DE892010C - Ablaufbock für Kabeltrommeln - Google Patents

Ablaufbock für Kabeltrommeln

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Publication number
DE892010C
DE892010C DE1945892010D DE892010DA DE892010C DE 892010 C DE892010 C DE 892010C DE 1945892010 D DE1945892010 D DE 1945892010D DE 892010D A DE892010D A DE 892010DA DE 892010 C DE892010 C DE 892010C
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DE
Germany
Prior art keywords
drum
frame
cable
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drain block
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Expired
Application number
DE1945892010D
Other languages
English (en)
Inventor
Furth Richard Gerlicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
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Publication of DE892010C publication Critical patent/DE892010C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H49/00Unwinding or paying-out filamentary material; Supporting, storing or transporting packages from which filamentary material is to be withdrawn or paid-out
    • B65H49/18Methods or apparatus in which packages rotate
    • B65H49/20Package-supporting devices
    • B65H49/32Stands or frameworks

Landscapes

  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Ablaufbock für Kabeltrommeln Es ist bekannt, bei der Fabrikation oder beim Verlegen elektrischer Kabel Ablaufböcke zu verwenden, auf denen die Kabeltrommeln drehbar gelagert werden. Auf einer solchen Trommel ist beispielsweise eine Kabelseele aufgewickelt. Durch den Lagerbock soll das Abwickeln der Kabelseele ermöglicht werden, damit sie z. B. einer Spinnmaschine zugeführt werden kann. Es ist in der Regel notwendig, die auf dem Bock gelagerte Trommel beim Abwicklungsvorgang abzubremsen, damit sich das vollständig oder teilweise fertiggestellte Kabel beim Ablaufen der Trommel nicht verwickelt. Bisher mußte aber der den Abwicklungsvorgang überwachende Arbeiter die zur Regelung der Trommeldrehung dienende Bremse dauernd mit der Hand oder mit dem Fuß bedienen.
  • Um diesen Mangel zu beseitigen, ist bei dem Ablaufbock nach der Erfindung der die Kabeltrommel tragende Rahmen derart schräg ein- und feststellbar, daß die Kabeltrommel in eine Schräglage gefracht werden kann, in welcher unter dem Einlluß des Trommelgewichtes eine die Trommeldrehung selbsttätig regelnde Bremsvorrichtung in Wirkung gesetzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ablaufbock nach der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Fig. I und 2 veranschaulichen den Ablaufbock in Seiten- bzw. Vorderansicht, Fig. 3 stellt eine zusätzliche Bremsvorrichtung im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 dar, Fig. 4 bis 7 veranschaulichen Einzelheiten des Ablaufbockes, und zwar ist Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 7 und Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 5.
  • Der dargestellte Ablaufbock ist mit einem Rahmen I (Fig. I) verstehen, der aus Querschienen 2 und Kufen 3, 4 von U-förinigem Querschnitt zusammengesetzt ist. Die Querschienen 2 sind winkliggebogen und derart angeordnet, daß der hintere Schienenteil waagerecht und der vordere Schienenteil schräg verläuft. Auf den waagerechten Schienenteilen sind nach vorn offene Lager 5 für die Welle 6 der auf den Bock aufgebrachten Kabeltrommel 7 befestigt. Durch Riegel S ist ein Herausgleiten der Welle 6 aus den Lagern 5 verhütet. Die schrägen Teile der Schienen 2 tragen Leisten mit An- und Ablaufflächen g für die Welle 6.
  • Der untere Teil der die Schienen 2 tragenden Kufen 3, 4 ist gekrümmt und ruht auf Rollen IO, deren Lagerrahmen in einer unterhalb der Trommellager 5 befindlichen Grube II angeordnet sind. An der hinteren Kufe 4 ist ein Handhebel 12 angebracht, mit dessen Hilfe der Rahmen I nach der einen Seite derart auf den Rollen IO gedreht werden kann, daß er in eine schräge Lage gebracht werden kann.
