DE8901351U1 - Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte Zustreicheinrichtung - Google Patents
Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte ZustreicheinrichtungInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C5/00—Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
- A01C5/06—Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
- A01C5/066—Devices for covering drills or furrows
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
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Description
1
Beschreibung
Beschreibung
Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte
Zust Teileinrichtung
Die Neuerung bezieht sich auf eine insbesondere für eine
DriIInaschine bestimmte Zustreicheinrichtung mit an
efnem Querträger nebeneinander angeordneten, federnden
Zustreichern, welche jeweils ein über den Boden streichendes,
schräg zur Fahrtrichtung ausgestelltes Zustreichelement
aufweisen. Eine solche Zustreicheiprichtung
ist Gegenstand der DE-OS 37 07 006.
Bei der bekannten Zustreicheinrichtung sind die Zustreictter
inkgesfcmt aus Federdraht gefertigt und weisen vor ihrer BefestijungsstelIe am Querträger mehrere Federwindungen
auf. Um die jeweilige Saatfurche optimal zustreichen zu können, muß das sich über den Boden bewegende
Zustreicheleraent nach Möglichkeit ständig Ober seine gesamte Länge mit dem Boden Kontakt haben. Das bedingt,
daß es sich bei Höhenschwankungen möglichst parallel nach oben oder unten bewegt. Tatsächlich wirkt die Federwindung
jedoch eher wie ein Gelenk, so daß das Zustreichelement
bei Höhenveränderungen mit seinem vorderen oder hinteren Ende vom Boden abhebt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zustreich"
einrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ihr Zustfeichelement unabhängig von ihrer vertikalen
Auslenkung nach Möglichkeit ständig über seine volle Länge Bodenkontakt hat.
Il # *· M ·
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß
die Zustreicher zumindest im oberen Bereich als mit einer Breitseite am Querträger befestigte, schenke Ifederartig
gebogene Blattfedern ausgebildet sind und daß die Schenkel dieser Blattfeder in Fahrtrichtung oder entgegen
der Fahrtrichtung so ausgerichtet sind, daß die Zustreicher
zumindest in etwa eine zu sich parallele Verschiebung in vertikaler Richtung unter Zusammendrücken
der Schenkel auszuführen vermögen.
Eine solche als Schenkelfeder geformte Blattfeder ermöglicht
ein weitgehend paralleles Verschieben des Zustreichelementes, indem sich die Schenkel der Blattfeder
mehr oder weniger zusammendrücken. Dadurch kommt es zu einem gleichmäßigeren Einebnen des Bodens. Die Blattfederausbildung
hat zudem den Vorteil, daß die Zustreicher nur in vertikaler Richtung zu federn vermögen und quer
dazu in Richtung der Breite der Blattfeder steif sind. Dadurch wird ein unerwünschtes, seitliches Ausweichen
der Zustreichelemente vermieden.
Besonders vorteilhaft ist es. wenn gemäß einer Ausgestaltung der Neuerung die Zustreicher jeweils aus der Blattfeder
und einem daran lösbar befestigten Bodenteil bestehen. Hierdurch kann man die einem Verschleiß unterliegenden
Bodenteile mit dem jeueiligen Zustreichelement unter Beibehaltung der Blattfedern austauschen, was weit
kostengünstiger 1st als der komplette Austausch von Zustreichern.
Weiterhin ist eine solche Ausführungsforrn
deshalb kostengünstig, weil jedes der beiden Bauteile jedes Zustreichers ausschließlich nach seinen Anforderungen
ausgebildet werden kann.
(H ItIIlIl
V. &igr; · # « &igr; &igr; 11
&Igr;"! V
Von der Punktion her optimal sind die Zustreicher bei
kleinetmögl1chen Fertigungskosten gestaltet/ wenn die
Bodenteile gus Rundstahl bestehen/ vom über den erdboden
sich bewegenden Zustreiehe lernent zunächst mit einem
flachen Bereich von etwa 25 Grad oder weniger ansteigen und dann mit einem stelleren Bereich zum bodensei11 gen
Ende der jeweiligen Blattfeder geführt sind.
Die Verbindung der Bodenteile mit den Blattfedern kann sehr einfach gestaltet sein/ indem der nach oben führende
steilere Bereich jedes Bodenteiles am Ende u-förmig abgebogen ist und mittels zweier durch diese Abbiegung
geführter Schrauben mit dem bodenseitigen Ende der jeweiligen Blattfeder verbunden fet.
Die Neuerung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zwei
davon sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Querträgers einer Drillmaschine mit zwei neuerungsgemäß gestalteten
Zustre&idigr;ehern,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Zustreichelemente
der Zustreicher.
