DE8806582U1 - Vorrichtung zur Bodenlockerung - Google Patents
Vorrichtung zur BodenlockerungInfo
- Publication number
- DE8806582U1 DE8806582U1 DE8806582U DE8806582U DE8806582U1 DE 8806582 U1 DE8806582 U1 DE 8806582U1 DE 8806582 U DE8806582 U DE 8806582U DE 8806582 U DE8806582 U DE 8806582U DE 8806582 U1 DE8806582 U1 DE 8806582U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bracket
- base frame
- rods
- supported
- hand
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002689 soil Substances 0.000 title claims description 4
- 244000309464 bull Species 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 210000003205 muscle Anatomy 0.000 description 2
- 238000003287 bathing Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010413 gardening Methods 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 230000003252 repetitive effect Effects 0.000 description 1
- 238000009331 sowing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B45/00—Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds
- A01B45/02—Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds for aerating
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/06—Hoes; Hand cultivators
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Eri.±ndung betrifft eine Vorrichtung, mit der vorrangig
eine häufig sich wiederholende, lästige, kraft- und zeitraubende Gartenarbeit mühelos erledigt wird, nämlich das
Lockern, Zerkleinern und Zerkrümeln der oberen Mutterbodenschicht für die Einsaat und die anschließende Pflege der
Beets.
Die hierfür verwendeten Hacken, Kratzer, Rechen, sternförmigen
Räder usw. benötigen einen zu großen Kraftaufwand, weil sie
zu weit vom Körper entfernt und damit mit einer zu ungünstigen
Hebelwirkung auf die zu bearbeitende Fläche auftreffen. Der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegen folgende Aufgaben
zugrunde:
- Erzielung einer hervorragenden Auflockerung, Zerkrümelung
und Durchmischung der oberen Bodenschicht mit nur geringem
Kraft- und Zeitaufwand.
- Die zur Badianung notwendige Muskelkraft ist statisch
günstig dicht am Körper senkrecht in die Vorrichtung einzuleiten und mittels ihrer Hebelvorrichtungen in horizontale
Bewegungen umzulenken.
Die Lösung dieser Aufgabe wird anhand eines Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit 1 Blatt Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 Schnitt A-B (Grundstellung) Fig. 2 Schnitt A'- B ' (Arbeitsstellung)
Fig. 3 Draufsicht (links der Mittelachse
Arbeitsstellung, rechts Grundstellung) Fig. 4 Ansicht C-D
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem
Längsschnitt A - B in ihrer Grundstellung. Die Konstruktion hat eins trapezförmige, sich nach unten
verbreiternde Grundform. Die obere Begrenzungsebene wird durch einen ebenen Grundrahmen 1 gebildet, der
in der Draufsicht gesehen, eine rechteckige Form aufweist. In sich gegenüberliegende Endbereiche des
Rahmens 1 sind in Drehachsen paarweise an den Ecken
Lagerbuchsen 2 und 3 angebracht, die Bohrungen mit größeren
Lichtdurchinessern aufweisen als die Außendurchmesser der
9\e durchragenden Lagerbolzsn 4 und 5 die mit schräg nach
außen gestellten Bügeln 6 und 7 verbunden sind. Die Längsachsen
von Bügelstege:i 8 und 9 als Teilbereiche der Bügel
6 und 7 verlaufen parallel zu den Drehachsen der zugehörigen
Lagerbolzen, die in den Lagerbuchsen 2 und 3 drehbar gelagert sind. Die Bügelstege 8 und 9 bewegen sich somit entlang von
Mantelflächenabschnitten gedachter Zylinder deren Mittelachsen in den Achsen der Lagerbolzen 2 bzw. 3 liegen.
Dar zweckmäßigsrweise zylindrisch ausgebildete Bügelsteg 8
durchragt mindestens eine Lagerbuchse 10 mindestens eines Stdbes 11 zu dessen drehbarer Lagerung. Der Bügalsteg 9
durchragt eine schlitzförmige Öffnung 12 am oberen anderen Ende das Stabes 11 deren Breite größer ist als dar
Außendurchmesser des Steges, und deren Länge größer ist als oer zweifache Abstand 17 der Grundrißprojektionen des Bügel- !
stsgss 8 in Grundstellung und in Arbeitsstellung vermehrt
um den Durchmesser des Steges 9.
Parallel zum Stab 11 ist mindestens ein Stab 14 angeordnet, der einerseits am 3ügel 9 über eine Lagerbuchse 13 drehbar
gelagert ist und andererseits in einem an seinem oberen Ende angeordneten schlitzförmigen Gleitlager 15 am Bügelsteg
vorschiebbar gelagert ist.
