DE8809890U1 - Modellbaum - Google Patents

Modellbaum

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Description

Model!baum
Die Erfindung betrifft einen Modellbaum, Insbesondere fUr maßstabgerechten Modellbau, mit einem Baumstamm und Insbesondere belaubten Baum-Ästen.
Bei der wirklichkeitsgetreuen räumlichen Nachbildung von Naturpflanzen, Insbesondere Naturbäumen, besteht vor allem die Schwierigkeit, unter Verwendung geeigneter Materlallen 1n wesentlich verkleinertem Maßstab denselben charakteristischen optischen Eindruck wie bei der natürlichen Pflanze zu erhalten.
Bekannte Modelle dieser Art, die 1m wesentlichen aus Kunststoff oder nach Art von Stoffblumen gefertigt sind, genUgen diesen Erfordernissen meist nicht und können nur einen groben Eindruck des natürlichen Vorbildes wiedergeben.
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A 24 426 ♦ I. ': ·-* 2j r'i · .·"* .·"·
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde* einen Modellbaum der g*fi6n.rii.ff Art zu schaffen, der bei einfachem Aufbau und leichter Fertigung ein hohes Maß an w1rkl1chke1tstreuer Nachbildung Insbesondere so gewährleistet, daß unter Verwendung ein und derselben Ausgangsmater1a11en unterschiedliche Gestaltungen möglich sind.
Diese Aufgabe wird bei einem Modellbaum der eingangs beschriebenen Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Baumstamm aus einem holzähnlichen Werkstoff stabförmig ausgebildet und zu seinem oberen Ende verjüngt 1st und daß Über den Umfang sowie die Länge des Baumstammes bohrungsartige Stecköffnungen flir die Aufnahme steckzapfenartiger Enden der Baum-Äste vorgesehen sind. Dadurch ergibt sich ein Insbesondere einteilig aus einem Naturmaterial hergestellter Baumstamm mit relativ hoher Festigkeit, dessen Stecköffnungen nach Belleben mit unterschiedlich ausgestalteten Baum-Ästen besetzt werden können, so daß, je nach Bedarf, die Dichte und die Silhouette der Baumkrone bzw. des belaubten oder benadelten Teiles des Modellbaumes unterschiedlich ausgestaltet werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung geht die Uüifangsflache des Baumstammes In dessen Längs- oder 1n desion Umfangsrichtung, Insbesondere 1n beiden diesen Richtungen 1m wesentlichen stetig durch, so daß die Umfangsf1äche des Baumstammes also keine abrupten Konturen- oder Querschnltts-Snderungen, sondern allenfalls eo!che fließenden Überganges aufweist, was Insbesondere zum Herstellen von Modelltannen bzw» Modellfichten ein besonders hohes Maß an H1rkl1chke1tsgetreue gewährleistet. Auch die Begrenzungen der Stecköffnungen bzw. diese selbst stehen nicht augenartig Über *.,<»se Umf angsf lache des Baumstammes vor, sondern sis /*?&iacgr;' en nur bis an diese Umfangsflache bzw. bis an die mit dieser Umfangsflache wenigstens teilweise zusammenfallende glatte
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HUHfISehe des Baumstammes, gegenüber welcher die UmfangsflSeite 1m Gegensatz zu einer glatten FlSehe eine gewisse Strukturierung bzw. Rauhigkeit aufweisen kann.
Ist der Baumstamm 1m wesentlichen vom unteren bis zum oberen Ende annShernd stetig verjüngt, so kann er zur Änderung der Baumhohe auch nachträglich ohne Beeinträchtigung seiner Verwendbarkelt am unteren oder ggf. auch am oberen Ende gekürzt werden, wobei der Baumstamm trotz 1m wesentlichen stetiger Verjüngung durchaus nicht 1n dem Sinne kontinuierlich verjüngt zu sein braucht, daß seine QuerschnittsSnderungen je Längeneinheit stets gleich sind. Zum Beispiel kann der Baumstamm zum oberen Ende progressiv verjüngt sein. Sein größter Durchmesser Hegt zweckmäßig 1n der Größenordnung von höchstens 10 mm, vorzugsweise von etwa 7 mm 1m Falle des Modell-Baumaßstabes HO. Für die Hodeli-Eisenbahnspur 1 oder 0 kann dieser Durchmesser aber auch bis 20 bzw. mindestens 40 mm betragen.
Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß Stecköffnungen 1n zum Baumstamm annShernd achsparallelen Längsreihen vorgesehen sind. Diese lassen sich zum Beispiel mit einer mehrspindHgen Bohrmaschine gleichzeitig 1n einem einzigen Arbeitsgang herstellen. Die Abstände zwischen benachbarten Stecköffnungen können Über die gesamte Lunge des Baumstammes gleich oder zu dessen oberem Ende hin abnehmend vorgesehen sein. Stecköffnungen benachbarter Längsreihen sind zweckmäßig zum Beispiel derart auf LUcke gegeneinander versetzt, daß jede Stecköffnung einer Längsreihe 1n Längsrichtung des Baumstammes etwa 1n der Mitte zwischen zwei Stecköffnungen der unmittelbar benachbarten Längsreihe Hegt. Jede Längsreihe von Stecköffnungen kann mit ein und derselben Mehrspindel-Bohrmaschine durch entsprechendes Drehen des Baumstammes hergestellt werden.
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Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, mindestens drei bis höchstens etwa acht Längsreihen von Stecköffnungen gleichmäßig über den Umfang des Baumstammes verteilt vorzusehen, wobei eine Anzahl von vier bis sechs Längsreihen genügt. Der Abstand zwischen benachbarten Stecköffnungen einer Längsreihe Hegt zweckmäßig 1n der Größenordnung zwischen 10 und 30 mm bzw. 1m Bereich des annähernd Ein- bis Dreifachen des am unteren Ende vorgesehenen Durchmessers des Baumstammes.
Damit die Stecköffnungen verhältnismäßig lang ausgebildet werden können und trotzdem nur zu einer unwesentlichen Querschnittsschwächung des Baumstammes fuhren und damit dem Steckende des Baum-Astes unterschiedliche Winkellagen gegenüber der Stammachse gegeben werden können, Hegt wenigstens eine untere und/oder eine obere Nante111n1e mindestens einer Stecköffnung zur Baumachse des Baumstammes schräg ansteigend. Hierbei könnten die Mittelachsen aller Stecköffnungen unterschiedlich, beispielsweise aber auch unter gleichen Hinkein gegenüber der Stammachse radial nach außen abfallend vorgesehen sein. Insbesondere ftlr Modelltannen bzw. Modellfichten 1st es vorteilhaft, wenn die Stecköffnungen 1m unteren Bereich des Baumstammes nach außen am steilsten abfallen, darUberliegende Stecköffnungen mit zunehmender Höhenlage weniger stell abfallen, die etwa 1n zwei Drittel der Stammhöhe Hegenden Stecköffnungen annähernd rechtwinklig zur Baumachse Hegen und die darUberliegenden Stecköffnungen mit zunehmender Höhenlage nach außen stärker ansteigen.
Das Einsetzen der Baum-Äste sowie deren Justierung 1n Höhenrichtung und/oder 1n Umfangsrichtung des Baumstammes werden noch wesentlich dadurch vereinfacht, daß mindestens eine Stecköffnung zum Inneren Ende spitzwinklig konisch verjüngt 1st, wobei vorzugsweise alle Stecköffnungen durch konische, von Bohrflächen begrenzte Sacklochbohrungen gebildet sind.
