DE8806616U1 - Doks-Schiebeverbundverzugbahn - Google Patents
Doks-SchiebeverbundverzugbahnInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/15—Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
- E21D11/155—Laggings made of strips, slats, slabs or sheet piles
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Description
Et SSS-:= S3 SS
Die Neuerung betrifft eine Verzugbahn für den Streckenausbau im untertägigen Berg- und Tunnelbau, mit einer zieharmonikaförmig
zusammenlegbaren Gewebe- oder Kunststoffolienbahn
und von dieser eingefaßten und zusätzlich fixierten Verzugstäben, die endseitig ohne Verbindungsmittel zum Verzugstab
der benachbarten Bahn auf den Ausbaubogen aufgelegt sind.
Bei der Auffahrung von Strecken im untertägigen Berg- und Tunnelbau wird das Gebirge durch im Abstand angeordnete
stählerne Ausbaubögen abgestützt. Die Zwischenräume werden durch Verzugmatten oder Verzugbahnen abgedichtet, wobei immer
mehr dazu Übergegangen wird, anschließend sogenannten Konsolidierungsbaustoff einzubringen und dabei wiederum vor
allem einzupumpen. Um einen möglichst dichten Anschluß der Ausbaubögen an das Gebirge zu erreichen, ist es auch bekannt,
mit Konsolidierungsbaustoff zu füllende Schläuche in die
Profile innen einzulegen, die sich dann beim Einpumpen des Konsolidierungsbaustoffes im Ausbauprofil verspannen und
diesen gegen das Gebirge wirksam abstützen. Nachteilig dabei ist aber, daß die übrigen Zwischenräume zwischen den einzelnen
Ausbaubögen in diese Verspannung oder Abspannung nicht mit einbezogen werden. Diese Schläuche werden auch dort eingesetzt,
wo sogenannter nachgiebiger Streckenausbau zum Einsatz kommt, wobei sich gerade dessen Profilgebung für das Einlegen
der Schläuche optimal eignet. Die für den Zwischenraum vorgesehenen Verzugmatten werden abschnittsweise eingebracht und
dann hinterfüllt, was einen kontinuierlichen Arbeitsablauf
nicht zuläßt. Deshalb sind sogenannte Verbundbahnen entwickelt worden, wobei an den Enden jeweils Mattenschlösser angeordnet
sind, um eine in Streckenlängsrichtung wirkende Verbindung
der Verzugstäbe zu erreichen (DE-OS 35 o2 425.9). Die parallel
zueinander verlaufenden und mit einer flexiblen Bahn verbundenen
Verzugstäbe sind untereinander nicht verbunden, sondern wie erläutert jeweils nur mit den korrespondierenden
Verzugstäben der benachbarten Verzugbahn* Nachteilig bei diesen bekannten Verzugbahnen ist, daß die jeweilige flexible
Bahn durch die als Befestigungsmittel verwendeten Klammern
beschädigt wird. Außerdem ist die notwendige Kopplung der
Mattenschlösser sehr aufwendig, andererseits aber notwendig, um die Wirkung des entsprechenden Verzuges zu sichern. Bekannt
sind weiter Verbundbahnen, die ohne solche Mattenschlösser zum Einsatz kommen, wobei zur Abdichtung die einzelnen
Verbundbahnen immer überlappend angeordnet werden. Nachteilig hierbei ist der verhältnismäßig hohe Materialaufwand, der
sich durch die Überlappung ergibt. Außerdem ist durch die Überlappung in Längsrichtung der Strecke ein Verbund im
eigentlichen Sinne nicht gegeben, so daß bei auftretender Belastung aufgrund des drückenden Gebirges nur bei sehr großer
Überlappung eine ausreichend lange Sicherung durch diesen Verzug gewährleistet ist oder aber wenn mit sehr hohem Druck
der Konsolidierungsbaustoff eingebracht wird, so daß im
Bereich der Überlappung die Verbundbahnen sehr dicht und fest aufeinandergepreßt werden. Voraussetzung ist dann allerdings,
daß die Überlappung gerade im Bereich der Ausbaubögen vorhanden ist, da ansonsten das Widerlager für die wirksame
Verbindung fehlt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gut zu transportierende, unter Tage einfach zu handhabende und in
Streckenlängsrichtung mit den benachbarten Verbundbahnen
einen Verbund bildende Verbundbahn zu schaffen.
