DE8808914U1 - Rolladenschrank - Google Patents
RolladenschrankInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
- E06B9/08—Roll-type closures
- E06B9/11—Roller shutters
- E06B9/115—Roller shutters specially adapted for furniture
Landscapes
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- Structural Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
Description
II· · · I
• I It · · · ·
Bauer-Organisation KG, Stahlmöbelfabrik, Kelterstraße 40, 7441 Unterensingen /
Kreis Esslingen
Die Neuerung betrifft einen Rolladenschrank mit wenigstens einem auf einer Seite offenen ein- oder
mehrteiligen Schrank aus Metallblech, Holz oder Kunststoff und mit wenigstens einem in zueinander
parallelen Führungsbahnen zumindest abschnittsweise geführten und in Bewegungsrichtung flexiblen Rolladen.
In Büro-, Werkstatt- oder Lagerräumen ist der vorhandene Stellplatz für Schranke oftmals sehr gering,
so daß in vielen Fällen durch bis zur Raumdecke reichende Schränke versucht wird, den benötic[ten
Stauraum für Akten, Datenträger, Werkzeug etc. zu gewinnen.
Aus Sicherheitsgründen ist es jedoch erforderlich, diese Schränke verschließbar zu gestalten. Da herkömmliche
Türen an den Schränken, insbesondere bei breiten Schränken mit entsprechend a.usladenen Türen
unpraktisch sind, haben derartige Schränke in der Regel einen Rolladen. Bei groOen Schränken mit
entsprechend großflächigen und schweren Rolläden besteht jedoch die Schwierigkeit, den Rolladen
trotz seines Gewichtes einfach öffnen und schließen zu können. Dies gilt um so mehr für sehr hohe Schranke,
bei denen der Rolladen in senkrechter Richtung auf- bzw. zugezogen wird.
Weiterhin besteht bei solchen Rolladenschränken die Gefahr, daß beim öffnen oder Schließen des
Ro]ladens von Hand dieser in seinen Führungsbahnen verkantet oder verklemmt. Dies ist ebenfalls unerwünscht,
da eine derartige Störung meist nur durch erheblichen Kraftaufwand und langwieriges
Hantieren zu beheben ist.
Aufqabe der Neuerunq ist es daher, einen Rolladenschrank zu schaffen, bei dem der Rolladen einfach
zu bedienen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Rolladen mit wenigstens einer motorisch betriebenen Antriebsvorrichtung
verbunden , die den Rolladen aus einer offenen Stellung in eine geschlossene
Stellung und umgekehrt transportiert.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung
ist der Rolladen in seiner offenen Endstellung auf einer wenigstens seiner Quererstreckung entsprechenden
der Antriebsvorrichtung zugeordneten Wickelvorrichtung aufgerollt. Der Rolladen ist dabei mit
seiner einen Querkante an der Wickelvorrichtung unverlierbar befestigt.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Neuerung
sind an oder auf dem Schrank mit dem Rolladen in form- oder reibschlüssiger Verbindung stehende
und diesen bewegende Transportmittel angeordnet, die mit der Antriebsvorrichtung gekuppelt sind.
Diese Transportmittel weisen mehrere im Abstand voneinander angeordnete Treibräder auf, die mit
der Antriebsvorrichtung gekuppelt sind. In der
Regel bestehen diese Transportmittel aus einer mit einem Elektromotor getrieblich verbundenen Welle,
auf der mehrere im Abstand voneinander angeordnete Ireibrollen koaxial und drehfest gehaltert sind.
Der Elektromotor ist dabei Teil der Antriebsvorrichtung, die in einer weiteren Ausführungsform
Lusammen mit den Transportmitteln in einer separaten quaderförmigen Baueinheit angeordnet
Die Anordnung kann dabei entweder derart getroffen sein, daß die Baueinheit auf den Kopfteil des
Schrankes aufgesetzt ist, so daß die Antriebsvorrichtung den Rolladen aus dem Bereich der
offenen Seite des Schrankes durch die Baueinheit hindurch in den Bereich der Rückwand transportiert
oder so, daß die Baueinheit außen an die Seitenwand des Schrankes angefügt ist, wobei die Antriebsvorrichtung
den Rolladen aus dem Bereich der offenen Seite des Schrankes durch die Baueinheit hindurch
in den Bereich der Rückwand transportiert.
