DE8809515U1 - Gelenk für eine Mehrzweckleiter - Google Patents
Gelenk für eine MehrzweckleiterInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06C—LADDERS
- E06C7/00—Component parts, supporting parts, or accessories
- E06C7/48—Ladder heads; Supports for heads of ladders for resting against objects
-
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Description
&idigr;/&idiagr;&egr; Erfindung betrifft ein Gelenk für eine Mehrzweckleiter
aus mindestens zwei Leiterteilen, deren Längsholme an den
Verbindungsstellen in gelenkig miteinander
Gelenkteile mit Gelenkkörpern auslaufen.
Gelenkteile mit Gelenkkörpern auslaufen.
verbindbare
Bei herkömmlichen Leitern der eingangs genannten Art ist
das Gelenk aus Metall ausgebildet und regelmäßig ein Integraler Bestandteil der Längsholme. Die Herstellung
eines derartigen Gelenkes ist jedoch mit Kosten verbunden, die einen nicht unwesentlichen Teil der
Gesamt herste Ilungskosten einer Leiter bilden, und zwar
trotz der Tatsache, daß der Materialaufwand, der mit der
Herstellung eines Gelenkes verbunden ist, im Vergleich
zum gesamten Materialaufwand verhältnismäßig gering ist.
Ein weiterer Nachteil, mit dem die bekannte Leiter behaftet ist, besteht darin, daß in die Gelenke Feuchtigkeit und
unter Umständen auch Verunreinigungen gelangen können,
wodurch wiederkehrende Kontrollen erforderlich sind.
Ausgehend von dem obigen Stand der Technik liegt der
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gelenk zu schaffen, das billiger und einfacher herstellbar ist und das eine
deutlich höhere Lebensdauer besitzt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Gelenkkörper aus Kunststoff ausgebildet sind und
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daß oberhalb und/oder unterhalb der Gelenkachse ein elastisch
verformbarer Stauchabschnitt ausgebildet ist, dessen dem
Boden zugekehrte bzw. vom Boden abgekehrte Seite längenveränderbar ist.
Man erkennt, daß die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn das Gelenk aus einem strapazierfähigen und
wetterbeständigen Kunststoff besteht, dessen mechanise hen
Eigenschaften über mehrere Jahre hinaus annähernd konstant
sind und bei dem die bei Gelenken üblichen Schwenkbewegungen zu keiner merklichen Veränderung der Innenstruktur führen.
Solche Kunststoffe werden gewöhnlich zur Herstellung einer gelenkigen Verbindung zwischen einem Surfbrett und einem
Mast verwendet und sind unter der Bezeichnung "Hydril" bekannt.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der
Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
j sieht vor, daß der Stauchabschnitt die Form eines
dreiseitigen Prismas besitzt. Der Stauchabschnitt kann
f jedoch auch als Balg ausgebildet sein. Bei diesen &iacgr; Ausführungsformen der Erfindung geht es im wesentlichen
&iacgr; darum, sicherzustellen, daß die Gelenkachse mit Bezug auf
die Längsholme ortsfest ist. Um das Gelenk auch aus anderen F, Kunststoffen, die jedoch nicht die gewünschte Festigkeit
oder Härte besitzen, herstellen zu können, sieht eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung vor, daß der
Gelenkkörper einstückig ausgebildet ist und ein in i'rim
&iacgr; integriertes Scharnier aufweist. Hierbei ist es besonders
das sich quer zu den Längsholmen erstreckt und die Gelenkteile eine? Gelenkes verbindet. Dadurch wird
insbesondere sichergestellt, daß die Länge des Gelenkes,
gemessen quer zu den Längsholmen, konstant ist. Es kann auch nicht dazu kommen, daß die Längsholme in ihrer
Längsrichtung gegeneinander versetzbar sind.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht
vor, daß die Gelenkteile Schenkel besitzen, die in die Längsholme einsteck- oder einpreübar sind. Hierbei ist
es besonders zweckmäßig, wenn die Schenkel mit den Längsholmen mittels Nieten oder Schrauben lösbar verbindbar
sind. Eine gute Verbindung zwischen der. Schenkeln und den
Längsholmen kann jedoch auch so hergestellt werden, daß die Schenkel von jeweils mindestens einer Sprosse der Leiter
durchquert sind und daß die Verbindung zwischen den Schenkeln
und den Sprossen kraft- und formschlüssig ist. Man erhält
somit ein Gelenk, das z.B. durch Spritzgießen herstellbar ist und das nach der Herstellung der Leiterteile in deren
oberen Enden eingesteckt oder eingepreßt werden kann. Hierbei
geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß die
Herstellungskosten von Kunst stoff-Spritzgußteilen regelmäßig
sehr gering sind.
