DE89110C - - Google Patents

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DE89110C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/06Trellis-work

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist die Errichtung einer Spaliermauer mittelst besonders hierzu vorgerichteter Mauerplatten, wodurch die Unzuträglichkeiten der bisher gebräuchlichen Lattenzäune und des Einschiagens von Nägeln in die Mauerfugen aufgehoben werden.
Um der neuen Spaliermauer eine vortheilhafte Anwendung in der Baumzucht zu eröffnen, wird sie mit geeigneten Spalierhaltemitteln versehen. Zu diesem Zweck werden die Fliesen oder Ziegel derart hergestellt, dafs die Spalierhaltemittel mit denselben bei der Fabrikation erzeugt werden, d. h. dafs sie mit dem Material der Fliesen oder Ziegel vor ihrer Zusammenfügung zur Mauer aus einem Stück bestehen.
In dieser Weise bleiben die Verbindungen des Mauerwerkes intact, denn die Spalierklampen springen aus dem Stein selbst hervor, während die Fugen mittels eines weifsen, sehr1 harten und trockenen Mörtels ausgefüllt werden können, welcher nicht mehr verfällt und nach Belieben polirt werden kann, um eine einheitliche Fläche mit den Flächen der Fliesen zu bilden. Die Fliesen selbst sind zum Zwecke, die Wirkung der Sonnenwärme so viel wie möglich zu begünstigen, aus sehr dichtem und weifsem Material hergestellt.
Die Befestigungsstifte oder -Knöpfe können aus demselben Material wie die Ziegel oder Platten hergestellt und das Ganze alsdann gebrannt werden, wodurch ein einziges Stück, z. B. wie das durch Fig. ι dargestellte, gebildet wird, während Fig. 2 die Anbringung von Stiften oder Knöpfen in der Platte zeigt, welche aus anderen Materialien als die Platte hergestellt sind; in diesem Falle werden die Stifte (Haken etc.) α entweder direct in das Fleisch der Platte P oder in zuvor angebrachte Löcher eingetrieben, wonach das Ganze gebrannt wird und so die Stifte bezw. Haken in dem Material der Platte befestigt werden.
Ein drittes Befestigungsmittel besteht darin, in den Platten einfach eine Anzahl den Stiften entsprechender Löcher anzubringen und die Stifte alsdann in denselben, z. B. durch einfaches Eintreiben mittels eines Hammers oder, wie in Fig. 3 gezeigt, durch Festschrauben an einem ihrer Enden, zu befestigen, vorausgesetzt, dafs die Löcher vor der Mauerung in den Platten vorgesehen werden.
In gewissen Fällen, z. B. wenn es sich um baumartig wachsende, nicht Früchte tragende Pflanzen, wie Epheu, handelt, würden die Stifte sogar überflüssig und man könnte Verblendplatten oder Ziegel mit Löchern anwenden, in welchen letzteren diese Pflanzen ein Mittel zum Festhalten finden und welche angebracht werden können, weil sie keinen Boden zur Entwickelung von Ungeziefer bieten.
Die neue Spaliermauer wird vortheilhafterweise, wie durch Fig. 4 und 5 im Aufrifs bezw. Verticalschnitt dargestellt ist, aufsen mit Platten bedeckt, wobei die veranschaulichten zwei Ausführungsarten von Haltevorrichtungen, für Platten mit grofsen Dimensionen, d. h. also Fugen bezw. Zapfenverbindungen angewendet werden können, während, wenn die Platten oder Fliesen die Gestalt einfacher Ziegelsteine
besitzen, diese besonderen Haltevorrichtungen entbehrt werden können.
Wird das beschriebene System ebenfalls auf den First F der Mauer (Fig. 6 und 7) angewendet, indem man beim Brennen an demselben Ringnägel oder Gallerieträger ρ befestigt, dann erkennt man, dafs es sehr leicht ist, Mittel zum Schütze des Spaliers gegen Frostreif anzubringen, z. B. in Form von Rahmen C oder Vorhängen R, welche mittels Haken oder Ringen an Stangen oder Gallerien G hängen, auf welchen sie sich schnell und ohne Mühe verschieben lassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spaliermauer für Baumzucht, gekennzeichnet durch eine Aufsenfläche aus Platten, Fliesen, Ziegeln oder dergl., welche vor dem Aufbau der Mauer mit den erforderlichen Zapfen, Knöpfen, Haken, Nägeln oder auch nur einfach mit Löchern zur Aufnahme solcher Zapfen u. s. w. ausgestattet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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