Diese beiden Ausführungsformen sind insbesondere deshalb sehr platzeffektiv, weil sich die Tiefe
bzw. die Breite des Schrankes lediglich etwa um die Dicke des Rolladens bzw. den Durchmesser der
Antriebsvorrichtung vergrößert.
Wenn die Baueinheit seitlich an den Schrank angesetzt ist, ist es erforderlich, an der der Seitc-ir ?n^
mit der Antriebsvorrichtung gegenüberliegenden Seitenwand eine Umlenkeinrichtung für den Rolladen anzuordnen.
Mit beiden vorstehend genannten Ausführungsformen
ist es möglich, eine Schrankwand zu realisieren, bei der mit einem einzigen Rolladen mehrere in einer Reihe
nebeneinanderstehende Schranke verschließbar sind. Dies erfordert lediglich entsprechend lang ausgeführte
Führungsbahnen und zurückgenommene Seitenwände der inneren Schränke, so daß der der Gesamtbreite
der Schränke entsprechend lange bzw. breite Rolladen entweder zwischen der gegebenenfalls einstückig
durchgehenden Deckplatte und der gegebenenfalls einstückig durchgehenden Bodenplatte oder zwischen
den beiden äußersten Seitenwändan laufen kann.
In einer anderen Ausführungsform ist im Fußteil des
Schrankes eine Umlenkeinrichtung für den Rolladen angeordnet. Sowohl bei der letztgenannten Ausführungsform, als auch bei dem Rolladenschrank mit dem
querumlaufenden Rolladen ist dabei die Anordnung derart getroffen, daß die Transportmittel mit der
Antriebsvorrichtung gekuppelte Zug- oder Schubmittel aufweisen, die mit dem Rolladen fest verbunden sind
und in einer endlos umlaufenden Anordnung um die Antriebsvorrichtung bzw. die Umlenkeinrichtung umlaufen.
Auf diese Weise kann der Rolladen in beide Richtungen von der offenen Seitenwand des Schrankes
bewegt werden. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn sich der Rolladen über mehrere nebeneinanderstehende
Schränke erstreckt, da dann bei querlaufenden
Rolladen je nach gewählter Richtung die Zeit verringert werden kann, die der Rolladen benötigt, um
einen bestimmten Schrankteil freizugeben. Um Fehlfunktionen oder Beschädigungen an den mechanischen
oder elektrischen Teilen des Rolladenschrankes zu verhindern, die durch nicht rechtzeitiges Beenden
des öffnungs- oder Schließvorganges auftreten
können, ist bei der bevorzugten Ausführungsform
der Neuerung der Elektromotor mittels durch den
,a. Rolladen betätigten Endlageschaltern von der Ver- * sorgungsspannung abtrennbar. Diese Endlageschalter
können, ist bei der bevorzugten Ausführungsform
der Neuerung der Elektromotor mittels durch den
,a. Rolladen betätigten Endlageschaltern von der Ver- * sorgungsspannung abtrennbar. Diese Endlageschalter
sind im Bereich der Enden der Führungsbahnen angeordnet und mit Vorteil als berührungslose Magnetschalter
ausgebildet, die durch an den Längskanten des Rolladens angeordnete Magneten betätigt
werden.
