DE887288C - Selbsttaetiges Entlueftungsventil - Google Patents

Selbsttaetiges Entlueftungsventil

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DE887288C
DE887288C DEW5959A DEW0005959A DE887288C DE 887288 C DE887288 C DE 887288C DE W5959 A DEW5959 A DE W5959A DE W0005959 A DEW0005959 A DE W0005959A DE 887288 C DE887288 C DE 887288C
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DE
Germany
Prior art keywords
piston
valve
vent valve
lower channel
automatic vent
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Expired
Application number
DEW5959A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Brab
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Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmannroehren Werke AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/04Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures for venting only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein selbsttätiges Entlüftungsventil, vornehmlich zur Entlüftung von Rohren und Behältern, die einer Wasserdruckprobe unterworfen werden sollen. Der Prüfvorgang beginnt nach bekannter Weise mit Einführung von Füllwasser in eine Seite des zu prüfenden Rohres bzw. Behälters, während an der Gegenseite ein Entlüftungsventil so lange geöffnet bleiben muß, bis die in dem Rohr bzw. Behälter befindliche Luft vollständig entwichen ist. Diesen bisher von einem Bedienungsmann vorzunehmenden Entlüftungsvorgang übernimmt nun das selbsttätige Entlüftungsventil.
  • Dieses ist gemäß der Erfindung dadurch Bekennzeichnest"daß zur Entlüftung ein Kolben vorhanden ist, in dessen senkrecht stehendem Zylinderraum oberhalb, des Kolbens eine Auslaßöffnung vorgesehen ist mit einem Ventil, das von dem Kolben betätigt wird, und daß ferner oberhalb und unterhalb der beiden Stirnflächen des Kolbens von der Zuleitung kommende Kanäle münden, von denen der obere eine Drosselstelle aufweist, die die Luft ungehindert, das Wasser jedoch nur mit Widerstand durchströmen läßt, so daß in dem unteren Kanal ein Staudruck entsteht, wenn das Wasser einströmt, so daß der Kolben aufwärts getrieben wird und dabei das Ventil schließt. Vorzugsweise ist in dem unteren Kanal zur Regelung dieses Staudrucks eine Drosseleinrichtung eingeschaltet. Eine Umgehungsleitung mit Rückschlagventil um diese Drosseleinrichtung herum ermöglicht zu gegebener Zeit ein leichtes Öffnen des Ventils.
  • In der Zeichnung ist ein Ventil gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es besteht aus folgenden Teilen: dem Ventilkörper i, dem Steuerkolben 2, der Ventilkugel 3, dem Ventilsitz d, der Rückschlagventilkugel 5, dem Drosselstift 6 und dem verstellbaren Drosselventil 7.
  • Die Wirkungsweise ist wie folgt: Der Ventilkörper i steht mit dem hinterem Ende des zu prüfenden Rohres bzw.. Behälters mittels der Eintrittsbohreng a in Verbindung. Am vorderen Ende des zu prüfenden Rohres bzw. Behälters wird zu Beginn des Prüfvorgangs Füllwasser von etwa 2 bis 3 atü eingelassen, welches die vorhandene Luft über die Bohrungen a, b, c, d, e ins Freie verdrängt. Die durch den Drosselstift 6 geschaffene Querschnittsverengung ist so bemessen, daß auch hier .die ausströmende Luft frei hindurch kann, jedoch nicht das nahströmendes Füllwasser, welches durch den größeren Reibungswiderstand einen Überdruck von etwa i bis 2 Atm. durch Auf stauung erzeugt. Während das in der Bohrung c bereits wieder drucklos gewordene Füllwasser über den Steuerkolben 2 in die Bohrung d gelangt und über die Austrittsbohrung e ins Freie strömt, wirkt sich unterhalb des Steuerkolbens der aufgestaute Druck von i bis 2 atü über die Bohrungen f, g, h aus. Das zwischengeschaltete Drosselventi17 dient zur Regelung des nun beginnenden Auftriebs des Steuerkolbens 2, der erst nach einwandfreier Entlüftung die Ventilkugel 3 in den Ventilsitz q. drücken darf und somit die Austrittsbohrung e absperrt. Das zu prüfende Rohr bzw. der Behälter kann nun mit dem gewünschtenPrüfdruckbeschicktwerden. Sobalddie Austrittsbohrung e geschlossen ist, kommt der vorher erwünschte Druckunterschied zwischen Steuerkolbenoberseite und -unterseite in Fortfall, so daß ,derselben durch sein Eigengewicht wieder absinkt. Das unterhalb des Steuerkolbens befindliche Wasser kann hierbei über die Rückschlagkugel5 entweichen. Die Ventilkugel 3 hält so lange den Ventilsitz r1 getsperrt, bis der Prüfdruck in das zu prüfende Rohr bzw. den Behälter abgelassen wird, was an der Füll- und Druckwässerventilseite erfolgen kann, und fällt-dann durch ihr Eigengewicht in die Ruhelage zurück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiges Entlüftungsventil zur Entlüftung von Rohrleitungen und Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß zur Entlüftung ein Kolben vorhanden ist, in dessen senkrecht stehenden Zylinderraum oberhalb des Kolbens eine Auslaßöf-fnung vorgesehen ist mit einem Ventil, das von dem Kolben bestätigt wird, und daß ferner oberhalb und unterhalb der beiden Stirnflächen des Kolbens von der Zuleitung kommende Kanäle münden, von denen der obere eine Drosselstelle aufweist, die die Luft ungehindert, das Wasser jedoch nur mit Widerstand durchströmen läßt, so daß in dem unteren Kanal ein Staudruck entsteht, wenn das Wasser einströmt, so daß der Kolben aufwärts getrieben wird und dabei das Ventil schließt.
  2. 2,. Selbsttätiges Entlüftungsventil nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Drosseleinrichtung im unteren Kanal zur Regelung des Staudrucks.
  3. 3. Entlüftungsvontil nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet .durch eine Umgehungsleitung mit Rückschlagventil im unteren Kanal um die Drosseleinrichtung herum.
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