DE8808508U1 - Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube - Google Patents
Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer StretchfolienhaubeInfo
- Publication number
- DE8808508U1 DE8808508U1 DE8808508U DE8808508U DE8808508U1 DE 8808508 U1 DE8808508 U1 DE 8808508U1 DE 8808508 U DE8808508 U DE 8808508U DE 8808508 U DE8808508 U DE 8808508U DE 8808508 U1 DE8808508 U1 DE 8808508U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reefing
- film
- bremen
- hood
- igr
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229920006302 stretch film Polymers 0.000 title claims description 14
- 238000003892 spreading Methods 0.000 claims description 18
- 244000309464 bull Species 0.000 claims description 13
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 8
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 8
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 12
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 9
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 229920006300 shrink film Polymers 0.000 description 5
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000012858 packaging process Methods 0.000 description 1
- 239000003209 petroleum derivative Substances 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B9/00—Enclosing successive articles, or quantities of material, e.g. liquids or semiliquids, in flat, folded, or tubular webs of flexible sheet material; Subdividing filled flexible tubes to form packages
- B65B9/10—Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs
- B65B9/13—Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state
- B65B9/135—Enclosing successive articles, or quantities of material, in preformed tubular webs, or in webs formed into tubes around filling nozzles, e.g. extruded tubular webs the preformed tubular webs being supplied in a flattened state for palletised loads
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
' · « ·· » Il till Il Cl
• · · Il I I I I &igr;
I I · III I I I I
• · I &igr; &igr; t « till &igr;
«•II ir, I I I I
ti · I > , &pgr; (I
PATENTANWALT ÖIPL.-ING. ALBERT BOEHMERT*, BREMEN
RECHTSANWALT WILHELM j. H. STAHLBERG1 BREMEN
PATENTANWALT DR.-ING. WALTÜR HOORMANN', BREMEN
Än
Aa~
PATENTANWALT DiPL'PHVS. DR. HEINZGODDAR·« MÜNCHEN
"" 7: u r, -j, u - * PATENTANWALT DR.'lNG. ROLAND LIESEGANG', MÜNCHEN
Deutsche Patentamt Rechtsanwaltwolf-dieterküntze.Bremen
Zweibrückenstr * 12 Patentanwalt dipl-ing. Edmund f. eitner·, München
RECHTSANWALT DR. LUDWIG KOUKER. BREMEN München 2 * EUROPEAN PATENT ATTORNEY
Neuanmeldung B 2183 /A 1' Juli 1988
Bernhard Beümer Maschinenfabrik KG, Oelder Str. 40, 4720 Beckum
Vorrichtung zürn Umhüllen von Stückgut
mit einer Stretchfolienhaube
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Zum Umhüllen von Stückgut, insbesondere Stückgutstapeln, die bspw. aus mit Zement, chemischen Gütern od.dgl.
gefüllten Säcken bestehen und mittels einer Pälettiervorrichtung gebildet werden, sind Verpackungs-~
verfahren bekannt, bei denen das Stückgut bzw. der Stückgutstapel mit sog. Schrumpffolie umhüllt wird,
die nach dem Umhüllen mit Wärme beaufschlagt wird und sich danach unter Schrumpfung fest an das Stückgut
bzw. den betreffenden Stückgutst.apel anlegt. Im Rahmen dieser bekannten Verfahren sind sog. Wickelverfahren
529 Büro Bremen / Bremen Office; Büro München/Munich Office in=rpj!Hmn*atu
• Telephon: (04 21) *3490 71 Telephon: (089)* 22 5311
tt «t ti It till ti It
/BLZ29070050) 1112002 (&Bgr;&Igr;^290.8.<?0·10^&idiagr;&dgr;&thgr;.&4*9&thgr;&iacgr;). m #I :|BÖ>7*)2000I)64O0194333 (BLZ20010020) 126083-202
fill It I
• * ft I ItI
• · I ■ I III
• II' I
< I t >
e«i - j it-
bekannt, bei denen Flachfolie um das zu umhüllende Stückgut gewickelt wird, und es sind sog. Haubenverfahren bekannt,
bei denen wenigstens eine (ggf. auch zwei) Folienhaube(n)
' über den Stapel gezogen und sodann an diesen geschrumpft
wird.
