DE8806579U1 - Spindeltreppe - Google Patents

Spindeltreppe

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DE8806579U1
DE8806579U1 DE8806579U DE8806579U DE8806579U1 DE 8806579 U1 DE8806579 U1 DE 8806579U1 DE 8806579 U DE8806579 U DE 8806579U DE 8806579 U DE8806579 U DE 8806579U DE 8806579 U1 DE8806579 U1 DE 8806579U1
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/022Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
    • E04F11/032Spiral stairways supported by a central column

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description

G 162a
Dieter Glockner, Ing. (grad.), Hofackerweg 29, 8540 Schwabach 7
Spindeltreppe
Die Neuerung bezieht sich auf eine Spindeltreppe, bestehend aus einem metallischen Standrohr zur Befestigung mehrerer, wendelförmig zueinander angeordneter Stufen und aus an den äußeren Enden der Stufen angeordneten Geländerstäben zur Aufnahme eines Handlaufes.
Bei derartigen bekannten Spindeltreppen besteht nicht nur das Standrohr aus Metall, sondern auch die einzelnen Stufen sowie die Geländerstäbe und der Handlauf sind aus Metall gefertigt. Dabei erfolgt die Verbindung der Stufen mit dem Standrohr sowie der Stufen mit den Geländerstäben durch Schweißung. Eine solche Spindeltreppe ist nicht nur in ihrer Konstruktion, sondern auch in der Montage aufwendig und teuer in der Herstellung. Eine solche Spindeltreppe wird stets werksseitig vorgefertigt und ist daher für den Versand äußerst sperrig. Dadurch bedingt, sind derartige Spindeltreppen für den Verkauf in Baumärkten ungeeignet und werden ausschließlich auf Bestellung angefertigt.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Spindeltreppe zu schaffen, die eine einfache, jedoch stabile Konstruktion besitzt und die bei minimalem Materialeinsatz aus kostengünstigen Teilen vorgefertigt und leicht, insbesondere vom Käufer selbst, montiert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Neuerung bei einer
Spindeltreppe der eingangs beschriebenen Gattung vorgeschlagen, daß jede Stufe an ihrem inneren und äußeren Ende jeweils eine Führungsbohrung zur Aufnahme des Standrohres und eines Geländerstabes aufweist, daß sich jede Stufe auf einer zwischen dem Standrohr und dem Geländerstab mittels Schrauben befestigten
Traverse abstützt und daß sich der durch mindestens eine Stufe ragende Geländerstab auf einer darunter befindlichen Stufe abstützt und mit derselben verschraubt ist.
Durch diese Ausbildung ergibt sich eine Spindeltreppe, die kostengünstig aus einzelnen Teilen vorgefertigt werden kann, die nicht sperrig im Versand ist und die somit auch über Baumärkte vertrieben werden kann, die ausreichend stabil ist und die insbesondere vom Käufer selbst leicht montiert werden kann.
Weitere Merkmale einer Spindeltreppe gemäß der Neuerung sind in den Ansprüchen 2-6 offenbart.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung in vereinfachter Weise dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
In dieeer Zeichnung ist der untere Bereich einer Spindeltreppe 1 gezeigt, die aus einem metallischen Standrohr 2 besteht, welches einerseits mit seinem unteren Ende am Boden 3 befestigt
und andererseits mit seinem oberen Ende an einer Decke, Wand
oder dergleichen gesichert ist. Im Bereich jeder Treppenstufe weist dieses Standrohr 2 eine durchgehende Bohrung auf, die
mittels einer einstellbaren Bohrlehre entsprechend dem Drehwinkel der Treppenstufen und dem Tritthöhenabstand hergestellt
bzw. gebohrt wird. Jeweils an einer solchen Bohrung wird ei-
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ne Traverse 4, beispielsweise aus Holz, mittels einer Schraube 5 befestigt. Dabei weist die Traverse 4 nahe ihrem dem Standrohr 2 zugewandten Ende eine Querbohrung 6 auf, in die ein metallischer Bolzen 7 eingesetzt ist. Der metallische Bolzen 7 besitzt eine Gewindebohrung 8, die in axialer Richtung der Traverse 4 verläuft und in die der Gewindeschafi 9 der Schraube 5 eingedreht werden kann, über diese Schraube 5 wird das eine Ende der Traverse U fest mit dem Standrohr 2 verbunden.
Im dargestellten AusfUhrungsbeispiel weist das andere Ende der Traverse 4 eine in axialer Richtung verlaufende Bohrung 10 auf, in die eine Schraube 11 eingedreht werden kann. Mittels der Schraube 11 wird das diesbezügliche Ende der Traverse 4 an einem Geländerstab 12, beispielsweise aus Holz, befestigt, der sich mit seinem unteren Ende auf dem Boden 3 abstützt. Das obere, nicht dargestellte Ende des Geländerstafes 12 ist zur Aufnahme eines an sich bekannten Handlaufes, ebenfalls aus Holz, ausgebildet. In Abänderung der zeichnerischen Darstellung kann das dem Geländerstab 12 zugewandte Ende der Traverse 4 ebenfalls eine Querbohrung 6 zur Aufnahme eines metallischen Bolzens mit einer Gewindebohrung besitzen, so daß hier die Befestigung in gleicher Weise wie am Standrohr 2 erfolgen kann. Die Stirnflächen der Traverse 4 sind entsprechend dem Radius von Standrohr 2 und Geländerstab 12 konkav ausgebildet,so daß ein formschlüssiger Anschluß gewährleistet ist.
Die Traverse U dient zur Abstützung einer beispielsweise aus Holz bestehenden Stufe 13, die an ihren Enden mit jeweils einer Führungsbohrung 14,15 versehen ist. Die Führungsbohrung 14 entspricht dem Außendurchmesser des Standrohres 2, während die Führungsbohrung 15 auf den Durchmesser des Geländerstabes 12 abgestimmt ist. Nach dem Aufstecken der Stufe 13 auf das Stand-
rohr 2 und den Geiänderstab 12 wird die Stufe 13 mit der Traverse 4 fest verbunden. Dies kann durch Klebung und/oder Schrauben erfolgen, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind.
über dieser ersten Stufe 13 ist die zweite Stufe 13a und über derselben die dritte Stufe 13b angeordnet. Auch diese Stufen 13a, 13b stützen sich auf Traversen 4 &b, die einerseits mit dem Standrohr 2 und andererseits mit weiteren Geländerstäben 12a fest verschraubt sind. Die Stufen 13,13a,13b weisen eine sektorähnliche Grundfläche bzw. eine dreieckige Form mit abgerundeten Kanten auf. Im äußeren Bereich der Treppenstufe 13, in dem die Führungabohrung 15 und der Geländerstab 12 angeordnet sind, stützt sich mit Abstand von dem Geländerstab 12 der Geländerstab 12a der nächsten Stufe 13a ab. Dabei besitzt der Geländerstab 12a eine Querbohrung 16 in die ein metallischer Bolzen 17 eingesteckt ist. Dieser metallische Bolzen 17 weist eine mit Gewinde versehene Bohrung 18 auf, die zur Aufnahme des Gewindeschaftes 19 einer Schraube 20 dient. Über die Schraube mit dem Gewindeschaft 19 wird jeder Geländerstab 12a mit der darunter befindlichen Stufe 13,13a fest verbunden, so daß die Spindeltreppe 1 eine stabile Ausbildung besitzt.
Die Treppenstufen 13,13a,13b können die vorbeschriebene Grundfläche besitzen, aber auch als sogenannte Spartreppenstufe ausgebildet sein. Die Treppenstufen 13,13a,13b können aus unterschiedlichen Werkstoffen, insbesondere aus unterschiedlichen Hölzern bestehen und unterschiedliche Oberflächen aufweisen.