Die Aufgabe wird neuerungsgemää dadurch gelöst,
die Verzugstäbe endseitig entsprechend dem jeweiligen Baumittenabstand
abgebogene Enden aufweisen und mit der Abbiegung zum Streckeninneren weisend von und an der flexiblen Bahn gegen Verdrehen gesichert
festgelegt sind und daß die flexible Bahn die Verzugstäbe auch in Längsrichtung
abdeckt und überlappt.
Die Abbiegungen an den Enden der Verzugstäbe bewirken zusammen mit dem jeweiligen Streckenausbau, d.h. den Ausbaubögen
einen Verbund in Streckenlängsrichtung. Dieser Verbund
wird gezielt intensiviert, sobald der Konsölidierungsbaustoff
eingebracht ist, da dieser aufgrund der besonderen Ausbildung der Verzugbahn die Verzugstäbe und die flexible Bahn einklemmend
und damit mit dem Ausbaubogen verbindend in das offene Profil des Ausbaubogens eindringt. Auf diese Art und
Weise 1st dann sichergestellt, daß auch bei auftretendem
Druck aus dem Gebirge der Verbund zwischen den einzelnen Verzugbahnen und dem Ausbaubogen bzw. Konsolidierungsbaustoff
bis zur jeweils beeinflußbaren Größenordnung erhalten bleibt.
Dabei kann diese aufzunehmende Kraft durch die Form der Abbiegungen
beeinflußt werden und durch weitere weiter hinten
noch erläuterte Maßnahmen. Durch randsei ti ge Stabilisierungsbänder
und/oder verteilt angebrachte Klemmen ist die notwendige Verdrehsicherung erreicht. Dadurch liegen die Verzugstäbe immer richtig und die Haken greifen
Ins Profil des Ausbaues hinein.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Neuerung ist vorgesehen, daß die Verzugstäbe auf der zum Streckenstoß
gerichteten Seite der flexiblen Bahn angeordnet sind. Mit dem Einbringen des Konsolidierungsbaustoffes ergibt sich dann
eine zusätzliche Arretierung der Verzugstäbe, da diese vom Konsolidierungsbaustoff umgeben und eingeschlossen werden. Ein
Verrutschen der Verzugstäbe und damit der gesamten Verzugbahn 1st damit ausgeschlossen.
Zur weiteren Erhöhung des Verbundes der einzelnen Verbundbahnen in Streckenlängsrichtung sieht die Neuerung vor, daß
die flexible Bahn in die offenen Profile einlegbar ausgebildet 1st. Mit dem Eindringen des Konsolidierungsbaustoffes in
das offene Profil drückt dieser die beiden einander überlappenden Bereiche der benachbarten Verbundbahnen gegeneinander,
durchdringt sie und nimmt sie als eine Art Armierung auf, so daß sich mit dem Verfestigen des Konsolidierungsbaustoffes
eine durchgehende Verbundwirkung einstellt. Dabei kommt es auf die genaue Lage der einander überlappenden
Bereiche der benachbarten Verbundbahnen nicht unbedingt an, da sie durch den Baustoff automatisch durchdrungen und fixiert
werden, d.h. auch dann, wenn sie nicht unbedingt aufeinanderliegen, d.h. also einander überlappend angeordnet sind.