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Schneiden, 1n Axialansicht auf den Baumstamm gesehen, die Mittelachsen mindestens einer bzw. mehrerer oder aller Stecköffnungen die Stamm- bzw. Baumachse, so kann jeder Baum-Ast, ausgehend von einer Mittellage, Innerhalb eiLes gewissen Bewegungsspieles 1n seiner Lage 1n Umfangsrichtung des Baumes justiert werden, obgleich er praktisch formschlüssig, jedoch zunächst nicht spielfrei 1n die Stecköffnung eingreift. Die Stecköffnungen reichen zweckmäßig mit Ihren Bodenflächen nur annähernd bzw. nicht ganz bis an die Baumachse.
Eine naturnahe bzw. naturgetreue Oberfläche des Baumstammes läßt sich zum Beispiel auf einfache Welse dadurch erzeugen, daß die Umfangsflache des Baumstammes wenigstens Über einen Teil von dessen Länge, Insbesondere Über dessen gesamte Länge als gedrechselte Fläche ausgebildet 1st. Die Fläche kann ststt dessen oder zusätzlich hierzu aber auch mit gebürsteten, gerändelten oder ähnlichen Längsriefen versehen sein, die eine naturgetreue Nachbildung der Rindenstruktur des Baumstammes ermöglichen. Zum Beispiel kann der Baumstamm mit DrahtbUrsten 1n seiner Längsrichtung so gebürstet werden, daß die Borsten spanartig Material herausschälen und unregelmäßig verlaufende Längsriefen erzeugen. Im Falle gerändelter Längsriefen können diese spanlos in die Umfangsflache des Baumstammes mit einem abwälzenden Werkzeug eingedrückt sein.
Obwohl es denkbar 1st, den Baumstamm zum Beispiel aus verleimten Holzspänen bzw. verpreßtem Holzstaub o.dgl. herzustellen, ergibt sich eine besonders einfache Herstellung eines sehr naturgetreuen und eine hohe Festigkeit aufweisenden Baumstammes, wenn dieser aus Holz, vorzugsweise aus Eschen- bzw. Lindenholz besteht. Die Verwendung eines relativ welchen Holzes ermöglicht auch eine einfache Nachbearbeitung Insbesondere der Strukturierung der Steinoberfläche.
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Des weiteren hat sich, Insbesondere zur Herstellung von Modelifichten, als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Baum-Äste nicht durch ein handwerklich bzw. technisch hergestelltes Produkt, sondern durch Zwe1gte1le von getrockneten Naturpflanzen, wie Buschpflanzen, gebildet sind, da diese eine sehr fein aufgelöste Struktur sowie eine sehr hohe Dauerfestigkeit gewährleisten und außerdem derart vielzählig unterschiedliche Zwe1gte1le haben, daß durch Auswahl geeigneter Zwe1gte1le sehr unterschiedlich gestaltete Bäume derselben Art mit einem hohen Ind1v1dualcharakter hergestellt werden können. Vor allem für die Herstellung «"i.n Modellfichten hat sich hler die Pflanze mit der lateinischen Bezeichnung 'Limonium Cospica filigran1 als besonders geeignet erwiesen.
Die Baum-Äste können aber auch statt dessen bzw. zusätzlich hierzu mit künstlichen Stoffen bzw. Teilen hergestellt, Insbesondere 1n Ihrer Laub- bzw. Nadeldichte ergänzt sein. Vorteilhaft 1st zu diesem Zweck mindestens eine Kaftverbindung für eine Befleckung wenigstens eines Baum-Astes vorgesehen, wobei die Haftverbindung zum Beispiel durch einen wahlweise aufzutragenden SprUhkleber und die Befleckung durch Schaumstoff-Flocken aus Welch- oder Hartschaum gebildet sein kann, deren Flockengröße höchstens etwa bis 1n den Millimeter-Bereich reicht. Die Beflockung 1st Insbesondere ftir die Unterseite des Baum-Astes geeignet, während die Oberseite von jeglichen zusätzlichen Teilen fre1ble1ben kann.
