DE8808861U1 - Verkehrshinweisanlage - Google Patents

Verkehrshinweisanlage

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DE8808861U1
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08GTRAFFIC CONTROL SYSTEMS
    • G08G1/00Traffic control systems for road vehicles
    • G08G1/09Arrangements for giving variable traffic instructions

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

■ Il I
BESCHREIBUNG:
Die Neuerung bezieht sich auf eine Verkehrshinweisanlage der im Oberbegriff des Schutuanspruchs 1 bezeichneten Art.
Zu den bekanntesten, derartigen Verkehrshinweisen zählen die Verkehrsampeln, die vor allem an Straßenkreuzungen den Verkehr kol1isionsfrei lenken. SiP sind in der Regel an eine Netzstromversorgung angeschlossen, so dem ei keine Schwierigkeiten bereitet, die verschiedenen Anipelfarben durch hinter Farbglasscheiben befindliche, starke Beleuchtungsquellen darzustellen. Bei Stromausfall und fehlenden Notstromeinrichtungen führt der Ausfall der Funktion jedoch zu erheblichen Verkehrsproblemen, da sich der Straßenverkehr auf die Ampel schal ti'ngen eingestellt hat. Entsprechendes gilt für Verkehrshinweisanlagen, mit denen unterschiedliche Fahrgeschwindigkeiten der Verkehrslage entsprechend dargestellt werden können. Man benötigt aber hierfür sehr starke Lichtquellen und entsprechende Ströme, da die Wahrnehmbarkeit auch bei Tageslicht bestehen muß.
Zum bekannten Stand der Technik zählt auch, daß an Parkhäusern Leuchttransparente sichtbar machen, ob Parkplätze belegt oder noch frei sind. Die Versorgung mit entsprechenden Strömen bereitet hier-9c bei keine Schwierigkeiten, weil in den Parkhäusern Netzstrom zur Verfügung steht.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vor allem für die Verkehrslenkung zu Parkhäusern geeignete Verkehrshinweisanlage zu o„ schaffen, die unabhängig vom Parkhaus in jeder Lage in Verkehrsstraßen angeordnet werden kann, indem sie beispielsweise neben der Straße Aufstellung findet. Dabei soll vermieden werden, daß bei Ausfall des Stroms die Sichtinformationen nicht mehr wahrnehmbar sind.
Die Neuerung löst diese Aufgabenstellung durch die in den Schutzansprüchen angegebenen Vorschläge.
über die Funke1nr1chtung, die über ein Steuergerät zum Steuersignalgeber führt, erreicht man zunächst eine weitgehende räumliche Unabhängigkeit in der Lage des Parkhauses. Da derartige Verkehrshinweisanlagen Indes im Nahbereich des Parkhauses Anordnung finden müssen, können normale Sende- und Empfangseinrichtungen für den Betrieb Verwendung finden.
In besonders zweckmäßiger Weise werden hierbei die Mittel für die Vprkehrshinweisdarstel lunq und für die Stromversorgung aufeinander abgestimmt, indem die an sich bekannte Kombination eines Akkumulators mit einer Solarzellenanordnung in Pufferschaltung Anwendung findet. Da hierdurch zwar eine beständige, jedoch nicht sehr starke Stromversorgung ermöglicht wird, findet die Verkehrshinweisdarstellung mittels eines Antriebsmotors statt, der jeweils nur für
die Änderung eines Hinweises kurzfristig aktiviert wird. Die langfristige Strombelastung, wie sie bei beleuchteten Verkehrshinweisen, wie Ampeln, erforderlich ist, entfällt mithin hierbei. Damit entspricht der Stromverbrauch der möglichen Stromerzeugung, die noch geringfügig über dem Verbrauch liegt, um die Funk-
einrichtung mit Strom zu versorgen.
Die neuerungsgemäße Verkehrshinweisanlage läßt sich noch im Hinblick auf ihre Betriebssicherheit dadurch erheblich verbessern, daß eine Rückmeldung zur überwachung der jewei'igen Hinweisdar-
stellung erfolgt. Hierfür eignet sich vor allem ein in Endlagenstellungen schaltbarer Antriebsmotor, dessen Endlagenstellungen den unterschiedlichen Verkehrshinweisen zugeordnet sind, welche Endlagenschalter auslösen, deren Schaitzustande sodann rückgemeldet werden. Zu diesem Zweck ist die Funkeinrichtung sowohl für Empfang
als auch für Sendung ausgelegt.
Die mechanische Erfassung der Endlagenstellungen gelingt in zuverlässiger Weise, wenn auf der verlängerten Welle des Antriebsmotors Scheiben angeordnet sind, die Klinkenausschnitte für Kontaktklinken der Endlagenschalter aufweisen, so daß die Klinkenausschnitte
bei einzelnen Scheiben umfangsmäßig versetzt sind und jeweils einer Endlage des Antriebsmotors entsprechen. Die erwähnte Rückmeldung, insbesondere zum Parkhaus, ist dort leicht der automatischen oder der von einer Bedienungsperson vorzunehmenden
Kontrolle zugänglich. Andererseits laßt sich der Belegungszä'hier des Parkhauses leicht als Steuersignalgeber ausbilden, indem beispielsweise ein Signal für "Frei" ausgelöst wird, wenn eine Belegung von 90 % der vorhandenen Parkplätze unterschritten wird, wohingegen bei einer darüber liegenden Belegung das Besetzungssignal zu geben ist.
Die dem geringen Stromaufkommen der Solarzellenanordnung entsprechenden Ausgestaltungen der Neuerung sehen weiterhin vor, daß von den Verkehrshinweisen wahlweise einer mittels einer auf der Welle des Antriebsmotors angeordnete Blende abdeckbar ist, so daß immer nur der zutreffende Verkehrshinweis wahrgenommen wird. Statt dessen kann man auch ein auf der Antriebswelle des Motors angeordnetes Pfeilbild benutzen, das auf den zutreffenden Verkehrshinweis gerichtet ist, wobei indes der andere, nicht zu beachtende Verkehrshinweis sichtbar bleibt.