Hip Arm·" orunqswi rkung und gleichzeitig dabei das Festlegen
der Verbundbahnen im Konsolidierungsbaustoff wird dadurch verbessert, daß die Seitenkante, der flexiblen Bahn
mi* gewichtserhöhenden Einlagen versehen sind. Dabei kommt ts nicht einmal auf das Gewicht als solches an, obwohl man
1n der Regel einfache EisenstUcke nehmen wird, sondern vielmehr
darauf, daß auf diese Weise zusätzliche Arretierungsteile
geschaffen sind, die dafür Sorge tragen, daß die Enden bzw. SpItenkanten der flexiblen Bahn 1m Konsolidierungsbaustoff
und damit im gesamten Verbund gehalten werden. Eine gezielte Verbesserung der Armierungswirkung ist so erreicht, wobei
durch entsprechende Formgebung der Einlagen diese Wirkung euch noch verbessert werden kann. Vorteilhaft dabei ist,
daß durch die Form der Seitenkantenausbi1 dung, d.h. insbesondere
de" Einlagen die Verarbeitungsweise der Verzugbahn
nicht beeinträchtigt wird, weil diese nach wie vor mäanderförmig
zusammengelegt auf den Ausbaubögen herabrutschen können, um dann nach Erreichen der entsprechenden Position
«it dem jeweils benachbarten Bereich verbunden zu werden.
Weiter oben ist bereits erwähnt worden, daß es auf das
Gewicht der Einlagen nicht unbedingt ankommt. Die Neuerung sieht hierzu ergänzend vor, daß die Seitenkanten der flexiblen
Bahn umgebogen und umgenäht sind, wobei in die dadurch entstehenden Schlaufen Kurzstäbe eingelegt sind. Bei diesen
Kurzstäben handelt es sich vorzugsweise um genau die Eisenstäbe, die öuc' ^1S Verzugstäbe Verwendung finden, wobei
diese vorteilhaft eine gewisse Profilierung aufweisen, so
daß sie sich selbsttätig in den Schlaufen festlegen.
Um auch durch die Abbiegungen als solche eine Erhöhuno
der Verbundwirkung bzw. eine Verbesserung der Tragwirkunq des Verzuges zu erreichen, sieht die Neuerung vor. die
Abbiegungen der Neigung der Profile der Ausbaubögen angepaßt ausgebildet sind, sich also gewissermaßen hinter den Flanschen
verhaken und so zu einer Vorabfestlegung der Verzugbahn beitragen.
Um aber für die Verzugbahn eine einheitliche Ausbildung generell zu ermöglichen, d.h. also eine Verwendbarkeit unabhängig
vom jeweiligen Ausbaubogentyp, ist neuerungsgemäß vorgesehen, daß die Abbiegungen einen stumpfen Winkel bildend
geformt sind. So ist die notwendige Festlegung bzw. genaue Anordnung der Verzugbahn beim Herabrutschen vom Ausbaubogen
gesichert, so daß sie dann gleich die richtige Position inne I
hat, ohne daß Nacharbeiten notwendig werden. Vielmehr kann I
nun der Konsolidierungsbaustoff eingebracht werden, der dann | insgesamt die optimale Verbundwirkung des Gesamtverzuges
bzw. Gesamtausbaues erbringt.
Eine gewisse Verzahnung der benachbarten Verzugbahnen wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, daC die Verzugstäbe
mit den Abbiegungen abwechselnd zum Streckeninneren und zum Streckenstoß weisend mit der flexiblen Bahn verbunden sind.
Bei entsprechender Länge der Verzugstäbe 1st so ein Verhaken gegeneinander und ein Festklemmen an den jeweiligen Ausbauprofilen
möglich, ohne daß das Verlegen der Verzugbahnen wesentlich dadurch beeinflußt wird. Ergänzend 1st noch darauf
hinzuweisen, daß dieses optimale Verlegen insbesondere dann gewährleistet ist, wenn die Abbiegungen nur einen stumpfen
Winkel bildend geformt sind, well dann ein Verhaken beim
Abrutschen bzw. auch beim zieharmonikaförmigen Zusammenschieben
nicht zu befürchten ist.
