DE89104C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE89104C DE89104C DENDAT89104D DE89104DA DE89104C DE 89104 C DE89104 C DE 89104C DE NDAT89104 D DENDAT89104 D DE NDAT89104D DE 89104D A DE89104D A DE 89104DA DE 89104 C DE89104 C DE 89104C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pulley
- rope
- looped
- ribbon
- worm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
- B66D3/12—Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable
- B66D3/16—Chain or like hand-operated tackles with or without power transmission gearing between operating member and lifting rope, chain or cable operated by an endless chain passing over a pulley or a sprocket
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung besteht in einem Flaschenzuge mit Stahl- oder Seilband statt der Lastkette.
Die Vortheile von Flaschenzügen mit kalibrirten Ketten sind so bedeutend, dafs sich
dieselben in vielen Werkstätten, Werften und Baustätten eingebürgert haben. Diese Flaschenzüge
dadurch zu verbessern, dafs man statt der Kettenrollen nur glatte Stahl- oder Seilbänder
anwendet, ist Zweck der Erfindung. Es ist eine bekannte Erfahrung, dafs die Kettenglieder bei Aufzügen mit kalibrirten
Ketten sehr leicht ungleich werden und dann, von den Arbeitern nachgebessert, oft zu ernsten
Unglücksfällen Anlafs geben. Die Kettenscheiben selbst werden mit der Zeit abgenutzt
und erschweren die vorteilhafte Wirkung des Aufzuges. Der nachstehend beschriebene
Flaschenzug bedarf keiner kalibrirten Ketten, sondern nur eines Band- oder Rundseiles und
verbindet dennoch Sicherheit und Dauerhaftigkeit mit grofser Leistungsfähigkeit. Die Bandseilrolle
wird mittelst eines Schneckengetriebes angetrieben, indem die Schneckenspindel an
ihrem einen Ende eine Seil- oder Schnurscheibe trägt, über welche ein endloses Seil
zum Antriebe geschlungen ist.
In der beiliegenden Zeichnung bedeutet:
Fig. ι Flaschenzug in Seitenansicht und theilweisem Schnitt,
Fig. ι Flaschenzug in Seitenansicht und theilweisem Schnitt,
Fig. 2 Flaschenzug in Vorderansicht,
Fig. 3 Vorderansicht der Seilscheibe.
Die zu hebende Last hängt in geeigneter Weise an der losen Rolle, über welche ein am Bolzen K des Gestelles befestigtes und auf die feste Rolle des Flaschenzuges sich aufwickelndes Band- oder Rundseil geschlungen ist. Das Gestell besteht aus zwei mit Querbolzen verbundenen Seitenlaschen α1 α2 und erhält oben in der üblichen Weise einen zum Aufhängen des Flaschenzuges bestimmten Haken h. Zwischen den Seitenlaschen a1 a? dreht sich auf dem Bolzen b die feste Rolle c, welche zugleich ein Schneckenrad d trägt. In dieses Schneckenrad greift eine auf der Spindel e befindliche Schnecke \ ein. Aufserhalb ihres ■ Halslagers i trägt diese Spindel eine Schnur- oder Seilscheibe /, über welche eine endlose Schnur (Seil) L zum Antrieb mit der Hand geschlungen ist. Das Band- oder Rundseil R ist mittelst eines gut ausgefütterten Auges R1 über dem Bolzen K aufgehängt und kann noch um den Keil R2 geschlungen sein. Ebenso mufs auch die Befestigung auf der festen Rolle sorgfältig angeordnet sein. Das Seilende ist hier um die Keile Rs i?4 geschlungen, dann in die Rille i?5 eingepafst und bleibt selbst im abgewickelten Zustande des Flaschenzuges dennoch zweimal um den inneren Rollenumfang geschlungen. Die feste Rolle besitzt hohe Ränder, von denen der äufsere durch die daselbst angeschraubte Scheibe g gebildet wird, in welche die Keile R3 R* eingelassen sind, um sicher zu halten.
Fig. 3 Vorderansicht der Seilscheibe.
