DE8807841U1 - Kabel zur Detektierung von Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Kabel zur Detektierung von Kohlenwasserstoffen

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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/042Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point by using materials which expand, contract, disintegrate, or decompose in contact with a fluid
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Description

Die Erfindung betrifft ein Kabel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Sa dient zur Lecküberwachung von größeren Systemen wie Rohranlagen, Tanks und Pipelines, die Kohlenwasserstoffe führen. Besonders wem plötzlich eine größere Leckage eintritt, bei der in kurzer Zeit größere Mengen der Kohlenwasserstoffe austreten, ist es nötig, möglichst schnell Alarm zu geben, um einen größeren Umweltschaden zu vermeiden, indem entspannende Maßnahmen getroffen werden können.
Bekannt sind Kabel, deren Sensormaterialien aus durch Kohlenwasserstoffe aufquellenden oder sich auflösenden Kunststoffen sind. Dadurch werden dann elektrische Kontakt ierungen mechanisch hergestellt und mit Hilfe der Widerstandsreferenzmethode geortet.( DE OS 2434 914; DE OS 3140 804 ).
Diese Systeme reagieren besonders bei niedrigen Temperaturen alle sehr langsam. So reagiert ein im Handel befindliches Kabel mit quellendem Kunststoff bei 20 ° C und nach Benetzung mit Diesel erst nach 40 - 60 Min» und bei Automatikgetriebeöl erst nach 4-6 Stunden. Bei Temperaturen unter 0° C ist die ,Ansprechzelt noch um ein Vielfaches länger.
In der DE /S 25 13 223 wird ferner ein Kabel beschrieben, bei dem eine offenporige Schioht bei Eindringen von Kohlenwasserstoffen eine Veränderung des Dielektrikums und damit der Kapazität zwischen zwei Leitern erfährt und diese Kapazitätsänderung mit Hilfe der Impulsreflexionsmethode auf einem Monitor festgestellt wird. Dieses System ist zwar hinreichend schnell, jedoch macht es eine ständige überwachung und damit einen hohen personellen Aufwand erforderlich. Zudem erfordert die Herstellung eine hohe Präzision, da die Kapazität im gesamten Kabel unbedingt den gleichen Wert haben muß. über eine Regenerierbarkeit wird nichts ausgesagt.
Weiter ist in der DE OS 2k 31 907 ein System bekannt ge-Worden, bei dem ein in einen Hohlkörper eingedrungener Flussigkeits- oder Dampfpfropf mittels Luft durch den Hohlkörper bewegt wird und am Ende des Hohlkabels z.B. durch ionenselektive Nesswertaufnehmer detektiert wird. Auch dieses System macht eine ständige überwachung nötig. Zudem ist es fraglich, ob es fUr größere Entfernungen geeignet ist, da dann sich der Propft durch durch Reibung an den Innenwänden verursachte Turbulenzen zerstreuen und zumindestens eine Ortung sehr ungenau würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Beseitung | der geschilderten Machteile ein im Aufbau einfaches |
Kabel mit kürzerer Ansprechzeit zu schaffen. -f
i Dieses Ziel erreicht das erfindungsgemäße Kabel dadurch, j
j daß es mit einer regel- und steuerbaren Heizvorrichtung |
versehen ist, die die Ansprechzeit des Kabels erheblich |
herabsetzen kann. |
Nachfolgend wird die Erfindung an Hand des in der Zeich- % nung dargestellten AusfUhrungbeispiels zum besseren
Verständnis erläutert. |
Es zeigt:
Fig. 1 I
Eine Längstansicht eines Kabels |
mit aufquellendem Sensormaterial, |
dessen Aufbau schichtweise frei- ? gelegt ist.
Schicht 1 ist elektrisch leitfähig gemachter Kunststoff
der in Kohlenwasserstoffen aufquillt. Er wird von einem