Durch das Einbringen des Konsolidierungsbaustoffes nach dem Verlegen der Verzugbahnen erfolgt eine Verbindung
und Festlegung der benachbarten Verzugbahnen, well dieser mit dem entsprechendem Druck auch 1n den Bereich des offenen
Profiles vordringt. Dieses Festklemmen wird neuerungsgemäß dadurch gezielt erreicht, daß eine oder beide Seltenkanten
der flexiblen Bahn einen mit KensöHdierungsbaustoff füll-
und aufblähbaren, beidseitig geschlossenen Schlauch bildend
geformt und mit Einfüllstutzen versehen sind. Hierdurch wird
jeweils die vorhergehenden mit der zuletzt verlegten Verzug-
t I Il It
bahn wirksam verbunden, indem der entsprechend gebildete Schlauch mit Konsolidierungsbaustoff unter entsprechendem
Druck gefüllt wird, sich aufbläht und dabei den gesamten Hohlraum im offenen Profil ausfüllt, so daß nicht nur die
flexiblen Bahnbereiche miteinander verbunden sind, sondern gleichzeitig auch durch entsprechendes Einfassen und Festlegen
die Verzugstäbe der benachbarten Verzugbahn. Die Technik des mit Konsolidierungsbaustoff zu füllenden Schlauches ist
bereits bekannt, nicht aber in Verbindung mit der Verzugbahn als solcher, wobei vorteilhaft hier ggf. der Bereich ausgespart
werden kann, der für das Einschieben der einzelnen Segmente des nachgiebigen Streckenausbaues benötigt wird.
Weder der Schlauch als solcher noch die damit festgeklemmten Verzugstäbe können dann eine Behinderung beim Einschieben
des Ausbaues darstellen.
Eine im Prinzip gleiche Wirkung wird dadurch erreicht, daß der flexiblen Bahn einseitig ein in das offene Profil
der Ausbaubögen einlegbarer Schlauchkörper mit Einfüllöffnung für Konsolidierungsbaustoff zugeordnet 1st, dessen Volumen
das gesamte Profil ausfüllend bemessen ist. Hierbei kann der Schlauchkörper Teil der flexiblen Bahn sein, kann lösbar
mit ihr verbunden sein oder aber im nachhinein eingebracht werden, wobei auf jeden Fall über diesen Schlauchkörper sowohl
die einander überlappenden flexiblen Bahnen der jeweils benachbarten Verzugbahnen wie auch die Verzugstäbe festgelegt
und soweit möglich miteinander verbunden werden. Obwohl bei einer solchen Ausführung Konsolidierungsbaustoff die jeweils
einander überlappenden Bereiche der flexiblen Bahn nicht durchdringen und damit diese Armierung benutzen, wird doch
auch bei dieser Ausführung eine wirksame Verbindung der Verzugbahnen
in Streckenlängsrichtung allein schon durch den aufgebrachten Druck und das entsprechende Klemmen erreicht.
Die Verbindung in Streckenlängsrichtung wird weiter
dadurch optimiert, daß der Schlauchkörper im gefüllten Zustand
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sich auf die Ausbauflansche auflegende Wulste bildend geformt ist, so daß das Festklemmen insbesondere auch noch in diesem
Bereich erreicht ist, so daß der gewünschte Verbund so weit machbar erreicht ist.
