DE88286C - - Google Patents

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DE88286C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/42Details of metal walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Missouri, V. St. A.).
Das neue Verfahren betrifft die, Herstellung besonders solcher Gefäfse aus Blech, die für die Aufnahme specifisch schwerer Flüssigkeiten, wie OeI, Melasse u. s. w., bestimmt sind. Fig. 1 ist die Seitenansicht eines nach der Erfindung hergestellten Gefäfses, aus welchem zwecks klarer Darstellung Theile herausgebrochen sind, Fig. 2 der Grundrifs der in Fig. 1 dargestellten Flasche, von unten gesehen, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1, in vergrößertem Mafsstabe. Fig. 4 veranschaulicht ein Stück des Bleches, aus welchem die Flasche zusammengebogen wird.
Eine rechteckige Blechplatte wird in irgend einer geeigneten Weise zu dem mit 1 bezeichneten Flaschenrumpf zusammengebogen, so dafs die beiden zur Achse parallelen Ränder über einander zu liegen kommen, um in irgend einer Weise vereinigt zu werden. Die Platte wird entweder als ebenes Formstück oder nach ihrem Zusammenbiegen zu der gewünschten Gefäfsform an dem einen Ende ia galvanisirt oder plattirt. In einzelnen Fällen, in denen es sich um die Herstellung kleiner Behälter handelt, können aus Rohren, welche eine Bearbeitung zulassen und in geeignete Längen geschnitten .werden, die Behälter angefertigt werden. Sobald ein Rumpf hergestellt ist, werden an dem nicht galvanisirten Ende desselben spiralförmig oder tangential verlaufende Rillen 2 in den Blechmantel geprefst, welche sowohl bezüglich ihrer Tiefe als der Gröfse ihres Abstandes von einander gegen das Ende hin zunehmen, so dafs dieses sich in der Form eines Domes schliefst. Diese Rillen können durch Pressung oder auf geeigneten anderem Wege erzeugt werden. Der mit solchen Rillen versehene Theil des Mantels schliefst jedoch nicht vollständig zusammen, sondern läfst eine centrale Oeffnung 3 frei, welche durch einen aufgelötheten und aufsen mit Gewinde versehenen Halsaufsatz 4, der mit einem Flantsch 5 ausgerüstet ist, geschlossen wird. Dieser Hals 4 wird mittelst der Schraubenkappe 6 geschlossen. Das galvanisirte untere Ende ia des Flaschenrumpfes erhält eine Reihe spiralförmig oder tangential verlaufender Rillen 5a, welche von dem oberen Rande des galvanisirten Manteltheils aus sich gegen das Ende hin tiefer und breiter werdend erstrecken und den Flaschenboden bilden. Mittels Lothes oder eines geeigneten anderen Bindemittels wird die bei der Bodenausbildung frei bleibende Oeffnung 7 wasser- und luftdicht geschlossen. . Die Anwendung von Loth ist indefs unwesentlich, da der mit den Rillen versehene Manteltheil sich derart schliefsen läfst, dafs ein luft- und wasserdichter Boden auch ohne Verwendung von Loth möglich ist. Wesentlich jedoch ist, dafs das untere Gefäfsende galvanisirt oder mit einem Metallüberzug versehen wird. Durch das Plattiren oder Galvanisiren des unteren Flaschenrumpftheiles wird nämlich verhindert, dafs die Materialoberfläche während des Einpressens der Rillen Aufrauhungen erhält, durchbrochen oder aufgekratzt wird. Die in dieser Weise
hergerichteten Rillenoberflächen rosten nicht und widerstehen den beizenden Flüssigkeiten. Der Flaschenboden kann erforderlichenfalls rund oder domförmig wie der obere Flaschentheil ausgebildet werden, indessen empfiehlt sich die Anordnung eines flachen oder nur wenig gewölbten Bodens. Die Rillen können, anstatt spiralförmig oder tangential zu verlaufen, gerade und radial angeordnet werden, und derjenige Flaschentheil, in welchen die Rillen 2 eingeprefst sind, kann ebenfalls galvanisirt oder plattirt werden, wie beim Gefä'fsboden der Fall ist, obgleich sich dies nach den praktischen Erfahrungen als nicht nothwendig erweist. Indem man nur den unteren Theil der Flasche mit einem schützenden Ueberzug versieht, erreicht man den Vortheil, dafs das Gefäfs billiger und leichter wird und dabei den über die ganze Oberfläche galvanisirten Flaschen gleichwertig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Gefäfsen aus Blech für schwere Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dafs dem cylindrisch gebildeten Rumpf (1) an beiden Enden radial, tangential oder spiralförmig verlaufende Rillen (2) in der Weise eingeprefst werden, dafs der Rumpf an dem einen Ende domartig und zur Aufnahme eines Halsaufsatzes (4, 5, 6) geeignet zusammengezogen und am anderen Ende durch einen Boden abgeschlossen wird, welcher vor dem Einpressen der Rillen zum Schutz des Materials zweckmä'fsig mit einem Metallüberzug versehen worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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