  • Auf dem einen aus der Trommel 7 hérausragenden Ende der Welle 6 können Bremsscheiben I3, 14 abnehmbar aufgesetzt werden. Die Nabe der Scheibe 14 ist auf der Nabe der Scheibe 13 frei drehbar. In der Abwicklungsstellung der Trommel 7 liegt die eine Seitenscheibe dieser Trommel an einem vorstehenden Teil der Nabe der Bremsscheibe 14 an, während die Nabe der anderen Bremsscheibe I3 an dem einen Lager 5 anliegt. Die Bremsscheibe 13 ist mit einem Anschlag 15 versehen, der mit einem an der benachbarten Schiene 2 befestigten Anschlag I7 derart zusammenwirkt, daß die Scheibe.I3 gegen Verdrehung gesichert ist. Die Bremsscheihe 14 ist mit einem Anschlag 16 versehen, der beim Abwicklungsvorgang von den vorstehenden Teilen der Schraubenbolzen 22 der Trommel 7 mitgenommen wird.
  • Der Rahmen I kann mit der Trommel 7 mittels einer mit dem Fuß ausrückbaren Klemmvorrichtung in der gewünschten Schräglage gesichert werden. Diese Klemmvorrichtung ist mit einem Bolzen 18 (Fig. 5) versehen, der in dem einen Schenkel 19 eines U-förmigen, ortsfesten Widerlagers 20 verschiebbar ist. Der andere Widerlagerschenkel 21 greift über den einen Schenkel der Kufe 4. Eine auf dem Bolzen 18 angeordnete Schraubenfeder 23 wirkt gegen den am vorderen Ende des Bolzens I8 angeordneten Kopf und sucht den Kufenschenkel zwischen dem Widerlagerschenkel 21 und dem Kopf des Bolzens 18 festzuklemmen. Auf dem hinteren Ende des Bolzens I8 ist eine keilförmig abgeschrägte Platte 24 angebracht. Mit dieser Platte wirkt ein an einem Fußhebel 25 befestigter Keil 26 derart zusammen, daß beim Niederdrücken des Fußhebels 25 der Bolzen I8 entgegen der Wirkung der Feder 23 nach hinten gezogen und infolgedessen die Kufe 4 freigegeben wird.
  • Die Bremsscheibe I4 kann erforderlichenfalls auch noch durch eine zusätzliche Backenbremse abgebremst werden. Die Rahmenplatte27 (Fig. 3 und ) dieser Backenbremse ist an der einen Schiene 2 des Rahmens I befestigt. An der Rahmenplatte 27 ist eine senkrechte Schiene 28 angebracl1t, an welcher Bremshebel 29 bei 30 drehbar sind.
  • Mittels eines Gestänges 31 und eines von Hand oder mit dem Fuß zu bedienenden Zugseils 32 oder einer Zugstange können die Hebel 29 derart geschwenkt werden, daß an ihnen angebrachte Bremsbacken 33 gegen die Bremsscheibe Iq wirken.
  • Das Einsetzen der Kabeltrommel in den Ablaufbock erfolgt mit Hilfe einer am vorderen Ende abgeschrägten Holzbohle 34, die in waagerechten, im Querschnitt U-förmigen Führungsschienen 35 verschiebbar ist und auf welche die Kabeltrommel hinaufgerollt wird. Die Schienen 35 sind durch eine Fuge 36 in einen ortsfesten Teil 37 und in einen am Rahmen I angeordneten und mit ihm schwenkbaren Teil 38 getrennt. An der einen Seite der Kufe 3 ist ein Anschlag 39 befestigt, der in der Normallage des Rahmens I gegen ein ortsfestes Widerlager 40 wirkt und die Schwenkung des Rahmens I nur nach der einen Seite, d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 2, gestattet. In der Normallage des Rahmens I liegen die ortsfesten und schwenkbaren Führungsschienenteile 37, 38 in gleicher Flucht.
  • Bei der Benutzung des Ablaufbockes nach der Erfindung werden die Bremsscheiben I3, 14 (Fig. 2) auf die Trommelwelle 6 aufgeschoben und es wird dann nach Abnehmen der Riegel 8 die Kabeltrommel 7 über die Bohle 34 auf den Rahmen I hinaufgerollt, so daß die Trommelwelle 6 mit dem Lagern 5 in Eingriff gelangt. In diesen Lagern wird die Welle 6 mittels der Riegel 8 gesichert. Hierauf wird der Fußhebel 25 (Fig. 2) niedergedrückt, so daß der Klemmbolzen 18 (Fig. 5) zurückgezogen und daher der Rahmen I freigegeben wird. Es wird nunmehr, wie in Fig. 2 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, der Rahmen 1 mit der Kabeltrommel 7 mittels des Handhebels 