DE891771C - Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eingener Kraft - Google Patents
Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eingener KraftInfo
- Publication number
- DE891771C DE891771C DED2013D DED0002013D DE891771C DE 891771 C DE891771 C DE 891771C DE D2013 D DED2013 D DE D2013D DE D0002013 D DED0002013 D DE D0002013D DE 891771 C DE891771 C DE 891771C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- internal combustion
- power
- lever
- spring
- combustion engines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B79/00—Running-in of internal-combustion engines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Es ist bisher üblich gewesen, Brennkraftmaschinen zum Zweck des Einlaufens mit einer Bremse oder einer anderen Belastungsmaschine betriebsmäßig voll zu belasten, damit die Triebwerksteile den betriebsmäßigen Kräften ausgesetzt sind und sich so erwärmen, wie es für den Dauerbetrieb vorgesehen ist. Dieses Verfahren erfordert einen erheblichen Aufwand an Betriebsstoff und muß, da die Maschine ja nicht für längere Zeit überlastet werden darf, so lange fortgesetzt werden, bis unter den Bedingungen des Vollastbetriebes die Triebwerksteile in erwünschter Weise eingelaufen sind.
- Die Erfindung hat den Zweck, den Brennstoffverbrauch beim Einlaufen zu vermindern und trotzdem möglichst die Einlaufdauer abzukürzen. Das geschieht dadurch, daß man die Maschine im Leerlauf betreibt, also mit eigener Zündung bzw. Leerlaufeinspritzmenge, wodurch gleichzeitig die Funktion der Zündung bzw. Einspritzung geprüft werden kann, also sie mit keiner Bremse oder anderen Belastungsmaschinen kuppelt und dabei eine solche Drehzahl einstellt, daß die Fliehkräfte des leer laufenden Triebwerks etwa dieselbe Belastung der Triebwerksteile ergeben, wie sie beim gewöhnlichen Vollastbetrieb durch Zünddruck entsteht. Die Drehzahl, bei der die Fliehkräfte den gewünschten Wert haben, kann man zweckmäßig durch berechnete Kurven finden, die abhängig von der Drehzahl die Fliehkraft zeigen. Aus diesen Kurven erhält man die anzuwendende Drehzahl, indem man für die Fliehkraft denjenigen Wert einsetzt, der sich aus dem Produkt des mittleren Verbrennungsdruckes mit der Kolbenfläche ergibt. Man ist dabei nicht an die betriebsmäßig zugelassene Dauerlast der Maschine gebunden, sondern kann auch höhere Fliehkräfte anwenden, um die Einlaufzeit abzukürzen.
- Um trotz des Leerlaufbetriebes eine dem Vollastbetriebe entsprechende Erwärmung zu erhalten, wird eine entsprechende Drosselung des` Kühlwassers vorgenommen. Ferner wird der Regler für die Einlaufzeit unter Anwendung zusätzlicher, einfacher und billiger :Mittel auf eine außerordentlich steile Federkennlinie verstellt, und zwar zu dem Zweck, ein fortwährendes Schwanken der Drehzahl infolge Fehlens der Belastung auszuschalten. Dementsprechend besteht die Erfindung in einer dem vorhandenen Regler zuschaltbaren Feder, welche die Brennkraftmaschine auf eine Drehzahl einregelt, bei der die auftretenden Fliehkräfte die Triebwerkswelle ähnlich belasten, wie dies im normalen Lastbetrieb die Zünddrücke tun. Bezüglich Gestalt und Anordnung dieser Feder wird auf die Zeichnung verwiesen.
- In dieser zeigt i den Kopf des Reglerhebels. An diesen ist mit einer Schraube 2 die Klemmplatte 3 angeklemmt, die am . Ende der Drahtfeder 4 angeschweißt ist. Diese -Feder hat nur eine einzige Windung 5. An ihrem Ende ist mit Gewinde 6 ein Spannstück 7 angeschraubt, das durch eine Flügelmutter 8 in dem Schlitz 9 des fest angebrachten Hebels io verstellbar eingespannt ist. Der feste Hebel hängt durch ein Scharnier ii an einem Winkeleisen 12, das bei 13 am Maschinengehäuse befestigt ist. Der feste Hebel io kann daher, solange er nicht gebraucht wird, in dem Scharnier umgeklappt werden. Zum Gebrauch wird er durch eine Schraube 14 gegenüber dem Winkeleisen 12 festgestellt.
- Ohne weiteren Umbau am Motor ist es mit der geschilderten Vorrichtung möglich, mit der für eine bestimmte Motorbautype abgestimmten Vorrichtung Stichmessungen auf Leistung und Verbrauch durch Einkuppeln jederzeit vorzunehmen; ein Vorteil, der gerade für den Serienbau von Bedeutung ist. Es braucht nur dazu jeweils die Feder in ihre Arbeitslage gebracht und der Kühlwasserumlauf gedrosselt zu werden.
