DE892610C - Modulationsanordnung, insbesondere fuer ultrakurze Wellen - Google Patents

Modulationsanordnung, insbesondere fuer ultrakurze Wellen

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DE892610C
DE892610C DEF4618D DEF0004618D DE892610C DE 892610 C DE892610 C DE 892610C DE F4618 D DEF4618 D DE F4618D DE F0004618 D DEF0004618 D DE F0004618D DE 892610 C DE892610 C DE 892610C
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DE
Germany
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grid
ultra
modulation
amplitude
short waves
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Expired
Application number
DEF4618D
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English (en)
Inventor
Helmut Dr Richter
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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Publication of DE892610C publication Critical patent/DE892610C/de
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03C—MODULATION
    • H03C1/00—Amplitude modulation
    • H03C1/16—Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes
    • H03C1/18—Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid
    • H03C1/22—Amplitude modulation by means of discharge device having at least three electrodes carrier applied to control grid modulating signal applied to same grid

Landscapes

  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)

Description

  • Modulationsanordnung, insbesondere für ultrakurze Wellen Die Erfindung bezieht sich auf eine besondere Schaltanordnung zur Modulation ultrakurzer Wellen.
  • Neben der reinen Schwingungserzeugung war in der Technik von jeher auch die Modulation der ultrakurzen Wellen von großer Bedeutung. Sowohl bei langen Wellen wie auch bei Ultrakurzwellen sind die verschiedensten Modulationsschaltungen untersucht worden. Während bei den längeren Wellen Anordnungen gefunden wurden, die in weiten Grenzen eine ausreichende Brauchbarkeit besitzen, ist dies bei Ultrakurzwellen noch nicht gelungen, da alle bekannten Schaltungen in diesem Wellengebiete irgendwelche Mängel aufweisen. Dies trifft besonders auf selbsterregte und gleichzeitig modulierte Schwingungserzeuger zu. Die Mängel bestehen zum größten Teil @darin" daß die Frequenz des Senders nicht unabhängig von der Modulationsamplitude ist oder daß der Aussteuerbereich, bei dem noch keine Reißerscheinungen in der Frequenz eintreten, sehr klein und damit entsprechend der Modulationsgrad ebenso klein ist oder daß die zur Modulation benötigten Signalspannungen sehr groß sein müssen. Die genannten Mängel ergeben sich sowohl bei der bekannten transformatorischen Einführung der Modulationsspannung in idie Gitter- oder (die Anodenleitung als auch bei der Benutzung von Vorröhren, deren Innenwiderstand im Rhythmus der Signalspannung geändert wird, um damit entweder die Gittervorspannung oder die Anodenspannung der Senderöhre zu beeinflussen. Bei Ultrakurzwellen sind weiterhin Schaltungen verwendet worden, bei denen in die die Senderöhre und die Antenne verbindende Lecherleitung Glimmlampen eingeschaltet oder parallel geschaltet werden, deren Glimmentladung im Rhythmus der Signalspannung gesteuert wird. Neben den auch bei anderen Wellenlängen auftretenden Mängeln tritt hier noch der besondere Nachteil auf, daß die Abhängigkeit der Hochfrequenzamplitude von der Größe des Modulationswiderstandes (Glimmlampe) nicht linear ist und daher Veränderungen der Kurvenform der erzeugten Hochfrequenz auftreten. Mit allen diesen Modulationsschaltungen ist es schließlich nicht möglich, einen Modulationsgrad bis zu ioo°/ö zu erzielen, ohne daß Frequenzschwankungen oder Reißerscheinungen eintreten.
  • Es ist nun eine Madulationsischaltung bekanntgeworden, bei der parallel zum Schwingungskreis des Hochfrequenzerzeugers zwei Dioden mit gegenseitig umgekehrter Durchlaßrichtung parallel geschaltet werden, die beim Fehlen einer Signalspannung gesperrt sind und deren Öffnung in Abhängigkeit von der Signalspannung, gesteuert wird. Diese bekannte Schaltung beseitigt zwar einen großen Teil der beschriebenen Mängel anderer Schaltungen, sie weist aber noch hinsichtlich ihres Betriebes und ihres Aufwandes Nachteile auf, deren Beseitigung durch die Erfindung ermöglicht wird.
  • Gemäß der Erfindung wird in die Gitterkathodenleitung des hochfrequenten Schwingungserzeugers eine Diode mit einem parallel zu ihr liegenden Widerstand, insbesondere bei Ultrakurzwellen, geschaltet, die geeignet vorgespannt in Abhängigkeit von der Signalamplitude die Amplitudenspitzen der an dem Widerstand auftretenden Wechselspannung abschneidet. Dabei kann der Widerstand rein ohmisch oder komplex sein.
  • Bei einer derartigen Anordnung, wie sie die Erfindung vorsieht, ist eine ganze Anzahl von Vorteilen vorhanden, die sich bei der Erläuterung des Schaltbeispiels in den Figuren ergeben.
