DE8807924U1 - Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden und Decken - Google Patents

Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden und Decken

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C7/00Paperhanging
    • B44C7/02Machines, apparatus, tools or accessories therefor
    • B44C7/06Machines, apparatus, tools or accessories therefor for applying the paper to the surface to be covered

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  • Adhesive Tape Dispensing Devices (AREA)

Description

Dieter Rowetsch
Sonneckweg 10
8031 Seefeld 2
Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden oder Decken
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden oder Decken.
Das Tapezieren von Decken oder Wänden erfolgt weitgehend manuell, d. h., zunächst wird die Tapetenbahn mit Kleber oder Kleister versehen, der oft noch mit Pinseln oder Bürsten aufgebracht wird, dann wird die so vorbehandelte Tapetenbahn zu Schlaufen gelegt und schließlich von Hand gegen die Wand bzw. die Decke gedrückt. Hierbei ist im allgemeinen die enge und eingespielte Zusammenarbeit zwischen mehreren Personen erforderlich.
Es sind bereits erste Versuche gemacht worden, diese weitgehend manuelle Tätigkeit zu automatisieren. So vertreibt die Fa. Bärschneider in ihrem "Bärschneider-Profi-Programm" ein Kleistergerät, mit dem Kleister oder Kleber auf eine Tapetenbahn aufgebracht werden kann. Auch ein motorischer Antrieb ist dabei vorgesehen.
Die in Schlaufen gelegte, bekleisterte Tapetenbahn muß dann jedoch in der oben beschriebenen Weise von Hand an die Wand bzw. Decke angelegt und angedrückt werden, wozu mindestens zwei Personen erforderlich sind.
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Dadurch entstehen jedoch hohe Personalkosten, auch wegen der nicht zu vermeidenden Ausfallzeiten, da insbesondere für das maschinelle Einkleistern der Tapetenbahnen nur eine Person benötigt wird, die zweite, für das eigentliche Tapezieren erforderliche Person also während dieser Zeit keine sinnvolle Tätigkeit ausüben kann.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden oder Decken der angegebenen Gattung tu schaffen, bei der die oben erwähnten Nachteile nicht auftreten.
Insbesondere soll eine Tapeziervorrichtung vorgeschlagen werden, bei der alle Arbeitsgänge vom Einkleistern bis zum eigentlichen Tapezieren von einer einzigen Person ausgeführt werden können.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale erreicht.
Zweckmäßige Ausführungsformen werden durch die Merkmale der Unte^ansprüche definiert.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf einar integrierten Lösung, bei der das Magazin für eine mit Kleister oder Klebstoff versehene Tapetenbahn an einem fahrbaren Träger befestigt ist. Dieser Träger kann beispielsweise durch eine Stehleiter gebildet werden, deren Füße mit Rollen versehen sind.
Der Träger weist außerdem eine *ch*ttnkbare Andruckvorrichtung auf, die die Tapetenbahn von dem Magazin empfängt un<i mit genau definierter Kraft gegen die Wand bzw. Decke drückt. Durch eine einfache Schwenkbewegung dieser Andruckvorrichtung um 90 ° kann vom Tapezieren von Decken umgestellt werden auf das Tapezieren vor, Wänden.
Die Andruckvorrichtung preßt die Tapetenbahn gegen die Wand bzw. Decke, so daß sich eine Anfangshaftung entwickelt, die die Tapetenbahn hält. Durch lis Verfahren des Trägers wird nun ein. weiteres Stück dsr Tapetenbahn aus dem Magazin abgezogen und mittels der Andruckvorrichtung gtxjtn die Wand,bzw. Decke gedrü,ck,t, so daß schließlich die gesamte
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Länge der zu tapezierenden Wand bzw. Decke mit der Tapete versehen wird.
Diese Arbeitsgänge, beginnend vom Einkleistern bis zum eigentlichen Tapezieren, können von einer einzigen Person ausgeführt werden, so daß sich eine relevante Produktivitäts-Erhöhung ergibt; die bisher erforderliche zweite Person kann nun andere Arbeiten ausführen, beispielsweise die nächste Tapetenbahn einkleistern. Auch die Kleistervorrichtung kann in den Träger, beispielsweise zwischen die beiden Schenkel einer Stehleiter, integriert werden, so daß sich eine geschlossene, leicht zu transportierende und zu handhabende Einheit ergibt.