Zur Ausbildung einer sehr naturgetreuen Baumspitze 1st 1m oberen Ende des Baumstammes eine einzige, etwa 1n seiner Bftumachse Hegende Steckuffnung vorgesehen, so daß also das obere Ende des Baumstammes nach der Fertigstellung des Modellbaumes durch einen zentralen Zweigabschnitt eines ebenso wie die Übrigen Baum-Äste mehr- bzw. vielfach verästelten Zweigteiies gebildet 1st.
Dia erfindungsgemMBe Ausbildung bietet auch den wesentlichen Vorteil, dad der Modell baum 1n zerlegtem Zustand transportiert bzw. aufbewahrt werden kann. So können zum Beispiel 1n einer Verpackung, wie einem Karton, der Baumstamm fUr sich und daneben ein oder mehrere verhältnismäßig große Zwe1gte1-
Ie aufbewahrt werden, von denen dann zur Herstellung der &igr; Baum-Äste und ggf. der Baumspitze kleinere Zwe1gte11e abgeschnitten oder abgebrochen werden können; In dieser Verpackung kann auch eine Verpackungseinheit mit Klebstoff zur haftenden Festlegung der Steckenden der Baum-Äste 1n den Stecköffnungen sowie ggf. eine Verpackungseinheit eines Sprllhkiebers bzw. von Flocken untergebracht sein, so daß sich eine Verkaufseinheit ergibt, aus der nach Art eines Bausatzes der gewünschte Modellbaum hergestellt werden kann.
Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils fUr sich allein oder zu mehreren 1n Form von Unterkomb1nat1onen bei einer AusfUhrungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hler Schutz beansprucht wird. Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung 1st 1n den Zeichnungen dargestellt und wird 1m folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
F1g. 1 einen teilweise fertiggestellten Modellbaum 1n Ansicht;
F1g. 2 einen Ausschnitt der Flg. 1 1n wesentlich vergrößerter Darstellung;
F1g. 3 einen Querschnitt durch den Baumstamm gemäß F1g. 1 1m Maßstab entsprechend F1g. 2;
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FIg. 4 die Baumspitze des Modellbaumes etwa 1n natürlicher Größe.
Der Modellbaum 1 gemäß den F1g. 1 bis.4 weist einen aus Eschen- oder Lindenholz einteilig gedrechselten Baumstamm 2 von beispielsweise etwa 20 - 50» vorzugsweise etwa 29 cm Länge auf, der mit Über seinen Umfang vorstehenden, mehrfach verzweigten bzw. verästelten Baum-Ästen 3 versehen 1st oder versehen werden kann.
Der Baumstamm 2 nimmt von seiner unteren Endfläche bzw. vom unteren Ende 5 zum oberen Ende 6 laufend und 1m wesentlichen stetig 1n seinen vorzugsweise annähernd kreisrunden Querschnitten ab, so daß eine nach oben unter wenigen Winkelgraden, beispielsweise etwa ein bis zwei Winkelgraden verjüngte Umfangsflache 7 gebildet 1st. Das untere Ende 5 hat zum Beispiel einen Außendurchmesser zwischen 5 und 10 mm, während der Durchmesser des oberen Endes 6 demgegenüber etwa halb so groß oder kleiner 1st, nämlich bevorzugt bei etwa 3,5 mm Hegt. Oberhalb der Mitte seiner Länge, vorzugsweise etwa 1m Ubergangsbereich zwischen dem oberen Längendrittel zum übrigen Teil des Baumstammes 2 1st der Konizitätswinkel