12 in eine solche Schräglage gedreht, daß die Trommel nach den Bremsscheiben 13, 14 hin seitlich wegzurutschen sucht, so daß durch das Trommelgewicht die Bremsscheibe 14 gegen die Bremsscheibe 13 gedrückt wird. In der gewünschten Schräglage wird der Rahmen I durch Freigabe des Fußhebels 25 gesichert. Wird jetzt das Kabel od. dgl. von der Trommel 7 abgezogen, so entsteht je nach der Schräglage der Trommelachse eine größere oder geringere Bremswirkung zwischen den beiden Bremsscheiben I3, 14. Es wird infolgedessen die Trommel 7 beim Abwicklungsvorgang gleichmäßig abgebremst, ohne daß ein'Arbeiter die Drehung der Trommel mittels eines Hand- oder Fußhebels dauernd zu regeln braucht.
  • Bei einer gelegentlichen Störung des Abwicklungsvorganges kann durch einen am Seil 32 (Fig. 3) ausgeübten Zug die zusätzliche Bremsvorrichtung 29, 33 in Wirkung gesetzt und hierdurch die Kabeltrommel 7 sofort zum Stillstand gebracht werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Ablaufbock für Kabeltrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kabeltrommel tragende Rahmen derart schräg ein- und feststellbar ist, daß die Kabeltrommel in eine Schräglage gebracht werden kann, in welchem unter dem Einfluß des Trommelgewichtes eine die Trommeldrehung selbsttätig regelnde Bremsvorrichtung in Wirkung gesetzt wird.
  2. 2. Ablaufbock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kabeltrommel (7) tragende Rahmen (I) mit gekrümmten Kufen (3, 4) versehen ist, welche auf ortsfest gelagerten Rollen (IO) drehbar sind.
  3. 3. Ablaufbock nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Trommelwelle (6) Bremsscheiben (I3, 14) abnehmbar derart angeordnet sind, daß sie bei schräg gestellter Trommel infolge des Trommelgewichtes, zwischen der Trommel (7) und dem Rahmen (I) gegeneinandergedrückt werden, wobei die eine Bremsscheibe (I4) von der Trommel (7) mitgenommen wird und die andere Bremsscheibe (I3) gegen Verdrehung in bezug auf den Rahmen (I) gesichert ist.
  4. 4. Ablaufbock nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem die Kabeltrommel (7) tragenden Rahmen (I) eine Klemmvorrichtung (I8, 20, 23) zugeordnet ist, durch welche dieser Rahmen in der gewünschten Schräglage gesichert werden kann.
  5. 5. Ablaufbock nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung mit einem über die eine Rahmenkufe (4) greifenden Widerlager (20) versehen ist, mit welchem ein federbeeinflußter, verschiebbarer Bolzen (I8) derart zusammenwirkt, daß die Kufe (4) zwischen diesem Bolzen und dem Widerlager (20) festgeklemmt werden kann.
  6. 6. Ablaufbock nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung mit einem Fußhebel (25) versehen ist, durch den der Klemmbolzen (I8) unter Vermittlung keilartiger Glieder (24, 26) in die Freigabestellung bewegt werden kann.
  7. 7. Ablaufbock nach den Ansprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch eine zusätzliche, von Hand oder mit dem Fuß in Wirkung zu setzende Bremsvorrichtung (29, 33), mit deren Hilfe die von der Kabeltrommel (7) mitgenommene Bremsscheibe (I4) abgebremst werden kann.
DE1945892010D 1945-04-06 1945-04-06 Ablaufbock für Kabeltrommeln Expired DE892010C (de)

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DE892010C true DE892010C (de) 1953-10-05

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DE (1) DE892010C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039414B (de) * 1956-07-05 1958-09-18 Eisen & Stahlind Ag Lagerung von Spulen fuer Verseil- und Wickelmaschinen
WO2025137006A1 (en) * 2023-12-18 2025-06-26 Signode Industrial Group Llc Roll on strap dispenser

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1039414B (de) * 1956-07-05 1958-09-18 Eisen & Stahlind Ag Lagerung von Spulen fuer Verseil- und Wickelmaschinen
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