DE8806478U1 - Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od. dgl. - Google Patents

Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od. dgl.

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DE8806478U1
DE8806478U1 DE8806478U DE8806478U DE8806478U1 DE 8806478 U1 DE8806478 U1 DE 8806478U1 DE 8806478 U DE8806478 U DE 8806478U DE 8806478 U DE8806478 U DE 8806478U DE 8806478 U1 DE8806478 U1 DE 8806478U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J31/00Apparatus for making beverages
    • A47J31/44Parts or details or accessories of beverage-making apparatus
    • A47J31/4403Constructional details
    • A47J31/4407Lids, covers or knobs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description

zugelassene Vertreter beim EuropäiScrfefi Patentamt
. BUSE · DiPL-PHYS. MENTZEL · dipling. LUDEWIG
Unterdörnen 114 - Postfach 200210 ■ 5600 Wuppertal 2 · Telefon (0202) 557022/23/24 · Telex 8591606 wpat ■ Telefax 0202/557024 QQ 5600 Wuppertal 2, den Kennwort: Innenklammer Firma Robert Krups Stiftung & Co. KG., Heresbachstr. 29,
565o Solingen 19
Gerät zum Zubereiten von heißen öetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. mit einem Gehäuse zur Unterbringung von Schalt- und Steuerelementen sowie einer vorzugsweise als Durchlauferhitzer ausgebildeten Heizeinrichtung, mit einem Frischwasserbehälter und einem das Kaffesmehl od.dgl. aufnehmenden Filter, unter dem ein Auffangbehälter angeordnet ist, wobei oberhalb des Frischwasserbehälters und des Filters zwei Deckel angeordnet sind, von denen jeder über ein Scharnier wahlweise um 18o° aus einer Schließlage in eine Öffnungslage oder umgekehrt bewegbar ist.
Derartige Geräte zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. sind in mannigfachen Ausführungsformen bekannt. Dies gilt sowohl für die Ausbildung des Gehäuses als auch der diesem zugeordneten Teile, insbesondere der Deckel. Durch die Anbringung der Deckel soll dem Benutzer wahlweise die Möglichkeit gegeben werden, den einen oder den anderen der beiden vorhandenen Deckel aus der Schließlage in eine Öffnungslage zu überführen, beispielsweise um die
Öffnung des Frischwasserbehälters freizulegen, damit ein Füllen des Frischwasserbehälters erfolgen kann. Es kann aber auch der andere Deckel aus seiner Schließlage in die Öffnungslage überführt werden, um den darunter befindlichen Filter freizulegen. Bei anderen Ausführungsformen dient dieser zweite Deckel dazu, einen waagerechten Bereich des Steigrohres freizulegen.
Um dabei das Verschwenken eines der beiden Deckel um jeweils 18o° durchführen zu können, sino' Scharniere bekanntgeworden, die eine derartige Bewegung jeweils des einen Deckels zulassen. Allen der bisher bekannten Ausführungsformen derartiger Scharniere ist gemeinsam, daß sie verhältnismäßig weit aus der Deckelgrundfläche hervorstehen. Hierdurch wird nicht nur das äußere Erscheinungsbild des Gerätes zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. nachteilig beeinflußt sondern auch die Herstellung und die Montage der Einzelteile erschwert. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Geräte zum Zubereiten von heizen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. der eingangs näher gekennzeichneten Art weiter zu verbessern, wobei insbesondere eine solche Ausbildung und Anordnung der Scharniere gewählt werden soll, daß diese das äußere Erscheinungsbild des Gerätes nicht nachteilig beeinflussen. Ferner soll das Zusammensetzen der Einzelteile des Deckel's einschl. der zugeordneten Scharniere gegenüber dem Bekannten vereinfacht werden. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die beiden Deckel des Kaffeeautomaten auf
