DE892045C - Flammrohrkessel mit Gas- oder Ölfeuerung und einem in das Flammrohr eingebauten Drallkörper - Google Patents

Flammrohrkessel mit Gas- oder Ölfeuerung und einem in das Flammrohr eingebauten Drallkörper

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Publication number
DE892045C
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DE
Germany
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flame tube
swirl body
gas
nozzle
swirl
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Expired
Application number
DENDAT892045D
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English (en)
Inventor
Essen zugl. IA.: Emil Fischer
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE892045C publication Critical patent/DE892045C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

  • Es ist bekannt, in Flammrohre von Dampfkesseln Drallkörper einzubauen, die zur Verbesserung,des Wärmeüberganges eine kreisend fortschreitende Bewegung der Feuergase hervorrufen und die Ablagerung von Flugasche verhindern.
  • Der Erfindung liegt dieErkenntnis zugrunde, daß der Einbau solcher Drallkörper wegen der Verbesserung des Wärmeüberganges auch bei Gas- und Ölfeuerungen od. dgl., bei denen sich keine Flugasche ablagert, sinnvoll ist.
  • Bei Versuchen mit den üblichen Drallkörpern ergaben sich bei Gas- und Ölfeuerungen häufig unv erbrannte Bestandteile in den Rauchgasen, die wahrscheinlich darauf zurückzuführen sind, daß wegen der hohen Gasgeschwindigkeit hinter dem Brenner die Verbrennung bis zurrt Eintritt der Verbrennungsgase in den Drallkörper- noch nicht ganz beendet ist. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, vor dem Drallkörper eine Wand mit einer düsenförmigen Durchtrittsöffnung für die Feuergase anzuordnen. Verwendet man wendelförmige Drallkörper, so soll gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die Düse -außerachsig im. Flammrohr vordem Drallkörper angeordnet werden. Durch diese Anordnung gelingt es, in einer Flammrohranlage von gegebener Länge die Temperatur der Rauchgase am Fuchs, beispielsweise von 35o auf etwa 25o°, zu senken. Entsprechend steigt dann die Dampfleistung des befeuerten Kessels. Stellt man die betreffende Düse aus feuerfesten Steinen bzw. aus keramischer Masse her, so wirkt sie zugleich wie ein Zündgewölbe.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung. Der Kessel i enthält das Flammrohr 2, welches über den Brenner 3 mit Öl oder Gas befeuert wird; um 'die Metallteile des Kessels vor dem unmittelbaren Flammenansatz zu schützen, kann dem Brenner 3 noch eine Düse oder Zündwand q. aus feuerfestem Stein nachgeschaltet sein.
  • Erfindungsgemäß ist in das Flammrohr 2 ein Drallkörp:er 5 eingebaut, der sich über mindestens eine halbe Umdrehung erstrecken soll und nach der Zeichnung zwei volle Schraubengänge aufweist. Durch die Wirkung dieses Drall'körpers werden die Flammgase in die durch den Pfeil 6 angedeutete schraubenförmige Bewegung .gebracht. Vor dem Drallkörper 5 liegt die aus feuerfesten Steinen aufgebaute Düse 7, welche außerachsig im Flammrohr 2 derart angeordnet ist, , daß sie den Drallkörper-.5 in der aerodynamisch günstigsten Richtung anbläst.
  • In vielen Fällen pflegt man bei Feuerungen bekanntlich eine Zweitlüftzuführung vorzusehen. Bei den Anordnungen gemäß der Erfindung wird diese Zweitluft am besten hinter der Düse 7, d. h. entweder über Öffnungen in der Schneckenwandung aus dem Inneren des hohlen Drallkörpers 5 oder über den Zwischenraum zwischen Düse 7 und Drallkörper 5 eingeführt. Im letzteren Falle wirkt die Düse 7 bei geeigneter Ausbildung der Drallkörpereingangsöffriung als Ejektordüse, welche die Zweitluft unmittielbar ansaugt, so daß mit einfachen Mitteln eine besonders gute Mischung von Brenngasen und Zweitluft entsteht.
  • Wird der Zwischenraum zwischen Düse 7 und Drallkörper 5 nicht als Ejektor zum Ansaugen von Zweitluft ausgebildei, so kann der Düsenkörper 7 auch mit dem Drallkörper 5 baulich vereinigt sein, also mit diesem beispielsweise aus einem einzigen, im ganzen gebrannten Schamotteformstück bestehen oder als zusammenhängender Baukörper vermauert sein, der dann im wesentlichen nur noch einen Drallkörper darstellt, dessen Eingangsöffnung als Düse ausgebildet ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE- -i. Flammrohrkessel mit Gas- oder Ölfeuerung und einem in das Flammrohr eingebauten Drallkörper, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Drallkörper eine Wand (7) mit einer düsenförmigen Durchtrittsöffnung für die Feuergase angeordnet ist.
  2. 2. Flammrohrkessel nach Anspruch i mit einem wendelförmigen Drallkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse (7) außerachsig im Flammrohr vor dem Drallkörper (5) angeordnet ist.
  3. 3. Flammrohrkessel nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch Einrichtungen zur Zuführung von Zweitluft zwischen der Wand (7) und dem Drallkörper (5).
DENDAT892045D Flammrohrkessel mit Gas- oder Ölfeuerung und einem in das Flammrohr eingebauten Drallkörper Expired DE892045C (de)

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DE892045C true DE892045C (de) 1953-08-20

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