geringfügig, beispielsweise etwa um ein bis zwei Winkelgfää gegenüber dem unteren Abschnitt des Baumstammes vergrößert, so daß dieser nach oben 1m Durchmesser schneller abnimmt. Der dadurch gebildete Steigungsübergang 8 zwischen den unterschiedlichen Konusflächen 1st jedoch so stetig gewählt, daß er praktisch nicht erkannt werder? kann, wobei sich dieser Ste1gungsübergang über einen größeren Teil der Länge des Baumstammes 2 oder auch Übet' dessen ganze Länge erstrecken kann. Die Umfangsflache 7 des Baumstammes 2 1st mit unregelmäßigen, jedoch über den gesamten Umfang verteilten Länqsriefen 9 versehen,
&bull; * lit
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In der Umfangsf 1 Hche 7 des Baumstammes 2 mllnden 1m wesentlichen rotationssymmetrische und glattwandige Stecköffnungen 10, die beispielsweise 1n der Umfangsflache 7 einen Durchmesser von höchstens etwa einem Drittel des kleinsten Durchmessers des Baumstammes 2, vorzugsweise von etwa 1 mm haben und nach Innen spitzwinklig unter wenigen, nämlich beispielsweise ein bis zwei Winkelgraden derart verjüngt sind, daß sie bei einer Tiefe von annähernd 1,5 mm einen kleinsten Innendurchmesser von annähernd 0,8 mm haben. Die Stecköff-
Ii u &mgr; VfCi1 .&ngr;/ &agr; iiiu in tu &igr; &ogr; &igr;. &agr; in in- u£.tt, uSüiiiSCiiSc iu &rgr;&aacgr;&Ggr;&aacgr;! iSicii
LSngsreihen &Pgr; vorgesehen, die gleichmäßig über den Umfang des Baumstammes 2 verteilt sind, wobei 1m dargestellten Ausfllhrungsbe1sp1el vier Längsreihen vorgesehen sind. Die Stecköffnungen 10 benachbarter Längsreihen 11 sind zweckmäßig auf Lücke gegeneinander versetzt, wobei 1n F1g. 2 demgegenüber der Übersichtlichkeit halber eine Anordnung dargestellt 1st, bei welcher Stecköffnungen 10 benachbarter Längsreihen annähernd 1n gleicher Höhe des Baumstammes Hegen.
Die Mittelachsen 12 der meisten Stecköffnungen 10 Hegen derart unter Winkeln zur Baumachse 16, daß die zugehörige ^!.SCnvi &igr; iiüfig 10 Zu &Igr;&eegr;&Ggr;&bgr;&udigr;&iacgr; aüScTcn, 1 &idigr;&idiagr; dc" UmfäüySf 1 aCi.c 7 Hegenden Ende abfällt oder ansteigt, wobei ein größter Neigungswinkel zwischen 45 und 85°, vorzugsweise von etwa 60° zweckmäßig 1st. Dieser, gegenüber dem Konuswinkel der jeweiligen Stecköffnung 10 vielfach größere Neigungswinkel 1st dadurch so gewählt, daß trotzdem sowohl die oberste Mantel-Hn1e 13 wie auch die unterste MantelHnie 14 jeder Stecköffnung 10 gleichsinnig geneigt zur Baumachse 16 Hegt. Die Bodenfläche 15 jeder Stecköffnung 15 kann als stumpfwinklige Konusfläche oder als zur Mittelachse 12 rechtwinklige, ebene Fläche ausgebildet sein und dient zweckmäßig als Anschlag für das Steckende 17 des jeweils einzusetzenden Baum-Astes 3. Die Bodenflächen 15 der obersten Stecköffnungen 10 reichen nahezu bis an die Baumachse 16, während die Bodenflä-
&bgr; · · I f &idigr;
A 24 426
chen der darunter Hegenden Stecköffnungen entsprechend der Durchn>?$ser~?unfthffle des Baumstammes 2 zunehmenden Abstand von der Baumachse 16 haben.