ihrer Innenseite liegend Lagestellen bzw. Achsstummel aufweisen, die mit Achsstummeln bzw. Lagerstellen drehbeweglich zusammenwirken, welche an einer die Trennfuge der Deckel innen übergreifenden scharnierartigen Halteklammer angeordnet sind. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Geräte zum Zubereiten von Heißgetränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. ergeben sich im Vergleich mit dem Bekannten erhebliche Vorteile. So ist durch die gewählte Anordnung und Ausbildung der scharnierartigen Halteklammer diese in der Schließlage der beiden Deckel überhaupt nicht sichtbar. Vielmehr können die beiden Deckel im oberen Bereich des Gehäuses des Gerätes eine durchgehende, ebene Fläche bilden. Nach außen aus dieser Grundebene vorstehende Teile entfallen vollständig. Die Scharnier-artige Halteklammer kann als Ganzes hergestellt werden. Die Lagerstellen bzw. die Achsstummel lassen sich bei der Fertigung der Deckel diesen unmittelbar anformen, und zwar an der Innenseite desselben liegend, so daß auch diese nicht sichtbar sind. Dabei wird für die Herstellung der scharnierartigen Halteklammer ein solcher Werkstoff benutzt, der eine gewise Elastizität aufweist. Diese Elastizität wird ausgenutzt, um die Achsstummel der scharnierartigen Halteklammer um ein solches Maß bewegen zu können, daß ihr Einführen in die Lagerstellen möglich wird. Durch die dabei in der scharnierartigen Halteklammer geweckte Kaft erfolgt das Zurückführen der Achsstummel ~«n ihre Ausgangslage. Umgekehrt gilt dies auch dann, wenn die Halteklammer die Lagerstellen aufweist und die Achsstummel an den Deckeln angeordnet sind.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung haben die Deckel im Bereich der Trennfuge in ihrer Schließlage flächig
aneinanderliegende Teilstücke, die jeweils auf ihrer der Abstützfläche gegenüberliegenden Seite die Lagerstellen für die Achsstummel dir scharnierartigen Halteklammer tragen.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung ist die scharnierartige Halteklammer ein einstückiger Körper, dessen ebener Mittelteil die Trennfuge jwisch?n rton norioin überbrückt und winklig dazu angeordnete Seitenwangen aufweist, die an ihren Enden jeweils ein senkrecht zu ihnen verlaufendes Querstuck tragen, die ihrerseits die parallel zu den Teilstücken des Deckels verlaufenden Lagerstummel aufweisen.
Es empfiehlt sich, die Querstücke der Halteklammer in der Schiießlage der Deckel mit ihrer Außenfläche jeweils flächig an der Innenwand der Deckel und in der um 18o° gedrehten Öffnungslage mit ihrer Innenfläche an den benachbarten Teilstücken der Deckel flächig anliegen zu lassen.
Zweckmäßig ist es, daß die Breite des Mittelteiles der Halteklammer die Höhe der beiden Teilstücke der Deckel etwas übersteigt. Es handelt sich dabei um diejenigen Teilstücke des Deckels, an denen die Lagerstellen für die Achsstummel angeordnet sind.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weisen die beiden Deckel zur Verhinderung ihrer Querbewegung zusammenwirkende Abstützslemente auf. Dabei ist es zweckmäßig, wenn diese Abstötzelemente durch abgewinkelte Enden von Rändern der Deckel gebildet sind, die in der wirksamen Lage in Unterbrechungen der geraden Teilstücke der Deckel eingreifen. Sowohl die abgewinkelten Enden als auch die Unterbrechungen lassen sich bei der Fertigung der Deckel mit erzeugen. Zusatzliche Arbeitsgänge sind nicht erforderlich.
Bei einer abgewandelten Ausführungsform der Halteklammer ist diese zwar auch einstückig aus einem Werkstoff, vorzugsweise aus einem Kunststoff, gefertigt, jedoch sind in diesem Falle die Lagerstellen an der Halteklammer angeordnet, während die damit zusammenwirkenden Achsstummel nunmehr an den Deckeln liegen.