Zweckmäßig wird das Fehlen der elektrisch sehr aufwendigen Beleuchtung ourch eine entsprechende Oberflächenbeschaffenheit oer Verkehrshinweise teilweise ausgeglichen. Demnach können die Verkehrshinweise in Tageslichtfarbe dargestellt sein. Eine andere Lösung, die vor allem auch für den Abendbetrieb von Vorteil ist, sieht eine reflektierende Beschichtung der Verkehrshinweise vor, so daß sie sich im Scheinwerferlicht leicht in der Dunkelheit unterscheiden lassen.
30
Zur weiteren Veranschaulichung der Neuerung wird auf die schematische Zeichnung Bezug genommen, in welcher die neuerungsgemäße Verkehrshinweisanlage für ein Parkhaus vorgesehen ist.
'4-
Der linke Teil H?r Zeichnung zeigt die von einem Parkhaus ausgehende Steuerung. Ein Steuersignalgeber 15, der mit Netzotrom 16 versorgt wird, steht in Verbindung mit einem Zähler 17, der über einen Einfahrtdetektor 18 und einen Ausfahrtdetektor 19 den Belegungszustand ermittelt un1 oberhalb eines Grenzwertes, von beispielsweise 90%, bildet der Steuersignalgeber 15 den Verkehrshinweis 13, während unterhalb des Grenzwertes der Verkehrshinweis 14 erzeugt wird. In der Regel wird der Verkehrshinweis 13 das Zeichen "Rpsetzt" sein, während der Verkehrshinweis 14 das Zeichen "crei" darstellt. Der Steuersignalgeber 15 steht in Verbindung mit der Zentralfunkeinrichtung 20, zu der ein Sender und ein Empfänger zählen, so daß von dort aus mehrere, außerhalb des Parkhauses installierte Verkehrshinweisanlagen zu betreiben sind.
Eine derartige Verkehrshinweisanlage zeigt das rechte Teilbild. Mit dem Steuersignalgeber 15 des Parkhauses steht die Verkehrshinweisanlage über die Funkeinrichtung 2 in Verbindung, die gleichfalls für Sendung und Empfang ausgebildet ist. Empfangen werden die Steuersignale des Steuersignalgebers 15, wohingegen über den Sender
die Rückmeldung von Schaltzuständen in das Parknaus erfolgt, welche den eingestellten Verkehrshinweisen entsprechen.
Die Funkeinrithtung 2 steht demgemäß mit dem Steuergerät 1 in Verbindung, dessen Stromversorgung über einen Akkumulator 5 vorgesehen
ist, der über eine Pufferschaltung 6 mittels der Solarzelle 7 in Verbindung steht. Die Solarzelle ist so ausgelegt, daß sie den ständigen Ladezus^-ri des Akkumulators 5 gewährleistet, wobei eine normale Stromentnahme des Akkumulators 5 zugrunde liegt. Das Steuergerät 1 steuert den Antriebsmotor 4 in unterschiedliche Stellungen entsprechend unterschiedlichen Verkehrshinweisen 13 bzw. 14, die die Zeichen "Besetzt" bzw. "Frei" darstellen. Zu diesem Zweck ist die Welle 8 des Antriebsmotors mit einem Element verbunden, welches den Verkehrshinweis 13 oder 14 unter AI' 'i>rb g des jeweils anderen sichtbar macht. Es kann sich beispielsweise um eine Blende handeln, die eines der beiden Zeichen abdeckt. Andererseits kann auch ein Pfeil bild Verwendung finden,
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welches auf eines der beiden Zeichen hinweist.
Die Welle 8 trägt weiterhin Scheiben 9 in einer Anzahl, die &kgr; mindestens derjenigen der Verkehrshinweise gleich ist. Die Scheiben 9 besitzen Klinkenausschnitte 10 in unterschiedlichen peripheren Abständen, so daß die bei Einstellung auf die Verkehrshinweise erzielten Endlagen den Endlagenschaltern 12 mitgeteilt werden können. Diese Endlagenschalter 12 besitzen für diesen Zweck Kontaktklinken 11, die entsprechend in einen der Klinkenausschnitte 10 einrasten können. Somit existieren für jeden der Endlagenschalter 12 zwei verschiedene Schaltzustände. Letztere werden auf das Steuergerät 1 übertragen, das daraufhin eine Rückmeldung über den Sendeteil der Funkeinrichtung 2 zum Parkhaus funkt. Dort kommt es zur Kontrolle, _. ob die angezeigten Verkehrshinweise 13 und 14 der Verkehrshinweis-
anlage den tatsächlichen, durch den Belegungszustand des Parkhauses vorgegebenen Bedingungen entsprechen.
Die Neuerung schließt auch diejenige Möglichkeit ein, wobei das n Steuergerät mittelbar über eine Funkeinrichtung mit dem Steuersignalgeber verbunden ist, indem vorhandene Datenleitungsnetze benutzt werden. Beispielsweise eignet sich hierfür das Temex-Netz, wie es von Stefan Schuler in "W.S. Information", 166/87, Seiten 16 bis 27, unter "Temex und das Wach- und Sicherheitsgewerbe", beschrieben
oc wurde.
25
Die Zählerstände oder Frei/Besetzt-Signale eines oder mehrerer Parkhäuser werden über eine Temex-Station auf den Post-Temex-Anschluß TNA gegeben und von dort über das Temex-Netz einer Betreiberzentrale übermittelt. In der Betreiberzentrale ist ein entsprechender Rechner installiert, der über eine passende Software die Verarbeitung der Signale vornimmt. Dieser steuert entsprechend der Verkehrslage die Verkehrshinweisanlagen an den Straßen, so daß es möglich wird, die Verkehrsströme entsprechend den Parkhausbelegungen zu lenken, 35
·* r
Die Rückmeldung der Fernwirkleitstelle (Temex) zu der entsprechenden Verkehrshinweisanlage hin, erfolgt in der Form, daß über die Temex-Postleitung bis zu einem in Nähe der Verkehrshinweisanlagen liegenden Postanschluß über eine TNA-Schni«stelle und
eine Temex-Unterstation ein Funksignal ausgelöst wird, das dann die in ca. 50 - 100 m entfernten Verkehrshi nwei sanl agen in der beschriebenen Form steuert.
über Funk kann wieder die Rückmeldung der Endlagenpunkte in den Verkehrshinweisanlagen, wie beschrieben, zum Temex-Anschluß in «ir Nähe geschehen und von da aus in Temex-Leitungen bis zur Leitstelle weitergeführt werden.