Das Steckende 17 des jeweiligen Baum-Astes 3 weist zweckmäßig einen gegenüber dem kieinstens Querschnitt der Stecköffnung 10 zumindest geringfügig kleineren Querschnitt auf, so daß das Steckende 17 klemmfrei bis zum Anschlag an der Bodenfläche 15 eingesetzt werden kann und zwischen dem Umfang des Steckendes 17 und der Mantelfläche der St-eckHffnung 10 ein Ringspalt verbleibt. Der Baum-Ast 3 kann dadurch 1m eingesetzten Zustand Innerhalb eines gewissen Bereiches 1n seiner Lage gegenüber dem Baumstamm 2 gelenkig justiert werden,, wobei er sowohl an die obere wie auch an die untere Mantellinie 13 bzw. 14 angelegt werden kann. Der verbleibende Ringspalt zwischen dem Steckende 17 und der Stecköffnung 10 wird zweckmäßig mit einem geeigneten, plastischen und aushärtbaren Werkstoff, wie einem Klebstoff, verfülit, so daß sich dann eine 1m wesentlichen unlösbare Verbindung zwischen dem Baum-Ast 3 und dem Baumstamm 2 ergibt.
Jeder Baum-Ast 3 besteht 1m wesentlichen aus einem eintei'M-
abschnitt 19 mit dem Steckende 17 und von diesem mehrfach ausgehende Verästelungen sowie Unterverästelungen aufweist, die mit einer Belaubung 21 versehen sind. Die Verästelungen 20 reichen annähernd vom Baumstamm 2 bis zum jeweiligen äußeren Ende de* Saum-Astes 3, wobei die Länge der Baum-Äste · zweckmäßig von unten nach oben so abnimmt, daß sie 1n einer nach oben konisch verjüngten Hüllflache liegen. Der Baumstamm 2 kann annähernd bis zum unteren Ende 5 mit Stecköffnungen 10 versehen sein oder es kann ein unterer, von St -äköffnungen freier Längsabschnitt des Baumstammes 2 vorgtihen sein, so daß Äste nur ab einer bestimmten Höhe &■» annähernd zur Baumspitze bzw. bis zum oberen Ende 6 vorgesehen sind.
A 24 426 : ; , ; &mdash;; 1«1; -; · ; ;; j
Der Zweigabschnitt 19, die Verästelungen 20 und/oder die Belaubung 21 des jeweiligen Baum-Astes 3 können noch zusätzlich mit einer bei 22 angedeuteten Beflockung aus Schaumstoff-Flocken o.dgl. versehen sein. Zu diesem Zweck wird vorteilhaft auf wenigstens eine Seite, beispielsweise auf die Unterseite der Belaubung 21 eine filmdUnne, Insbesondere transparente Kleberschicht aufgebracht, 1n welcher dann die Einzelflocken der Beflockung 22 durch wenigstens teilweise Einbettung verankert werden. Die Beflockung 22 kann dabei aufgestreut werden oder es kann der Baum-Ast 3 In die Flocken eingetaucht werden.
In der oberen Endfläche des Baumstammes 2 1st eine zentrale, I 1n der Baumachse 16 Hegende Steck öffnung 23 vorgesehen, die etwa gleiche Weite wie die Übrigen Stecköffnungen 10 aufweist, gegenüber diesen jedoch länger ausgebildet sein kann. In dieser Stecköffnung 23 kann als Baumspitze 4 ein weiterer Zweigten mit einem entsprechenden Steckende derart verankert werden, daß sein zentraler Zweigabschnitt praktisch eine annähernd kontinuierliche Fortsetzung des oberen Endes des Baumstammes 2 mit Über den Umfang nach außen vorstehenden Verästelungen und Belaubung bildet.

Claims (15)

Modellbaum
1. Modellbaum, Insbesondere für maßstabgerechten Modellbau, mit einem Baumstamm (2) und, Insbesondere belaubten, Baum-Ästen (3), dadurch gekennzeichnet, daß der Baumstamm (2) aus einem holzähniichen Werkstoff stabförmig ausgebildet und zu seinem oberen Ende verjüngt 1st und daß Über den Umfang sowie die LKnge des Baumstammes (2) bohrungsartige Stecköffnungen (10) fUr die Aufnahme steckzapfenartiger Steckenden (17) der Baum-Äste (3) vorgesehen sind.