Um bei Defekten an den elektrischen Teilen des
Rolladenschrankes oder bei Stromausfall dennoch
den Schrank öffnen oder schließen zu können ist
es vorteilhaft, wenn der Elektromotor von dem
Rolladen abkuppelbar ist. Dabei ist die Anordnung mit Vorteil so getroffen, daß zwischen dem Elektromotor und der Welle bzw. den jeweiligen Transportmitteln eine von Hand trennbar Reibkupplung vorgesehen ist. Die Reibkupplung dient gleichzeitig als überlastsicherung, falls die Endlagenschalter ausfallen oder der Rolladen in einer Zwischenstellung durch ein in seiner Bahn liegendes Hindernis gestoppt wird.
Rolladenschrankes oder bei Stromausfall dennoch
den Schrank öffnen oder schließen zu können ist
es vorteilhaft, wenn der Elektromotor von dem
Rolladen abkuppelbar ist. Dabei ist die Anordnung mit Vorteil so getroffen, daß zwischen dem Elektromotor und der Welle bzw. den jeweiligen Transportmitteln eine von Hand trennbar Reibkupplung vorgesehen ist. Die Reibkupplung dient gleichzeitig als überlastsicherung, falls die Endlagenschalter ausfallen oder der Rolladen in einer Zwischenstellung durch ein in seiner Bahn liegendes Hindernis gestoppt wird.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Neuerung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Rolladenschrank gemäß der Neuerung, in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2 eine Antriebsvbrrichtung des Rolladenschrankes nach Fig. 1 in einer Draufsicht und in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 3 eine andere Ausführungsform des Rolladenschrankes
der Neuerung in einer Vorderansicht,
Fig. 4 eine Umlenkeinrichtung des Rolladenschrankes nach Fig. 3 in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 einen vergrößerten Ausschnitt des Rolladenschrankes Fig. 1 in perspektivischer Darstellung
und
Fig. 6 eine weitere Ausführungsform des Rolladenschrankes
der Neuerung in einer Vorderansicht.
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In Fig. 1 ist ein Schrank 1 einer Rolladenschrankwand
veranschaulicht, wie sie in Büroräumen, Werkstätten und dergleichen zur Aufnahme von Aktenordnern
, Hängeregistraturen und anderen Büroartikeln oder Werkzeug etc. zum Einsatz kommt. Die dafür
notwendigen Fachböden, Schubladen oder Hängezüge sind der Übersichtlichkeit halber in dieser Darstellung
weggelassen. Der Schrank 1 weist zwei Seitenwände 2, eine Rückwand 3, ein Kopfteil 4
und ein Fußteil 5 aus Stahlblech aus. Der vorne offene Schrank 1 ist mittels eines Rolladens 6
verschließbar. Dieser Rolladen 6 läuft in zwei Führungs bahnen 8, die an der vorderen AuP.ankante der beiden
Seitenwände 2 angebracht sind. Der Rolladen besteht aus im Querschnitt rechteckigen Kunststoffhohlprofilstäben
9, die an ihren aneinanderliegenden Längsflächen mittels nicht veranschaulichter ösen
beweglich untereinander verbunden sind.
Die Führungsbahnen 8 weisen ein im Querschnitt F-förmiges Profil auf, wobei der Rolladen 6 im
Bereich zwischen zwei Schenkeln 11 und 12 d^s
F-förmigen Profiles verläuft und jede der aus schlagzähem Kunststoff geformten Führungsbahnen 8 ist
mittels im Abstand angebrachter Schrauben 13 im Bereich des verlängerten Querschenkels 14 an den
Seitenwänden 2 des Schrankes 1 befestigt.
Oben auf dem Schrank 1 ist eine Antriebsvorrichtung 15 fttr den Rolladen 6 angeordnet. Auf dem Kopfteil
4 ist dazu im vorderen Bereich mittels zweier Lagerböcke 16 über die ganze Quererstreckung des
Schrankes 1 sich erstreckend, eine Welxe 18 gelagert,
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an deren beiden Enden je ein als Treibrad ausgebildetes Zahnrad 19 drehfest sitzt. Diese beiden
Zahnräder 19 greifen in entsprechende Vertiefungen 20 in der Seitenfläche der Kunststoffprofilstäbe
9 des Rolladens 6 ein und sind damit mit diesem formschlüssig gekuppelt.