Claims (6)

G 162a Dieter Glockner, Ing. (grad.), Hofackerweg 29, 8549 Schwabach Schutzansprüche
1. Spindeltreppe, bestehend aus einem metallischen Standrohr zur Befestigung mehrerer, wendelförmig zueinander angeordneter Stufen ur*J aus an den äußeren Enden der Stufen angeordneten Geländerstäben zur Aufnahme eines Handlaufes, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stufe (13,13a,13b) an ihrem inneren und äußeren Ende jeweils eine Führungsbohrung (14,15) zur Aufnahme des Standrohres (2) und eines Geländerstabes (12,12a) aufweist, daß sich jede Stufe (13»13a,13b) auf einer zwischen dem Standrohr (2) und dem Geländerstab (12) mittels Schrauben (5,11) befestigten Traverse (4) abstützt und daß sich der durch mindestens eine Stufe (13a,13b) ragende Geländerstab (12) auf einer darunter befindlichen Stufe (13,13a) abstützt und mit derselben verschraubt ist.
2. Spindeltreppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Stufe (13,13a,13b) mit der Traverse (4) fest verbunden ist.
3. Spindeltreppe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stufe (13»13a»13b) mit der Traverse (4) verschraubt ist.
• II· t &igr; · ft · ■ · ·
4. Spindeltreppe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (13,13a,13b) mit der Traverse (4) durch Klebung verbunden ist.
5. Spindeltreppe nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Traverse (4> zumindest mit Abstand von ihren* dem Standrohr (2) zugewandten Ende eine Querbohrung (6) zur Aufnahme eines metallischen Bolzens (7) mit einer in axialer Richtung der Traverse (4) verlaufenden Gewindebohrung (8) aufweist.
6. Spindeltreppe nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Geländerstäbe (12a) in ihrem Fußbereich eine Querbohrung (16) mit einem metallischen Bolzen (17) besitzen, der eine in Längsrichtung des Geländerstabes (12a) verlaufende Gewindebohrung (18) aufweist.
DE8806579U 1988-05-19 1988-05-19 Spindeltreppe Expired DE8806579U1 (de)

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DE8806579U1 true DE8806579U1 (de) 1988-08-04

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DE (1) DE8806579U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4205855A1 (de) * 1992-02-26 1993-09-02 Faro Treppenbau Gmbh Wendeltreppe mit spindelrohr
FR2716691A1 (fr) * 1994-02-28 1995-09-01 Frevol Noel Escalier en colimaçon préfabriqué.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4205855A1 (de) * 1992-02-26 1993-09-02 Faro Treppenbau Gmbh Wendeltreppe mit spindelrohr
FR2716691A1 (fr) * 1994-02-28 1995-09-01 Frevol Noel Escalier en colimaçon préfabriqué.

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