 gespannt ist. Zwischen die  Platte 183 und die Kolben 176 und 181 sind Rück  führfedern 185 und 186 eingesetzt. Die Kolben  stangen werden in der Platte 183 gleitend geführt.  



  Die Enden der Kolbenstangen 177 und 182 sind  durch eine Lasche 187 gelenkig verbunden; an ihrem  einen Ende dient dazu ein Langloch<B>188</B> der Lasche.  An der Lasche ist, näher bei der Kolbenstange<B>182</B>  als bei der Kolbenstange 177, ein Zwischenstück 189       angelenkt,    das seinerseits an einem Kupplungshebel  190 gelenkig befestigt ist.  



  Die Hilfsventile steuern den Druckverlauf in den  Arbeitszylindern 175 und<B>180</B> so, wie es bei der  Anlage nach     Fig.    5 für die Arbeitszylinder 122 und  121 beschrieben wurde. Bei Ausrücken der Kupp  lung gehen daher beide Kolben gleichmässig nach  links; ihre Kräfte stehen im umgekehrten Verhältnis  der Hebelarme an der Lasche 187. Ihre vereinte  Kraft dreht den Kupplungshebel 190 und rückt die  Kupplung aus.  



  Fällt der Druck an der Öffnung 173, so gehen  zunächst beide Kolben unter der Kraft der Rück  führfedern 185 und 186 nach rechts, bis sich die  Kupplung anzulegen beginnt. Dann schliesst sich das       überströmventil    171 und der Kolben 181 bleibt zu  nächst in seiner Lage. Der Kolben 176 geht,-dem  weiteren Druckabfall folgend, weiter nach rechts; der  von ihm zurückgelegte Weg wird aber nur zu einem  Teil - dem Hebelverhältnis der Lasche 187 ent  sprechend - auf den Kupplungshebel 190 übertra-      gen. Sinkt der Druck an der Öffnung 173 entspre  chend weiter, so wird das     Rückschlagventil    170 auf  gestossen und beide Kolben gehen rasch nach rechts,  so dass der Kupplungshebel 190 entlastet wird.  



  Diese Anordnung hat den Vorteil, dass eine ver  hältnismässig grosse Druckspanne zur Verfügung steht,  um die Kupplung vom ersten Berühren bis zum voll  ständigen Eingreifen zu bringen. Damit kann der  Fahrer sehr feinfühlig die Kupplung so weit schlei  fen lassen, wie er es braucht.  



