DE8809515U1 - Gelenk für eine Mehrzweckleiter - Google Patents

Gelenk für eine Mehrzweckleiter

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DE8809515U1
DE8809515U1 DE8809515U DE8809515U DE8809515U1 DE 8809515 U1 DE8809515 U1 DE 8809515U1 DE 8809515 U DE8809515 U DE 8809515U DE 8809515 U DE8809515 U DE 8809515U DE 8809515 U1 DE8809515 U1 DE 8809515U1
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DE
Germany
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joint
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legs
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Hailo-Werk Rudolf Loh & Co Kg 6342 Haiger De GmbH
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Hailo-Werk Rudolf Loh & Co Kg 6342 Haiger De GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/48Ladder heads; Supports for heads of ladders for resting against objects
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C1/00Ladders in general
    • E06C1/02Ladders in general with rigid longitudinal member or members
    • E06C1/14Ladders capable of standing by themselves
    • E06C1/16Ladders capable of standing by themselves with hinged struts which rest on the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

Gelenk für eine Mehrzweckleiter
&idigr;/&idiagr;&egr; Erfindung betrifft ein Gelenk für eine Mehrzweckleiter aus mindestens zwei Leiterteilen, deren Längsholme an den Verbindungsstellen in gelenkig miteinander
Gelenkteile mit Gelenkkörpern auslaufen.
verbindbare
Bei herkömmlichen Leitern der eingangs genannten Art ist das Gelenk aus Metall ausgebildet und regelmäßig ein Integraler Bestandteil der Längsholme. Die Herstellung eines derartigen Gelenkes ist jedoch mit Kosten verbunden, die einen nicht unwesentlichen Teil der Gesamt herste Ilungskosten einer Leiter bilden, und zwar trotz der Tatsache, daß der Materialaufwand, der mit der Herstellung eines Gelenkes verbunden ist, im Vergleich zum gesamten Materialaufwand verhältnismäßig gering ist.
Ein weiterer Nachteil, mit dem die bekannte Leiter behaftet ist, besteht darin, daß in die Gelenke Feuchtigkeit und unter Umständen auch Verunreinigungen gelangen können, wodurch wiederkehrende Kontrollen erforderlich sind.
Ausgehend von dem obigen Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gelenk zu schaffen, das billiger und einfacher herstellbar ist und das eine deutlich höhere Lebensdauer besitzt.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gelenkkörper aus Kunststoff ausgebildet sind und
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daß oberhalb und/oder unterhalb der Gelenkachse ein elastisch verformbarer Stauchabschnitt ausgebildet ist, dessen dem Boden zugekehrte bzw. vom Boden abgekehrte Seite längenveränderbar ist.
Man erkennt, daß die Erfindung jedenfalls dann verwirklicht ist, wenn das Gelenk aus einem strapazierfähigen und wetterbeständigen Kunststoff besteht, dessen mechanise hen Eigenschaften über mehrere Jahre hinaus annähernd konstant sind und bei dem die bei Gelenken üblichen Schwenkbewegungen zu keiner merklichen Veränderung der Innenstruktur führen. Solche Kunststoffe werden gewöhnlich zur Herstellung einer gelenkigen Verbindung zwischen einem Surfbrett und einem Mast verwendet und sind unter der Bezeichnung "Hydril" bekannt.
Weitere zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung j sieht vor, daß der Stauchabschnitt die Form eines dreiseitigen Prismas besitzt. Der Stauchabschnitt kann f jedoch auch als Balg ausgebildet sein. Bei diesen &iacgr; Ausführungsformen der Erfindung geht es im wesentlichen &iacgr; darum, sicherzustellen, daß die Gelenkachse mit Bezug auf
die Längsholme ortsfest ist. Um das Gelenk auch aus anderen F, Kunststoffen, die jedoch nicht die gewünschte Festigkeit oder Härte besitzen, herstellen zu können, sieht eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung vor, daß der Gelenkkörper einstückig ausgebildet ist und ein in i'rim &iacgr; integriertes Scharnier aufweist. Hierbei ist es besonders
X zweckmäßig, wenn das Scharnier aus einem Stahlgewebe besteht,
das sich quer zu den Längsholmen erstreckt und die Gelenkteile eine? Gelenkes verbindet. Dadurch wird