Im Mittelbereich der Welle 18 ist ein Antriebsritzel
22 drehfest aufgesetzt, das mit >;inem auf der Welle
23 eines Elektromotors 24 sitzenden Antriebszahnrad 26 kämmt. Der Elektromotor 24 ist ein Universalmotor,
dessen Drehsinn umschaltbar !st. Über eine Zuleitung 28 und einem Schlüsselschalter 30 ist
er mit einem Netzstecker 31 verbunden. Der Schlüsselschalter 30 hat drei Stellungen: ''öffnen", "Schließen"
und "Stillstand". In der Stellung "Stillstand" kann der Schlüssel abgezogen werden.
Im hinteren Bereich des Kopfteiles 4 ist analog zur Vorderseite ebenfalls eine Welle 18 auf zwei Lagerböcken
16 drehbar gelagert, an deren beiden Enden zwei Zahnräder 19 drehfest sitzen.
Parallel zu den beiden Längskanten an der vorderen und an der hinteren Welle 18 läuft der Rolladen 6
zwischen den Führungsbahnen 8 je nach Drehsinn des Elektromotors 24 entweder aus dem Bereich der Rückwand
3 nach vorne über den Kopfteil 4 und verschließt den Schrank 1, odar der Rolladen 6 läuft zwischen
den Führungsbahnen 8 aus dem Bereich der Vorderseite
des Schrankes 1 über den Kopfteil 4 in den Bereich der Rückwand 3, so daß der Rolladen 6 den Zugang
zum Inneren des Schrankes 1 freigibt.
In den Fig. 3 und 4 ist eine aus mehreren Schränken 1 zusammengestellte Rolladenschrankwand veranschaulicht,
bsi dsr der Rolladen 6 die offene Seite
mehrerer Schranke 1 in Querrichtung verschließt. Die Anordnung ist dabei derart getroffen, daß an
,,«·' einer der beiden außenliegenden Seitenwände 2 (Fig. 3 links) eine zu der nach Fig. 1 bzw. 2
analoge Antriebsvorrichtung 15 angebracht, die zwei im Abstand zueinander angeordnete parallele Wellen
18 aufweist (vgl. Fig. 1). Zusätzlich ist wegen der i
vertikalen Anordnung der Antriebsvorrichtung 15 auf !
der gegenüberliegenden außenliegenden Seitenwand 2 )
(Fig. 3 rechts) eine entsprechend aufgebaute Umlenkeinrichtung 35 angeordnet, die der Antriebsvorrichtung ?!
15 auf der linken Seite bis auf den Elektromotor 24 j entspricht.
Um eine sichere Führung des Rolladens 6 zu erreichen, ist im Bereich der beiden Längskanten 38 des Rolladens
6 auf dessen dem Schrank 1 zugewandten Seite jeweils eine Kette 36 angeordnet, die jeweils mit dem Zahnrad
19 im Eingriff steht. Die beiden Ketten 36 sind als endlos umlaufende Anordnung ausgebildet,
so daß der Rolladen 6 durch die Antriebsvorrichtung 15 an der einen Seitenwand 2 des Schrankes 1 angetrieben
und zusätzlich durch die Umlenkeinrichtung 35 an der anderen Seitenwand 2 geführt, um den Schrank
1 umlaufen kann.
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Zur Sicherheit sind die Antriebsvorrichtung 15 und die Umlenkeinrichtung 35 mittels an die Seitenwände
2 angesetzter Abdeckhauben 39 gegen einen unbeabsichtigten Zugriff geschützt. Diese Abdeckhauben
39, bei denen zur besseren Übersicht in der Fig. 3 jeweils die Vorderwand weggelassen ist, enthalten
die Antriebsvorrichtung 15 bzw. die Umlenkeinrichtung
reits bestehende Schrankwände als separate Baueinheit ansetzbar sind. Zur Erhöhung der Stabilität der
Schrankwand sind der Kopfteil 4 und der Fußteil 5 der nebeneinander aufgestellten Schranke 1 jeweils
durchgehend und einstückig ausgebildet. Etwa mittig auf jeder der Wellen 18 ist ein zusätzliches Stützrad
17 drehfest angeordnet, um eine sichere Umlenkung des Rolladens 6 zu gewährleisten.
