DE8809032U1 - Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders einer Druckmaschine - Google Patents

Vorrichtung zur Reinigung eines Zylinders einer Druckmaschine

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DE8809032U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Vorrichtung aur Reinigung eines ZyIInder8 einer Druckmaschine
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung eines ü Zylinders einer Druckmaschine nach dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Eine solche Vorrichtung wie gemäß der DE 30 05 496 Al bzw. DE 35 29 865 Al dient dazu, im Falle nicht einwandfreier Einfärbung innerhalb eines gesetzten Reinigungs-Zyklus die farbübertragende Oberfläche des Zylinders zu reinigen. Die Reinigungswirkung wird durch Reidung und durch Auflösung der zu Deseitigenden Verschmutzung aus Farbresten und Papierstaub erzielt. Der Abtransport des von der Reinigungsflüssigkeit aufgenommenen Schmutzes erfolgt über ein vorschiebbares Reinigungstuch, zum Teil über den Bedruckstoff selbst und nach Belieben auch über eine einsetzbare Rakel.
Das Hervorrufen einer Andrückkraft geht von einem Andrückelement aus. Durch die die Reibung ergebende Andrückkraft vom Andrückelement auf die Zylinderoberfläche entsteht Wärme, wodurch sich der reibungsbedingte Verschleiß der in Kontakt kommenden Flächen verstärkt. Das Reinigungstuch weist eine Destimmte Rauhigkeit einerseits zur Aufnahme des Schmutzes, andererseits zur Verbesserung des notwendigen Reibungseffektes auf. Diese Rauhigkeit wirkt auch abtragend auf das Andrückelement, das elastisch verformbar sein muß und daher nur eine bestimmte Dicke aufweist. Diese Dicke kann von der Herstel.'.ung her Inhomogenitäten zeigen oder in gewisser Toleranz unregelmäßig montiert sein. Zusätzlich können sich am Rand des Andrückelementes ünstetigkeiten ergeben, die sich auf den Dehnungsverlauf ungünstig auswirken, weil die Andrückung in der Arbeitsposition in gedehnter Form des Andrückelementes ungleichmäßig ist und bestimmte Stellen stark beansprucht sind. Die Standzeit bestimmt sich somit von der beanspruchtetsten, am schnellsten verschlissenen Stelle.
1 : 2 .
Es besteht daher die Aufgabenstellung/ den Verschleiß des sich zum Reinigen verformenden Andrückelementes zu verringern und der Verletzungsgefahr des Andrückelementes zu begegnen.
Diese Aufgabe wird durch Anwendung der im Schutzanspruch 1 angegebenen Maßnahmen gelöst.
Der Vorteil des sich elastisch gegen den zu reinigenden Zylinder stellenden Andrückelementes, gleichmäßige Flächenpressung und damit gleichmäßige Reinigung-über die Zylinderbreite zu ergeben und sich auch an gewisse unstetige Verläufe auf der Zylinderoberfläche durch Andrücken anzupassen, bleibt bei der Lösung, bei der eine Schutzauflage vorgesehen ist, erhalten. Die Schutzauflage folgt dem Andrückelement in der Bewegung und in der Anstellkontur, weil die Schutzauflage trotz hochfester Struktur nachgiebig bzw. flexibel ist.
Die Schutzauflage besteht aus einem hochfesten, gegen die beim Druckvorgang und beim Reinigungsvorgang eingesetzten Chemikalien resistenten Material. Die Schutzauflage ist aus Folie bzw. Bahnmaterial gestaltet oder als Schlauch über das Andrü~kelement gezogen. Die Unverrutschbarkeit der Schutzauflage im Betrieb bei angreifenden Kräften ist durch entsprechende Halterung und Einspannung gewährleistet. Außerdem wird die Schutzauflage im Betrieb vom gespannten Reinigungstuch gehalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1: eine Draufsicht auf die schematisierte Vorrichtung mit seitlicher Befestigung der Schutzauflage;
Fig. 2: eine Seitenansicht der schematisierten
Vorrichtung mit Befestigung der Schutzauflage an den Längskanten;
Fig. 3i eine Schnittzeichnung durch einen Reinigungsbalken mit Schienenhalterung der Schutzauflage;
Fig. 4: wie Fig. 3 mit anderer Schienenhalterung.