insbesondere sichergestellt, daß die Länge des Gelenkes, gemessen quer zu den Längsholmen, konstant ist. Es kann auch nicht dazu kommen, daß die Längsholme in ihrer Längsrichtung gegeneinander versetzbar sind.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Gelenkteile Schenkel besitzen, die in die Längsholme einsteck- oder einpreübar sind. Hierbei ist es besonders zweckmäßig, wenn die Schenkel mit den Längsholmen mittels Nieten oder Schrauben lösbar verbindbar sind. Eine gute Verbindung zwischen der. Schenkeln und den Längsholmen kann jedoch auch so hergestellt werden, daß die Schenkel von jeweils mindestens einer Sprosse der Leiter durchquert sind und daß die Verbindung zwischen den Schenkeln und den Sprossen kraft- und formschlüssig ist. Man erhält somit ein Gelenk, das z.B. durch Spritzgießen herstellbar ist und das nach der Herstellung der Leiterteile in deren oberen Enden eingesteckt oder eingepreßt werden kann. Hierbei geht die Erfindung von der Erkenntnis aus, daß die Herstellungskosten von Kunst stoff-Spritzgußteilen regelmäßig sehr gering sind.
Schließlich sieht eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung vor, daß die Gelenkkörper angeferste Wandpuffer besitzen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 das ober» Ende einer Doppelsprossrnie' ter im zusammengeklappten Zustand und
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte Doppelsprossenleiter iüi ausgeklappten Zustand.
■ · ■
Die Fig. 1 und 2 zeigen den oberen Teil einer Doppelsprossenleiter nit Leiterteilen, deren Längsholme 14 und 16 an den Verbindungsstellen mittels eines Gelenkes 10 verbunden sind. Das Gelenk 10 besteht aus Gelenkteilen 20 und 22 Mit einen Gelenkkörper 26. Der Gelenkkörper 26 besteht aus Kunststoff. Oberhalb und/oder unterhalb der Gelenkachse des Gelenkes 10 ist ein elastisch verfornbarer % Stauchabschnitt 30 ausgebildet, dessen von Boden abgekehrte Seite längenveränderbar ist. Der Stauchabschnitt 30 hat f~ in wesentlichen die Forn eines dreiseitigen Prisnas, er kann jedoch auch als Balg ausgebildet sein.
Ffer Stauchabschnitt 30 besitzt ferner keilförmige Segmente 40, 41 und 42, zwischen denen verformbare Abschnitte 50 und 51 ausgebildet sind.
Man erkennt, daß der Gelenkkörper 26 einstückig ausgebildet ist und ein in ihm integriertes Scharnier 32 aufweist. Im Scharnier 32 ist ein Stahlgewebe eingebettet, das sich quer zu den Längsholmen 14 und 16 erstreckt und die Gelenkteile 20 und 22 des Gelenkes 10 verbindet. Da das Stahlgewebe vom Gelenk 10 voll aufgenommen ist, ist der ( Einfluß der Umwelt auf das Scharnier minimal. Das als Filmscharnier ausgebildete Scharnier 32 ist optimal biegsam, gleichzeitig aber auch zugfest.
Die Gelenkteile 20 und 22 besitzen jeweils einen Schenkel 36 und 38, die in die Längsholme 14 und 16 einsteck- oder einprel/bar sind. Die Längsholme bestehen regelmäßig aus Metall, hierbei insbesondere aus Aluminium. Die Verbindung zwischen den Schenkel 36 und 38 und den Längsholmen 14 und 16 kann mittels Nieten oder Schrauben hergestellt werden.
Handelt es sich um Leitern, deren Längsholme mehrere Meter lang sind/ dann ist es zweckmäßig, das Gelenk 10 massiver
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und die Schenkel 36 und 38 Länger auszubilden, so daß sie bis zu den Sprossen der Leiter reichen. Dann kann die Verbindung zwischen den Schenkeln und den Längsholmen so hergestellt werden, daß die Schenkel von jeweils mindestens einer Sprosse der Leiter durchquert sind, wobei die Verbindung zwischen den Schenkeln und den Sprossen kraft- und formschlüssig sein kann.
Schließlich lassen die Fig. erkennen, daß die Gelenkteile
20 und 22 jeweils einen angeformten Wandpuffer 60 und 61
besitzen, Ober die sich die Leiter z.B. an einer Wand 62 abstützen kann.
Bei der Herstellung einer festen Verbindung zwischen dem Gelenk 10 und den Längsholmen 14 und 16 wird so vorgegangen, daß nach der Herstellung der Leiterteile die Schenkel 36 und 38, deren Außenumriß etwa dem Innenumriß der Längsholme 14 und 16 eingepreßt werden. Ist die Innenwand der Längsholme unregelmäßig und insbesondere rauh, dann sind weitere Verbindungskörper zur Herstellung einer festen Verbindung zwischen den Schenkel 36 und 38 und den Längsholmen 14 und 16 nicht erforderlich, da der vorhandene Reibschluß zwischen den Teilen hinreichend groß ist.
Bezüglich des Scharnieres 32 sei noch angemerkt, daß es auch aus gelenkig miteinander verbindbaren Blechstucken, die abgewinkelt sind, bestehen kann, wodurch die Festigkeit der Gelenkteile 20 und 22 sowie der Schenkel 36 und 38 deutlich erhöht werden kann.

