DE88583C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M5/00—Arrangements along running rails or at joints thereof for current conduction or insulation, e.g. safety devices for reducing earth currents
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. April 1895 ab.
Denjenigen, die im Bau und Betriebe von elektrischen Eisenbahnen Erfahrungen haben,
ist es wohl bekannt, dafs an den Verbindungen zwischen den Theilleitern, wie z. B. zwischen
den Eisenbahnschienen, wegen der schlechten Dichtung, wegen der Ox)rdation u. s. w. Stromverlust
stattfindet. Dieser Verlust ist zuweilen so grofs, dafs er den Verkehr auf der Strafse
ernstlich beeinträchtigt oder verhindert, und immer ist er eine Ursache grofser Unkosten.
Diese Erfindung hat den Zweck, diesem Stromverlust vorzubeugen.
Fig. ι giebt eine Oberansicht.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht zweier Schienenenden und deren Verbindung.
In der Zeichnung sind α α zwei angrenzende
Eisenbahnschienen, welche als Leiter angewendet und durch den leitenden Draht oder
Streifen b elektrisch mit einander verbunden sind.
Die Enden c c dieses Streifens sind seitlich abgebogen und in Vertiefungen oder Löcher
dd eingeführt, die in den Schienen gebildet sind, und die Quecksilber G enthalten, in welches
die Streifenenden eintauchen. Das Band wird zweckmäfsig so gekrümmt oder gebogen, wie
dargestellt, um sich der Ausdehnung und Zusammenziehung der Schienen leicht anpassen
zu können. Die Enden c c des Bandes sind unter irgend einem passenden Winkel seitlich
abgebogen und laufen je in eine Spitze aus. An den Stellen, wo die Spitzen abgebogen
sind, können an dem Bande durchbohrte Lappen b1 b1 gebildet sein, welche sich an die
Aufsenflä'che der Schienen anlegen, wenn die Spitzen sich in den Vertiefungen befinden.
Durch diese Lappen oder Ohren werden Schrauben £2 in Gewinde besitzende Löcher
der Schienen eingeschraubt, und dadurch werden die Bänder sicher befestigt und gehalten.
Die Vertiefungen d d können in irgend einen gewünschten Theil der Schiene gebohrt werden,
sind jedoch so zu machen, dafs sie von ihren Mündungen abwärts geneigt sind. Wie
hier gezeigt ist, sind die Vertiefungen in den Seiten des Schienenkopfes geformt und abwärts
und einwärts geneigt.
Die Bandenden sind in diese Vertiefungen so eingetrieben, dafs sie die Vertiefungen dicht
abschliefsen und mit ihren Spitzen in das Quecksilber eintauchen. Die Bänder werden durch
passende Mittel in ihrer Lage gesichert, hängen von den Schienen herab und werden völlig
mit dem Material der Strafse bedeckt.
Sollen bereits verlegte Schienen gemäfs dieser Erfindung mit einander verbunden werden, so
werden die Verbindungsstreifen zuvor hergestellt und mit ihren seitlich abgebogenen Enden
versehen. Dann werden in den Schienen nahe deren Enden, an der gewünschten Stelle, die
erforderlichen Löcher gebohrt. Hierauf wird in die Löcher bis zu einer passenden Höhe
Quecksilber eingefüllt und nun werden die Enden der Verbindungsstreifen in die Löcher
so weit eingetrieben, dafs diese Enden das Quecksilber nach aufsen abschliefsen und deren
Spitzen in das Quecksilber eintauchen. Schliefslich werden die Bänder durch Sicherheitsmittel
festgemacht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum leitenden Kuppeln von Eisenbahnschienen oder Theilleitern unter Verwendung von Quecksilberfüllungen, gekennzeichnet durch in den Schienen nahe deren Enden angeordnete, mit Quecksilber gefüllte Vertiefungen oder Löcher, in welche die ' Enden von Verbindungsbändern so eingebracht und gesichert werden, dafs die Vertiefungen nach aufsen abgeschlossen sind und die Bandenden in das Quecksilber eintauchen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88583C true DE88583C (de) |
Family
ID=360462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88583D Active DE88583C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88583C (de) |
-
0
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