DE890934C - Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb - Google Patents

Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb

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DE890934C
DE890934C DEM5032D DEM0005032D DE890934C DE 890934 C DE890934 C DE 890934C DE M5032 D DEM5032 D DE M5032D DE M0005032 D DEM0005032 D DE M0005032D DE 890934 C DE890934 C DE 890934C
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bunker
shooting
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mining operations
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F W MOLL SOEHNE
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F W MOLL SOEHNE
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62B—DEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B31/00—Containers or portable cabins for affording breathing protection with devices for reconditioning the breathing air or for ventilating, in particular those that are suitable for invalids or small children

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  • Pulmonology (AREA)
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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Hilfsvorrichtung für Schießarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb Das Patent 86q.687 betrifft eine Hilfsvorrichtung für Schießarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb, und kennzeichnet sich durch einen transportablen verschließbaren Bunker, z. B. aus Stahl, in welchem die Belegschaft und der Schießapparat (Zündvorrichtung) während des Schießens Platz finden. Dieser Bunker soll auf einem Fahrgestell angeordnet sein, .dessen Abmessungen so gewählt sind, @daß er auf dem Förderkorb Platz findet und der daher in der Strecke auf den Grubenschienen verfahren werden kann. Im Innern soll der Bunker mit . einer Preßluftleitung mit entsprechendem Ventil und zweckmäßig auch mit einem Reini.gungsfilter ausgerüstet sein, so daß die Belegschaft die nötige Atemluft erhält und welches auch eine Durchspülung des Bunkers mit Frischluft vor und nach der Benutzung ermöglicht. Das Ventil wird zweckmäßig so eingestellt, daß ein geringer Überdruck aufrechterhalten wird, weil dieser die Gasabdichtung verbessert.
  • Gemäß Patent 89ü935 wird der Bunker nach dem Patent 86q.687 dadurch verbessert, daß dem Bunker Sprühdüsen zur Erzeugung eines äußeren Flüssigkeitsschleiers zugeordnet werden, um auf diese Weise eine beschleunigte Niederschlagung der sich beim Schießen entwickelnden Gase oder Schwaden zu erwirken, damit diese sich nicht über einen allzu großen Teil des Grubengebäudes verbreiten können.
  • Die Erfindung betrifft nun eineweitere Verbesserung des Bunkers nach crem Patent 864 687 und kennzeichnet sich dadurch, daß in der Bunkerwandung ein oder mehrere mit Absperrorganen versehene Einlaßstutzen (Spüröffnungen) mit im Bunkerinnern vorgesehenem Gasprüf- bzw. Gasanzeigegerät insbesondere für C H4, C O und C02 vorgesehen sind. Auf diese Weise ist die Belegschaft des Bunkers in der Lage, vor Verlassen des Bunkers sich durch Entnahme von Gas- bzw. Luftproben von der Beschaffenheit der Außenluft zu überzeugen und insbesondere festzustellen, ob nicht beim Schießen ein Brand entstanden ist oder ob nicht ein Ausbruch von Grubengas oder Kohlensäure stattgefunden hat. Für die Zwecke der Erfindung können Gasprüf- bzw. Gasanzeigegeräte beliebiger bekannter Art Venvendung finden, z. B. kann man zur Feststellung des Kohlenoxyds die von der Firma D r aeg e r hergestellten Kohlenoxydanzeiger benutzen, bei welchen durch einen ton Hand zu betätigenden Gummiball eine kleine Gas-Luft-Menge eingesaugt und durch ein Prüfgerät hindurchgepreßt wird. Diese Prüfgeräte können eine Bauart haben, wie sie im Heise-Herbst »Bergbaukunde« I. Band, 7. Aufl., S. 497 und 498 beschrieben ist. Es ist aber auch möglich, ganz einfache Prüfgeräte zu verwenden, die im wesentlichen aus mit einem Reagenzpapier versehenen Glasröhrchen gebildet sind. In allen Fällen müssen die benutzten Geräte von innen her nach außen gasdicht abschließbar sein, wozu entweder Rückschlagventile oder aber von Hand unter Einschaltung geeigneter .Dichtungen zu betätigende Absperrorgane, wie Drehschieber od. dgl., benutzt werden. Zur Prüfung des Schlagwettergelialtes können ebenfalls beliebige bekannte Geräte, z. B. die in Heise-Herbst a.a.0. S. 52o bis 522 beschriebenen Geräte, oder die bekannte Sicherheitslampe Verwendung finden.