Die Neuerung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß eine Verzugbahn geschaffen ist, die trotz Verzichtes auf
Kupplungsteile bzw. Schloßverbindungen zwischen den Verzugstäben benachbarter Verzugbahnen einen Verbund in Streckenlängsrichtung
ermöglicht. Dieser Verbund wird durch die einander überlappenden
Seitenkanten der flexiblen Bahn der Verzugbahn erreicht, insbesondere indem diese in den im nachhinein eingebrachten Konsolidierungsbaustoff
integriert werden. Dabei wird gleichzeitig auch jeder einzelne Verzugstab mit integriert, unabhängig davon,
ob er vollständig von der flexiblen Bahn umschlossen ist oder nicht, weil er auf der Innenseite dieser flexiblen Bahn angeordnet
ist. Durch die Abbiegungen der Enden der Verzugstäbe wird eine gewisse Fixierung am Streckenausbaubogen ermöglicht,
ohne daß dadurch die Verarbeitung wesentlich behindert wird. Vielmehr kann nach wie vor die zieharmonikaförmig zusammengeschobene
Rolle der Verzugbahn auf die Streckenbögen aufgelegt werden, um dann daran herunterzurutschen, wobei die abgebogenen
Enden der Verzugstäbe als eine gewisse Führung dienen. Ein
Verdrehen der Verzugstäbe wird durch die seitlich verlaufenden Stabilisierungsbänder
und/oder die Klemmen verhindert. Die Bahnen können je abzudeckendem Feld einstückig ausgebildet sein oder als Teil Segmente verarbeitet
und miteinander und/oder mit den Ausbaubögen verbunden werden. Anschließend erfolgt dann wie erläutert das Einbringen des Konsolidierungsbaustoffes
und damit ist dann die Herstellung eines Verbundes in Streckenlängsrichtung
unter Einschluß des Streckenausbaubogens selbst erreicht. Vorteilhaft ist
auch der Einschluß der Verzugstäbe in der Bahn, so daß Handverletzungen nicht eintreten können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Gegenstandes der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte AusfUhrungsbeispiele
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt sind. Es zeigen:
||)4 I* &bgr; · c ir · 1J* n·
Fig. 1 eine Verzugbahn in Draufsicht mit abgebogenen Verzugstabenden,
Fig. 2 den Verbundbereich zweier benachbarter Verbundbahnen im Schnitt,
Fig. 3 den Verbundbereich mehrerer Verbundbahnen miteinander überlappenden flexiblen Bahnkanten,
Fig. 4 eine andere Form der Abbiegung der Verzugstabenden,
Fig. 5 einen Verbundbereich zwischen '"ei benachbarten
Verbundbahnen mit aufgepumptem Schlauch,
eingebrachten Schlauchkörper im aufgepumpten Zustand,
Fig. 7 die Seitenkante der flexiblen Bahn mit Schlaufen und Einlagen und
Fig. 8 die Seitenkante an der flexiblen Verbundbahn mit angeformtem Schlauch.
Bei der Verzugbahn nach Fig. 1 handelt es sich um etne
flexible Bahn (2) beispielsweise aus einem «lutegewebe, das
durch Verzugstage (3, 4, 5) verstärkt ist. Die flexible Bahn (2) ist im Abstand zu entsprechenden Schläuchen vernähnt,
wobei die einzelnen Verzugstäbe in diese Schläuche eingeschoben sind. Sie werden dann in einer bestimmten Position
über die Klemmen (6, 7) und/oder die Stabilisierungsbänder (28) festgehalten.
Die Enden (8) der Verzugstäbe (3, 4, 5) sind abgebogen,
wobei die Abbiegung (9, lo) en beiden Enden (8) der Verzug-Stäbe
(3, 4, 5) in die gleiche Richtung weist. Dabei sind die Verzugstäbe (3, 4, 5) wie oben erwähnt so in der flexiblen
Bahn (2) festgelegt, daß die Abbiegun^en (S. 10) jeweils in
Richtung Streckeninneres weisen.
Fig. 2 verdeutlicht die Positionierung der Verzugstäbe (3, 4, 5). Zwischen Streckenstoß (11) und den Ausbaubögen
(12) sowie der Verzugbahn (1) ist ein auch in die Profile
(13) eindringender Konsolidierungsbaustoff (14) eingebracht,
wobei Fig. 2 verdeutlicht, wie auf diese Weise ein Verbund
geschaffen ist. Der Konsolidierungsbaustoff (14), der mit
entsprechendem Druck in den Hohlraum zwischen Streckenstoß (11) und Ausbaubogen (12) sowie Verzugbahn (1) eingepumpt
wird, drückt die flexible Bahn (2) und die Verzugstabe (3,
4, 5) auf die Ausbauflansche (15, 16) und legt diese dadurch
fest, wobei die Enden (8) der Verzugstäbe (3, 4, 5) wie gezeigt
dann ebenfalls im Konsolidierungsbaustoff (14) liegen
und quasi eine Art Armierung für diesen bilden.
