DE8807960U1 - Quaderförmige Faltschachtel - Google Patents

Quaderförmige Faltschachtel

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DE8807960U1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/54Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing
    • B65D5/5405Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form
    • B65D5/542Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form the lines of weakness being provided in the container body
    • B65D5/5435Lines of weakness to facilitate opening of container or dividing it into separate parts by cutting or tearing for opening containers formed by erecting a blank in tubular form the lines of weakness being provided in the container body and defining after rupture a lid hinged to the side edge of the container body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Quaderförmige Faltschachtel
Die Neuerung bezieht sich auf eine quaderförmige Faltschachtel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Faltschachteln, insbesondere aus Karton, sind außerordentlich häufig verwendete Verpackungsbehälter. Um das öffnen einer geschlossenen Faltschachtel zu erleichtern, ist auch bekannt, einen Schwächungsabschnitt anzubringen. Dieser wird mit der Hand, dem Daumen oder dergleichen eingedrückt und/oder aufgerissen. Es ist bekannt, Schw'chungsabschnitte durch Perforations- und/oder Ritzlinien zu bilden. Eine Ritzlinie entsteht dadurch, daß die Lage durchgehend nur teilweise eingeschnitten wird.
Patentanwälte: European Patent Attorneys - Zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt Rechtsanwalt: Zugelassen bei den Hamburger Gerichten
Deutsche Bank AG Harntoqrg/Nr..0928495J(&Bgr;&iacgr;^2&rgr;&thgr;>7&thgr;&rgr;·&bgr;9) - Postscheck Hamburg 28 42-206
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In vielen Fällen soll eine Faltschachtel mit einem Öffnungsmechanismus versehen sein, der ein Wiederverschließen erlaubt. Das Wiederverschließen kann zwar den zuvor vorhandenen mehr oder weniger luftdichten Abschluß nicht mehr bewerkstelligen, zumindest jedoch verhindern, daß der noch nicht entnommene Inhalt aus der Faltschachtel herausfällt und/oder Verunreinigungen in das Schachtel innere gelangen. Wird in der Faltschachtel schüttfähiges Gut verpackt, wie zum Beispiel Waschpulver, Salz oder Zucker oder dergleichen, braucht die Entnahmeöffnung nicht sehr groß zu sein, vor allen Dingen wenn über diese eine Dosierung erfolgen soll. In anderen Fällen wird hingegen eine verhältnismäßig große Entnahmeöffnung gefordert, wie zum Beispiel bei der Verpackung von Keksen.
Große Entnahmeöffnungen erfordern häufig entsprechend ausgeprägte Schwächungsabschnitte. Große Schwächungsabschnitte ihrerseits bergen die Gefahr, daß sie ungewollt geöffnet werden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine quaderförmige Faltschachtel, vorzugsweise aus Karton, zu schaffen, die einfach aufreißbar und auch wiederverschließbar ist und bei der ein ungewolltes öffnen vermieden wird.
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Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
Bei der neuerungsgemäßen Faltschachtel weist der Schwächungsabschnitt eine erste verhältnismäßig kurze Schwächungslinie auf, die im Endbereich eines Wandabschnitts parallel und 1m Abstand zu einer Kante der Faltschachtel verläuft. Die erste Schwächungslinie ist von verhältnismäßig kurzer Länge. An sie schließt sich dazu ausgerichtet tine Doppelritzlinie an. Der gesamte Schwächungsabschnitt 1st so ausgeführt, daß die erste Schwächungslinie stärker geschwächt ist als die Doppelritzlinie. Auf diese Weise kann, zum Beispiel durch Daumendruck, ein erstes Offnen dadurch erfolgen, daß der Bereich um die erste Schwächungslinie eingedrückt wird. Dadurch kann ohne weiteres auch der Bereich der Doppelritzlinie aufgerissen werden. Die Entnahmeöffnung wird dadurch gebildet, daß der durch den neuerungsgemäßen Schwächungsabschnitt freigelegte Wandbereich des Wandabschnitts zusammen mit dem angrenzenden Wandabschnitt zur Seite geklappt wird. Vorzugsweise ist der neuerungsgemäße Schwächungsabschnitt so gelegt, daß bei einer verhältnismäßig flachen Faltschachtel die schmale Seite geöffnet werden kann.
Die erste Schwächungslinie wird vorzugsweise nach einer Ausgestaltung der Neuerung von einer Perforat1onsl1n1e gebildet, die gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Neuerung mit der inneren der beiden R1tzl1n1en ausgerichtet 1st.