Die Figur 1 zeigt im Schnitt einen Querträger 1, auf dem
von oben her eine Vielzahl von nach hinten gerichteten Zustreichern 2 und von unten her eine Vielzahl von nach
vorn gerichteten Zustreichern 3 befestigt sind. Jeder Zustreicher 2, 3 ist zweiteilig ausgebildet und besteht
jeweils aus einer schenkelfederartig gebogenen Blattfeder
4, 5 und einen Bodenteil 6, 7. Jedes Bodenteil 6,
7 hat ein entlang des Bodens bewegliches Zustreichele-■ent
8 und führt i* Anschluß an dieses Zustreichelenent
8 zunächst flach nit einen Winkel von unter 25 6räd und
dann steiler bis zun unteren Ende der Blattfeder 4 bzw.
iV1 fVi 'I:-.1'.
Wie die Figur 2 erkennen läßt/ 1st das obere Ende jedes
Bodenteiles 6, 7 u-förmig abgebogen. Durch dieses U ist
jeweils eine in Figur 1 gezeigte Schraube 9, 10 geführt,
um die Bodenteile 6/ 7 an der Blattfeder 3, 4 zu halten.
• I Il t t ··
AurfJLl JLtJU ft
g der &ngr; e r we &eegr; d e t e &eegr; _ge
zugst
eichen
1 Querträger
2 ZustreUher
3 Zustreieher
4 Blattfeder
5 Blattfeder
7 Bodenteil
8 Zustreiehelement
9 Schraube Schraube
Claims (4)
1. Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte Zu**
Streicheinrichtung mit an einem Querträger nebeneinander
angeordneten, federnden Zustreiehern, welche jeweils ein
über den Boden streichendes, schräg zur Fahrtrichtung
ausgestelltes Zustreichelement aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zustreicher (2, 3) zumindest im oberen Bereich als mit einer Breitseite am Querträger
(1) befestigte, schenke Ifederartig gebogene Blattfeder
(4, S) ausgebildet sind und daß die Schenkel dieser Blattfeder in Fahrtrichtung oder entgegen der Fahrtrichtung
so ausgerichtet sind, daß die Zustreicher zumindest in etwa eine zu sich parallele Verschiebung in vertikaler
Richtung unter Zusammendrücken der Schenkel auszuführen vermögen.
2. Zustreicheinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet,
daß die Zustreicher (2, 3) jeweils aus der Blattfeder (4, 5) und einem daran befestigten Bodenteil
(6, 7) bestehen.
3. Zustreicheinrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenteile (6, 7) aus
Rundstahl bestehen, vom über den Erdboden sich bewegenden Zustreiehelement (8) zunächst mit einem flachen
Bereich von etwa 25 Grad oder weniger ansteigen und dann mit einem steileren Bereich zum bodenseitigen Ende der
jeweiligen Blattfeder <4, 5) geführt sind.
4. Zustreicheinrichtung nach zumindest einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der nach oben führende steilere Bereich jedes Bodenteiles (6, 7)
an Ende u-förmig abgebogen ist und mittels zweier durch diese Abbiegung geführter Schrauben (10, 11) mit dem
bodense?tigen Ende der jeweiligen Blattfeder (4, 5) verbunden
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8901351U DE8901351U1 (de) | 1989-02-07 | 1989-02-07 | Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte Zustreicheinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8901351U DE8901351U1 (de) | 1989-02-07 | 1989-02-07 | Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte Zustreicheinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8901351U1 true DE8901351U1 (de) | 1989-03-23 |
Family
ID=6835750
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8901351U Expired DE8901351U1 (de) | 1989-02-07 | 1989-02-07 | Insbesondere für eine Drillmaschine bestimmte Zustreicheinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8901351U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010147545A1 (en) * | 2009-06-16 | 2010-12-23 | Väderstad-Verken Ab | Agricultural machine device |
| FR2988259A1 (fr) * | 2012-03-26 | 2013-09-27 | Kuhn Sa | Dispositif de nivellement perfectionne et machine agricole equipee d'un tel dispositif |
| EP3868191A1 (de) * | 2020-02-20 | 2021-08-25 | Horsch Maschinen GmbH | Landwirtschaftliche vorrichtung mit unterschiedlich elastischen lagerelementen |
-
1989
- 1989-02-07 DE DE8901351U patent/DE8901351U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010147545A1 (en) * | 2009-06-16 | 2010-12-23 | Väderstad-Verken Ab | Agricultural machine device |
| FR2988259A1 (fr) * | 2012-03-26 | 2013-09-27 | Kuhn Sa | Dispositif de nivellement perfectionne et machine agricole equipee d'un tel dispositif |
| EP2644016A1 (de) * | 2012-03-26 | 2013-10-02 | Kuhn S.A. | Nivelliervorrichtung und Landwirtschaftliche Maschine mit einer solchen Vorrichtung |
| EP3868191A1 (de) * | 2020-02-20 | 2021-08-25 | Horsch Maschinen GmbH | Landwirtschaftliche vorrichtung mit unterschiedlich elastischen lagerelementen |
| DE102020104451A1 (de) | 2020-02-20 | 2021-08-26 | Horsch Maschinen Gmbh | Landwirtschaftliche Vorrichtung mit unterschiedlich elastischen Lagerelementen |
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