Wesentliche Nachteile der Schrumpf foÜen-Verpackungsverfahren
bestehen ü.ä< daiin, daß das mit der Schrumpffolie umhülltö
Stückgut zwecks Schrumpfung mit Wsfrns beaufschlagt «erden
muß. Dieses führt nicht nur zu entsprechend hohen Energiekosten, sondern bei Beaufschlagung mit einer Flamme
auch dazu, daß sich diese Verfahren für entflammbare
Güter, wie sie bspw. in der chemischen Industrie in großem Umfange vorliegen, aufgrund der damit anderenfalls
verbundenen Verfahren nicht geeignet sind.
Ein weiterer Nachteil sämtlicher Schrumpfverfahren besteht darin, daß aufgrund der erforderlichen Foliendicken ein
verhältnismäßig hoher Materialeinsatz erforderlich ist, der zu relativ hohen Verpackungskosten führt, da Folienmaterial
insbesondere seit den bekannten Energiekrisen als Erdölprodukt sehr teuer geworden ist.
Darüber hinaus wird das Schrumpfen häufig als wenig umweltfreundlich empfunden, da hierbei Abgase in nicht
unbeachtlichem Umfange entstehen, und da die Bedienungspersonen einer erheblichen Lärmbelästigung ausgesetzt sind.
Es kommt hinzu, daß beim Schrumpfen ein Verkleben mit
dem Gut stattfinden kann, was dann häufig beim Auspacken zu entsprechenden Beschädigungen der Stückgutteile führt
und insbesondere sehr nachteilig ist, wenn diese bspw. aus mit Schüttgut gefüllten Säcken bestehen.
_ Um den vorgenannten und weiteren Nachteilen zu entgehen,
ist man demgemäß auch bereits dazu übergegangen;: statt der
1» —&igr; &igr; % t · «· »t
* t * t t Il # I te I
lift 111 I · · I
It It ti I I * * ·
Schrumpffolien sog. Stretchfolien zu benutzen, die keiner
Wärmebeaufschlagung bedürfen, um sich an das zu verpackende Stückgut anzulegen. Vielmehr reicht es dabei aus, wenn
das Stretchfolienmaterial vor dem Umhüllen des Stückgutes "gestretcht" (= gedehnt) wird, was nach der Umhüllung dazu
führt, daß sich das Folienmaterial wieder zusammenzieht üftd dementsprechend - wie gewünscht - an das zu umhüllende
bzw. zu verpackende Stückgut fest artlegt.
.Hierbei ist das sog. Wickelstretchen bekanntgeworden, bei
dem Stretchfolie - ähnlich wie beim Wickeischrümpfen - um
das zu umhüllende Stückgut gewickelt wird. Trotz der gegenüber dem Schrumpfen hiermit erzielten Vorteile ist
aber auch das Wickelstretchen noch mit nicht unbeachtÜchen Nachteilen verbunden. Diese liegen bspw. darin, daß die
angestrebte gute Ladungssicherung noch unbefriedigend ist,
da beim Wickelstretchen entweder nur horizontale oder nur vertikale Spannkräfte entstehen. Auch wird der - wenngleich
gegenüber dem Schrumpfen geringerer - Folienverbrauch aus Kostengründen noch als unbefriedigend empfunden, wobei dieser
insbesondere dadurch entsteht, daß beim Vttckelstretchen ersichtlich jeweils Überlappungen erforderlich sind.
Es kommt hinzu, daß zum Schutz der Oberfläche einer an ihren
Seitenflächen mit Stretchfolie umwickelten Verpackungseinheit eine Flachfolie als Deckblatt aufzugeben ist, und daß hierfür
ein gesonderte Deckblattaufgeber mit einem entsprechenden Arbeitsschritt erforderlich ist.
