DE880928C - Beton-Hohlstein - Google Patents

Beton-Hohlstein

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DE880928C
DE880928C DEP49893A DEP0049893A DE880928C DE 880928 C DE880928 C DE 880928C DE P49893 A DEP49893 A DE P49893A DE P0049893 A DEP0049893 A DE P0049893A DE 880928 C DE880928 C DE 880928C
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DE
Germany
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stone
concrete
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cylindrical
concrete block
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Expired
Application number
DEP49893A
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English (en)
Inventor
Carl Beckenbauer
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/14Walls having cavities in, but not between, the elements, i.e. each cavity being enclosed by at least four sides forming part of one single element

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Die Erfindung- betrifft einen Hohlstein aus-Schwer- oder Leichtbeton u. dgl., der insbesondere als Mauerstein Verwendung findet. Beton-Hohlsteine sind in mannigfacher Axt, bekannt, und, zwar sind die Hohlräume entweder als durchgehende Kanäle ausgebildet oder als einzelne große Hohlräume vorgesehen, Erstere haben wegen des allseitigen Offeriseins nur eine mangelhafte Isolierfähigkeit, letztere sind nicht als tragfähige Steine, sondern nur als Füllsteine verwendbar.
  • Gemäß der Erfindung besteht nun das Neue darin, däß der Betonstein eine Anzahl gegenseitig versetzter zylindrischer oder ähnlicher, nur auf einer Stirnseite. offener Hohlräume aufweist. Diese :zylindrischen Aussparungen sind in solcher Anzahl und Tiefe vorgesehen, daß der `Stein etwa. die statischen Eigenschaften eines vollen Mauersteins aufweist, dabei aber verhältnismäßig leicht ist und eine ausgezeichnete Isolierfähigkeit- gegen-Temperatureinflüsse aufweist. -In .der Zeichnung ist eine AusfÜ'hrungsform.' des erfindungsgemäßen Betonsteins beispielsweise dargestellt, und zwar ist der Stein in perspektivischer Ansicht in der senkrechten Richtung durchgeschnitten. Wie daraus ersichtlich, sind die zylindrischenr Hohlräume 2 derart im Betonstein 1 vorgesehen, daß sie auf der einen Seite, 3, offen und auf der gegenüberliegenden Seite, 4, geschlossen. sind. Die Hohlräume 2 werden so weit durch den Stein hindurchgeführt, daß eine den statischen Erfordernissen entsprechende Wandstärke 4 verbleibt. Die Form des Steins spielt hierbei keine Rolle, die Erfindung kann vielmehr bei allen beliebigen Steinformen und -größen angewendet werden. Ein besonderer Vorzug der Erfindung besteht darin, daß beispielsweise ein aus Schwerbeton bestehender Stein infolge der Ausbildung einer größeren Anzahl von senkrecht stehenden porenförmigen Hohlräumen 2 verhältnismäßig leicht wird, ohne daß seine Druckfestigkeit dadurch wesentlich vermindert wird. Wird die Erfindung vollends bei Leichtbeton angewendet, so entsteht ein gut wärmeisolierender Stein von besonders geringem. Gewicht. Der gewichtsmäßige Vorteil des erfindungsgemäßen Steins wird erreicht bei gleichzeitiger Erhöhung der Isolierfähigkeit gegenüber-den bekannten Beton-Hohlsteinen. Bisher war es nach nicht möglich, unter weitgehendster Wahrung der Tragfähigkeit des Steins die Hohlräume so vorzusehen, daß sie auf einer Seite des Steins vollkommen geschlossen sind. Beim Vermauern wird die offene Seite 3 jeweils auf den Mörtel aufgesetzt, so daß .die Hohlräume 2 nach allen Seiten geschlossen sind. Die große Menge der in einem Stein enthaltenen, ruhenden. Luft wirkt somit in hohem Maße wärmeisolierend und schalldämpfend. Das Einfallen: von Mörtel in die Hohlräume kann beim Erfindungsgegenstand nicht eintreten.
  • Mit den heute bekannten Verfahren zur HerstellungvonBeton-Hohlsteinenkann ,der erfindungsgemäße Stein nicht hergestellt werden.; heim .bloßen Eindrücken von Stiften zur Bildung der 'Hohlräume- 2 treten entweder unüberwindbare Stauungen auf, oder bei Änderungen :der Betonkonsistenz usw. würde eine Minderung in der Festigkeit eintreten.
  • Das neue Verfahren- zur Herstellung des erinndungsgemäßen, .Steins besteht darin, daß ein Betohsteinformling unter gleichzeitiger Einführung von zylindrischen od. dgl. Stiften (Porenstiften) einem Rüttelvorgang unterworfen wird; hierbei wird die Wirkung erhöht, wenn mit dem, Betonsteinformling auch das die zylindrischen Stifte tragende Werkstück gleichzeitig und für sich einem Rüttelvorgang unterworfen wird. Bei der Betomsteinherstellung mittels des neuen Verfahrens werden die Hohlräume 2 sehr glattwandig und daher in besonderem Maße trag- und widerstandsfähig. .Insbesondere beim, Herausziehen der Stifte au-s- dem Stein tritt eine weitere Glätturig der Wandflächen der Kanäle 2 ein.. Der Gesamtstein ist daher zur Aufnahme von hohen Drücken in Richtung der, Hohlräume 2 hervorragend geeignet;-'die Hohlräume :2 wirken hierbei als stehende Röhren, mit harten Wandungen.
  • Der erfindungsgemäße Betonstein hat schließlich auch die angenehme Eigenschaft, daß er gut teilbar ist; ferner können auch eventuell erforderliche Installationsschlitze gut eingehauen werden.
  • Je nach Anzahl und Durchmesser der Hohlräume 2 kann der Stein als sogenannter Großporenstein bezeichnet werden. Es hat sich herausgestellt, daß das Gewicht des erfindungsgemäßen Betonsteins ohne weiteres bis fast zur Hälfte vermindert werden kann, ohne seine Druckfestigkeit gegenüber vollen Betonsteinen wesentlich herabzusetzen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Beton Hohlstein, dadurch gekennzeichnet, daß der ,Stein eine große Anzahl zylindrischer oder ähnlicher, nur auf einer Stirnseite offener Hohlräume (2). aufweist und diese von solcher Länge sind, daß auf der gegenüberliegenden Seite des Steins lediglich eine den Festigkeitsverhältnissen entsprechende Wandstärke (4) verbleibt.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung des Beton-Hohlsteins nachAnspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß ein Betonsteinformling unter gleichzeitiger Einführung von zylindrischen Stiften einem Rüttelvorgang und auch das die zylindrischen Stifte tragende Werkstück gleichzeitig und für sich allein einem Rüttelvorgang unterworfen wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 682.52-2" 570 725; französische Patentschriften Nr. 9I0 879, 645 348, 756 742 schweizerische Patentschriften Nr. 2,50 803, 121749, 225 312, 217 168.
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Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CH121749A (de) * 1926-06-20 1927-07-16 Layer Emil Hohlmauer.
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