Zweckmäßigsrweise ist eine Vielzahl derartiger Stabfolgen angeordnet. Zwischen den Lagerbuchsen 10 und 13 sind bevorzugt
Rohre 18 angeordnet, die die erforderlichen Buchsenabstände erzwingen und ihr Umkippen verhindern. Ferner verbessern
sie das Gleiten der freien Stabencen 11 und 14. In den Bereichen der Endbolzen 2 und 3 sind vorgespannte
Federn 13 angeordnet, die sich einerseits auf den Grundrahmen 1 und andererseits an den Bügeln S und 7 abstützen. Durch
die Vorspannung dieser Federn wird die Vorrichtung in ihre Grundstellung abgestützt.
Wird eins Druckkraft P in einem mittleren Grundrahmenbereich
eingeleitet, die größer ist als die Summe dar Vorspannkräfte der Federn 16, dar Reibungsverluste usw., dann drehen sich die
Bügel 6 und 7 um ihre zugehörigen Drehachsen 2 bzw. 3, der
Abstand der Bügelstegs 8 und 9 vergrößert sich und der Abstand
!wischen Grundrahmen 1 und den Stäben 11 und 14 wird kleiner
und die Vorrichtung kommt in ihre Arbeitsstellung entsprechend Fig. 2.
Fig. 2 und Fig. 3 linke Hälfte zeigen die erfindungsgemäße
Vorrichtung in einem Längsschnitt und in einer Teilucitersicht in
ihrer Arbeitsstellung. In der Oraufsicht Fig. 3 ist erkennbar,
daß sich die wechselseitig angeordneten Stäbe 11 und 14 bei dem o.a. Bewegungsablauf gegenseitig verschoben haben.
Dia entscheidende Konstruktionsidee der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht also darin, daß die zur Bedienung not- ; wendige Muskelkraft' P statisch günstig dicht am Körper über
•inen Handgriff 20 senkrecht in die Vorrichtung eingeleitet wird und hier in eine horizontale, gegenläufige Bewegung der
Stäbe 11 und 14 umgesetzt wird.
•ei gleichbleibender Kraft P werden die Zugkräfte in den Stäben
11 und 14 größer je flacher die Bügel &dgr; und 7 gespreitzt we.den.
Dies ist deshalb von erheblicher Bedeutung, weil mit dem erfindungsgemäßen
Einschneiden der Stäbe 11 und 14 in die oberen harten Mutterbodenschichten die Reibungswiderstände des Bodens
•n den Stäben wachsen und so mühelos überwunden werden. Zur Verbesserung des Lockerungs- und Zerkrumelungseffektes kann
•s zweckmäßig sein, die Stäbe wellenbandartig auszubilden, ihre Unterseite mit einer Zahnung oder mit Dornen zu versehen
und/oder scharfe Schneiden anzuordnen (zeichnerisch nicht dargestellt).
Fsrner kann es zweckmäßig "ssin, den Grundrahmen 1 einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung von entsprechender Größe
- in einem ■■ ic'.li.. .;n Qvuuich des Grundrahinens - teilweii.3
mit einem Trittbrett abzudecken und mit einer Befestigungs·<■
vorrichtung (Bänder und Schlaufen o.a.) zu versahen, damit man sie an den F-ußbinden und sich darauf stellen kann.
Verfährt man mit einer zweiten Vorrichtung für das andere Bein ebanso, dann braucht man nur über die zu bearbeitende
Fläche zu gehen und die lästige Zerkrümelungsarbait erledigt «ich von selbst (Diese wichtige Variante ist zeichnerisch
nicht uäfy es teilt) .
Bei dar hohen Belastung, die hierbei auf die Vorrichtung
wirkt, kann es zweckmäßig sein, die Stäbe 11 und 14 in mittleren Bereichen zusätzlich abzustützen. Hierbei ist
Jsder Stab mit mindestens einem Druckstab zu verbinden,
der in der Fig. 1 und Fig. 2 gesehen, parallel zum jeweiligen
Bügel 6 oder 7 verläuft und am Stab und an der Unterseite des Rahmens 1 drehbar gelagert ist.