Insgesamt ist festzustellen, daß durch Wickelstretchen
verpacktes Stückgut häufig nici^t hinreichend witterungsbeständig
verpackt ist, da an den Folienrändern häufig Feuchtigkeit in die Verpackungseinheit eindringer _<&eegr;, und
daß auch die Sicht auf das verpackte Stückgut häufig unvollkommen ist, wenn es nämlich beim Umwickeln zu einer i-a. kaum
vermeidbaren Knitterbildung kommt.
BOEHMERT & BOEHMERT
ic < &igr; c &igr;
« ■ · ■
Man hat daher auch bereits Überlegungen dahingehend angestellt, zu verpackendes Stückgut bzw. Stückgutstapel
mit einer Folienhaube aus Stretchfolie zu überziehen, wie dieses grundsätzlich für Schrumpffolienmaterial bekannt ist.
Diese Bemühungen sind jedoch trotz umfangreicher Entwicklungsarbeiten bisher äußerst unbefriedigend, da dabei zunächst
von Hand eine Stretchfolienhaube in eine Reffvorrichtung eingeführt werden muß, um den Reffvorgang (also das
ziehharmonikaartige Zusammenlegen der Haubenseitenabschnitte) zu bewerkstelligen, und daß dann der die an ihren Seiten
gereffte Folienhaube aufnehmende sog. Reffrahmen zu einem zweiten Stell- bzw. Arbeitsplatz (manuell oder ggf. mechanisch)|
überführt, werden muß, damit die gereffte und vorgestretchte Folienhaube über einen Stückgutstapel gezogen werden kann.
Alles dieses führt ersichtlich zu einem relativ großen Aufwand &xgr;
(schon wegen der zwei benötigten Arbeitsplätze, auf denen zum einen die Haube vorbereitet wird und zum anderen die
Haube über den Stü ;kgutstapel gezogen wird), wobei u.a.
der hierfür benötijte Platzbedarf nachteilig ist, aber auch
der zu betreibende Aufwand und u.a. auch die hiermit lediglich zu erzielende geringe Arbeitsleistung als unbefriedigend
empfunden wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der hier in Rede stehenden Gattung
zu schaffen, mittels derer Stückgut bzw. Stückgutstapel
in technisch und virtschaftlich befriedigender Weise
mittels einer Stretchfolienhaube zu umhüllen sind.
Die Lösung der obic en Aufgabe erfolgt durch die im Kennzeichen des
Il I I I I Il I
III III
BOEhMERT &.BQEfJMERT,,,,
Anspruches 1 wiedergegebenen Merkmale, wobei bevorzugte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung in den
Unteransprüchen beschrieben sind.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf eine schematische Zeichnung
weiter erläutert, wobei die bei der Beschreibung des Ausführungsbeispiels gemachten Erläuterungen ersichtlich
auch ganz allgemein bzgl. der Erfindung von allgemeiner Bedeutung sein können. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einem Zustand,
in dem die mittels einer Abzugseinrichtung von einem (Schlauch-)Folienvorrat abgezogene
(Schlauch-)Folie von einer Spreizeinrichtung der Vorrichtung bereits erfaßt ist;
Fig. 2 eine Darstellung gemäß Fig. 1, wobei der
vom Folienvorrat abgezogene Folienabschnitt bereits von der Spreizeinrichtung auseinandergezogen
ist und der freie Randabschnitt des Folienabschnitt einer Reffeinrichtung
zugeführt ist;
Fig. 3 eine Darstellung gemäß den Fig. 1 und 2 nach dem Reffen der später die Seitenwände der
Folienhaube bildenden Abschnitte beim Schweißen der Haubennaht vor dem Abtrennen
der Haube von dem Folienvorrat;
Fig. 4 eine Darstellung gemäß den Fig. 1 bis 3,
wobei die Folie nach dem Abschneiden zu Ende
gerefft worden ist und ein neuer Folienab-*
söhnitt gleichzeitig Von der Spifedaeinrlchtun
erfaßt ist;
< ·< Il Ii nil Il I
'· Il >· Il &igr; Il
BOEHMERT & BOEHMERT
— Or· · · ·
> · &igr; * ■ aits
■ ■ · · · at ti
Fig. 5 ein Horizontalstretchen der Folienhaube
mittels einer Stretcheinrichtung, wobei i der das Reffen bewirkende Teil der Reffeinrichtung
ausgeschwenkt ist;
Fig. 6 das überziehen der gestretchten Folienhaube über einen darunter befindlichen Stückgutstapel,
wobei zugleich ein vertikales Streichen der Seitenwände der Folienhaube erfolgt; und
Fig. 7 den mit der Stretchfolienhaube umhüllten Stückgutstapel (mit zwei Variationen an
der der Palette zugekehrten Seite).