D*e mit den Wandabschnitten gelenkig verbundenen Laschen werden normalerweise miteinander verklebt zur Bildung von Endwandabschnitten. Eine Ausgestaltung der Neuerung sieht hierzu vor, daß die Laschen des Wandabschnitts, der dem Schwächungsa&schnitt benachbart ist. mit den anderen Laschen nicht verbunden sind. Beim Offnen der neuerungsgemäßen Faltschachtel werden dann die zugeordneten Laschen des aufgeklappten Wandabschnitts mit herausgeschwenkt und begrenzen die Entnahmeöffnung seitlich. Durch die den Laschen innewohnende Eigenspannung halten sie außerdem den Wandabschnitt in geschlossenem Zustand in seiner Stellung, so daß ein ungewolltes Aufklappen vermieden ist.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Zuschnitt fur eint Faltschachtel nach der Neuerung.
Fig. 2 zeigt perspektivisch die aus dem Zuschnitt nach Fig. 1 aufgerichtete Faltschachtel.
In den Figuren 3 bis 5 sind verschiedene üffnungsphasen der Faltschachtel nach Fig. 2 dargestellt.
Bevor auf die in den Zeichnungen dargestellten Einzelheiten näher eingegangen wird, sei vorangestellt, daß jedes der beschriebenen Merkmale für sich oder in Verbindung mit Merkmalen der Ansprüche von neuerungswesentlicher Bedeutung 1st.
Der Zuschnitt 10 nach Fig. 1 weist vier Wandabschnitte 11, 12, 13 und 14 auf, die über Rillinien aneinandergelenkt sind. An den Wandabschnitt 11 sind an gegenüberliegenden Enden Laschen 15 und 16 angelenkt. An den Wandabschnitt 12 sind Laschen 17 und 18 angelenkt. An den Wandabschnitt 13 sind Laschen 19 und 20 angelenkt. An den Wandabschnitt 14 sind Laschen 21 und 22 angelenkt. Außerdem 1st über eine RiIHnIe an der Seite des Wandabschnitts 14 eine schmale Befestigunglasche 23 angelenkt. Wie erkennbar,sind die Laschen 15 und 16 bzw. 19 und 20 von etwas geringerer Breite als die zugeordneten Wandabschnitte 11 und 13, die 1n Ihrer Flache erheblich größer sind als die Wandabschnitte 12 und
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14, so daß bei einem Aufrichten des Zuschnitts 10 eine relativ flache Faltschachtel gebildet ist, wie bei 30 in Fig. 2 dargestellt.
Bei dem Zuschnitt nach Fig. 1 sind die Rillinien gestrichelt gezeichnet. Sie sind nicht mit Bezugszeichen versehen, mit Ausnahme der Rillinie 24 zwischen dem Wandabschnitt 11 und der Lasche 16. Im Abstand zur Außenkante 25 des Wandabschnitts 11 ist eine ebenfalls gestrichelt gezeichnete Perforationslinie 16 geformt, die an der RiIllinie 24 bei einem Punkt 27 beginnt und sich eine relativ kurze Strecke in den Wandabschnitt 11 hineinerstreckt. Vom Punkt 27 ausgehend ist eine sehr kurze Schnittlinie 28 vorgesehen, die auf der Rillinie 24 liegt. Am gegenüberliegenden Ende ist mit der Perforationslinie 26 eine schräg nach Innen gerichtete Schnittlinie 29 vorgesehen, die zu einer Inneren Ritzlinie 31 fUhrt, die ebenfalls parallel zur Kante 25 verläuft. Eine zweite R1tzl1n1e 32 erstreckt sich parallel zur ersten 1n Verlängerung der Perforationslinie 26 nahezu über die gesamte Länge des Wandabschnitts 11. An den Enden weisen die Ritzl1n1en 31, 32 zur Kante 25 abgeknickte Abschnitte 34, 35 auf. Die Ritzlinien 31, 32 bilden eine sogenannte Doppelritzung. Bei der Darstellung nach Fig. 1 weist die Außenseite des
Zuschnitts nach oben. Die Ritzlinie 31 ist /on außen eingebracht, während die Ritzlinie 32 von innen geformt ist. Die Breite der Befestigungslasche 23 ist so gewählt, daß sie nicht größer ist als der Abstand zwischen der Kante 25 und der äußeren Ritzlinie 31. Vorzugsweise lieyt die freie Kante des Befestigungsabschnitts 23 beim Verkleben mit dem Wandabschnitt 11 zwischen den Ritzlinien 31 und 32.
Die vollständig geschlossene Faltschachtel ist in Fig. 2 zu erkennen. Aus den Figuren 3 bis 5 geht ihr öffnen hervor. Mit dem Daumen wird im Bereich der Perforationslinie 26 eingedrückt, wobei die Schnittlinien 28, 29 das Einschwenken des benachbarten Bereichs des Wandabschnitts 11 in das Schachtelinnere erleichtern. Dadurch kann c'er Daumen mit der Doppelritzung 31, 32 zusammenwirken und diese, wie in Fig. 4 gezeigt, auf einfache Weise aufreißen. Die Laschen 21, 22 sind unverbunden, so daß sie beim Herausschwenken des Wandabschnitts 14 zusammen mit dem am Wandabschnitt 14 anhängenden Teil des Wandabschnitts 11 herausgeklappt werden, wie 1n F1g. 5 gezeigt. Aus F1g. 5 wird auch deutlich, daß die auf diese Welse sich Über d1« gesamte Länge der Schachtel 30 erstreckende Klappe 40 ohne weiteres wieder geschlossen werden kann.
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Claims (7)