Das Eintauchen der Stäbe 11 und 14 in die Mutterbodenschicht 19 ist ausschließlich in Fig. 4 angedeutet.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur Bodenlockerung
dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in einem Endbereich eines rechteckigen Grundrahmens (1) in einer parallel zu
seiner Mittelachse angeordneten Drehachse im jeweiligen Randbereich Lagerbüchsen (2) zur drehbaren Lagerung von
zwei Endbolzen (4) eines schräg nach außen gestellten Bügels (6) angeardnet sind, dessen parallel zur Drehachse
angeordneter Bügelsteg (8) mindestens eine Lagerbuchse (10) eines Stabes (11) zur drehbaren
Lagerung durchragt, dessen anderes Ende im Bereich eines Gleitlagers (12) abgestützt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß dem Bügel (S) im anderen Endbereich des Grundrahmens (1)
sin spiegelbildlich zugeordneter Bügel (7) gegenüberliegt, der :;n Lagerbüchsen (3) drehbar gelagert ist und dessen
Bügalsteg ^9) cie Lagerbuchse (13) mindestens eines
Stabes (14) zur drehbaren Lagerung durchragt, dessen anderes Ende im Bereich eines schlitzförmigen Gleitlagers
(15) auf den Bügelsteg (8) abgestützt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl von Stäben (11) und (14) einander abwechselnd
angeordnet sind, die jeweils einerseits drehbar und andererseits gleitend an den Bügelstegen (8) und (9)
abgestützt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1-3 dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des Bügelstegs (8) vom Bügelsteg (9) in einer
Grundstellung kleiner ist als in einer Arbeitsstellung.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1-4 dadurch gekennzeichnet, daß bevorzugt in den Bereichen der Endbolzen (2) und (3)
vorgespannte F9dern (18) angeordnet sind, die sich einerseits auf den Grundrahmen (1) und·andererseits an
den Bügeln (6) und (7) abstützen.
■tr··«
6. Vorrichtung nach Anspruch 1-5 dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (11) und (14) bevorzugt wellbandartig ausgebildet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1-6 dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe an der der Grundplatte (1) abgewandten Schmalseite
mit einer scharfen Schneide und/oder mit Zahnungen versehen
sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1-7 dadurch gekennzeichnet, daß in einem mittleren Bereich des Gruntfrahmens (1) ein zur
Betätigung der Vorrichtung geeigneter Handgriff (2C)
vorgesehen ist.
Betätigung der Vorrichtung geeigneter Handgriff (2C)
vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1-8 dadurch gekennzeichnet, daß
in einem mittleren Bereich des Grundrahmens (1) ein Trittbrett und zum Befestigen am Schuhwerk geeignete Bänder
und Schlaufen vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806582U DE8806582U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Vorrichtung zur Bodenlockerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806582U DE8806582U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Vorrichtung zur Bodenlockerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806582U1 true DE8806582U1 (de) | 1988-11-03 |
Family
ID=6824221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806582U Expired DE8806582U1 (de) | 1988-05-19 | 1988-05-19 | Vorrichtung zur Bodenlockerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806582U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4028564A1 (de) * | 1989-09-11 | 1991-03-14 | Ritter Georg | Vorrichtung zur bodenlockerung |
-
1988
- 1988-05-19 DE DE8806582U patent/DE8806582U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4028564A1 (de) * | 1989-09-11 | 1991-03-14 | Ritter Georg | Vorrichtung zur bodenlockerung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69903429T2 (de) | Mähergehäuse mit nivellierungsmechanismus | |
| DE2138186C3 (de) | Gerät zum mechanischen Ausschneiden und zum Transport von Silage | |
| DE3617872A1 (de) | Scharenanordnung | |
| DE1482908A1 (de) | Heuwerbungsmaschine | |
| DE1553229B2 (de) | Schlauchquetschpumpe | |
| DE2141086A1 (de) | Vorrichtung zum Verriegeln einer mit einem Schlepper gekuppelten Landmaschine | |
| DE8806582U1 (de) | Vorrichtung zur Bodenlockerung | |
| DE3638178A1 (de) | Bodenwischer | |
| CH670200A5 (de) | ||
| DE8428245U1 (de) | Silagegutschneider | |
| AT261282B (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut | |
| DE2851684C3 (de) | Vorrichtung zum Entstielen und/oder Schälen von Früchten | |
| DE3817060A1 (de) | Vorrichtung zur bodenlockerung | |
| DE3246998C2 (de) | Schmiegeegge | |
| DE148775C (de) | ||
| DE333829C (de) | Fussgewoelbestuetze | |
| DE9302683U1 (de) | Rucksack-Tragesystem | |
| EP0229585A1 (de) | Höhenverstellbares Tischgestell | |
| AT209619B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen des am Boden liegenden Erntegutes | |
| DE202017005494U1 (de) | Reitbodenbearbeitungsgerät | |
| DE4028564C2 (de) | Manuell zu betätigende Vorrichtung zur Bodenlockerung | |
| DE6485C (de) | Maschine zum Schaben von Hüten | |
| AT235071B (de) | Vorrichtung zum seitlichen Versetzen von am Boden liegendem Material | |
| AT229621B (de) | Vorrichtung zur Bearbeitung von am Boden liegendem Erntegut | |
| DE96120C (de) |