Die Zeichnung zeigt eine im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung
zum selbsttätigen bzw. automatischen Umhüllen von Stückgut mittels einer Stretchfolienhaube, genauer gesagt von Stückgutstapeln
2, die aus gestapelten Stückgutteilen (bspw. mit Schüttgut gefüllten Säcken) bestehen und mittels einer
Palettiervorrichtung gebildet worden sind.
Von einem Schlauchfolienvorrat 3 wird mittels eines antreibbaren Rollenpaares 5 als Abzugseinrichtung Schlauchfolie in
Richtung des Pfeiles 4 abgewickelt und einer Spreizeinrichtung 6 zugeführt, die sich entgegen der Laufrichtung der Folie
verjüngende Spreizplatten 7 aufweist, so daß die Schlauchfolie (s. Fig. 2) auseinanderzuziehen ist. Dabei wird der
freie Randabschnitt des von dem Schlauchfolienvorrat 3 abgezogenen Folienabschnittes durch Andrückmittel 8 in
Richtung der Pfeile 8' an die Spreizplatten 7 angedrückt und gehalten.
Der Spreizeinrichtung 6 ist eine' im ganzen mit 9 bezeichnete
Reffeinrichtung nachgeordnet, die zum Reffen/ also zürn ziehharmonikafÖrmigen Zusammenlegen des später eine Haube
BOEHMERT &.&Bgr;0&Egr;&EEgr;&Mgr;&Egr;&bgr;&Tgr;....
bildenden Schlauchfolienabschnifctes 31 über eine vertikale
Strecke h dient, die kleiner ist als die Länge des Folienabschnittes 3' .
Zwischen der Spreizeinrichtung 6 und der Reffeinrichtung 9
ist eine Schweißeinrichtung 10 (s. Fig. 3) zum Bilden einer horizontalen Naht 11 angedeutet/ und zwischen der
Schweißeinrichtung 10 und der Spreizeinrichtung 6 befindet sich eine Schneideinrichtung 12 zum Abschneiden des nach
dem Schweißen eine Folienhaube bildenden Folienabschnittes 3" (s. z.B. Fig. &Lgr;).
Weiterhin weist die Vorrichtung 1 eine Stretcheinrichtung auf, mittels welcher der Folienabschnitt 3' zu stretchen ist.
Die Stretcheinrichtung besteht an sich aus zwei Einzeleinrichtungen, zum einen einer Einrichtung zum horizontalen
Stretchen und zum anderen einer Einrichtung zum vertikalen Stretchen&rgr; wie weiter unten noch beschrieben ist.
Schließlich ist noch eine Hubvorrichtung vorhanden, mit welcher die an ihrem oberen Ende geschlossene Haube 3" über dttn
Stückgutstapel 2 gezogen werden kann.
Bzgl. der Reffeinrichtung 9 sei noch nachgetragen, daß
diese einen bewegliche Reffbacken 13 od.dgl. enthaltenden Reffrahmen 14 aufweist, der vertikal beweglich angeordnet ist
und einen Bestandteil der Hubeinrichtung bildet. Der Reffrahmen 14 bildet zugleich einen Bestandteil der Stretcheinrichtung,
wie weiter unten noch erläutert ist.