Die Vorrichtung ist gegenüber dem Zylinder 1, dessen stoffüb<~rtragende Oberfläche im Laufe des Prozesses verschmutzt, gestellfest am Träger 3 befestigt. Mit dem Träger 3 ist der Grundkörper 2 verbunden, auf dem das Andrückelement 4 montiert ist. Das Andrückelement 4 kann auch einstückig als Schlauch ausgebildet sein, der in den Grundkörper 2 eingebettet ist oder wobei das Andrückelement 4 mit dem Grundkörper 2 eine einstückige Einheit bildet. Ein Druckmedium wird mittels Versorgung 8 in den Raum 9 zugeführt, so daß das Andrückelement 4 beim Expandieren in Richtung des Zylinders 1 verschiebbar ist. Bei Entspannung verläuft der Vorgang umgekehrte Der Zylinder dreht sich in Pfeilrichtung D. Vor dem Andrückelement 4 ist die Schutzauflage 6 gehaltert. Die Halterung wird je nach aufzubringenden Reinigungskräften entsprechend dem beaufschlagten Druck in dem Raum 9 und je nach Abmessung der Vorrichtung in axialer Richtung des Zylinders 1 entweder seitlich mit der Seitenkantenhalterung 7.2 oder längs mittels der Längskantenhalterung 7.1 befestigt.
Die Schutzauflage 6 folgt aufgrund der bei der Seitenkantenhalterung 7.2 angedeuteten Federn, die die Schutzauflage 6 gespannt halten, der Hin- und Herbewegung des Andrückelementes 4 aus der Ruheposition in die Arbeitsposition und weicht wieder zurück, wenn die Gummilippe des Andrückelementes 4 zurückweicht, vgl. Pfeilrichtung A.
Bei der Längskantenhalterung 7.1 kann die Schutzauflage 6 ebenfalls federnd gehalten werden. Dazu besteht die Möglichkeit, die Schiene 10, die die eine Längskante der Schutzauflage 6 einfaßt, federnd mit der Flanschleiste 11 zu verbinden.
/t'Ui -
Die andere Längskanto ler Schutzauflage 6 ist dabei in Verbindung mit de* Flansohleiste 12 festgelegt (nicht in der Zeichnung gezeigt).
Bei der LMngskantenhalterung 7.1 kann alternativ die Sehutaauflage 6 auch nur an einer Längskante geklemmt sein und ein frei auslaufendes Ende aufweisen, wobei die Ausrichtung der Schutzauflage 6 durch die Schwerkraft und durch die Klemmung zwischen Reinigungstuch 5 und Andrückelement 4 unterstützt wird.
Nach Fig. 3 ist die Schutzauflage 6 im Spalt einer abgekanteten Schiene 10 gehalten. Nach Fig. 4 ist die Schutzauflage 6 ir einer spindeiförmigen Schiene 10 befestigt.
Weitere, in den Figuren nicht gezeigte Ausführungen betreffen die Anordnung der Schutzauflage 6 vor einem Andrückelement 4, an das eine rakelförmige Erhebung angeformt ist. Zweckmäßig wird die Schutzauflage 6 als Austauschteil mit leicht lösbarer Befestigung ausgeführt. Die Kontrolle des Zustandes der Schutzauflage 6 erfolgt über eine Kontrolleinrichtung visueller oder elektronischer Art.
Zur Anpassung der Vorrichtung an die Druck- und damit Verschmutzungsverhältnisse kann die Schutzauflage 6 auch trilbreit ausgeführt sein oder über die Breite des Zylinders 1 ein bestimmtes Gegenprofil aufweisen. Damit läßt sich auch der Druck des Andrückelementes 4 auf das Reinigungstuch 5 und damit gegen die Oberfläche des Zylinders 1 in gewisser Weise breitenveränderlich einstellen.
Die Schutzauflage 6 ist unempfindlich gegen die Einsatzstoffe. Sie besteht aus einem Abschnitt äahnförmigen Materials, bewrzugt aus einem Spinnvließ hochfester Fasern aus :-It:.;~f- ->££, Naturstoff oder Metall. Die Schutzauflage 6 kann auch als dünne Folie durchgehenden Materials, das die nötige Nachgiebigkeit besitzt, ausgebildet sein.

Claims (6)

Schutzansprüche:
1. Vorrichtung zum Reinigen eines Zylinders einer Druckmaschine mit einem Andruckelement, das aus einem mit. einem Innendruck beaufschlagbar elastisch verformbaren Hohlkörper besteht, und mit einem zwischen dem Andrückelement und dem Zylinder verlaufenden Reinigungstuch, das durch Anstellen des Andrückelementes an die relativ zum Reinigungstuch bewegte, als Übertragungsfläche wirkende Zylinderoberfläche andrückbar und durch Abstellen des Andrückelementes abhebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schutzauflage (6) zwischen dem Andrückelement (4) und dem Reinigungstuch (5) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzauflage (6) aus einem dünnen, flexiblen Material besteht und aus einem Abschnitt von einer Bahn oder als Folienstück vorgegeben ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzauflage (6) zumindest längs einer Kante mit einer Halterung (7.1, 7.2) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (7.1, 7.2) federnd angeordnet ist zur Synchronisation der Bewegung der Schutzauflage (6) mit der Bewegung des Andrückelementes (4).
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzauflage (6) aus einem Spinnvließ synthe tischen oder natürlichen Materials besteht.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzauflage (6) als Metallfolie ausgeführt ist
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