Claims (11)

Georg Vogel Patentingenieur - 7141 Schlei»rjSinifen J Hermani1-*E*«{j!-Stra9e 35 · Telefon (0 7160) 332 A 7286 - j/p 19. Juli 1988 HaILo - Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG Industriestraße H a i g e r Ansprüche
1. Gelenk für eine Mehrzweckleiter aus mindestens zwei Leitertei len, deren Längsholme an den Verbindungsstellen in gelenkig miteinander verbindbare Gelenkteile mit Gelenkkörpern auslaufen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkkörper (26) aus Kunststoff ausgebildet sind und
daß oberhalb und/oder unterhalb der Gelenkachse ein elastisch verformbarer Stauchabschnitt (30) ausgebildet j &igr; ist, dessen dem Boden zugekehrte bzw. vom Boden abgekehrte Seite längenveränderbar ist.
2. Gelenk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stauchabschnitt (30) die Form eines dreiseitigen Prismas besitzt.
3. Gelenk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stauchabschnitt (30) als Balg ausgebildet ist.
A 7286
f.
4. Gelenk nach einen der Ansprüche 1 bis 3 ait einen
; Scharnier, dadurch gekennzeichnet,
|\ daß der Gelenkkörper (26) «it den Scharnier
C23)einstückig ausgebildet ist.
5. Gelenk nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Scharnier (32) ein FiLrascharnier ist.
6. Gelenk nach einem ier Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenk aus einem Zweikomponenten-Kunststoff besteht, derart, daß der Gelenkkörper (26) aus einen weicheren Kunststoff besteht als die Gelenkteile (20,22).
7. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in das Scharnier (32) ein Stahlgewebe, Stahlseile oder dgl. eingebettet ist bzw. sind, das bzw. die sich quer zu den Längsholmen und von einem Gelenkteil bis zum anderen erstrecken»
8. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gelenkteile (20,22) Schenkel (36,38) besitzen, die in die Längsholme (14,16) einsteck- oder eirpreßbar sind.
9. Gelenk nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (36,38) mit den tängsholmen (14,16) mittels Nieten oder Schrauben lösbar verbindbar1 sind.
A 7286
-. &iacgr;3: &ggr;·
10. Gelenk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel von jeweils mindestens einer Sprosse der Leiter durchquert sind und daß die Verbindung zwischen den Schenkeln und den Sprossen kraft- und formschlüssig ist.
11. Gelenk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkteile (20,22) angeformte (60,61) besi t zen.
Uandpuf fer
DE8809515U 1988-07-26 1988-07-26 Gelenk für eine Mehrzweckleiter Expired DE8809515U1 (de)

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DE (1) DE8809515U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3906805A1 (de) * 1989-03-03 1990-09-13 Loh Kg Hailo Werk Gelenkschutz fuer leitern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3906805A1 (de) * 1989-03-03 1990-09-13 Loh Kg Hailo Werk Gelenkschutz fuer leitern

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