Schließlich sieht eine zweckmäßige Ausgestaltung der
Erfindung vor, daß die Gelenkkörper angeferste Wandpuffer
besitzen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
schematisch dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das ober» Ende einer Doppelsprossrnie' ter
im zusammengeklappten Zustand und
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Doppelsprossenleiter
iüi ausgeklappten Zustand.
■ · ■
Die Fig. 1 und 2 zeigen den oberen Teil einer Doppelsprossenleiter nit Leiterteilen, deren Längsholme
14 und 16 an den Verbindungsstellen mittels eines Gelenkes 10 verbunden sind. Das Gelenk 10 besteht aus Gelenkteilen
20 und 22 Mit einen Gelenkkörper 26. Der Gelenkkörper 26 besteht aus Kunststoff. Oberhalb und/oder unterhalb der
Gelenkachse des Gelenkes 10 ist ein elastisch verfornbarer %
Stauchabschnitt 30 ausgebildet, dessen von Boden abgekehrte
Seite längenveränderbar ist. Der Stauchabschnitt 30 hat f~ in wesentlichen die Forn eines dreiseitigen Prisnas, er
kann jedoch auch als Balg ausgebildet sein.
Ffer Stauchabschnitt 30 besitzt ferner keilförmige Segmente
40, 41 und 42, zwischen denen verformbare Abschnitte 50 und 51 ausgebildet sind.
Man erkennt, daß der Gelenkkörper 26 einstückig ausgebildet
ist und ein in ihm integriertes Scharnier 32 aufweist. Im Scharnier 32 ist ein Stahlgewebe eingebettet, das sich
quer zu den Längsholmen 14 und 16 erstreckt und die Gelenkteile 20 und 22 des Gelenkes 10 verbindet. Da das
Stahlgewebe vom Gelenk 10 voll aufgenommen ist, ist der ( Einfluß der Umwelt auf das Scharnier minimal. Das als
Filmscharnier ausgebildete Scharnier 32 ist optimal biegsam,
gleichzeitig aber auch zugfest.
Die Gelenkteile 20 und 22 besitzen jeweils einen Schenkel 36 und 38, die in die Längsholme 14 und 16 einsteck- oder
einprel/bar sind. Die Längsholme bestehen regelmäßig aus Metall, hierbei insbesondere aus Aluminium. Die Verbindung
zwischen den Schenkel 36 und 38 und den Längsholmen 14 und 16 kann mittels Nieten oder Schrauben hergestellt werden.
Handelt es sich um Leitern, deren Längsholme mehrere Meter lang sind/ dann ist es zweckmäßig, das Gelenk 10 massiver
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und die Schenkel 36 und 38 Länger auszubilden, so daß sie
bis zu den Sprossen der Leiter reichen. Dann kann die Verbindung zwischen den Schenkeln und den Längsholmen so
hergestellt werden, daß die Schenkel von jeweils mindestens einer Sprosse der Leiter durchquert sind, wobei die
Verbindung zwischen den Schenkeln und den Sprossen kraft- und formschlüssig sein kann.
20 und 22 jeweils einen angeformten Wandpuffer 60 und 61
besitzen, Ober die sich die Leiter z.B. an einer Wand 62 abstützen kann.
