DE8806079U1 - Drehöffner und -verschließer für Schraubverschlüsse auf Flaschen oder ähnlichen Behältern - Google Patents
Drehöffner und -verschließer für Schraubverschlüsse auf Flaschen oder ähnlichen BehälternInfo
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/44—Combination tools, e.g. comprising cork-screws, can piercers, crowncap removers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/18—Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing threaded caps
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
Description
Die Mauerung betrifft einen Drehöffner und -verschließer - im folgenden kurz "Drehöffner" genannt - nach dem
Oberbegriff des Schutzanepruches 1.
Aus der US-PS 3,143,904 ist ein solcher Drehöffner bekannt
und dort in seinen Einzelheiten zum öffnen eines Schraubverschlusses auf einer Flasche beschrieben, so daß
eich eine weitere Beschreibung hier erübrigt. Dieser bekannte Drehorfneif ist. äüä eiüeiü Metallblech hergestellt,
das einen entsprechenden Zuschnitt aufweist, wobei die Seitenwinde durch Abkanten oder Umbördeln hergestellt
werden, so daß der Drehöffner im wesentlichen aus einem Stück besteht. Die Leiste, die bei dem bekannten Drehöffner
die Oberfläche mit hoher Reibung aufweist, ist an der
Innenseite der einen konvergierenden Seitenwand als getrenntes Bauteil durch Nieten oder Schrauben befestigt.
Hierdurch wird die Herstellung des Drehöffners aufwendig und teuer. Darliberhinaus kann sich die Verbindung lösen, so daß
Verletzungen zu befürchten sind und der Drehöffner funktionsuntüchtig wird. Schließlich ist der ästhetische
Gestamteindruck durch die Nieten oder Schrauben gestört.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einan Drehöffner
und -verschließer nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1 zu schaffen, der einfach und kostengünstig
hergestellt werden kann und darüberhinaus eine hohe Funktionssicherheit bei gleichzeitig ansprechendem Aussehen gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch das Kennzeichen des Schutzanspruches 1 gelöst.
Dadurch, daß die Leiste, deren Stirnkante die rauhe Oberfläche - vorzugsweise eine Verzahnung - trägt, durch
Umbiegen oder Abkanten und damit einstückig mit der
entsprechenden Seitenwand ausgebildet ist, kann der Drehöffner wirtschaftlich und einfach, praktisch in
unmittelbar aufeinanderfolgenden Arbeitsgängen hergestellt
werden. Die Biegekante ist abgerundet und sieht entsprechend formschön aus. Eine unbeabsichtigte Lösung oder Lockerung
der Leiste ist nicht möglich·
In vorteilhafter Weise kann der Drehöffner so ausgebildet sein, wie in Anspruch 2 angegeben. Die Höhenmitte ist
hierbei so gewMhlt, daß der zu öffnende Schraubverschluß
sicher erfasst wird.
Zusätzlich kann, wie in Anspruch unter Schutz gestellt, eine Öffnung zum Öffnen von Kronenkorken vorgesehen sein, wobei
der Teil des Drehöffners, der in Richtung auf den Scheitel verläuft, als Griff oder Hebel beim öffnen von Kronenkorken
dient.
Eine besonders kompakte und geschlossene und damit ansprechende Form wird geschaffen, wenn auch die dritte
Seitenwand, wie in Anopruch 4 unter Schutz gestellt, durch Abkanten von dem Boden in Richtung der beiden anderen
Seitenwände gebildet wird. Hierdurch entsteht eine ansprechende dreiecksförmige Form für den Drehöffner, bei
der die Leiste mit der rauhen Oberfläche an ihrer Stirnkante in den Innenraum vorsteht.
Wenn, wie in Anspruch 5 unter Schutz gestellt, eine Vertiefung vorgesehen ist, wird der Drehöffner hierdurch
zusatzlich versteift.
Im folgenden wird die Neuerung unter Hinweis auf die Zeichnung anhand eines Ausfuhrungsbeispieles näher
erläutert.
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Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausfüh-
rung&bgr;form eines Drehöffners und
-verschließers nach der Neuerung; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Ausführungsform
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Ansicht auf die AusfUhrungsform nach
Fig. 3 eine Ansicht auf die AusfUhrungsform nach
Fig. 1 von unten;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 3;
Fig. 4 eine Seitenansicht der Fig. 3;
und
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Darstellung der
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Darstellung der
Fig. 3.
Der in der Zeichnung dargestellte Drehöffner und -verschließer ist aus einem Metallblech hergestellt. Er
weist einen Boden 1 mit drei durch Abkanten gebildeten Seitenwänden 2,3 und 5 auf. Die beiden Seitenwände 2 und
schließen einen spitzen Winkel, ausgehend von einem entsprechenden Scheitel ein, d.h. sie konvergieren ausgehend
von diesem Scheitel. Verbunden werden diese beiden Seitenwände 2 und 3 durch eine dritte Seitenwand 5. In
Draufsicht entsteht so eine Form eines gleichschenkligen Dreiecks, wobei die Seitenwand 5 etwas abgerundet oder
gewölbt ist.
Die eine Seitenwand 2 ist innen glatt. Die andere Seitenwand 3 weist innen eine rauhe Oberfläche, gebildet durch eine
Verzahnung 4, auf. Diese Verzahnung 4 ist an einer Leiste ausgebildet, die durch Abkanten der Seitenwand 3 ungefähr in
ihrer Höhenmitte gebildet wurde. Die Biegekante ist mit bezeichnet. Die rauhe Oberfläche, gebildet durch die Zähne
4, ist damit einstückig mit dem gesamten Drehöffner, d.h. sie ist nicht an einem gesondert anzubringenden und zu
befestigenden Teil, ausgebildet.