Dabei empfiehlt es sich, diese Halteklammer einen ebenen Mittelteil aufweisen zu lassen, der an seinen beiden diametral fegenuberliegenden längeren Kanten in Seitsnwangen übergeht, <Jie winklig zur Ebene des Mittelteiles liegen. Die Seitenwangen haben ihrerseits an ihren Enden liegend aufeinander tuweisende Tragflächen, die parallel zum ebenen Mittelteil der Halteklammer verlaufen. Im Endbereich dieser Tragflächen ist jeweils ein Lagerbock angeformt, der mit einer Lagerstelle für die Achsstummel des Deckels ausgerüstet ist. Die Lagerfctelle ist dabei jeweils als eine Querbohrung des Lagerbockes ausgebildet.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht ein erfindungsgemäß ausgebildetes Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. ,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab und in Draufsicht einen rahmenartigen Versteifungskörper mit den beiden schwenkbar gelagerten Dsckeln des Gerätes zum Zubereiten von hoißen Getränken gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht der beiden Deckel des Gerätes nach der Fig. 1 bei entferntem Versteifungskörper,
Fig. 4 in Seitenansicht die beiden Deckel gemäß der Fig. 3, wobei der in der Fig. 3 rechte Deckel um 18o° gsklappt ist,
Fig. 5 in Ansicht die beiden durch eine scharnierartig Halteklammer zusammengehaltenen Deckel des erfindungsgemäßen Gerätes zum Zubereiten von heißen Getränken in der Öffnungslage des einen Deckels gemäß Fig. 4,
Fig. 6 in schaubildlicher Darstellung eine zweite Ausf-ührungsform der scharnierartigen Halteklammer und
Fig. 7 im vergrößerten Maßstab, teilweise in Ansicht und
teilweise im Schnitt, einen der beiden Deckel des
Gerätes mit den Lagerstellen für die Lagerung der Halteklammer nach Fig. 6.
In den Figuren der Zeichnungen sind nur diej enigen Teile &bull;ines Gerätes zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. dargestellt, welche für das Verstäündnis der Erfindung Bedeutung haben. So fehlen insbesondere die Schalt- und Steuerelemente, die ebenso wie die Heizeinrichtung in dem Gehäuse des Gerätes untergebracht sind. Ferner ist auf die Darstellung der Zuführungsleitung ebenso verlichtet worden wie auf die Angabt von Einzelheiten im Bezug &bull;uf den Filter. Es können alle in den Zeichnungen nicht dargestellten Teile eine bekannte Ausbildung haben.
Dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 der Zeichnung ist. ein generell mit Io bezeichneter, sogenannter Ks>. tomat
zugrundegelegt. Dieser hat ein Gehäuse 11, das aus einem Kunststoff hergestellt ist. Das Gehäuse hat im Längsschnitt gesehen L-förmige Ausbildung. Der aufrechte Teil 12 bildet dabei den kürzeren Schenkel dieses L's, während der waagerechte Teil 13 in seinen Längenabmessungen größer gehalten ist. In dem Gehäuse 11 sind die Schalt- und Steuerelemente des Ka ffeeautomaten Io in bekannter Weise untergebracht. Dieses Gehäuse ist nach unten hin offen. Es wird jedoch durch einen Boden 27 verschlossen, der z.B. durch Aufstecken mit dem waagerechten Teii 13 des Gehäuses 11 c/es Kaffeeautomaten Io verbunden werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel haben sowohl der untere Rand des waagerechten Teiles 13 des Gehäuses 11 als auch der Boden 27 eine jeweils mit 28 bezeichnete umlaufende Verdickung. Im Bereich dieser Verdickung 28 liegen die Verbindungsmittel zwischen dem Boden 27 und dem Unterteil 13 des Gehäuses 11.