Nachdem der freie Endabschnitt des Folienabschnittes 3' von
dem Schlauchfolienvorrat 3 in die Spreizeinrichtung 6 eingeführt ist, wo er mittels der Andruckmittel 8, 8 gehalten
werden kann (s* Fig« I)/ wird weiterhin Folie vom Sähläuehfolienvoirat,
3 abgezogen und mittels der1 Artdrückmittel 8, 8,
• · I Il · t I J I
— 8 ' — < t*i it · &igr; ti &igr;
till ISi ftff
• · Il Il I Il Il
dia bspw. aus Saugbacken od.dgl«, aber auch aus Klemmbacken
odidgli bestehen können, unter gleichzeitigem
Aufspreizen der Schlauchfolie nach unten geführt/ so daß die Andrückmittel 8, 8 an sich Andrück- und Haltemittel
(für die Folie) bilden (s. Bild 2).
Nach dem überführen des freien Rändabschnittes des Folienäbschnittes
31 in die Reffeinrichtung (genauer gesagt
zwischen den äußeren Reff backen &khgr; 3 * &uacgr;&idiagr;&iacgr;&agr; Reff rollen 15
schwenkbarer Reffeihheiten 16)erfolgt das Reffen gemäß
Fig. 3, wobei sich die gereffte Folie zwischen den äußeren Reffbacken 13' und die inneren Reffbäcken 13"
ziehharmonikafÖrmig legt.
Sodann tritt die Schweißeinrichtung 10 (s. Fig. 3) unter Bildung der Naht 11 in Funktion und die so gebildete
Folienhaube 3" kann mittels der Schneideinrichtung 12 von dem Folienvorrat abgeschnitten werden (s* Fig. 3).
Danach wird nunmehr noch der restliche Abschnitt der bei der Folienhaübe 3" die Seitenwände bildenden Seitenabschnitte
gerefft (s. Fig. 4), bis der den Boden 17
der Folienhaube 3" bildende Abschnitt horizontal verläuft (also gespannt ist), wie dieses aus Fig. 4 erkennbar ist,
so daß danach die Reffeinheiten 16 gemäß Fig. 5 nach außen geschwenkt werden können und ein Querreffen in Horizontalrichtung
erfolgen kann (s. Fig. 5r bei dem die Reffbacken
13 gemäß den Pfeilen 18 nach außen bewegt werden.
Sodann kann die in Quer- bzw. Horizontalrichtung gestretchte Folienhaube 3" über den Stückgutstapel 2 gezogen werden
(s. Fig. 6), indem die an Vertikalholmen 19 geführten
Reffbacken 13 gemäß den Pfeilen 20 nach unten abgesenkt werden. Bei diesem Vorgang erfolgt dann auch ein vertikales
Stretchen der Folienhaube 3", was jedoch grundsätzlich auch bereits beim Abziehen vont Folienvorrat erfolgen könnte- bei
der hier vorgesehenen Ausführung jedoch den Vorteil hat, daß
BÖEHMERT & .BOEHMERT
• · ail <
t &igr; &igr; &igr;
9* · 1 it * it Il
• — « ItI ·| <
I Ii I
* · &iacgr; I *l| I I I I
* · Ii &igr;· &igr; ir &igr;·
die Folie beim Hörizontälstretchen noch nicht in Vertikal^
bzw» Längsrichtung gestretdht ist Und demgemäß zunächst noch einfaöhef handhabbar ist*
Das Absenken der einen Teil der Hubeinrichtung bildenden Stretchbacken 13 erfolgt bis unter die Palette 21, auf
welcher der Stückgutstapel 2 angeordnet ist/ so daß sich die Stretchfolienhaube 3" mit ihrem freien Raridabschnitt
unter uie Palette lagt bsw. disss üntergreiffe (s= Fig- 7).