Claims (7)

1. Verkehrshinweisanlage, die im Wahrnehmungsbereich von Verkehrsstraßen anzuordnen ist, und bei der unterschiedliche Sichtinformationen mivtels eines Steuergerätes darstellbar sind, das über einen Steuersignalgeber nach Maßgabe einer Verkehrslenkung beaufschlagbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Steuergerät (1; über eine Funkeinrichtung (2) mit dem Steuersignalgeber verbunden ist,
und daß das Steuergerät über einen Antriebsmotor (4) die Hinweisdartellung schaltet,
und daß das Steuergerät (1) sowie der Antriebsmotor (4) mit einem Akkumulator (5) verbunden sind, der seinerseits über eine Pufferschaltung (6) mit einer Solarzellenanordnung (7) verbunden ist.
2. Verkehrshinweisanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebsmotor (4) in Endlagenstellungen schaltbar ist, denen unterschiedliche Verkehrshinweise (13,14) zugeordnet sind, und die Endlagenschalter (12) auslösen,
&bull; ·
deren Schaltzustände über die für Empfang und Sendung ausgelegte Funkeinrichtung (2) rückmeldbar und der überwachung zugänglich sind.
3. Verkehrshinweisanlage nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Rückmeldung der Schaltzustände der Endlagenschalter (12) auf der verlängerten Welle (8) des Antriebs- motors (3) angeordnete Scheiben, (9) vorgesehen sind, die
Klinkenausschnitte (10) für Kontaktklinken (11) <ier Endlagenschalter (12) derart aufweisen, daß die Klinkenausschnitte (10) in unterschiedlicher Umfangsstellung bei den Scheiben (9) bestehen und unterschiedlichen Endlagen-
Stellungen entsprechen.
4. Verkehrshinweisanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß von den Verkehrshinweisen (13,14) wahlweise einer mittels einer auf der Welle (3) angeordneten Blende abdeckbar ist.
mittels einer auf der Welle (3) des Antriebsmotors (9)
5. Verkehrshinweisanlege nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, 25
daß auf wahlweise einen der Verkehrshinweise (13,14) ein
auf der Welle (9) des Antriebsmotors (4) angeordnetes Pfeilbild einstellbar ist.
6. Verkehrshinweisanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5,
30
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verkehrshinweise (13,1A) in Tagesleuchtfarbe ausgeführt sind.
7. Verkehrshinweisanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verkehrshinwe^se (13,14) mit einem reflektierenden Belag versehen sind.
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