DE89129C - - Google Patents

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DE89129C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/02Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange with direct connection for all subscribers, i.e. party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Durch die vorliegende und in Fig. 1 und 2 dargestellte Schaltung soll bezweckt werden, bei einer Verbindung von Endstationen ein etwaiges Abhören des Gespräches durch die in die Leitung eingefügten Zwischenstellen zu verhindern.
An die Leitungen a, b und c sind die Endstationen XS und YT angeschlossen. Die Leitung c verbindet direct die Endstellen 5 und T, als zweite Leitung führt zum Fernsprechapparat T der Draht α und zum Apparat S der Draht b. Diese Leitungen α b endigen auf den Endstationen an den Schaltern d1 bezw. d. Der von dem Apparat S ausgehende Draht b ist zu dem in der Normalstellung in Unterbrecherlage befindlichen Schalter d der Station Y T und in ähnlicher Weise der Draht α von dem Apparat T zum Schalter d1 der Station X S geführt.
An die Leitungen α b werden die Zwischenstellen angeschlossen. Die den Zwischenstellen zugehörigen Leitungen g g1 werden beispielsweise bei Bahn- oder sonstigen Streckenschaltungen an den Masten A (Fig. 2) niedergeführt und endigen in geeigneter Höhe über den Erdboden, um, an den Klemmen h h1 offen, mit bekannten transportablen Fernsprech- (oder Telegraphen-) Apparaten verbunden zu werden.
Der Betrieb gestaltet sich wie folgt:
Wenn z. B. der Streckenwärter im Falle einer Zuggefährdung den Stationen eine Nachricht zu übermitteln hat, so verbindet er seinen tragbaren Telephonapparat S1 mit den ihm zunächst gelegenen Leitungen g g1 bezw. Klemmen h h}\ hierbei tritt nachstehender Stromverlauf ein: Leitung g, a, Telephon T(Schalter d unterbrochen), Linienleitung c zum Telephon S (Schalter d1 unterbrochen), Leitung b und zurück über Draht g1 zur Zwischenstelle S1.
Die Schalter d d1 werden zum Verkehr zwischen den Endstellen benutzt. Wenn auf einer der Endstationen der Schalter bezw. Stromkreis auf dem zugehörigen Ende der Leitung a oder b geschlossen wird, kann nach erfolgtem Anruf die Unterhaltung beginnen. Es sei beispielsweise von der Station XS der Schalter d1 gestellt, so ist von dieser Station über Leitung c, Station YT (Schalter d offen), Leitung a, Schalter d1, Station XS der Stromkreis hergestellt. Stellt die Station YT ihren Umschalter d, so führt der Stromweg über c, Station X S (Schalter dl offen) zur Leitung b, Schalter d zur Station Y T zurück.
An Stelle der Leitung c kann auch die Erde als Rückleitung benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Schaltungs- und Verbindungsweise für Fernsprechstellen mit Zwischenstationen, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden Fernsprechstellen (X Y) durch zwei Leitungen (a b) derart mit einander verbunden sind, dafs die von der einen Stelle kommende Leitung (a bezw. b) an der anderen Stelle an einen für gewöhnlich in der Unterbrechungslage befindlichen Umschalter (d1 bezw. d) geführt ist, während eine dritte oder Erdrückleitung (c) beide Stellen unmittelbar mit einander verbindet, wobei die Zwischenstationen durch Leitungen (g g1) an die Fernleitungen (a und b) angeschlossen sind, so dafs die Hauptstellen unter sich unter Benutzung der Leitungen α c oder b c, die Zwischenstellen mit den Hauptstellen nur unter Benutzung der Leitungen a b verkehren können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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