  • Damit die Belegschaft im Gefahrenfalle die benachbarten Betriebspunkte oder zweckmäßiger eine Zentralstelle der Grube benachrichtigen kann, soll in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dem Bunker eine akustische oder elektrische Signal-oder Warnanlage zugeordnetwerden. In denFällen, in denen vor Ort elektrische Leitungen vorhanden sind, kann man diese für die Übertragung dieser Signale heranziehen. In manchen Fällen wird es zweckmäßig sein, den Bunker mit einem drahtlosen Gerät (Morse- oder Funkgerät) zu versehen, in ändern Fällen wird eine Warnsirene ausreichend sein. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i und 2 zeigen in Längsschnitt und Querschnitt schematisch einen Schießbunker nach der Erfindung; Fig.3 zeigt in größerem Maßstab die Anordnung eines Prüfgerätes für Gase.
  • Wie beim Patent 86q.687 ist in dem Bunker ein Sitzholm a angeordnet, der zweckmäßig als Hohlkörper ausgebildet ist, in welchem die zur Beaufschlagung der in der Wandung w des Bunkers angeordneten Spritzdüsen r erforderliche Flüssigkeit mitgeführt wird.
  • In der einen Seitenwandung des Bunkers sind nahe dem oberen Ende ein Prüfgerät pi für C H4 und nahe dem unteren Ende ein Prüfgerät p2 für C O bzw. C02 vorgesehen. Ein Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3 in größerem Maßstab dargestellt. In der Wandung w ist ein nach außen führender Rohrstutzen k angeordnet, der durch den Drehschieber i normalerweise verschlossen ist. DieserDrehschieber kann von Hand von innen her mittels des Handgriffes m in Offenstellung gebracht werden. Das freie Ende ,des Stutzens k und der Schieber sind zum Schutz gegen Beschädigungen durch ein muffenartiges Aufsatzstück n abgedeckt.
  • An den Stutzen k ist durch den Schlauch o das eigentliche Prüf- bzw. Anzeigegerät p angeschlossen, dessen freies Ende mit einem Han.dsaugball q versehen ist.
  • Nach öffnen des Drehschiebers wird durch Druck auf den Saugball eine kleine Gas-Luft-Menge in das Prüfgerät hirneingesaugt und dann sofort .der Drehschieber wieder geschlossen. An Stelle des Drehschiebers kann selbstverständlich auch ein anderes Absperrorgan Verwendung finden, z. B. ein Rückschlagventil.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:. i. Hilfsvorrichtung für Schießarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb, nach Patent 864687, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bunkerwandung ein oder mehrere mit vom Bunkerinnern bedienbaren Absperrorganen versehene Einlaßstutzen (Spürstutzen) mit im Bunkerinnern vorgesehenen Gasprüf- bzw. Gasanzeigegeräten insbesondere für C H4, C O und C02 vorgesehen sind.
  2. 2. Hilfsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bunker mit einer akustischen oder elektrischen Signal- oder Warnanlage versehen ist.
DEM5032D 1940-02-02 1941-03-11 Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb Expired DE890934C (de)

Priority Applications (2)

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DEM5032D DE890934C (de) 1940-02-02 1941-03-11 Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb
BE450642D BE450642A (de) 1940-02-02 1943-05-15

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DEM5035D DE864687C (de) 1940-02-02 1940-02-02 Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten
DEM5032D DE890934C (de) 1940-02-02 1941-03-11 Hilfsvorrichtung fuer Schiessarbeiten, insbesondere im Grubenbetrieb

Publications (1)

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DE890934C true DE890934C (de) 1953-09-24

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ID=7292945

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