In Verlängerung des aufrechten Teiles 12 des Gehäuses 11 des Kaffeeautomaten Io liegt der Frischwasserbehälter 18, der auf die Stirnfläche des aufrechten Teiles 12 aufsteckbar ist. Dabei kann jede gewünschte Verbindungsart eingesetzt werden. Es ist lediglich darauf zu achten, daß das Frischwasser aus einer im Boden des Frischwasserbehälters befindlichen Öffnung einer Heizeinrichtung, beispielsweise einem Durchlauferhitzer zugeführt werden kann. In diesem Durchlauferhitzer erfolgt dann in bekannter Weise das Erhitzen des Wassers. Das erwärmte Wasser wird über ein Steigrohr, welches z.B. den Frischwasserbehälter durchsetzt nach oben geführt bis zur Höhe eines auskragenden Teiles 19 des Frischwasserbehälters 18. Dies bedeutet, daß das Steigrohr neben einem senkrechten einen waagerechten Teil aufweist. Der Auslaß des waggerechten Teiles des Steigrohres liegt über dem
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generell mit 2o gekennzeichneten Gehäuse eines Filters bekannter Bauart, in dem unter Benutzung einer Filtertüte das Kaffeemehl oder der Tee untergebracht wird. Das Gehäuse des Filters 2o hat einen Handgriff 21. Die obere Öffnung ist durch eine abnehmbare Abdeckung 22 verschlossen.
Das fertige Getränk, beispielsweise der Kaffee, gelangt durch einen meist zentral angeordneten Auslaß aus dem Filter 2o in einen darunter angeordneten Auffangbehälter 23, der im gezeigten Ausführungsbeispiel als Glaskrug ausgebildet ist. Auf seiner Außenfläche ist eine Markierung zur Angabe der Tassenzahl angebracht. Der Auffangbehälter 23 hat ebenfalls einen Griff 24 und steht auf einem vertieften Bereich des waagerechten Teiles 13 des Gehäuses 11.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Kaffeeautomat Io einen Wasserstandsanzeiger 25. Dieser ist als Rohr gestaltet und mit seinem unteren Bereich mit dem Frischwasserbehälter 18 verbunden. Dabei bildet in bekannter Weise der Wasserstandsanzeiger 25 mit dem Frischwasserbehälter 18 ein kommunizierendes System. Am Gehäuse ist ein bekannter Schalter 26 zum Öffnen oder Unterbrechen des Stromkreises angeordnet.
Auf den oberen Rand des Frischwasserbehälters 18 ist im gewählten Ausführungsbeispiel ein gesondert hergestellter, mit 14 bezeichneter Versteifungskörper aufgesteckt. Es handelt sich dabei um einen einstückigen, rahmenartigen Aufsteckkörper, der der Formstabilität der Seitenwandungen des Frischwasserbehälters dient.
Im gewählten Ausführungsbeispiel sind dem Kaffeeautomaten Io zwei mit 15 und 16 bezeichnete Deckel zugeordnet, von denen jeder um 18o° aus einer Schließlage in eine öffnungs-
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lage oder umgekehrt bewegt werden kann. Die Schließlage der beiden Deckel 15 und 16 ist in der Fig. 2 der Zeichnungen wiedergegeben. Daraus ergibt sich, daß zwischen den beiden Deckeln 15 und 16 von außen her lediglich eine Trennfuge 17 sichtbar ist, so lange die beiden Deckel 15 und 16 in ihrer Schließlage gehalten sind.
Im gewählten Ausfuhrungsbeispiel liegt der Deckel 15 oberhalb der Öffnung des Frischwasserbehälters 18, während der Deckel 16 oberhalb des auskragenden Teiles 19 des Frischwasserbehälters 18 liegt. In Abwandlung der in Fig. 1 gezeigten Lage kann der auskragende Teil 19 so weit verlängert werden, daß er die gesamte Oberseite des Gehäuses 2o des Filters erfaßt. Dabei kann in diesem Fall auf die Abdeckung 22 verzichtet werden, weil der Filter nach dem Aufklappen des Deckels 16 zugänglich ist, se daß eine Beschickung durch die freigelegte öffnung hindurch erfolgen kann. Natürlich muß in diesem Falle der Deckel 16 in seinen Abmessungen entsprechend vergrössert werden. was auch für den Versteifungskörper 14 gilt.