- Dem normalen, bisher üblichen Einlaufen haftet noch der Nachteil an, daß die Fliehkräfte zum Teil die gewünschte Belastung durch den Zünddrück bei Vollastbetrieb zum Teil aufheben und dadurch den Einlaufvorgang verzögern. Dies macht sich im besonderen bei höheren Drehzahlen bemerkbar.
- Durch die Erfindung ist auch dieser Nachteil vermieden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eigenerKraft, gekennzeichnet durch eine dem vorhandenen Regler der Brennkraftmaschine zuschaltbare Feder (4 5), welche die Brennkraftmaschine auf eine Drehzahl einregelt, bei der die auftretenden Fliehkräfte die Triebwerksteile ähnlich belasten, wie dies im normalen Lastbetrieb die Zünddrücke tun.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i,- gekennzeichnet durch eine mit ihrem einen Ende am Reglerhebel (i) angeklemmte Drahtfeder (4) mit steiler Charakteristik, die an ihrem anderen Ende (6) durch eine Klemme (7, 8) an einem fest angebrachten Hebel (io) befestigt ist.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, ,dadurch gekennzeichnet, @daß der Federhaltehebel (i o) mit einem Scharnier (i i) am Maschinengehäuse so-angebracht ist, daß er zu jeder Zeit, z. B. während des Betriebes der Brennkraftmaschine, in seine Gebrauchslage geklappt und in dieserLage festgespannt und, umgekehrt, nach Belieben in seine Außergebrauchslage gebracht werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED2013D DE891771C (de) | 1943-05-18 | 1943-05-18 | Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eingener Kraft |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED2013D DE891771C (de) | 1943-05-18 | 1943-05-18 | Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eingener Kraft |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891771C true DE891771C (de) | 1953-10-01 |
Family
ID=7029651
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED2013D Expired DE891771C (de) | 1943-05-18 | 1943-05-18 | Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eingener Kraft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891771C (de) |
-
1943
- 1943-05-18 DE DED2013D patent/DE891771C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102009031707A1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Verbrennungsmotors | |
| DE2521827B2 (de) | Regeleinrichtung für eine Kraftstoffeinspritzpumpe einer selbstzündenden Brennkraftmaschine | |
| DE891771C (de) | Vorrichtung zum Einlaufenlassen von Brennkraftmaschinen mit eingener Kraft | |
| DE3545810C2 (de) | ||
| DE665606C (de) | Fuellungsregelung fuer Fahrzeugmotoren | |
| DE926101C (de) | Verfahren zum Betrieb von Brennkraftmaschinen | |
| DE2626862C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur zumindest teilweisen Abschaltung des Kraftstoffleerlaufanteils eines Vergaser-Ottomotors | |
| DE483258C (de) | Verfahren zur selbsttaetigen Regelung von Holzschleifern mit mehreren Pressen | |
| AT84470B (de) | Verfahren zur Regelung von Einspritzverbrennungskraftmaschinen. | |
| DE441456C (de) | Regelbarer Antrieb | |
| DE520893C (de) | Vorrichtung zum frueheren Schliessen des Einlassventils beim Anlassen von Brennkraftmaschinen | |
| DE850362C (de) | Gasmaschine mit einer Regelung, welche in Abhaengigkeit vom Maschinenregler Menge und Zusammensetzung des Fuellungsgemisches aendert | |
| DE364703C (de) | Matrizenzeilensetz- und Giessmaschine mit einer oder mehreren am Giessrad befestigten Giessformen | |
| DE508749C (de) | Verfahren zur Regelung der mittels einer Zahnradpumpe erfolgenden Zufuehrung von Spinnmasse zu der Spinnduese von Kunstseidespinnmaschinen | |
| DE430800C (de) | Vergaser | |
| DE879036C (de) | Einrichtung an Viertaktgasmaschinen zur Steuerung der Gas- und Luftzufuhr | |
| DE644513C (de) | Dieselmaschinenanlage, insbesondere fuer den Antrieb von Lokomotiven | |
| AT160749B (de) | Einstellvorrichtung für Kolbenpumpen, insbesondere für Einspritzpumpen von Brennkraftmaschinen. | |
| DE416606C (de) | Kompressions-Regelungsvorrichtung fuer Gleichstrom-Wechselstrom-Dampfmaschinen | |
| DE402057C (de) | Durch ein Zylinder-Sicherheitsorgan beherrschte Hilfsauslasssteuerung bei Gleichstromdampfmaschinen | |
| DE447170C (de) | Verfahren zur Regelung der Brennstoffeinspritzung bei Verbrennungskraftmaschinen | |
| DE867653C (de) | Fliehkraftregler, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen | |
| AT293106B (de) | Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen | |
| DE368773C (de) | Verfahren zur Erhoehung des Lieferungsgrades der Einblaseluftkompressoren von Einspritzverbrennungskraftmaschinen | |
| DE352625C (de) | Grosspressen-Holzschleifer |