Die einzelnen Verzugstäbe (3, 4, 5) sind wie weiter oben erläutert, mit den Abbiegungen (9, Iu) in Richtung
Streckeninneres (17) weisend angeordnet. Sie verhindern dabei vor dem Eindringen des Konsolidierungsbaustoffes (14), da3
die gesamte Verzugbahn (1) ihre Position verläßt. Gleichzeitig bilden sie dabei eine Art Führung beim Aufschieben bzw. Herablassen
der mäanderförmigen Rolle der Verzugbahn (1) auf den
Ausbauprofilen.
Bei Fig. 3 überlappt die flexible Bahn (2) die Verzugstäbe (3, 4, 5) in Streckenlängsrichtung, wobei diese Überlappung
(18, 19) so gewählt werden kann, daß die Seitenkanten
(2o) wie in Fig. 3 gezeigt, quasi voreinander stehen. Vorteilhaft
ist es aber, v;enn die Seitenkanten (2o) einander deutlich überlappen, so daß durch den eingefüllten Konsolidierungsbaustoff
die flexible Bahn (2) der jeweils benachbarten Verzugbahnen (1) wirksam miteinander verbunden werden. Dieser Verbund
kommt insbesondere dadurch zustande, daß die flexible Bahn (2) in den Endbereichen vom Konsolidierungsbaustoff durchdrungen
und diesen armierend fixiert werden kann.
Io
Io
die einzelnen Verzugstäbe (3, 4, 5) zum Streckenstoß (11)
hinweisende Abbiegungen (9', lo') aufweisen. Hierdurch wird ein gewisses Verhaken erreicht, wobei bei dieser Ausführungsform entweder die Enden (8) der Verzugstäbe (3, 4, 5) über
die flexible Bahn (2) hinausstehen, so daß Konsolidierungsbaustoffe
(14) auch in das Innere des Profils (13) eindringt oder aber wie in Fig. 4 gezeigt, wird durch die entsprechende
Umhüllung der Verzugstäbe (3, 4) verhindert, daß überhaupt Konsolidierungsbaustoff (14) in das Innere des Profils (13)
gelangt.
Nach Fig. 7 sind die Seitenkanten (2o) umgelegt und eine Schlaufe (21) bildend geformt, uTn so eine Einlage (22)
vorzugsweise in Form eines Kurzstabes (23) zu fixieren. Auf diese Weise ist das Einlegen der überlappenden Bereiche der
flexiblen Bahn (2) in das Profil (13) erleichtert.
Zur Fixierung und Verspannung der flexiblen Bahn (2) und der Verzugstähe (3, 4, 5) im Verbundbereich, d.h. im
Bereich des jeweiligen Ausbaubogens (12) ist nach Fig. 5 die Seitenkante (2o) der flexiblen Bahn (2) zu einem Schlauch
(24) geformt, der mit Konsolidierungsbaustoff (14) ausgefüllt für die entsprechende Verspann- und Festlegewirkung Sorge
trägt. Die Ausbildung der Seitenkante (2o) gemäß Fig.5 ist in Fig. 8 verdeutlicht, wobei der so gebildete Schlauch (24)
einen geschlossenen Hohlkörper bildet, der jeweils durch
Einfüllstutzen mit Konsolidierungsbaustoff (14) gefüllt werden
kann.