Aus Fig. 7 ist weiterhin erkennbar/ daß an der Unterseite des Stückgütstapels (bei dem dargestellten Aüsführungsbeispiel
also zwischen Stückgütstapel 2 und Palette 21) noch eine Flachfolie angelegt sein kann, um den Stückgutstapel 2
auch von unten her zu schützen. Dieses kann gemäß dem linken Teil von Fig. 7 so erfolgen, daß der Rand 22' der
Flachfolie 22 nach oben an den Stückgutstapel angelegt wird oder aber, wie im rechten Teil von Fig. 7 gezeigt ist,
nach unten an die Palette herangeführt wird. Letzteres ist arbeitsmäßig etwas einfacher, doch läßt sich auch die
im linken Teil von Fig. 7 dargestellte Lösung grundsätzlich ohne Schwierigkeiten bewerkstelligen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 der Zeichnung sei noch nachgetragi
daß beim abschließenden horizontalen Reffen bereits wieder Schlauchfolie von dem Folienvorrat abgezogen und der
Spreizeinrichtung 6 zugeführt werden kann, so daß nach
fertiger Umhüllung des Stückgutstapels (Fig. 7), Abtransportieren des Stückgutstapeis auf einem Förderer 23 und
Zutranspört eines weiteren Stückgutstapels 2 ein neuer Umhüllungsvorgang unverzüglich beginnen kann, so daß mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung und dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht nur die oben beschriebenen erheblichen Vorteile
zu erzielen sind, sondern darüber hinaus auch eine außerordentlich hohe Arbeitsleistung.
BOEHMERT & BOEHMERT
: ; .:·:;; ■; ü j Akte: &bgr; 2183
BEZUGoZSICHENLIoTE
(LIST OF RSPBRENOE NUH3RAL3)
(LIST OF RSPBRENOE NUH3RAL3)
| 1 | Vorrichtung | 31 Folienabschnitt | &Lgr; |
| d | S tile k "nt st S1^eI | 3" Folienhaube | O |
| 3 | Schlauchfolienvorrat | ||
| Pfeil | 4 | ||
| 5 | Rollenpaar | 5 | |
| 6 | Spreizeinrichtung | 81 Pfeile | 6 |
| 7 | Spreizplatten | 7 | |
| 8 | Andrück- und Haltemittel | 8 | |
| 9 | Raffeinrichtung | 9 | |
| 10 | SchweiBeinrichtüng | 10 | |
| ii | Naht | 13^ äußere Reffbacken | 11 |
| 12 | Schneideinrichtung | 13" innere Reffbacken | 12 |
| 1? | Re ffbacken | 13 | |
| Reffrahmen | 14 | ||
| 1? | Reffrollen | 15 | |
| 16 | Reffeinheit | ..J6 | |
| 17 | Boden | 17 | |
| 18 | Pfeile | 18 | |
| 19 | Vertikalholme | 19 | |
| 20 | Pfeile | 22! Rand 1vor._22.1 | 20 |
| 21 | Palette | 21 | |
| 22 | Flachfolie | 22 | |
| 2? | Förderer | 23 | |
| 24 | 24 | ||
| 25 | 25 | ||
| PfS | 26 | ||
| 27 | 27 | ||
| 28 | 28 | ||
| 29 | 29 | ||
| 30 | 30 | ||
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut - insbesondere gestapelten Stückgutteilen, wie beispielsweise und insbesondere
mittels einer Palettiervorrichtung gebildeten Verpackungseinheiten, die aus mehreren übereinander
angeordneten Stückgutlagen bestehen - mittels Stretchfolie, die von einer Abzugseimichtung abschnittweise
von einem Folienvorrat abzuziehen und mittels einer Schneideinrichtung von dem Folienvorrat abzutrennen
^" " Büro Bremen / Bremen Office: Büro München/Munich Office (nurpaMntanwiiie):
Hollerallee 32, D-2800 Bremen 1 Wideninayerstraße 4, D-8000 München 22
Postfach/P.O.BoxlO?^? Postfach/P. O.Box 22 0137
•Telephon: (04 21) ·34 90 71 Telephon: (089)· 22 3311
Te!s* 244 95fi honat d Telex: 524 282 forbo d
Telefax: (0421) 34 69 68CClTT 11 + 111 Telefax: (089) 221569 Crtrr Il+!Il
Cables: Diagramm Bremen Cables: Telepatent München
Deutsche Bank, Bremen Bremer BiAk, Bremen'. .". '.'" «ffyßöDaak, München PSchA Hamburg
(BLZ29Ö70050)1112002 (BLZ29O800 jöj 10p 144J300. '". ;(BtZ7002iln01)6400194.'i33 (BLZ20010020) 126083402
BOEHMERT^BpEFfMERT.... ,. ,,
ist, gekennzeichnet durch die Verwendung von an sich bekannter Schlauchfolie; eine, der Abzugseinrichtung (5) nachgeordnete