Unabhängig davon, welche der beiden Ausführungsformen für den Deckel 15 bzw. 16 gewählt wird, ist es zweckmäßig, die beiden Deckel auf Abstützflächen des Versteifungskörpers
14 zu lagern. Bei diesen Abstützflächen kann es sich um nach innen gezogene Flansche des Stützkörpers 14 handeln, auf denen die Stirnflächen der Deckel ruhen.
Wie die Fig. 3 der Zeichnungen am besten erkennen läßt, haben die beiden Deckel 15 bzw. 16 bei dieser Ausführungsform-des Kaffeeautomaten. Io auf ihrer Innenseite liegend Lagerstellen 39. In die nicht näher bezeichneten Bohrungen dieser Lagerstellen greifen Achsstummel 44 ein, die an einer die Trennfuge 17 der Deckel
15 bzw. 16 innen übergreifenden, scharnierartigen Halteklam-
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- Io -
mer 4o angeordnet sind. Die scharnierartige Halteklammer 4o ist im gewählten Ausführungsbeispiel ein einstückiger Kunststoffkörper, wobei zu seiner Herstellung solche Kunststoffe benutzt werden, die gewisse elastische Eigenschaften aufweisen. Dis Elastizität einer derartigen scharnierartigen Halteklammer wird ausgenutzt, um die Achsstummel 44 in die Bohrungen der Lagerstellen 39 einführen zu können.
Die Fig. 3 läßt erkennen, daß im gewählten Ausführungsbeispiel die Deckel 15 bzw. 16 im Bereich der Trennfuge 17 in ihrer Schließlage flächig anuinanderliegende Teilstücke 33 bzw. 37 haben, die jeweils auf ihrer der Abstützfläche gegenüberliegenden Seite die Lagerstellen 39 für die Achsstummel 44 der Halteklammer 4o tragen.
Die einstückige Halteklammer 4o hat einen ebenen Mittelteil 41, der die Trennfuge 17 zwischen dem Deckel 15 bzw, 16 überbrückt. An den Mittelteil schließen sich winklig dazu angeordnete Seitenwangen 42 an, die an ihren Enden jeweils ein senkrecht zu ihnen verlaufendes Querstück 43 tragen. Die Querstücke 43 weisen jeweils die parallel zu den Teilstücken 33 bzw. 37 der Deckel 15 bzw. 16 verlaufenden Lagerstummel 44 auf. Die tagerstellen 39 sind im gewählten Ausführungsbeispiel den Teilstücken 33 bzw. 37 der Deckel 15 bzw. 16 unmittelbar angeformt.
Die Querstücke 43 der Halteklammer 4o liegen in der Schließlage der Deckel 15 bzw. 16 gemäß der Fig. 3 der Zeichnung mit ihrer Außenfläche jeweils flächig an der Innenwand der Deckel 15 bzw. IB an. Dagegen liegen die Querstücke 43 in der um 18o° gedrehten Öffnungslage mit ihrer Innenfläche
- &igr;&igr; -
an den benachbarten Teilstücken 33 bzw. 37 der Deckel 15 bzw. 16 flächig an.
Wie die Fig. 4 und 5 der Zeichnungen erkennen lassen, übersteigt die Breite des Mittelteiles 41 der Halteklammer etwaas die Gesamthöhe der beiden Teilstücke 13 bzw. 37 der Deckel 15 bzw. 16.
Um eine Querbewegung der Deckel bei ihrem Verschwenken zu verhindern, sind die beiden Deckel 15 bzw. 16 mit zusammenwirkenden Abstützelementen ausgerüstet. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Abstützelemente durch abgewinkel-■ te Enden 32 bzw. 36 von Rändern 29 bzw. 3o der Deckel 15 bzw. 16 gebildet, die in der in Fig. 3 wirksamen Lage in Unterbrechungen 35 bzw. 38 der geraden Teilstücke 33 bzw. 37 eingreifen.
In der in Fig. 4 bzw. 5 dargestellten Aufklapplage des einen Deckels kommen die abgewinkelten Enden 32 bzw. 36 außer Eingriff mit den Unterbrechungen 35 bzw. 38. Kurz nach Beginn der Rückbewegung des Deckels 16 gemäß der Fig. 4 in die Schließlage nach der Fig. 3 der Zeichnung kommen die abgewinkelten Enden jedoch alsbald wieder in die Unterbrechungen 35 bzw. 38 und können mit den Begrenzungswandungen der Unterbrechungen zusammenwirken, um so jede Querbewegung der Dec«c?l zueinander zu verhindern.