  • In Fig. i ist eine bekannte Schaltung zur Schwingungserzeugung dargestellt. Der Schwin gungskreis :2, 3 ist das frequenzbestimmende Element, das zwischen Gitter und Anode der Röhre i liegt. Erfindungsgemäß sind eine durch die Batterie 7 vorgespannte Diode 5, der über die Klemmen 6 die Signalspannung zugeführt wird, und der parallel geschaltete Widerstand ¢ in der Gitterkathodenleitung angeordnet. Der Widerstand ¢ ist -dabei so dimensioniert, daß er gleichzeitig der Röhre die richtige Gittervorspannung zukommen läßt. Rein äußerlich ergibt sich also schon der Vorteil, daß nur eine Diodenstrecke erforderlich ist, da bei einer Beeinflussung der Gittervorspannung der Senderöhre sowohl die positive wie die negative Schwingungsamplitude beeinflußt wird, während dies bei der bekannten Schaltung nur mit Hilfe von zwei parallel geschalteten, in entgegengesetzten Richtungen durchlässigen Dioden möglich ist.
  • Fig.2 zeigt ein Schema der bekanntenWirkungsweise einer Schaltung nach Fig. i. Der Arbeitspunkt der Röhre i liegt auf dem unteren Knick der zugehörigen, etwas idealisierten Kennlinie B. Die Hochfrequenzschwingungen haben die Form und Lage der Kurven 9, welche die Röhre i ins Gitterstromgebiet hineinsteuern und damit in bekannter Weise eine selbsttätige Gittervorspannung bewirken können.
  • Entsprechend der Vorspannung der Diode durch die Batterie 7 und die an den Klemmen 6 liegende Signalspannung wird diese bei einer bestimmten Amplitude der ins Gitterstromgebiet hineinragenden Schwingung geöffnet werden und auf Grund ihrer Stromwiderstandskennlinie von diesem Werte ab einen sehr niedrigen Parallelwiderstand zum Widerstand q. darstellen. Es kann sich also an diesem kein größerer Spannungsabfall einstellen, als es der Öffnung der Diode, d. h. ihrer Vorspannung, entspricht. Durch diese Beschneidung der Gitterspannung folgt zwangsläufig eine Verringerung der Schwingungsamplitude im Anodenkreise, und zwar sowohl in der positiven als auch in der negativen Halbwelle. -Da der Schwingungskreis 2, 3 auf die Schwingungsfrequenz abgestimmt ist, ergibt sich an ihm immer eine rein sinusförmige Spannung, obwohl die Gitterschwingung infolge der Abschneidung ihrer Amplitudenspitze nicht 'sinusförmig, sondern mehr oder weniger rechteckig ist. Neben diesem Vorteil ergibt sich ein anderer. Es ist klar, daß dann, wenn die Diode. die Gitterschwingung bereits bei ihrem Eintritt ins positive Gebiet abschneidet, keine Gittervorspannung entsteht und damit sich auch keine Schwingung auf der Anodenseite ausbildet. Das bedeutet aber, daß für einen Modulationsgrad von i:oo°/o nur eine Signalspannungsamplitude notwendig ist, die der Spannungsamplitude der ins Gitterstromgebiet hineinragenden Gitterschwingung entspricht. Dies ergibt sich besonders aus zwei Tatsachen: einerseits verringert sich diese entsprechedd dem Unterteilungsverhältnis der Anodenspule, andererseits verschiebt sich der Arbeitspunkt nach kleineren negativen Gittervorspannungen und unterstützt damit noch die Wirkung der Diodenstrecke. Bei der bekannten Schaltung war für diesen Zweck neben zwei Diodenstrecken eine Signalspannung von der Größe der am Anodenschwingungskreis auftretenden Schwingungsamplitude erforderlich. Auf Grund praktischer Versuche hat sich ergeben, .daß sich die erforderlichen Signalspannungen bei der erfindungsgemäßen und bei der bekannten Schaltung wie i : io verhalten.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltung kommt hinzu, daß immer der Widerstand q. und nicht die modulierende Elektronenstrecke der Diode 5 gitter--vorspannungserzeugend ist. Aus diesem Grunde spielt die Elektronenlaufzeit in der Diodenstrecke nur eine sehr untergeordnete Rolle. Dies bildet einen weiteren beträchtlichen Vorteil gegenüber bekannten Schaltungen, bei denen als Gitterwiderstand eine Dreipolröhre angeordnet ist, deren Innenwiderstand im Rhythmus der Signalspannung geändert wird.
  • Schließlich kommt noch hinzu, daß bei der erfindungsgemäßen Anordnung eine Frequenzverwerfung wesentlich geringer ist, was besonders bei Frequenzen oberhalb von 3 - ioa Hz von Vorteil ist, da bei diesen und insbesondere bei selbsterregten Schwingungserzeugern eine Gleichspannungsänderung auf der Gitterseite der Röhre einen viel geringeren Einfluß hat als eine solche auf der Anodenseite. Diese Tatsache ist besonders bei ,der Verwendung derart modulierter Sender zur Übertragung von Fernsehdarbietungen wichtig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Modulationsanordnung, insbesondere für ultrakurze Wellen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gitterkathodenleitung des hochfrequenten, Schwingungserzeugers eine Z.weipolröhre mit einem parallel zu ihr liegenden, rein Ohmschen oder komplexen Widerstand geschaltet wird, die, geeignet vorgespannt, in Abhängigkeit von der Signalamplitude die Amplitudenspitzen der an dem Widerstand auftretenden Wechselspannung abschneidet.
DEF4618D 1940-08-01 1940-08-01 Modulationsanordnung, insbesondere fuer ultrakurze Wellen Expired DE892610C (de)

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DE892610C true DE892610C (de) 1953-10-08

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DEF4618D Expired DE892610C (de) 1940-08-01 1940-08-01 Modulationsanordnung, insbesondere fuer ultrakurze Wellen

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DE (1) DE892610C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079123B (de) * 1956-04-05 1960-04-07 Saba Gmbh Anordnung zur Amplitudenregelung von Hochfrequenz-Oszillatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1079123B (de) * 1956-04-05 1960-04-07 Saba Gmbh Anordnung zur Amplitudenregelung von Hochfrequenz-Oszillatoren

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