Bei der Herstellung einer festen Verbindung zwischen dem
Gelenk 10 und den Längsholmen 14 und 16 wird so vorgegangen, daß nach der Herstellung der Leiterteile die Schenkel 36
und 38, deren Außenumriß etwa dem Innenumriß der Längsholme 14 und 16 eingepreßt werden. Ist die Innenwand der Längsholme
unregelmäßig und insbesondere rauh, dann sind weitere Verbindungskörper zur Herstellung einer festen Verbindung
zwischen den Schenkel 36 und 38 und den Längsholmen 14 und 16 nicht erforderlich, da der vorhandene Reibschluß
zwischen den Teilen hinreichend groß ist.
Bezüglich des Scharnieres 32 sei noch angemerkt, daß es auch aus gelenkig miteinander verbindbaren Blechstucken,
die abgewinkelt sind, bestehen kann, wodurch die Festigkeit der Gelenkteile 20 und 22 sowie der Schenkel 36 und 38
deutlich erhöht werden kann.
Claims (11)
1. Gelenk für eine Mehrzweckleiter aus mindestens zwei
Leitertei len, deren Längsholme an den Verbindungsstellen
in gelenkig miteinander verbindbare Gelenkteile mit Gelenkkörpern auslaufen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkkörper (26) aus Kunststoff ausgebildet sind und
daß oberhalb und/oder unterhalb der Gelenkachse ein elastisch verformbarer Stauchabschnitt (30) ausgebildet
j &igr; ist, dessen dem Boden zugekehrte bzw. vom Boden abgekehrte Seite längenveränderbar ist.
2. Gelenk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stauchabschnitt (30) die Form eines dreiseitigen
Prismas besitzt.
3. Gelenk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stauchabschnitt (30) als Balg ausgebildet
ist.
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f.
4. Gelenk nach einen der Ansprüche 1 bis 3 ait einen
; Scharnier, dadurch gekennzeichnet,
|\ daß der Gelenkkörper (26) «it den Scharnier
C23)einstückig ausgebildet ist.
5. Gelenk nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Scharnier (32) ein FiLrascharnier ist.
6. Gelenk nach einem ier Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenk aus einem Zweikomponenten-Kunststoff
besteht, derart, daß der Gelenkkörper (26) aus einen weicheren Kunststoff besteht als die Gelenkteile
(20,22).
7. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in das Scharnier (32) ein Stahlgewebe, Stahlseile oder dgl. eingebettet ist bzw. sind, das bzw. die
sich quer zu den Längsholmen und von einem Gelenkteil bis zum anderen erstrecken»
8. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile (20,22) Schenkel (36,38) besitzen,
die in die Längsholme (14,16) einsteck- oder eirpreßbar sind.
9. Gelenk nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (36,38) mit den tängsholmen (14,16)
mittels Nieten oder Schrauben lösbar verbindbar1 sind.
A 7286
-. &iacgr;3: &ggr;·
10. Gelenk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel von jeweils mindestens einer Sprosse der Leiter durchquert sind und
daß die Verbindung zwischen den Schenkeln und den Sprossen kraft- und formschlüssig ist.
11. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkteile (20,22) angeformte
(60,61) besi t zen.
Uandpuf fer
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809515U DE8809515U1 (de) | 1988-07-26 | 1988-07-26 | Gelenk für eine Mehrzweckleiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809515U DE8809515U1 (de) | 1988-07-26 | 1988-07-26 | Gelenk für eine Mehrzweckleiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809515U1 true DE8809515U1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6826306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809515U Expired DE8809515U1 (de) | 1988-07-26 | 1988-07-26 | Gelenk für eine Mehrzweckleiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809515U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3906805A1 (de) * | 1989-03-03 | 1990-09-13 | Loh Kg Hailo Werk | Gelenkschutz fuer leitern |
-
1988
- 1988-07-26 DE DE8809515U patent/DE8809515U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3906805A1 (de) * | 1989-03-03 | 1990-09-13 | Loh Kg Hailo Werk | Gelenkschutz fuer leitern |
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