  Die Erfindung ist nicht an die dargestellte Bauart  der Hilfsventile, des Steuerventils oder der Zylinder  und Kolben gefunden. Die erfindungsgemässen Merk  male und Wirkungen lassen sich mit den verschie  densten Bauarten dieser Teile in ähnlicher Weise  erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE 1. Verfahren zum Kuppeln von Fahrzeugantrieben mittels einer Hilfskraftkupplung, unter Verwendung eines vom Fahrer zu bedienenden Steuerventils und mindestens eines mit diesem verbundenen Arbeits raumes, in dem ein auf das Kupplungsgestänge ein wirkendes Antriebsglied unter dem Einfluss des Druckmittels bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Antriebsglied auf das Kupplungsgestänge ausgeübte Kraft sich beim Auskuppeln unmittelbar entsprechend dem vom Fahrer hinter dein Steuer ventil hervorgerufenen Druckanstieg steigert, dem zum Einkuppeln vom Steuerventil her verminderten Druck aber nur bis zu einem bestimmten ersten Druckwert proportional,
    dann bis zu einem niedrige ren zweiten Druckwert verlangsamt und dann bis zu einem noch niedrigeren Druckwert rascher bis zum entsprechenden Mindestwert folgt. Il. Einrichtung zum Ausüben des Verfahrens des Patentanspruchs I, mit einem vom Fahrer zu bedie nenden Steuerventil und mindestens einem über Hilfsventile mit diesem Steuerventil verbundenen Arbeitsraum, in dem ein auf das im Sinne des Schlie ssens der Hilfskraftkupplung durch eine Feder be lastete Kupplungsgestänge einwirkendes Antriebsglied unter dem Einfluss des Druckmittels bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steuer ventil und einem Arbeitsraum zwei parallele Lei tungszüge liegen,
    von denen einer ein oberhalb eines bestimmten obern Druckes öffnendes überströmventil enthält, während in den andern ein Rückschlagventil eingeschaltet ist, das sich dem in Richtung zu dem zugeordneten Arbeitsraum hin strömenden Druck mittel gegen eine Schliessfeder öffnet und unabhängig von der Strömrichtung unterhalb eines bestimmten untern Druckes mit Hilfe einer Feder offengehalten wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die am Kupplungsgestänge ausge übte Kraft beim genannten ersten Druckwert der Kraft entspricht, bei welcher sich die Kupplungsteile gerade berühren, und beim genannten zweiten Druckwert der Kraft entspricht, bei der die Kupplung völlig ein gerückt ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der öffnungsdruck der in die Leitungszüge eingeschalteten Ventile einstellbar ist. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessglied des überström ventilseine von einer Schliessfeder, deren Wirkung nur durch einen Druck im obern Druckbereich auf gehoben werden kann, belastete Membran ist, welche in ihrer Schliesslage auf einer Ringschulter aufliegt und dadurch einen Innenraum von einem ihn umge benden Aussenraum trennt, und dass jeder dieser Räume mit einem Teil des durch das Ventil führen den Leitungszuges verbunden ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das federbelastete Schliessglied des Rückschlagventils mechanisch zusammenwirkt mit einem vom Druck in der Leitung zum Steuer ventil beaufschlagten Glied, das entgegengesetzt zu diesem Druck von einer Feder belastet ist, welche in öffnüngsrichtung auf das Schliessglied einwirkt und dieses nur bei einem Druck im untern Druckbereich öffnen kann. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das druckbeaufschlagte Glied eine Membran ist, gegen die sich ein den Ventilsitz durchdringender und an dem Schliessglied befestigter Bolzen legt. . 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass für das überströmventil und das Rückschlagventil eine einzige Membran vorge sehen ist, deren mittlere Zote von einer Feder abge stützt ist und an dem Bolzen des Schliessgliedes des Rückschlagventils anliegt, während die äussere Zone unter dem Druck einer stärkeren Feder steht und die Grenze beider Zonen einer ringförmigen Auflage schulter gegenüber liegt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch II, mit nur einem ein Antriebsglied enthaltenden Arbeitsraum, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den zwei Leitungszügen ein weiterer gelegt ist, der eine Dros selstelle enthält. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drosselstelle einstellbar ist. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass - in radialer Richtung gesehen - der Raum auf einer Seite der ringförmigen Auf lage der Membran unmittelbar, der Raum auf der andern Seite über eine einstellbare Drosselöffnung mit der zum Steuerventil führenden Leitung verbun den und der letztere Raum ferner unmittelbar an die zum die Kupplung betätigenden Glied führende Lei tung angeschlossen ist. 10. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zwei ein Betätigungsglied enthal tende Arbeitsräume vorhanden sind, wovon der eine über die parallelen Leitungszüge, der zweite unmittel bar mit dem Steuerventil verbunden ist. 11.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsräume von Zylindern gebildet sind, in denen Kolben gleiten, welche über mindestens eine Kolbenstange an dem Kupplungs gestänge angreifen. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zylinder mindestens annähernd gleichen Durchmesser haben und hinter einander angeordnet sind, wobei die beiden Kolben auf einer gemeinsamen Kolbenstange sitzen, und dass der Arbeitsraum hinter dem Kolben mit ringförmiger wirksamer Fläche gegen den andern Zylinder und die Kolbenstange abgedichtet und unmittelbar mit dem Steuerventil verbunden ist (Fig. 5 und 7). 13.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ventile in den Lei tungszügen zu dem Zylinder mit grösserer wirksamer Kolbenfläche liegen und räumlich zwischen die bei den Zylinder eingebaut sind (Fig. 7). 14. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zylinder verschiedene Durchmesser haben und gleichachsig hintereinander sitzen, dass der am Ende der Kolbenstange sitzende Kolben zweiseitig abdichtet und einen kleineren Durchmesser hat als der auf der Stangenlänge sitzende Kolben und dass der Raum zwischen beiden Kolben, dessen Durchmesser abgestuft ist, über die parallelen Leitungszüge mit dem Steuerventil verbunden ist (Fig. 8). 15.
    Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zylinder parallel zueinander angeordnet sind und verschiedene Durch messer haben, dass der kleinere unmittelbar mit dem Steuerventil verbunden ist und dass die Kolben stangen der in den beiden Zylindern gleitenden Kol ben untereinander und mit dem Kupplungsgestänge mechanisch verbunden sind (Fig. 9). 16. Einrichtung nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstangen durch eine Lasche gelenkig verbunden sind, an welche an einer näher bei der Kolbenstange des grösseren Kolbens liegenden Stelle das Kupplungsgestänge angelenkt ist (Fig. 9).
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1253069B (de) * 1961-08-03 1967-10-26 Twin Disc Clutch Co Vorrichtung zum Steuern der hydraulischen Hilfskraft fuer das Ein- und Ausruecken der Hauptkupplung eines Fahrzeugantriebes
DE1259211B (de) * 1962-01-09 1968-01-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Einrichtung zum willkuerlichen hydraulischen Betaetigen der das Antriebsdrehmoment uebertragenden Kupplung von Kraftfahrzeugen
US4633992A (en) * 1984-11-30 1987-01-06 Isuzu Motors, Ltd. Clutch mechanism for automobile
CN109555795A (zh) * 2017-09-25 2019-04-02 郑州宇通客车股份有限公司 离合助力缸及离合操纵机构

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