sehr festen Geflecht 5 umschlossen, wodurch er nicht
nach außen aufquellen kann und daher nur nach innen
quillt, wodurch er die Leiterbahnen 2 berührt und so
einen Kurzschluß dieeer Leitungsbahnen verursacht, der zur Alarmauslösung führt und eine Entfernungsmessung Über die Widerstandsreferenzmethode ermöglicht* 3 Sind Abstandshalter für die Kontaktbahnen 2 und der Schicht 1, um ein vorzeitiges Kontaktieren etwa bei Biegung oder Druck auf das Kabel zu verhindern. Im Körper 8 kann sich noch eine Leiterbahn k befinden, die bei hohem Widerstand der Kontaktbahnen 2 mit ihnen abschnittsweise verbunden 1st und ein stärkeres Signal ermöglicht. Um die Schicht 1 ist ein Heizdraht 6, z.B. aus Chromnickel, gewickelt. 7 stellt die elektrische Zuführung des Heizdrahtes dar. Die Heizdrähte sind als parallele Widerstände geschaltet, was eine Stromversorgung bei unterschiedlichen Kabellängen vereinfacht. Selbstverständlich kann sich der Heizdraht auch im Inneren der Schicht 1, im Körper 8 oder außerhalb des Geflechts 5 befinden.
Wird nun die Heizung betrieben, heizt sich die Schicht und die in sie eindringenden Kohlenwasserstoffe auf. Dadurch quillt die Schicht 1 wesentlich schneller und das Kabel spricht früher an.
Es ist zweckmäßig, die Schicht 1 von außen nach innen zu beheizen, indem die Heizdrähte um die Schicht 1 gewickelt oder im äußeren Bereich der Schicht 1 angebracht
sind, um eine konstante Temperatur auch bei starken Außentemperatur t;./w anklingen zu gewährleisten. Sind die Heizdrähte um die Schicht 1 gewickelt, ist es nötig, daß zwischen Geflecht 5 «md der Schicht 1 eine oleophile aber hydrophobe poröse Schicht angebracht ist, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern, wodurch die Heizdrähte 6 korrodieen würden.
Bis Heizung sollte mit sinss Thermostaten versehen werden, um die gewünschte Temperatur zu steuern und zu regeln. Die Ansprechgeschwindigkeit ist umso größer, je stärker das Sensormaterial aufgeheizt wird. Die maximale Höhe der Temperatur muß sich nach Art des Sensormaterials und der zu detektierenden Kohlenwasserstoffe richten, um ein Zerstören des Sensormaterials oder ein Entzünden der Kohlenwasserstoffe zu vermeiden. Das beschriebene Ausführungsbeispiel stellt nur eine Möglichkeit eines beheizten Kabels zur Detektierung von Kohlenwasserstoffen dar. Grundsätzlich läßt sich das Heizprinzip auf alle Detektorkabel, bei denen eine Aufquellung oder Auflösung von Kunststoffen, wie z.B. in der DE OS 24 34 914 beschrieben, zur Kontaktierung benutzt werden, anwenden.

Claims (4)

II 1*1 II..*· .· Seever, Wieland S_C_H_U_T_Z_A_N_S_P_RJJ_C_H_E
1. Kabel zur Detektierung von Kohlenwasserstoffen,das als Sensormaterial in Kohlenwasserstoffen aufquellende oder sich auflösende Kunststoffe hat, wodurch bei Aktivierung eine elektrische Kontaktierung erfolgt, dadurch gekennzeichnet.daß es mit einer Heizvorrichtung versehen ist.
2. Kabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung mit einem Thermostaten gekoppelt ist.
3. Kabel nach Einspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizvorrichtung aus Drähten eines elektrischen Widerstandsmaterials mit elektrischer Zuführung besteht.
4. Kabel nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizdrähte das Sensormaterial von außen umgeben oder im äußeren Bereich des Sensormaterials angeordnet sind.
DE8807841U 1988-06-16 1988-06-16 Kabel zur Detektierung von Kohlenwasserstoffen Expired DE8807841U1 (de)

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