Für viele Anwendungsfälle reicht die manuelle Betätigung der Kleister- und Tapeziervorrichtung aus, beispielsweise durch Drehen entsprechender Griffe. Als Alternative hierzu ist jedoch auch ein motorischer Antrieb möglich.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist in die Andruckvorrichtung eine Schneidvorrichtung mit einem beweglich gelagerten Messer integriert, das die Tapetenbahn senkrecht zur Bahnrichtung durchtrennt. Diese Schneideinrichtung befindet sich zwischen dem Magazin und der Andruckvorrichtung, wobei das letzte Stück der Bahn von Hand erfaßt und auf die Wand bzw. Decke geklebt werden muß.
Um hier die Justierung zu vereinfachen, ist die Andruckvorrichtung mit einem Schneidanschlag versehen, der beispielsweise beim Tapezieren von Decken in Anlage an die Wand kommt und dadurch die Andruckvorrichtung anhält. Wird nun die Tapetenbahn abgeschnitten., so kann das verbleibende Stück, dessen Länge genau dem Abstand zwischen Andruckvorrichtung und Seitenwand entspricht, von Hand angeklebt werden.
Das Magazin ist zweckmäßiger Weise abnehmbar ausgebildet, so daß es zunächst in die Kleistervorrichtung eingesetzt und mit der mit Kleister oder Klebstoff versehenen Tapetenbahn beschickt v#erden kann. Dann wird das Magazin abgenommen und in die eigentliche Tapeziervorrichtung eingesetzt. In diesem Fall sollte man mindestens zwei Magazine haben, da dann ein Magazin in der Tapeziervorrichtung benutzt und gleichzeitig
das zweite Magazin mit der bekleisterten Tapetenbahn beschickt werden kann.
Auch für das Einkleistern der Tapetenbahn stehen zwei unterschiedliche Varianten zur Verfügung, nämlich das Aufbringen des Kleisters bzw. Klebstoffes auf einer Seite der Tapetenbahn und das anschließende Aufrollen dieser Bahn, wodurch ein nur wenig Platz einnehmendes, rinnenförmiges Magazin möglich wird. Als Alternative hierzu kann die Tapetenbahn auch in der üblichen Weise nach dem Einkleistern in Schlaufen auf einer Unterlage abgelegt werden; diese Unterlage wird dann abgenommen und in die Tapeziervorrichtung eingesetzt, so daß die einzelnen Schlaufen der eingekleisterten Tapetenbahn abgehoben und der Andruckvorrichtung zugeführt werden können.
Für bestimmte Anwendungsfälle kann es zweckmäßig sein, die Andruckvorrichtung oder zumindest eine Andruckrolle schwenkbar an dem fahrbaren Träger, im allgemeinen einer Leiter, zu befestigen. Diese Andruckrolle drückt die Tapete im Anfangsbereich an die Decke bzw. an die Wand, so daß die vom Maler auf Stoß geklebte Vorderkante der Tapete gehalten wird. Anschließend kann dann die Andruckrolle mittels des fahrbaren Trägers verschoben werden, um die gesamte Tapetenbahn gegen die Wand bzw. Decke zu drücken.
Zu diesem Zweck ist an dem fahrbaren Träger eine drehbare bzw. schwenkbare Verstellvorrichtung mit einem Arm vorgesehen, an dessen anderem Ende sich die Andruckrolle bzw. ^druckvorrichtung befindet. Der Arm läßt sich in seiner Längsrichtung verschieben und an der Verstellvorrichtung fixieren, so daß die Höhen-/Weiten-Verstellung des Arms und damit der Andruckrolle möglich ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Stehleiter mit integrierter Kleister- und Andruckvorrichtung,
Fig. 2 eine Schemadarstellung des Ablaufes vom Einkleistern bis zum Tapezieren,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Kleistervorrichtung mit einer anderen Ausführungsform eines Magazins,
Fig. 4 eine Seitenansicht der Andruckvorrichtung in der Lage für das Tapezieren von Decken,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Andruckvorrichtung in der Lage für das Tapezieren von Wänden,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Schneideinrichtung, und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Stehleiter mit verstellbarer Andruckrolle.
Die aus Fig. 1 ersichtliche, allgemein durch das Bezugszeichen 10 angedeutete Tapeziervorrichtung weist eine übliche, zusammenklappbare Stehleiter 12 auf, deren Füße mit Rollen 14 versehen sind, so daß sich «lie als Träger dienende Stehleiter 12 insgesamt verfahren läßt.