Spreizeinrichtung (6) zum Auseinanderziehen des später eine
Haube (3") bildenden Folienabschnittes; eine der Spreizeinrichtung (6) nachgeordnete Reffeinrichtung (9)
zum Reffen des Folienabschnittes (31) über eine vertikale
Strecke (h), die kleiner ist als die Länge des Folienabschnittes; eine zwischen der Spreizeinrichtung (6)
und der Reffeinrichtung (9) angeordnete Schweißeinrichtung
(10) zum Bilden einer Naht (11) sowie eine Anordnung der
Schneideinrichtung \L2) zwischen der Schweißeinrichtung
(10) und der Spreizeinrichtung (6) zum Abschneiden des nunmehr eine Haube (3") bildenden Folienabschnittes; eine
Stretcheinrichtung, mittels welcher der Folienabschnitt (31) in Quer- oder/und in Längsrichtung zu stretchen ist;
und eine Hubeinrichtung, mittels welcher die Haube (3") über das darunter befindliche, zu umhüllende Stückgut (2) zu
ziehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spreizeinrichtung (6) sich zum Folienvorrat hin verjüngende Spreizplatten (7) od.ogl. aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reffeinrichtung (9) einen bewegliche Reffbacken
(13) od.dgl. enthaltenden Reffrahmen (14) aufweist, auf
dem die gereffte Folie anzuordnen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reffrahmen (14) vertikal beweglich angeordnet
ist und einen Bestandteil der Hubeinrichtung und ggf. der Stretcheinrichtung bildet.
&Iacgr;
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
^ 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Reffrahmen (14)
einen Bestandteil der Stretcheinrichtung bildet.
I Il ti till I* Il
It Il Il &igr; Il I
I · I Il III I I Il
■ &igr;· ti Ii
» . Il I
I it &igr; «
• &iacgr; i ■ « &igr; I · I
< I
• 4 I I I
6. Vorrichtung nach einem öder mehreren der Ansprüche
1 bis 5/ dadurch gekennzeichnet, daß der das Reffen bewirkende Teil der Reffeinrichtung (16) Vom Reffrahmen
(14) wegschwenkbar ist*
7, Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diet Reffeinrichtung
(9) Reffröllen (15) aufweist* die gegen die Reffbäcken
(13·) arbeiten und Bestandteil der wegscihwenkbareri Reff einheit
(16) sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808508U DE8808508U1 (de) | 1988-06-03 | 1988-06-03 | Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8808508U DE8808508U1 (de) | 1988-06-03 | 1988-06-03 | Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8808508U1 true DE8808508U1 (de) | 1988-08-25 |
Family
ID=6825596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8808508U Expired DE8808508U1 (de) | 1988-06-03 | 1988-06-03 | Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8808508U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9001321U1 (de) * | 1990-02-06 | 1990-04-12 | Develog, Reiner Hannen & Cie, Corgémont | Vorrichtung zum Überziehen von Strechfolienhauben über einen Gutstapel |
| DE3908957A1 (de) * | 1989-03-18 | 1990-09-20 | Beumer Maschf Bernhard | Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von stueckgut mit kunststoffolie |
| EP0399540A1 (de) * | 1989-05-26 | 1990-11-28 | Bernhard Beumer Maschinenfabrik KG | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube und hiermit zu bildende Verpackungseinheit |
| EP0460681A1 (de) * | 1990-06-06 | 1991-12-11 | Bernhard Beumer Maschinenfabrik KG | Reff- und/oder Stretcheinrichtung für schlauchförmige Stretch-Umhüllungsfolie |
| DE4103384C2 (de) * | 1990-02-06 | 1999-09-23 | Msk Verpackung Syst Gmbh | Vorrichtung zum Überziehen von Stretchfolienhauben über einen Gutstapel |
-
1988
- 1988-06-03 DE DE8808508U patent/DE8808508U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3908957A1 (de) * | 1989-03-18 | 1990-09-20 | Beumer Maschf Bernhard | Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von stueckgut mit kunststoffolie |
