DE890286C - Anlaufkupplung, die in einer Drehrichtung bei UEberlast rutscht - Google Patents

Anlaufkupplung, die in einer Drehrichtung bei UEberlast rutscht

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DE890286C
DE890286C DED7387A DED0007387A DE890286C DE 890286 C DE890286 C DE 890286C DE D7387 A DED7387 A DE D7387A DE D0007387 A DED0007387 A DE D0007387A DE 890286 C DE890286 C DE 890286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
slips
overload
rotation
event
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Expired
Application number
DED7387A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Guenther Dipl-In Eckhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Demag Zug GmbH
Original Assignee
Demag Zug GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE890286C publication Critical patent/DE890286C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D37/00Clutches in which the drive is transmitted through a medium consisting of small particles, e.g. centrifugally speed-responsive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Zum Antrieb größerer Schwungmassen ..durch Kurzschlußläufermotoren kann die Anlaufzeit :des Motors dadurch verkürzt werden, daß zwischen Motor und Schwungmassen eine Schlupfkupplung geschaltet wird; da dann der Motor anfangs leidiglich 'durch ein einstellbares Höchstmoment belastet wird, kann er schnell die Betriebsdrehzahl erreichen. ' Hierfür wird u. a. eine Reibungskupplung benutzt, bei der die Fliehkraft von in einem Kupplungsteil radial und axial beweglichen Körpern die Reibungskraft erzeugt. Wird der Antriebsmotor so stark abgebremst, :daß die Kupplung rutscht und :der Motor zum Stillstand kommt, dann löst sich 'der Reibungskraftschluß zwischen :den Kupplungshälften. Die Folge :davon ist, daß die Abtriebsseite und die mit ihr verbundenen Schwungmassen so lange weiterlaufen, bis sie fduroh :fie Lagerre;ibung zum Stillstand kommen. Diese Eigenschaft solcher Fliehkraftkupplungen steht deren Anwendung in Verbindung mit Verschie@beankermotoreri oder anderen Bremsmotoren entgegen, weil dann die Schwungmassen von der Bremswirkung des Motors un@beeinflußt bleiben.
  • Die Erfindung hat eine Anlaufkupplung zum Gegenstand, die auch in Verbindung mit Bremsmotoren verwendbar ist, weil sie in einer Drehrichtung bei Überlast rutscht, in der anderen aber fest kuppelt. Dadurch wird erreicht, daß beim Ab- ,bremsen sdes Motors die Schwungmassen zur gleichen Zeit Wie ,der Motor stillstehen. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die antreibende Kupplungshälfte mit Klemmflächen solcher Ausbildung versehen, daß beim Stillsetzei des Motors .die beweglichen Körper zwischen diese Flächen und die Innenflächen des angetriebenen Kupplungsteils eingeklemmt werden und dadurch beide Kupplungshälften schlupffrei miteinander kuppeln, beim Wiederanlauf des antreibenden Kupplungsteils daggegen: wieder freigegeben: werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Kupplung nach oder Erfindung :dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Kupplung bei laufendem Motor, Abb. 2 die Kupplung beim Abbremsen des Motors.
  • Der antreibende Teil i der Kupplung weist mehrere Arme ja auf, die dazu dienen, die Reiib-bzw. Klemmkörper 2 (Stählkugeln, Rollen od. dgl.) in Pfeilrichtung P zu bewegen (Abb. i). Mit steigender Antriebsdrehzahl wächst die Fliehkraft dieser Körper 2 bis zu: einem Höchstwert. Durch ,'die dabei erzeugte Reibung wird die Antriebsseite allmählich auf die Betriebsdrehzahl gebracht. Die Stirnflächen q. der Arme ja sind so .albgeschrägt, ,daß ihr Abstand von der Wand 'des angetriebenen Kupplungsteils 3 an der in der Bewegungsrichtung liegenden Seite geringer ist als an 'der gegenüberliegenden Seite, so daß .dort Klemmflächen entstehen.
  • Wird 'der Motor abgebremst, dann gelangt ein Teil der Körper 2 in die von den Stirnflächen q. derArme und von der Innenwand der ;abg etniebenen Kupplungshälfte gebildeten keilförmigen Räume und klemmt sich hier fest (Abb. 2). Die beiden Kupplüngshälf..ten können sich dann nicht mehr gegeneinander verdrehen, so daß also die Schwungmassen gleichzeitig mit dem Motor zum Stillstand kommen. Die-Abschrägung der Stirnflächen der Arme ja ist so bemessen, daß die Klemmwirkung beim Wiederanlaufendes Motors aufgehoben wird.
  • Der Erfindungsgegenstand ist mit Vorteil auch dort anwendbar, wo Arbeitsmaschinen in beiden Richtungen 'derart angetrieben werden sollen, daß in ider einen Richtung die Kupplung beim Anlauf erst allmählich, in der anderen Richtung dagegen sofort beim Anlauf des Motors wirksam werden soll.
  • Die Schrägflächen an :den ,Armen ja können auch so gestaltet sein, daß sie einer oder bei-den Stirnwänden des abgetriebenen Kupplungsteils zugekehrt sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anlaufkuppelung;, die "in einer Drehrichtung bei Überlast rutscht, ,dadurch gekennzeichnet, ,daß in von Flügelschaufeln einer Kupplungshälfte in einem Ringhohlraum der anderen Kupplungshälfte gebildeten: Kammern kleine Körper in.brößerer Anzahl liegen, die ,das Antriebsmoment bei Mitnahme durch die Flügelschaufeln infolge ihrer Anpressung an die Innenwand des Ringhohlraumes durch ihre Fliehkraft auf 'diesen übertragen, die bei Drehmomentwechsel aber zwischen Klemmflächen beider Kupplungshälften eingeklemmt werden und beide schlupffrei miteinander kuppeln.
  2. 2. Anlaufkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmflächen von den Stirnflächen (q:) der Flügelschaufeln und der diesen Flächen gegenüberliegenden Wand des Ringhohlraumes gebildet werden.
DED7387A 1950-11-23 1950-11-23 Anlaufkupplung, die in einer Drehrichtung bei UEberlast rutscht Expired DE890286C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030119B (de) * 1956-07-30 1958-05-14 Iametallukia Johann Cawe Fliehkraftkupplung mit kugel- oder walzenfoermigen Kupplungsorganen in durch Mitnehmer gebildeten Kammern zwischen einem treibenden und einem getriebenen Kupplungsteil
DE1048099B (de) * 1955-11-12 1958-12-31 Max Meder Fliehkraftkupplung
DE2441522A1 (de) * 1974-08-30 1976-03-18 Werner Haake Fangvorrichtung fuer rolltore o.dgl.

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DE1048099B (de) * 1955-11-12 1958-12-31 Max Meder Fliehkraftkupplung
DE1030119B (de) * 1956-07-30 1958-05-14 Iametallukia Johann Cawe Fliehkraftkupplung mit kugel- oder walzenfoermigen Kupplungsorganen in durch Mitnehmer gebildeten Kammern zwischen einem treibenden und einem getriebenen Kupplungsteil
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