Im unteren Bereich der Stehleiter 12 ist eine Kleistervorrichtung 16 &bull;ngebracht, deren Aufbau im einzelnen aus Fig. 2 ersichtlich ist; diese Kleistervorrichtung 16 weist eine erste, rinnenförmige Halterung 18 für eine Tapetenrolle 20 auf, die unter einer Auftragvorrichtung 21 vorbeiläuft und dabei auf einer Oberfläche mit dem Kleister bzw. Klebstoff versehen wird. Die beschichtete Tapetenbahn 22 wird dann wieder zu einer bekleisterten Tapetenrolle 20' aufgewickelt, die sich in einem rinnenförmigen Magazin 24 befindet und mittels eines Handgriffs 26 gedreht werden kann.
Als Alternative zum manuellen Antrieb über den Handgriff 26 ist auch ein Motorantrieb möglich.
Der Anfang der Tapetenrolle 20 in der Halterung 18 wird also unter der Auftragvorrichtung 21 durchgeführt und dadurch auf die Rolle 20' aufge-
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wickelt; durch Drehen am Handgriff 26 wird die Rolle 20' gedreht und dadurch die Tapetenbahn von der Rolle 20 ab und unter der Auftragvorrichtung 21 vorbeigezogen.
An einer noch nicht eingekleisterten Oberfläche der Tapetenbahn 22 liegt ein schematisch angedeuteter Weggeber 28 an, der im allgemeinen tine mit der Tapetenbahn 22 mitlaufende Rolle aufweist und die Länge der abgezogenen und eingekieisterten Tapetenbann 22 feststellt und anzeigt.
nachdem die gesamte Tapetenrolle 20' eingekleisert worden ist, wird das rinnenförmige Magazin 24 aus der Kleistervorrichtung 16 entfernt und in &bull;ine Andruckvorrichtung 30 eingesetzt. Der entsprechende chronologische Ablauf ist in Fig. 2 schematisch durch die Pfeile angedeutet.
Die Andruckvorrichtung ist lösbar am oberen Ende der Stehleiter 14 befestigt und weist zunächst eine nicht näher dargestellte Halterung für das rinnenförmige Magazin 24 mit der eingekleisterten Tapetenrolle 20' auf. Der Anfang der eingekleisterten Tapetenrolle 20 wird aus dem Magazin 24 herausgezogen und über mehrere frei drehbar in einer Ebene angeordnete Rollen 32 geführt, so daß Magazin 24, eingekleisterte Tapetenbahn 20' und Rollen 32 die aus Fig. 2 ersichtliche Lage einnehmen.
Details dieser Andruckvorrichtung 30 sind eus den Fig. 4 und 5 ersichtlich, wobei Fig. 4 die Lage zum Tapezieren einer Decke 40 zeigt; hierbei befindet sich der Rahmen 34 der Andruckvorrichtung 30 in der horizontalen Lage; in dem Rahmen 34 sind die Rollen 32 frei drehbar gelagert; während die gemäß der Darstellung von Fig. 4 linke Rolle 32 um eine ortsfeste, horizontale Achsfc drehbar ist, werden die andc &ogr; Rollen 32 durch Druckolemente 36 zu einer Bewegung nach iben vorgespannt; diese Druckelemente 36 können beispielsweise uurch Spiralfedern gebildet werden, die einerseits an dem Rahmen 34 und andererseits an den Achsen der Rollen 32 befestigt sind.
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An der in Fig. 4 rechten Seite des Rahmens 34 ist nur ein blockförmiges Andruckelement 38 vorgesehen, das ebenfalls durch ein Druckelement 36, nämlich eine Spiralfeder, zur Bewegung nach oben vorgespannt wird.
Der Rahmen 34 ist schwenkbar Ober eine Halterung 12' am oberen Ende der Stehleiter 12 befestigt und kann in die aus Fig. 4 ersichtliche horizontale Lage gebracht werden. Dann wird das Magazin 24 mit der eingekleisterten Tapetenrolle 20' an dem Rahmen 34 befestigt. Nun wird der Anfang der Tapetenrolle 20' aus dem Magazin 24 herausgezogen und Ober die Rollen 32 und da% Andruckelement 38 gelegt. Dann wird der Rahmen 34 vertikal nach oben geschoben, so daß die nach oben gerichtete eingekleisterte Oberseite der Tapetenbahn 22 gegen die Decke 40 gedruckt wird. Diese Situation ist in Fig. 4 dargestellt, wobei zu Beginn das rechte Ende der Tapetenbahn 22 über dem Andruckelement 38 an der Wand 42 anliegt.