Weiterhin ist eine Öffnung 6 zum öffnen von Kronenkorken in
dem Boden J voigco._;■>«··'!. i;ie öffnungsXante 9 dieser Öffnung
liegt in Richtung des Scheitels zwischen den beiden konvergierenden SeitenwSnden 2 und 3, so daß der Teil des
Drehöffners in Richtung auf den Scheitel den Griff beim Einsetzen der Öffnung 6 zum öffnen cjines Kronenkorkens
bildet.
Die Vertiefung 10 in dem Boden 1 bildet praktisch eine "Sicke" zur versteifung des Drehöffners.
Zur Herstellung des Drehöffners wird eirt entsprechender
Zuschnitt oder Rohling aus einem Metallblech geeigneter Dicke durch Formstanzen hergestellt. Dieser Rohling ist eine
Abwicklung des endgültig hergestellten Drehöffners. Die öffnung 6 zum öffnen von Kronenkorken wird durch Stanzen
hergestellt. Die Seitenwände 2, 3 und 5 werden durch Abkanten oder Tiefziehen gebildet, so daß die endgültige
Dreiecksform entsteht. Schließlich wird die Leiste 7 durch Umbiegen erzeugt, so daß die an ihr vorher ausgebildeten
ZMhne 4 nach innen weisen, so wie es in Fig. 3 zu erkennen ist. Die Zähne 4 werden bereits beim ersten Arbeitsgang,
d.h. beim Formstanzen des Rohlings, hergestellt. Beim ersten Abkanten der Seitenwand 3 weisen sie noch nach unten. Erst
wenn das Umbiegen um die Biegekante 8 erfolgt, nehmen sie ihre endgültige, in den Fig. 3 und 4 gezeigte Lage, ein.
Zum Öffnen eines Scnraubverschlusses wird dieser auf den
Schraubverschluss gelegt und solange mit dem Scheitel des Winkels zwischen den konvergierenden Seitenwänden 3 und
hin Richtung auf den Schraubverschluß verschoben, bis dieser dicht an der glatten Oberfläche der Seitenwand 2 und der
gegenüberliegenden Stirnkante der Leiste 7 mit den Zähnen ·*
anliegt. Es ist leicht einzusehen, daß der Schraubvercci— *·*
· Il
dann leicht geöffnet werden kann, da der Drehoffner einen
großen Hebol zur Verfugung stellt- Das Verschließen erfolgt
entsprechend.
Der neuerungsgemäße Drehöffner weist eine kompakte Bauweise
auf, die mit einer ansprechenden Form einhergeht. Er eignet 3ich hervorragend zum öffnen und Verschließen von Schraubverschlüssen
und zum öffnen von Kronenkorken. Er ist einfach herzustellen und von hoher Gebrauchstüchtigkeit mit
entsprechend großer Lebensdauer.
Claims (5)
1. Drehöffner und -verschließer für Schraubverschlüsse
auf Flaschen oder ähnlichen Behältern, mit einem Boden (1) und zwei von diesem abgekanteten, konvergierenden
Seitenwänden (2,3), von denen eine (3) eine Oberfläche (4) mit hoher Reibung hat/ und die gegenüberliegende, andere
Seitenwand (2) eine glatte Oberfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die rauhe Oberfläche (4) an der
Stirnkante einer Leiste (7) ausgebildet ist, die durch Umbiegen (Biegekante 8) der entsprechenden Seitenwand (3) in
Richtung auf die andere Seitenwand (2) gebildet ist.
2. Drehöffner und -verschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Biegekante (8) zur Bildung
der Leiste (7) ungefähr in der Höhenmitte der entsprechenden Seitenwand (3) liegt.
^> I III
3. Drehöffner und -verschließer nach Anspruch 2 oder
3. dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden (1) eine öffnung
(6) ZUi öffnen von Kronenkorken vorgesehen ist, die von dem
Scheitel des Winkels zwischen den konvergierenden Seitenwänden (2,3) entfernt liegt, wobei die Öffnungskante (9) der
öffnung (6) dem Scheitel zugekehrt ist.
4. Drehöffner und -verschließer nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine dritte, die beiden
konvergierenden Seitenwände (2,3) verbindende Seitenwand (5) durch Abkanten von dem Boden (1) gebildet ist.
5. Drehöffner und -verschließer nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Boden (1) eine Vertiefung (10) in Richtung auf die abgekanteten Seitenwände (2,3,5) aufweist, in der auch die
öffnung (6) zum öffnen von Kronenkorken ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806079U DE8806079U1 (de) | 1988-05-07 | 1988-05-07 | Drehöffner und -verschließer für Schraubverschlüsse auf Flaschen oder ähnlichen Behältern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806079U DE8806079U1 (de) | 1988-05-07 | 1988-05-07 | Drehöffner und -verschließer für Schraubverschlüsse auf Flaschen oder ähnlichen Behältern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806079U1 true DE8806079U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6823823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806079U Expired DE8806079U1 (de) | 1988-05-07 | 1988-05-07 | Drehöffner und -verschließer für Schraubverschlüsse auf Flaschen oder ähnlichen Behältern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806079U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4405950A1 (de) * | 1994-02-24 | 1995-08-31 | Hermann Kronseder | Schraubkappe aus Kunststoff für Getränkeflaschen o. dgl. sowie hierfür geeignetes Drehwerkzeug |
-
1988
- 1988-05-07 DE DE8806079U patent/DE8806079U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4405950A1 (de) * | 1994-02-24 | 1995-08-31 | Hermann Kronseder | Schraubkappe aus Kunststoff für Getränkeflaschen o. dgl. sowie hierfür geeignetes Drehwerkzeug |
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