Fig. 6 zeigt ergänzend eine Ausbildung, bei der statt des Schlauches (24) hier ein Schlauchkörper (25) vorgesehen
ist, der zusätzlich zu der Festlege- und Verspannwirkung des Schlauches (24) gemäß Fig. 5 auch noch eine überlappende
Wirkung hat, weil er mit seinen seitlichen Wulsten (26,27)
auf die Verzugstäbe (3, 4, 5) und die flexible Bahn (2) im Bereich der Ausbauflansche (15, 16) ergänzend wirkt. Bei
I · t · r t t ft I
' · · · · » &igr; &igr;
der aus Fig. 6 ersichtlichen Ausbildung wird besonders
deutlich, wie gezielt ein Verbund des gesamten Ausbaues erreicht wird, wobei hier zusätzlich auch ein Konsolidierungsbaustoff mit eingebracht werden kann, der allerdings in Fig.
nicht wiedergegeben ist.
Claims (11)
1. Verzugbahn für den Streckenausbau im untertägigen Berg- und Tunnelbau, mit einer zieharmonikaförmig zusammenlegbaren
Gewebe- oder Kunststoffolienbahn und von dieser eingefaßten und zusätzlich fixierten Verzugstäben, die endseitig
ohne Verbindungsmittel zum Verzugstab der benachbarten Bahn auf den Ausbaubogen aufgelegt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzugstäbe (3, 4, 5) endseitig entsprechend dem jeweiligen Baumittenabstand abgebogene Enden (8) aufweisen
und mit der Abbiegung (9, 10) zum Streckeninneren (17) weisend von und an der flexiblen Bahn (2) gegen Verdrehen gesichert
festgelegt sind und daß die flexible Bahn die Verzugstäbe auch in Längsrichtung abdeckt und überlappt.
2. Verzugbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzugstäbe (3, 4, 5) auf der zum Streckenstoß (11) gerichteten Seite der flexiblen Bahn (2) angeordnet sind.
3. Verzugbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die flexible Bahn (2) in die offenen Profile (13) einlegbar ausgebildet ist.
4. Verzugbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenkanten (20) der flexiblen Bahn (2) mit gewichtserhöhenden Einlagen (22) versehen sind.
5. Verzugbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenkanten (20) umgebogen und umgenäht sind, wobei in die dadurch entstehenden Schlaufen (21) Kurzstäbe (23)
eingelegt sind.
6. Verzugbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abbiegungen (9, lo) der Neigung der Profile (13) der Ausbaubögen (12) angepaßt ausgebildet sind.
7. Verzugbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abbiegungen (9, lo) einen stumpfen Winkel bildend
geformt sind.
8. Verzugbahn ^ach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzugstäbe (3, 4, 5) mit den Abbiegungen (9, &iacgr;&ogr;)
abwechselnd zum Streckeninneren (17) und zum Streckenstoß (11) weisend mit der flexiblen Bahn (2) verbunden sind.
9. Verzugbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder beide Seitenkanten (2o) der flexiblen Bahn (2) einen mit Konsolidierungsbaustoff (14) füll- und aufblähbaren,
beidseitig geschlossenen Schlauch (24) bildend geformt und mit Einfüllstutzen versehpn sind.
10. Verzugbahn nach Anspruch 1 und Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der flexiblen Bahn (2) einseitig ein in das offene Profil (13) der Ausbaubögen (12) einlegbarer Schlauchkörper (25)
mit Einfüllöffnung für Konsolidierungsbaustoff zugeordnet
1st, dessen Volumen das gesamte Profil ausfüllend bemessen 1st,
11. Verzugbahn nach Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlauchkörper (25) im gefüllten Zustand sich auf die Ausbauflansche (Ib, 16) auflegende Wulste (26, Zi) bildend
geformt ist.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE8806616U DE8806616U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Doks-Schiebeverbundverzugbahn |
| DE19883832355 DE3832355A1 (de) | 1988-05-20 | 1988-09-23 | Doks-verbundschiebe- und rollmatte |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8806616U DE8806616U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Doks-Schiebeverbundverzugbahn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806616U1 true DE8806616U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6824247
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806616U Expired DE8806616U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Doks-Schiebeverbundverzugbahn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806616U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-20 DE DE8806616U patent/DE8806616U1/de not_active Expired
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