Der Einfachheit halber ist in den Fig. 4 und 5 lediglich dargestellt, wie der Deckel 16 um 18o° aus seiner Schließlage in die Öffnungslage bewegt ist. Es ist dabei darauf
verzichtet, die Öffnungslage des anderen Deckels 15 wiederzugeben, weil sich hierbei an der geschilderten Funktion und dem Zusammenwirken der genannten Teile der Deckel nichts ändert.
Die in der Fig. 6 der Zeichnung wiedergegebene zweite Ausführungsform der scharnierartigen Halteklammer ist generell mit 45 bezeichnet. Sie zeichnet sich gegenüber der bisher behandelten Ausführungsform 4o dadurch aus, daß nunmehr an ihr Lagerstellen vorgesehen sind, während die damit zusammenwirkenden Achsstummel an den Deckeln 15 bzw. 16 vorgesehen sind.
Auch die scharnierartige Halteklammer 45 ist als einstückiger, vorzugsweise aus Kunststoff gefertigter Körper hergestellt. Dieser hat einen großflächigen, ebenen Mittelteil 49. Jeweils um 9o° versetzt zu dem ebenen Mittelteil 49 hat dieser Seitenwangen 5o, deren nicht näher bezeichneten, seitlichen Begrenzungskanten schräg verlaufen. Am Ende dieser Schräge ist jeweils eine Tragfläche 51 vorgesehen. Diese Tragflächen sind an den Enden der Halteklammer 45 paarweise angeordnet und zwar derart, daß die zu einem Paar gehörenden Tragflächen 51 unter Freilassung eines Spaltes einander genähert sind. Die Grundfläche der Tragfläche 51 verläuft jeweils parallel und in Abstand zu dem ebenen Mittelteil 49 der Halteklammer ä5. Im Bereich des vorderen freien Endes jeder Tragfläche 51 ist ein Lagerbock 48 vorgesehen und zwar auf der dem eöansn Mitelteil 49 zugekehrten Seite. In der Mitte jedes Lagerbockes liegend ist eine Lagerstelle 47 vorgesehen, die als sacklochartige oder durchlaufende Bohrung ausgebildet ist. Dabei wirken diese Lagerstellen 47 der scharnierartigen Halteklammer 45 mit Achsstummeln 46 zusammen, die dem Deckel 15 bzw. 16 zugeordnet sind. Die Ashs-
W &psgr;
- 13 -
Stummel 46 sind dabei - wie am besten aus der Fig. 7 der Zeichnun &bull;rsichtlich - an der Innenwand des geraden Teilstückes 37 des umlaufenden Randes 3o jedes Deckels 15 bzw. 16 angebracht und Iwar so, daß die Achsstummel 46 im Abstand von den geraden Te.i.1-&bull;tück-en 37 liegen.
Wie bereits erwäühnt, sind die dargestellten Ausführungen nur ; beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht
darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere
f Ausführungen und Anwendungen möglich. Insbesondere kann - ohne
vom Erfindungsgedanken abzugehen - die Gestalt der scharnierar-
tigen Halteklammer abweichend von den Ausführungsbeispielen gewählt werden. Die Deckel 15 bzw. 16 können selbstverständlich &bull;uch eine andere als die dargestellte Ausführung erhalten. Beispielsweise kö-nnen sie an vorliegende Querschnittsgestaltungen des Frischwasserbehälters und des diesem zugeordneten auskragenden Teiles 29 angepaßt werden. In Sonderfälloen können die beiden Deckel 15 und 16 untereinander auch gleichgestaltete &bull;ein. Und schließlich ist es möglich, die scharnierartige Halteklammer auch bei anderen als den dargestellten Kaffeeautomaten zu benutzen. Wenn in den dargesellten und beschriebenen Ausführungsbeispielen davon die Rede ist,daß die einstückige Halteklammer einen ebenen Mittelteil und winklig dazu angeordnete Seitenwangen aufweist, so sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Halteklammer auch abweichende Querschnittsgestaltungen haben kann. So sind z.B. Abrundungen beim Übergang vom Mittelteil zu den Seitenwangen ebenso denkbar wie eine gekrümmte Gestaltung.