In Fig. 5 ist detailliert veranschaulicht, wie die Ketten 36 an der Innenseite des Rolladens 6 mit den
Zahnrädern 19 in Eingriff stehen. Die Ketten 36 sind so nahe an der jeweiligen Längskante 38 des Rolladens
6 angebracht und mit den einzelnen Kunststoffhohlprofilstäben 9 des Rolladens 6 verbunden, daß sie von
vorne nicht sichtbar zwischen den beiden Schenkeln 11 und 12 des F-förmigen Profiles verlaufen.
Die in Fig. 6 veranschaulichte Rolladenschrankwand weist einen Rolladen 6 auf, der auf eine Welle 42
aufgewickelt ist. Die Welle 42 ist dabei in den Seitenwänden eines separaten Aufsatzgehäuses 43 drehbar
gelagert.
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Dieses Aufsatzgehäuse 43 ist auf dem Kopfteil 4 des Schrankes 1 aufgesetzt. Der Antrieb erfolgt
über einen nicht veranschaulichten Elektromotor und eine umlaufende Kette auf ein Zahnrad 45,
aas drehfest und starr auf der einen Seite der Welle 42 zwischen dem aufgewickelten Rolladen
6 und der Seitenwand des Aufsatzgehäuses 43 angeordnet ist. Jeweils an dem oberen und dem
unteren Ende der Führungsbahnen 8 sind Endlagenschalter in Form von Magnetschalter]-! 47 angeordnet,
die mit an der Querkante 37 des Rolladens 6 angebrachten Magneten 48 in die unmittelbare Nähe
der Magnetschalter 47 gelangen. Um zu verhindern, daß der Motor 24 überlastet wird, falls ein Hindernis
den Rolladen 6 während seiner Bewegung anhält, weist der Elektromotor 24 eine in seinem
Gehäuse integrierte Reibkupplung 45o auf.
Claims (15)
1. Rolladenschrank mit wenigstens einem auf einer Seite
offenen ein- oder mehrteiligen Schrank aus Metallblech, Holz oder Kunststoff, und mit wenigstens einem in
zueinander parallelen Führungsbahnen zumindest abschnittsweise geführten und in Bewegungsrichtung
flexiblen Rolladen, dadurch gekennzeichnet, daß der Rolladen (6) mit wenigstens einer motorisch betriebenen
Antriebsvorrichtung (15) verbunden ist, die den Rolladen
(6) aus einer offenen Stellung in eine geschlossene Stellung und umgekehrt transportiert.
2. Rolladenschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennfcdich-r
net, daß der Rolladen (6) in seiner offenen Endstellung auf einer wenigstens seiner Quererstreckung entsprechenden
der Antriebsvorrichtung (15) zugeordneten Wickelvorrichtung (42) aufgerollt ist.
3. Rolladenschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an oder auf dem Schrank (1) mit dem Rolladen (6)
in form- oder reibschlüssiger Verbindung stehende und diesen bewegende Transportmittel (19) angeordnet sind,
die mit der Antriebsvorrichtung (15) gekuppelt sind.
4. Rolladenschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportmittel mehrere im Abstand von
Keilen: Deutsche Bank AQ, Filiale EssHngen Nr. 304014 (BLZ fei 170((7J)1' Postscheck SJüttga/} 6,24 5J-70O (BLZ 60010070)
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- 2
einander angeordnete Treibräder (19) aufweisen, die mit der Antriebsvorrichtung (15) gekuppelt sind.
5. Rolladenschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeinet,
daß die Antriebsvorrichtung (15) wenigstens einen Elektromotor (24) aufweist.