2. Modellbaum nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsf1Hche (7) des Baumstammes (2) 1n dessen Lüngs- und/oder UmfangsMchtung 1m wesentlichen stetig durchgeht und daß vorzugsweise die Stecköffnungen (10} nach außen höchstens bis an die mit dieser UmfangsfiH-che (7) zusammenfallende, glatte HUHfIHche reichen.
a 24 426 : i. ": - ·2 h
3. Modellbaum nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeicht net, daß der Baumstamm (2) 1m wesentlichen vom unteren
bis zum oberen Ende (5, 6) annähernd stetig verjüngt 1st und vorzugsweise einen größten Durchmesser 1n der Größenordnung von höchstens 10 bis 40 mm aufweist.,
4. Hodel!baum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Stecköffnungen (10) 1n zum Baumstamm (2) annähernd achsparallelen Längsreihen (11) vorgesehen und vorzugsweise Stecköffnungen (10) benachbarter LHngsreihen (11) auf Lücke gegeneinander versetzt sind.
5. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß über den Umfang des Baumstammes (2) annähernd drei bis acht Stecköffnurrgen (10) verteilt sind, wobei vorzugsweise vier bis sechs Längsreihen (11) von Stecköffnungen (10) 1m wesentlichen gleichmäßig um die Baumachse (16) verteilt vorgesehen sind.
6. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine ober« und/ oder eine untere Mante111n1e (13 bzw. 14) mindestens einer Stecköffnung (10) zur Baumachse (16) des Baum-
Stammes (2) schräg Hegt, wobei vorzugsweise die M1t-
telachsen (12) aller Stecköffnungen (IG) zur Baumachse
C16) unter unterschiedlichen Winkeln Hegen bzw. von
einer nach außen abfallenden Lage 1m unteren Bereich
&iacgr;\ des Baumstammes zu eine? nach außen ansteigenden Lage
■ 1m oberen Bereich des Baumstammes Übergehen.
%
7. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Stecköffnung < (10) zum Inneren Ende spitzwinklig konisch verjüngt
A 24 426 ! \. '; -!a
lst» wobei vorzugsweise alle Stecköffnungen (10) durch konische, von BohrfiMchen begrenzte Sacklochbohrungen gebildet sind.
8. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelachsen (12) von Stecköffnungen (10) die Baumachse (16) 1m wesentlichen schneiden und mit Ihren Bodenflachen (15) vorzugsweise gegenüber der Baumachse (16) 1m Abstand Hegen.
9. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baumstamm (2) eine gedrechselte UmfangsflHche (7) aufweist, die vorzugsweise mit gebürsteten oder gerändelten LHngsHefen (9) versehen 1st.
10. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Baumstamm (2) aus Holz, vorzugsweise aus Eschen- bzw. Lindenholz besteht,
11. Modeiibaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Baum-Aste (3) durch Zwe1gte1le von getrockneten Naturpflanzen, wie Buschpflanzen, vorzugsweise von L1mon1um Caspica filigran gebildet sind.
12. Modelibaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Haftverbl-.-dung für eine Befiockung (22) wenigstens eines Baum-Astes (3), vorzugsweise für Schaumstoff-Flocken und die Unterseite des Baum-Astes (3) vorgesehen 1st.
13. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 1m oberen Ende (6) des Baumstammes (2) eine einzige, etwa 1n seiner Baumachse (16) Hegende Stecköffnung (23) vorgesehen 1st.
A 24 426 · j. '· -|4 \~"
14. Modell baum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er, ggf. außer der Haftverbindung, aus Naturstoffen besteht.
15. Modellbaum nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er als Tanne, Fichte o.dgi. und vorzugsweise 1n zerlegtem Zustand transportabel ausgebildet 1st.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19910992A1 (de) * 1999-03-12 2002-05-02 Siegfried Gerhard Pippirs Künstlicher Baum
DE102010036032A1 (de) 2010-08-31 2012-03-01 Aaron Seeland Vorrichtung zur Simulierung einer finanziellen Situation
DE102006029658B4 (de) * 2006-06-28 2019-05-16 Alexander Irlin Der künstliche Baum

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