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zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
HYS. BUSE DiPLPHYS. MENTZEL dipl-ing. LUDiWIG r> 114 Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 ■ Telefon (0202) 557022/23/24 Telex 8591606 wpat Telefax 0202/557024
8g 5600 Wuppertal 2, den
Kennwort: Innenklammer
Firma Robert Krups Stiftung & Co. KG., Heresbachstr. 29,
565o Sclinnsn
Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl.
Bezugszeichenliste
10 - Kaffeeautomat
11 - Gehäuse
12 - aufrechter Teil (von 11)
13 - waagerechter Teil (von 11)
14 - Versteifungskörper
15 . 1. Deckel
16 - 2. Deckel
17 - Trennfuge (zwischen 15 und 16)
18 - Frischwasserbehälter
19 - auskragender Teil (von 18)
20 - Filter (Gehäuse des Filters)
21 - Handgriff (von 2o)
22 - Abdeckung (von 2o)
23 - Auffangbehälter (Glaskrug)
24 - Griff (von 23)
25 - Wasserstandsanzeige
26 - Schalter
27 - Boden (von 11)
28 - Verdickung §
29 - Rand (von 15) I
30 - Rand (von 16)
31 - abgewinkeltes Teilstück (von 3o)
32 - vorderes Ende (von 31)
33 - gerades Teilstück (von 29)
34 - Abbiegung (von 29)
3E - Unterbrechung (zwischen 33 und 34)
36 - abgewinkelte Enden (von 33)
37 - gerades Teilstück (von 3o)
38 - Unterbrechung (von 37)
39 - Lagerstelle (an 33 und 37)
40 - scharnierartige Halteklammer
41 - ebener Mittelteil (von 4o)
42 - Seitenwangen (von 4o)
43 - Querstück (von 4o)
44 - Achsstummel
45 - scharnierartige Halteklammer (II. Ausführung)
46 - Achsstummel (Fig. 5)
47 - Lagerstellen (Fig. 5)
48 - Lagerbock
49 - ebener Mittelteil (von 45)
50 - Seitenwangen (von 45)
51 - Tragfläche (für 48)

Claims (1)

  1. v V bi
    zugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
    * DiPL-PHYS. BUSE · DiPLPHYS. MENTZEL · dipl-ing. LUDEWIG Unterdörnen 114 · Postfach 200210 · 5600 Wuppertal 2 · Telefon (0202)557022(23/24 · Telex 8591606 wpat · Telefax 0202/557024
    5600 Wuppertal 2, den
    Kennwort: Innenklammer
    Firma Robert Krups Stiftung & Co. KG., Heresbachstr. 29,
    565o Solingen 19
    Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl.
    Ansprüche :
    1. Gerät zum Zubereiten von heißen Getränken, wie Kaffee, Tee od.dgl. mit einem Gehäuse zur Unterbringung von Schalt- und Steuerelementen sowie einer vorzugsweise als Durchlauferhitzer ausgebildeten Heizeinrichtung,mit einem Frischwasserbehälter und einem das Kaffeemehl od.dgl. aufnehmenden Filter, unter dem ein Auffangbehälter angeordnet ist, wobei oberhalb des Frischwasserbehälters und des Deckels zwei Deckel angeordnet sind, von denen jeder über ein Scharnier wahlweise um 18o° aus einer Schließlage in eine Öffnungslage oder umgekehrt bewegbar ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden Deckel (15, bzw. 16) des Kaffeeautomaten (lo) auf ihrer Innenseite liegend Lagerstellen (39) bzw. Achsstummel (46) aufweisen, die mit Achsstummeln (44) bzw. Lagerstellen (47) drehbeweglich zusammenwirken, welche an einer die Trennfuge (17) der Deckel (15 bzw. 16) innen übergreifenden scharnierartigen Halteklammer (4o bzw. 45) angeordnet sind.