Die zu hebende Last hängt in geeigneter Weise an der losen Rolle, über welche ein am Bolzen K des Gestelles befestigtes und auf die feste Rolle des Flaschenzuges sich aufwickelndes Band- oder Rundseil geschlungen ist. Das Gestell besteht aus zwei mit Querbolzen verbundenen Seitenlaschen α1 α2 und erhält oben in der üblichen Weise einen zum Aufhängen des Flaschenzuges bestimmten Haken h. Zwischen den Seitenlaschen a1 a? dreht sich auf dem Bolzen b die feste Rolle c, welche zugleich ein Schneckenrad d trägt. In dieses Schneckenrad greift eine auf der Spindel e befindliche Schnecke \ ein. Aufserhalb ihres ■ Halslagers i trägt diese Spindel eine Schnur- oder Seilscheibe /, über welche eine endlose Schnur (Seil) L zum Antrieb mit der Hand geschlungen ist. Das Band- oder Rundseil R ist mittelst eines gut ausgefütterten Auges R1 über dem Bolzen K aufgehängt und kann noch um den Keil R2 geschlungen sein. Ebenso mufs auch die Befestigung auf der festen Rolle sorgfältig angeordnet sein. Das Seilende ist hier um die Keile Rs i?4 geschlungen, dann in die Rille i?5 eingepafst und bleibt selbst im abgewickelten Zustande des Flaschenzuges dennoch zweimal um den inneren Rollenumfang geschlungen. Die feste Rolle besitzt hohe Ränder, von denen der äufsere durch die daselbst angeschraubte Scheibe g gebildet wird, in welche die Keile R3 R* eingelassen sind, um sicher zu halten.
Claims (1)
- Patent-1 Anspruch:Flaschenzug mit Stahl- oder Seilband stattder Lastkette, welches einerseits über eineRolle (c) aufgewickelt und andererseits am Rollengestell festgehalten wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89104C true DE89104C (de) |
Family
ID=360950
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89104D Active DE89104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89104C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2478142A (en) * | 1947-07-03 | 1949-08-02 | Ward Frank Taylor | Slack adjuster |
-
0
- DE DENDAT89104D patent/DE89104C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2478142A (en) * | 1947-07-03 | 1949-08-02 | Ward Frank Taylor | Slack adjuster |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE89104C (de) | ||
| DE174480C (de) | ||
| DE1722177U (de) | Von ketteu gezogener foerderer. | |
| DE29701963U1 (de) | Riemenförderer für Förderanlagen | |
| DE28794C (de) | Schachtförderung mit Unterseil | |
| DE216998C (de) | ||
| DE840674C (de) | Aus Rollenboecken bestehende Haltevorrichtung fuer zylindrische Koerper, insbesondere fuer Lokomotivkessel | |
| DE682602C (de) | Umspannvorrichtung fuer Bastfaserschwingmaschinen | |
| DE138107C (de) | ||
| DE74838C (de) | Laufkatze mit nur einer Rollenachse für Hebezeuge mit doppeltem Lastseil | |
| DE117690C (de) | ||
| DE228606C (de) | ||
| DE1217857B (de) | Steilfoerderer | |
| DE15884C (de) | Veränderungen an Fangapparaten für Fördergestelle | |
| DE65310C (de) | Anwendung von Flaschenzügen bei Hebezeugen zwischen Windetrommel und Auslegerrolle | |
| DE85136C (de) | ||
| DE903188C (de) | Vorrichtung zum Antreiben von Foerderbaendern oder Foerderbandabschnitten | |
| DE420096C (de) | Foerdereinrichtung fuer Seigerschaechte und Aufzuege | |
| DE173354C (de) | ||
| DE44516C (de) | Noth-Fangleine für die unter Nr. 38278 patentirte Fangvorrichtung für Schachtfördergestelle und Fahrstühle | |
| DE54036C (de) | Vorrichtung zum Anspannen und Ausgleichen der Längenänderung der Steuerseile von Aufzügen | |
| AT16351B (de) | Antriebsvorrichtung für Aufzüge, Krane u. dgl. | |
| DE167907C (de) | ||
| AT202063B (de) | ||
| DE907757C (de) | Foerderband |