Nun wird die Leiter 12 mittels ihrer Rollen 14 in Richtung des Pfeils 44 von Fig. 4 verschoben, so daß die weiteren Bereiche der eingekleisterten Tapetenbahn 20* aus dem Magazin 20 abgezogen und mittels der Rollen 32 gegen die Decke 40 gedrückt werden. Durch einfache Verschiebung der Stehleiter 12 läßt sich auf diese Weise die Tapetenbahn 22 an der Decke 40 befestigen.
Fig. 5 zeigt eine Betriebslage, bei der der Rahmen 34 und seine an derStehleiter 1?. befestigte Halterung 12' aus der Lage nach Fig. 4 um 90 ° in Richtung gegen den Uhrzeigersinn verschwenkt worden sind; in dieser Lage kann die eingekleisterte Tapetenbahn 22, beginnend an der Decke 40, auf die Wand 42 auftapeziert werden. Der beschriebene Aufbau und die Funktionsweise bleiben unverändert, wobei die Andruckvorrichtung 30 selbstverständlich in Richtung des Pfeils 45 vertikal verschoben werden muß. Hierzu kann z. B. an der Leiter 12 eine entsprechende Verschiebeeinrichtung vorgesehen werden.
Fig. 5 zeigt darüber hinaus eine Modifikation der Andruckvorrichtung 30, nämlich einen an dem Rahmen 34 angebrachten, leistenförmigen Anschlag 46, der bei der Bewegung der Andruckvorrichtung 30 in Richtung
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des Pfeils 45 nach unten in Anlage an den Boden könnt und dadurch die weitere Bewegung der Andruckvorrichtung 30 nach unten verhindert. Zwischen dem Rahmen 34 und dem Magazin 24 ist eine schematisch angedeutete Querschneideeinrichtung 48 angeordnet, die nun die eingekleisterte Tapetenbahn abschneidet. Der überstehende Rand der abgeschnittenen Tapetenbahn wird dann von Hand gegen die Wand 42 gedrückt. Die Länge des Anschlages 46 ist so auf die Schneidposition abgestellt, daß das Ende der eingekleisterten Tapetenbahn 22 beim Tapezieren von Wänden 42 mit dem Boden abschließt.
Fig. 6 zeigt den Aufbau der Querschneideeinrichtung 48 im Detail; diese Querschneideeinrichtung 48 weist eine Platte 50 auf, über die die eingekleisterte Tapetenbahn 22 vom Magazin 24 zur linken Rolle 32 läuft. Die der Tapetenbahn 22 zugewandte Oberseite der Platte 50 ist mit einer Nut 52 versehen. In dieser Nut 52 kann ein Rollmesser 54 in Richtung des Doppelpfeils 56 verschoben werden und dabei die eingekleisterte Tapetenbahn 22 an dieser Stelle durchtrennen.
Wenn es aufgrund der Material-Eigenschaften von Kleister bzw. Klebstoff einerseits und Tapete andererseits nicht möglich ist, die eingekleisterte Tapetenbahn aufzurollen und dadurch auf beiden Seiten mit dem Kleister/Klebstoff zu versehen, kann das rlinienförmige Magazin 24 nach den Fig. 1, 2 und 4 bis 6 durch die Ausführungsform nach Fig. 3 ersetzt werden; hierbei wird in die Kleistervorrichtung 16 eine schachtförmige Unterlage 60 lösbar eingebaut, auf der die eingekleisterte Tapetenbahn 22 in mehreren, lose übereinanderliegenden Schlaufen angeordnet wird. Die Unterlage 60 wird aus der KleiSuervorrichtung 16 entnommen, wie durch den Pfeil in Fig. 3 angedeutet ist, und wird dann in die eigentliche Andruckvorrichtung 30 eingesetzt, wo sie den Platz des rinnenförmigen Magazins 24 einnimmt. Der weitere Ablauf erfolgt in gleicher Weise.
Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht der Stehleiter 12, die an einer Seite mit einer scheibenförmigen Verstellvorrichtung 50 versehen ist, die um eine horizontale Achse geschwenkt bzw. gedreht werden kann. An der Verstel!Vorrichtung 50 ist ein Arm 52 mittels einer Haltevor= richtung 54 angebracht, so daß der Arm in seiner Längsrichtung verscho-
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ben und gleichzeitig durch eine Drehbewegung der Verstellvorrichtung verschwenkt werden kann. Dadurch wird die Höhen-/Meiten-Verstellung des Arms 52 möglich.