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß -die Deckel (15 bzw. 16) im Bereich der Trennfuge (17) in ihrer Schließlage flächig aneinanderliegende Teilstücke (33 bzw. 37) haben, die jeweils auf ihrer der Abstützfläche gegenüberliegenden Seite die La-^erstellen (39) für die Achsstummel (44) der Halteklammer (4o) tragen (Fig. 3 bis 5).
    3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine einstückige Halteklammer (4o) , deren ebener Mittelteil (41) die Trennfuge (17) zwischen dem Deckel (15 bzw. 16) überbrückt und winklig dazu angeordnete Seitenwangen (42) aufweist, dia an ihren Enden jeweils eir< senkrecht zu ihnen verlaufendes Querstück (43) tragen, die ihrerseits die parallel zu den Teilstücken(33 bzw. 37) der Deckel (15 bi.w. 16) verlaufenden Achsstummel (44) aufweisen (Fig. bis 5).
    4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen (39) den Teilstücken (33 bzw. '37^ der Deckel (15 bzw. 16) unmittelbar angeformt sind (Fig. 3 bis 5).
    5. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstücke (43) der Halteklammer (4o) in der Schließlage der Deckel (15 bzw. 16) mit ihrer Außenfläche jeweils flächig an der Innenwand der Deckel (15 bzw. 16) und in der um 18o° gedrehten Öffnurgslage mit ihrer Innenfläche an den benachbarten Teilstücken (33 bzw. 37) der Deckel (15 bzw. 16) flächig anliegen (Fig. 3 bis 5).
    6. Gerät nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Mittelteiles (41) der Halteklammer (4o) die Höhe der beiden Teilstücke (33 bzw. 37) der Deckel (15 bzw. 16) übersteigt (Fig. 3 bis 5).
    7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Deckel (15 bzw. 16) zur Verhinderung ihrer Querbewegung zusammenwirkende Abstützelemente aufweisen.
    8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützelemente durch abgewickelte Enden (32 bzw. 36) von Rändern der Deckel (15 bzw. 16) gebildet sind, die in der wirksamen Lage in Unterbrechungen (35 bzw. 38) der geraden Teilstücke (33 bzw. 37) eingreifen (Fig. 3).
    9. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel (15 bzw. 16) im Bereich der Trennfuge (17) in ihrer Schließlage flächig aneinanderliegende Teilstücke (33 bzw. 37) haben, die jeweils auf ihrer der Abstützfläche gegenüberliegenden Seite Achsstumme7. (46) für die Lagerstellen
    (47) einer vorzugsweise einstückigen scharnierartigen Halteklammer (45) tragen (Fig. 6 und 7).
    lo. Gerät nach Anspruch 1 und 9, gekennzeichnet durch eine einstücVige Halteklammer (45), deren ebener Mitelteil (49) die Trennfuge (17) zwischen dem Deckel (15 bzw. 16) überbrückt und der winklig dazu angeordnete Seitenwangen (5o) aufweist, die in aufeinander zulaufende, parallel zum Mittelteil (19) liegende Tragflächen (51) aufweist, an denen die Lagerstellßn (47) angeordnet sind (Fig. 6 und 7).
    11. Gsrät &eegr; &egr; c h Anspruch lo, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragflächen (51) auf ihrer dem ebenen Mittelteil (49) der Halteklammer (45) zugekehrten Seite angeformte Lagerböcke (49) aufweisen, din ihrerseits jeweils eine als Bohrung ausgebildete Lagerstelle (47) für die Achsstummel (46) der Deckel (15 bzw. 16) aufweisen (Fig. 6 und 7).
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004016988A1 (de) * 2004-04-02 2005-10-20 Bsh Bosch Siemens Hausgeraete Scharnierverbindung und Verfahren zum Verbinden zweier Bauteile

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