Ansprüche:
1. Quaderförmige Faltschachtel, vorzugsweise aus Karton, deren Zuschnitt vier aneinandergelenkte Nandabschnitte aufweist, an die ihrerseits Laschen angelenkt sind, die miteinander verbundene Endwände bilden, sowie einen Sefwächungsabschnitt zu Öffnungszwecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwächungsabschnitt eine erste relativ kurze Schwächungslinie (26) aufweist, die im Endbereich eines Wandabschnitts (11) parallel und im Abstand zu einer Kante (25) der Faltschachtel verläuft, sowie eine sich an die erste Schwächungslinie (26) anschließende und zu dieser ausgerichtete Doppelritzlinie (31, 32), wobei die erste Schwächungslinie (26) stärker geschwächt ist als die Doppelritzlinie (31, 32).
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schwächungslinie eine Perforat1onsl1n1e (26) 1st.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schwächungslinie (26) zur Inneren R1tzl1n1e (32) ausgerichtet 1st.
4. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der zur Bildung einer relativ flachen Schachtel zwei Wandabschnitte eine deutlich größere Fläche aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwächungsabschnitt in einem der größeren Wandabschnitte (11) vorgesehen ist.
5. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 't dadurch gekennzeichnet, daß die Laschen (21, 22) des Wandabschnitts (14), der dem Schwächungsabschnitt benachbart ist, mit den anderen Laschen (15, 16, 17, 18, 19, 20) nicht verbunden sind.
6. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Auftreffpunkt (27) der Perforationslinie (26) auf die RIIIInIe (24) zwischen zugeordnetem Wandabschnitt (U) und ein&r Lasche (16) eine kurze Schnittlinie (28) geformt 1st.
7. Faltschachtel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Inneren Ende der Perforat1ons11n1e (26) und der äußeren RitiHnie (31) eine vorzugsweise schräg verlaufende Schnittlinie (29) geformt 1st.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19522509C1 (de) * 1995-06-21 1996-10-31 Ravensburger Ag Aufklappbare Verpackung für einen flachen Gegenstand

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19522509C1 (de) * 1995-06-21 1996-10-31 Ravensburger Ag Aufklappbare Verpackung für einen flachen Gegenstand

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