An dem vom der Leiter 12 abgewandten Ende des Arms 52 ist eine Andruckrolle 58 angebracht, welche die Tapetenbahn im Anfangsbereich an die Decke drückt, wenn die Vorderkante der Tapetenbahn vom Maler auf Stoß angesetzt worden ist. Durch Verfahren der Leiter 12 läßt sich in der beschriebenen Weise auch der übrige Bereich der Tapetenbahn gegen die D&cke bzw. Wand drücken.
Die auf die Rolle 58 wirkende Kraft läßt sich mittels eines in die Verstellvorrichtung 50 integrierten Andruckmechanismus 56, insbesondere eine Druckfeder, regulieren.
Statt der einfachen Andruckrolle 58 kann am Rode des Arms 52 auch die bisher beschriebene, beispielsweise aus den Figuren 1 und 2 ersichtliche Andruckvorrichtung eingesetzt werden.

Claims (14)

Dieter Rometsch Sonneckweg 10 8013 Seefeld 2 Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden oder Decken -P*fceH*ansprüche
1. Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden oder Decken
a) mit einem Magazin für eine mit Kleister oder Klebstoff versehene Tapetenbahn,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
b) das Magazin (24, 60) ist an einem fahrbaren Träger (12) befestigbar; und
c) der Träger (12) weist eine schwenkbare Andruckvorrichtung (30) zum Andrücken der aus dem Magazin (24, 60) abgezogenen, eingekleisterten Tapetenbahn (22) gegen die Wand (42) oder Decke (30) auf.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rinnenförmige Magazin (24) eine aufgewickelte, eingekleisterte Tapetenrolle (221) aufnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das schachtartige Magazin (60) die eingekleisterte, lose in Schlaufen übereinandergelegte Tapetenrolle (22) aufnimmt.
»(089)988272-74 Telct.opiener .(W9)88J349? ·' ' '·' CanHyrten: Bayer.WwMOnchen453100(BLZ7002CS70)
Telex: 524560 Swan d Ka* Infofec && <& S + £l I '"· · 'HyjXfSank MGmMn 4410122850 (BLZ 70020011) S«*l Code: HYPODEUI
Deutsche Bank MQncnen 3743440 (BLZ 70070010)
PMgiro MOnchen 65343-808 3LZ 70010080)
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin {24, 60) lösbar an dem Träger (12) befestigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger durch eine Stehleiter (12) gebildet ist, deren Füße mit Rollen (14) versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung einen schwenkbar an dem Träger (12) angebrachten Rahmen (34) aufweist, in dem mehrere Rolle (32) drehbar gelagert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (32) durch Druckelemente (36) vorgespannt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger (12) eine Kleistervorrichtung (16) mit dem lösbar befestigten Magazin (24, 60) angebracht ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung (30) mit einer Querschneideeinrichtung (48) versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschneideeinrichtung (48) eine mit einer Hat (52) versehene Gegenplatte (50) aufweist, und daß ein Rollmess.er (54) in der Nut (52) verschiebbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung (30) mit einem Anschlag (46) versehen ist, dessen Länge auf die Lage der Querschneideinrichtung (48) abgestimmt ist.
12. Vorrichtung nach einen? der Ansprüche 1 bis 1I4 gekennzeichnet durch einen Weggeber (28) für die Feststellung der Länge der eingekleisterten Tapetenbahn (42).
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckvorrichtung (30, 58) an einem Arm (52) verschiebbar und schwenkbar gehaltert ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch einen Andruckmechanismus (56) zur Regulierung der Andruckkraft.
DE8807924U 1988-06-20 1988-06-20 Vorrichtung zum Tapezieren von Wänden und Decken Expired DE8807924U1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2662116A1 (fr) * 1990-05-18 1991-11-22 Pizon Claude Dispositif permettant de soutenir et positionner des les en vue de tapisser les plafonds.
EP1728647A1 (de) * 2005-05-02 2006-12-06 Ippolito, Fernando Vorrichtung zur Vorbereitung einer Dekorationsabdeckung für Oberflächen
FR2941650A1 (fr) * 2009-01-30 2010-08-06 Makdad Hammadi El Dispositif adapte pour la pose de papier au plafond

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2662116A1 (fr) * 1990-05-18 1991-11-22 Pizon Claude Dispositif permettant de soutenir et positionner des les en vue de tapisser les plafonds.
EP1728647A1 (de) * 2005-05-02 2006-12-06 Ippolito, Fernando Vorrichtung zur Vorbereitung einer Dekorationsabdeckung für Oberflächen
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