DE887331C - Vorrichtung zum Walzen von Gewinde - Google Patents

Vorrichtung zum Walzen von Gewinde

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Publication number
DE887331C
DE887331C DEP22839D DEP0022839D DE887331C DE 887331 C DE887331 C DE 887331C DE P22839 D DEP22839 D DE P22839D DE P0022839 D DEP0022839 D DE P0022839D DE 887331 C DE887331 C DE 887331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
rollers
claws
disc
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP22839D
Other languages
English (en)
Inventor
Theodore King Affbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Acton Bolt Ltd
Original Assignee
Acton Bolt Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Acton Bolt Ltd filed Critical Acton Bolt Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE887331C publication Critical patent/DE887331C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/04Making by means of profiled-rolls or die rolls
    • B21H3/042Thread-rolling heads
    • B21H3/048Thread-rolling heads working tangentially

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Walzen von Gewinde Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Walzen von Schraubengewinden an sich ,drehende Werkstücke, die in bekannter Weise mit zwei Gewinderollen versehen ist, zum Vollzug ihrer Arbeit gegen das sich drehende WerIkstück gedrückt wird und hierbei das Gewinde indas Werkstüc.k einwalzt. Bei solchen Vorrichtungen ist es notwendig, daß die paarig vorhandenen Gewinderollen stets ein bestimmtes Verhältnis Ader Winkelstellung zueinander einhalten, damit ein einwandfreies Gewinde erzeugt wird. Um dies zu erreichen, hat man bereits vorgeschlagen, die beiden Rollen durch ein Zahnradgetriebe zu verbinden. Derartige Getriebe arbeiten'bisher aber nicht zufriedenstellend, weil #die beiden Rollen während des Vorschubes am MTerkstück nicht die gleiche lineare Geschwindigkeit in bezug auf das Werkstück haben. Die Rollen laufen nämlich in entgegengesetzten Drehrichtungen um, so daß sich infolge des Vorschubes die lineare Geschwindig4zeit -der einen Rolle ,erhöht, während sie sich ander anderen Rolle verringert. Dies hat Getriebehemmungen, Abnutzung und ein wachsendes Spiel zur Folge, das die Anstellgenauigkeit der beiden Rollen in zunehmendem Maße beeinträchtigt.
  • Die Erfindung beseitigt diese 'Nachteile und kennzeichnet sich dadurch, daß das Getriebe zwischen den bei,den Gewinderollen eine begrenzte, gegenseitige Drehbewegung der Rollen um ihre Achsen ermöglicht. Vorzugsweise ist das Getrieberad der einen Rolle frei drehbar auf der einen Rollenwelle gelagert und unter Zwischenschaltung ,einer Rückstellfeder mit. einer auf dieser Rollenwelle fest angebrachten Scheibe in Kupplungsstellung gehalten. Die beiden zusammenwirkenden Teile, nämlich das Getrieberad- und -seine- Kupplungsscheibe, sind dabei zweokmäßig mit ineinarrdergreifenden Klauen ausgestattet, die ein Spiel aufweisen, daß die Drehbewegung der be-id,#n Rollen gegeneinander ermöglicht.
  • Die Zeichnung zeigt ein ,#£usfü#h,rungs#beispiel für eine Vorrichtung nach der Erfindung zum Walzen von Gewinde.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtun#g, Fig. :2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fil-. il Fig. 3 einen Teilquerschnitt nach Linie III-111 der Fig. 2; Fig- 4 und 5 sind Querschnitte durch die Ge- windewalzen bei Beginn und am Ende des Vorschubes.
  • Die Vorrichtung enthält ein Paar von mit Gewinde versehenen Rollen io, ii, befestigt auf Wellen 12, 13, die an einem Halter 14 in Abstand voneinander drehbar gelagert sind. Der Halter 14 ist gelenkig an einem Lagersockel 15 befestigt, in sein-er Drehbafkeit aber begrenzt. Der Halter 14 ist gabelförmig a#usgebildet und weist zwei Ansätze z#. t> 141, 142 auf, zwischen denen die Rollen liegen. An dem aus dem Halter hervorstehenden Ende -der Welle 13 der Rolle i i ist ein, Zahnraid 16 befestigt, und ein Zwischenrad 17, das sich auf einem am -Halter 14 befestigten Zapfen 18 dreht, überträgt t' ZD die Drehbewegung- der Welle 13 auf ein zweites Zahnrad ig von gleichem Teilkreisdurchmesser wie das Zahnrad 16, das sich frei auf der Welle 1:2 der Rolle io drehen kann. Eine Scheibe 2o, die unmittelbar neben dem Zahnrad ig auf der Welle 12 befestigt ist, trägt auf ihrer dem Zahnrad ig zugekehrten Seite Klauen 2.1 (Fig. 3), die so gestaltet sind, daß sie mit ähnlichen Klauen 22 des Zahnrades ig zusammenwirken können, so daß in einer Drehrichtung der Mitnehmerscheibe 20 das Zaihnrad io (durch die Klauen 2.1, 22 mitgedreht wird.