6. Rolladenschrank nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichti'ng (15) mit den Transportmitteln (19) in einer separaten
quaderförmigen Baueinheit (39) angeordnet ist.
7. Rolladenschrank nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (39) auf den Kopfteil (4) des Schrankes (1) aufgesetzt ist,
so daß die Antriebsvorrichtung (15) den Rolladen (6) aus dem Bereich der offenen Seite des Schrankes
(1) durch die Baueinheit (39) hindurch in den Bereich der Rückwand (3) transportiert.
8. Rolladenschrank nach Anspruch 6{
dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (39) außen an die Seitenwand (2) des Schrankes (1) angefügt ist, so daß die Antriebsvorrichtung (15) den
Rolladen (6) aus dem Bereich der offenen Seite des Schrankes (1) durch die Baueinheit (39) hindurch
in den Bereich der Rückwand (3) transportiert.
9. Rolladenschrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Umlenkeinrichturg (35) an der der Seitenwand (2) mit der Antriebs*'orrichtung (15)
gegenüberliegenden Seitenwand (2) für den Rolladen (6) angeordnet ist.
-&Bgr;&Igr;&Ogr;. Rolladenschrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß im Fußteil (5) eine Umlenkeinrichtung (35) für den Rolladen (6) angeordnet ist,
11. Rolladenschrank nach einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Transportmittel (19) mit der Antriebsvorrichtung
(15) gekuppelte Zug- oder Schubmittel (36) aufweisen, die mit dem Rolladen (6) fest verbunden sind und
in einer endlos umlaufenden Anordnung um die Antriebsvorrichtung (15) bzw. die Umlenkeinrichtung
(35) umlaufen.
12. Rolladenschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Rolladen (6) über mehrere
nebeneinander stehende Schranke (1) erstreckt.
13. Rolladenschrank nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (24) mittels durch
den Rolladen (6) betätigten Endlageschaltern (47) von der Versorgungsspannung abtrennbar ist.
14. Rolladenschrank nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlagenschalter (47)
Magnetschalter sind, die durch an den Längskanten (38) des Rolladens (6) angeordnete Magneten
(48) betätigt werden.
15. Rolladenschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (15)
mit dem Transportmittel (19) durch eine Reibkupplung (45) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808914U DE8808914U1 (de) | 1988-07-12 | 1988-07-12 | Rolladenschrank |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808914U DE8808914U1 (de) | 1988-07-12 | 1988-07-12 | Rolladenschrank |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808914U1 true DE8808914U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808914U Expired DE8808914U1 (de) | 1988-07-12 | 1988-07-12 | Rolladenschrank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808914U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0413125A3 (en) * | 1989-07-29 | 1991-07-24 | Vs Vereinigte Spezialmoebelfabriken Verwaltungs-Gmbh | Roller shutter for furniture |
| WO2005044058A1 (de) * | 2003-10-31 | 2005-05-19 | Wanzl Metallwarenfabrik Gmbh | Warenträger |
| DE202007014885U1 (de) * | 2007-10-25 | 2009-03-05 | Rehau Ag + Co | Rollladenvorrichtung |
| EP2250945A1 (de) * | 2009-05-04 | 2010-11-17 | Knoke Beschlagtechnik GmbH | Rollladenschrank |
-
1988
- 1988-07-12 DE DE8808914U patent/DE8808914U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0413125A3 (en) * | 1989-07-29 | 1991-07-24 | Vs Vereinigte Spezialmoebelfabriken Verwaltungs-Gmbh | Roller shutter for furniture |
| WO2005044058A1 (de) * | 2003-10-31 | 2005-05-19 | Wanzl Metallwarenfabrik Gmbh | Warenträger |
| DE202007014885U1 (de) * | 2007-10-25 | 2009-03-05 | Rehau Ag + Co | Rollladenvorrichtung |
| EP2250945A1 (de) * | 2009-05-04 | 2010-11-17 | Knoke Beschlagtechnik GmbH | Rollladenschrank |
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