DE892831C - Elektrische Alarmvorrichtung zur Meldung von kleinen Temperatur-aenderungen, vorzugsweise durch Waermestrahlung - Google Patents

Elektrische Alarmvorrichtung zur Meldung von kleinen Temperatur-aenderungen, vorzugsweise durch Waermestrahlung

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DE892831C
DE892831C DEK6666A DEK0006666A DE892831C DE 892831 C DE892831 C DE 892831C DE K6666 A DEK6666 A DE K6666A DE K0006666 A DEK0006666 A DE K0006666A DE 892831 C DE892831 C DE 892831C
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DEK6666A
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English (en)
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Albert Dipl-Ing Kullmann
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K5/00Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material
    • G01K5/48Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid
    • G01K5/56Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid
    • G01K5/62Measuring temperature based on the expansion or contraction of a material the material being a solid constrained so that expansion or contraction causes a deformation of the solid the solid body being formed of compounded strips or plates, e.g. bimetallic strip

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Elektrische Alarmvorrichtung zur Meldung von kleinen Temperaturänderungen, vorzugsweise durch Wärmestrahlung Es sind Vorrichtungen bekannt, bei denen durch Temperaturmesser verschiedener Bauart bei Erreichung einer Temperatur, die beliebig eingestellt werden kann, Kontakte geschlossen und eine Alarmeinrichtung ausgelöst wird. Von NAchteil ist, daß zwischen der eingestellten Temperatur, z. B. 50°C, und der herrschenden Raumtemperatur eine zu große Spanne liegt und eine zu große Wärmemenge erforderlich ist, bis die eingstellte Temperatur erreicht ist und die Vorrichtung zum Ansprechen kommt. Anlagen, die schon bei geringen Temperaturänderungen, reagieren, bedingen dagegen empfindliche Instrumente und sind wenig robust.
  • Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird eine Verkleinerung der Temperaturspanne erreicht; ein Ansprechen erfolgt schon durch eine geringe Wärmemenge, besonders durch Wärmestrahlung. In Idier Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. I die Vorrichtung von der Seite, teilweise im Schnitt nach Linie A-A; Abb. 2 zeigt die Vorrichtung mit Widerstandsthermometern.
  • Die Vorrichtung besteht aus zwei Temperaturmeßinstrumenten, z. B. zwei Thermometern T1 und T2 mit Bimetallfedern, die in einem Bügel B isoliert gelagert sind. Ihre Achsen, die sich gegenüberstehen, tragen je einen Kontaktzeiger Z1 und Z2.
  • Bei gleicher Temperatur berühren sich die Kontakte und schließen einen Stromkreis, in dem eine geeignete Stromquelle und ein Alarminstrument oder evtl. ein Relais liegt.
  • Bei Temperaturänderungen drehen sich die Zeiger um den gleichen Winkel und bleiben in Kontakt. Um die Vorrichtung betriebsbereit zu machen, wird das Thermometer T1 um seine Achse um leinen kleinen Winkel in Richtung der niedrigeren Temperatur gedreht, also im Vergleich zu einer Uhr nachgestellt. Der gleiche Effekt wird auch erzielt, wenn man T1 in seiner Stellung beläßt und T2 entsprechend vorstellt.
  • Ändert sich nun die Raumtemperatur, so drehen sich die Zeiger, jedloch bleibt die kleine Gangdifferenz, Gleichgang der Instrumente vonausgesetzt, erhalten.
  • Wird das Thermometer T1 vor einem Reflektor R angeordnet und T2 vor dem Auftreffen von Wärmestrahlen geschützt und die gesamte Vorrichtung S10 ausgerichtet, daß das Thermometer T1 nach einer vorhandenen oder nach Möglichkeit entstehenden Wärmequelle gerichtet ist, so verursachen auf T1 auftreffende Wärmestrahlen eine Drehung des Zeigers Z1. Schon bald hat Z1 den Zeiger Z2, der nur von der langsam steigenden Raumtemperatur beeinflußt wird, eingeholt, so daß der Kontakt geschlossen wird. Die Einstellung der Gangdifferenz zwischen den Zeigem ist von Fall zu Fall zu wählen.
  • Eine weitere Steigerung der Empfindlichkeit der Vorrichtung kann dadurch erzielt werden, daß sich die beiden Kontaktzeiger blei gleicher Temperatur berühren und in einem Ruhestromkreis liegen. Blei Auftreten einer Wärmestrahlung eilt der Zeiger Z1 vor, so daß sich der Kontakt löst.
  • Durch Anordnung eines zweiten Kontaktzeigers auf der Achse des Thermometers T1, der gegen den Zeiger Z2 des Thermometers T2 vorgeht, kann erreicht werden, daß die Vorrichtung ianspricht, wenn T1 einher Abkühlung unterworfen wird.
  • Die Wahl der Temperaturfühler ist dem Verwendungszweck und den örtlichen Verhältmissen anzupassen.
  • An Stelle der Bimetallthermometer sind gemäß Abb. 2 elektrische Widerstände W1 und W2 verwendbar. Sie sind aus leinem Material gebaut, dessen Temperaturkoeffiziert möglichst hocht ist.
  • Durch Schaltung der möglichst gleichen Widerstünde W1 und W2 in die Zweige einer Wheatstoneschen Brücke und Abgleichung durch Verschiebund des Schleifkontaktes S wird bei gleichen Temperaturänderungen Gleichgang erzielt.
  • Wird Widerstand W1 vor einem Reflektor R angeordnet und W2 vor Auf treffen von Wärmestrahlen geschützt, so tritt bei Temperaturänderung von W1 eine Störung des Gleichgewichts und damit ein Stromfluß durch den Verstärker V sder durch ein Relais ein und löst den Alarm aus.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Elektrische Alarmvorrichtung zur Meldung von kleinen Temperaturänderungen, vorzugsweise durch Wärmestrahlung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auffangen der Wärmestrahlung ein Reflektor dient, in dessen Brennt punkt ein Temperaturfühler angeordnet ist, während ein zweiter Temperaturfühler gegen die Strahlung abgeschirmt ist und bei Temperaturdifferenz der beiden Temperaturfühler eine Meldevorrichtung zum Ansprechen gelangt.
  2. 2. Elektrische Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Temperaturfühler, vorzugsweise Bimetallthermometer (T1, T2),auf zwei mit ihren stumpfen Enden sich gegenüberstehenden Achsen angeordnet sind und jedes dieser Achsenenden einen Kontaktzeiger (Z1, Z2) trägt, wobei der Zeiger (Zi) derart gegen den Zeiger (Z2) verstellbar ist, daß eine kleine Temperaturänderung eine Berührung der Kontaktzeiger hervorruft.
  3. 3. Elektrische Alarmvorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktzeiger in einem Ruhestromkreis liegen, sich berühren und bei Temperaturänderung sich voneinander lösen.
  4. 4. Elektrische Alarmvorrichtun,g nach Anspruch 1 und einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Achse des einen Thermometers (T1) zwei verstellbare Kontaktzeiger angeordnet sind, so daß sowohl Temperaturzunahme als auch Temperaturabnahme zum Kontakt mit dem Zeiger (Z2) des zweiten Thermometers (T2) führt.
  5. 5. Elektrische Alarmvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperaturfühler Widerstandsthermometer sind.
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