  • Die Notwendigkeit, die beiden Gewinderollen io, i i während des Vorschubes beim Walzen des Gewin,des an das Werkstück mit unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit arbeiten zu lassen, läßt sich aus Fig. 4 und 5 erkennen, wo ?das Weikst.üclz Mit 23 bezeichnet ist. Die Drehrichtungen. des WerkstÜckes 23 und der Rollen io, ii sind durch Pfeile bezeichnet, ebenso auch die Vorschubrichtung des Halters gegen das Werkstück beim Walzen des Gewindes. Während des Vorschubes verlagert sich der Halter 14 mit den Rollen io, ii aus der Stellung nach Fig. 4 in die Stellung nach Fig. 5, in der die Mittellinien der Rollen und des Werkstücks in einer Ebene' liegen. Infolge, des Vorschubes nimmt die lineare Geschwindigkeit der Rolle io ab, weil sie sich an ihrer Berührungsstelle in einer dem Vorschub entgegengesetzten Richtung dreht, während sich die lineare Geschwindigkeit der Rolle i i durch ihre mit dem Vorschub übereinstimmende Bewegungsrichtung ZD an der Berührungsst#Ile erhöht. Umi die'seii Geschwin-digkeitsänderungen statt,-eben zu können, sind idie KUPPIUngSklaUen 20 1, 2:2 der Teile 2o, ig so ausgebildet, daß- sie eine begrenzte Drehbarkeit .des Zuhnradts 19 gegenÜber der Mitinehmerscheibe 2o zulassen, so daß, da das fest angebrachte Zahnrad 16 gegenüber der Rolle io während des Arbeitsganges voreilt, die Mitnehmerscheibe :2o hinter dem losie laufenden Zahnrad ig genügend zurückbleiben kann. Ist das Werkzeug am Ende seines Vorschubes angelangt (Fig. 5), so wird es möglichst schnell zurückgezogen, aber auch während einesetwaigen kurzen Vetbleibens in,der Vor--s,c,hu-bstellung behält das lose laufende Zahnrad ig seine in bezug auf die Mitnehmerscheibe . vorgerückte Winkelstellung. Nach dem Zurückziehen des Werkzeuges kommen die Rollen i o, i i züm Stillstand. UM nun zu gewährleisten, daß die Rolle io, die -dem losen Zahnrad ig zugeordnet ist, sofort wieder ihre richtige Winkelstellung gegenüber der Rolle i i einnimmt, ist eine Schraubenfeder 24 mit ihren Enden an der Mitnehmerscheibe 2o und an dem Zahnrad ig so. befestigt, daß sie dieses auf seiner Welle 1,2 drehen kann, bis die Klauen 22 gegen die Klauen 21 der Scheibe 2o stoßen. In dieser richtigen Lage zueinander verbleiben sie nun, bis der nächste Arbeitsgang beginnt und das lose Zahnrad ig wieder gegenüber der Mitnehmerscheibe 2o voreilt.
  • Wie auch bei 5anderen Vorrichtungen zum Walzen von Gewinde, so ist auch hier Vorkehrung für eine begrenzte seitliche Beweglichkeit der Gewinderollen i o, i i in ihrem Halter getroffen. Im vorliegenden Fall sind federnde Anschläge an den Enden der die Gewinderollen tragenden Wellen angeordnet, und zwar auf der einen Seite einzelne Federn 25, 26 und auf der anderen Seite eine Blattfeder 27, die von einer zwischen den Wellen 1:2, 13 liegenden Schraube 28 gehalten ist und Mit -dem einen Ende gegen eine Unterlegscheibe 29 uald auf die festgekeilte Mitnehmerscheibe 2o, mit dem anderen E nde Über einen Ring 3o auf die Welle-13 drückt. Unter Wirkung dieser Federungen werden die Wellen und Rollen in ihre Ausgangslagee zurückgebracht, falls sie sich während des Walzvorganges seitwärts beewegen sollten.
  • Die Erfindung kann bei allen Vorrichtungen zum Walzen von Gewinde angewendet werden ohne Rücksicht darauf, wie das Größenverhältnis zwischen den Durchmessern der Gewinderollen und des Werkstücks bemessen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPP,ücHr,: i.
  2. Vorrichtung zum Walzen von Gewinde, bei der zwei durch ein Zahnradgetriebe verbundene Gewinderollen durch das zwischen diese eintreten-de, umlaufende Werkstück in Drehung versetzt werden, daidurch gekennzeichnet, daß das Getrieibe eine begrenzte, gegenseitige Drehbewegung der Rollen (io, ii) um ihre Achsen ermöglicht. z3 2.
  3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß ein Getrieiberad (ig) auf der einen Rollenwelle (12) dre`hbar gelagert und mit einer auf dieser fest angeordneten Scheibe (20) durch eine Rückstellfeder (-;>4) in Kupplungsstellung gehalten ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß das Getrieberad (ig) und die Scheibe (2o) Klauen (22, 21) aufweisen, die mit einem die gegenseitige Drehbewegung der z# z# Rollen (i o, i i) ermöglichenden Spiel ineinander-,greifen,
DEP22839D 1942-01-05 1948-11-27 Vorrichtung zum Walzen von Gewinde Expired DE887331C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB887331X 1942-01-05

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DE887331C true DE887331C (de) 1953-08-24

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP22839D Expired DE887331C (de) 1942-01-05 1948-11-27 Vorrichtung zum Walzen von Gewinde

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DE (1) DE887331C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300029A1 (de) * 1983-01-03 1984-07-05 Wilhelm Fette Gmbh, 2053 Schwarzenbek Verfahren zum herstellen von gewinden und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3300029A1 (de) * 1983-01-03 1984-07-05 Wilhelm Fette Gmbh, 2053 Schwarzenbek Verfahren zum herstellen von gewinden und einrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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