| EP0399540A1 (de) * | 1989-05-26 | 1990-11-28 | Bernhard Beumer Maschinenfabrik KG | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube und hiermit zu bildende Verpackungseinheit |
| DE9001321U1 (de) * | 1990-02-06 | 1990-04-12 | Develog, Reiner Hannen & Cie, Corgémont | Vorrichtung zum Überziehen von Strechfolienhauben über einen Gutstapel |
| DE4103384C2 (de) * | 1990-02-06 | 1999-09-23 | Msk Verpackung Syst Gmbh | Vorrichtung zum Überziehen von Stretchfolienhauben über einen Gutstapel |
| EP0460681A1 (de) * | 1990-06-06 | 1991-12-11 | Bernhard Beumer Maschinenfabrik KG | Reff- und/oder Stretcheinrichtung für schlauchförmige Stretch-Umhüllungsfolie |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0344815B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut, insbesondere Stückgutstapeln, mit einer Stretchfolienhaube | |
| DE1923672B2 (de) | Vorrichtung zum ueberziehen eines flachgelegten folienschlauches ueber eine beladene palette | |
| EP1013549B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen eines Stückgutstapels | |
| DE3941139A1 (de) | Verfahren zur herstellung einer palettenlosen verpackungseinheit | |
| EP3672875B1 (de) | Verpackungsanlage und verfahren zum verpacken von objekten | |
| EP3381816B1 (de) | Verfahren zur schaffung zumindest eines freiraums in einer aus stretchfolie bestehenden ummantelung, welche einen auf einer palette angeordneten gutstapel sichert, sowie formvorrichtung zur durchführung des verfahrens | |
| DE2614558C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung palettenloser Verpackungseinheiten | |
| DE8808508U1 (de) | Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit einer Stretchfolienhaube | |
| DE3908957A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum umhuellen von stueckgut mit kunststoffolie | |
| DE3917110C2 (de) | ||
| DE2548786A1 (de) | Vorrichtung zum banderolenartigen umhuellen von verpackungsgegenstaenden mit kunststoffolie | |
| DE9006374U1 (de) | Reff- und/oder Stretcheinrichtung für schlauchförmige Stretch-Umhüllungsfolie | |
| DE4211297A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Bildung eines Gutstapels | |
| EP0088424A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen von Schrumpffolien auf palettierte Güterstapel | |
| DE2215156A1 (de) | Vorrichtung zum Aufbauen und Abbauen eines Stapels aus Blattmaterial | |
| DE19612372C2 (de) | Stretcheinrichtung zum Stretchen einer Stretchfolienhaube | |
| DE2916298A1 (de) | Verfahren zur herstellung von palettenlosen, wasserdichten ladeeinheiten aus saecken | |
| DE2626660A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von palettenlosen, wasserdichten ladeeinheiten aus einzelstuecken, wie saecken o.dgl., sowie schutzverpackung hierfuer | |
| DE4440217C1 (de) | Verfahren zur Herstellung einer palettenlosen Verpackungseinheit | |
| EP2130771B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Überziehen einer Schlauchfolie über einen Gutstapel | |
| DE19503927A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen einer Stretchfolienhaube über einen Gutstapel | |
| DE9006442U1 (de) | Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut mit Stretchfolie | |
| DE4327450C1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Überziehen einer Stretchfolienhaube über einen Gutstapel | |
| DE9006438U1 (de) | Vorrichtung zum Verpacken eines Gutstapels mit einer Stretchfolienhaube | |
| EP0601222A1 (de) | Verfahren sowie Vorrichtung zum Verpacken von insbesondere gestapelten Waren mit einer heissschrumpffähigen Folienhülle |