DE8805986U1 - Anschlußkopf mit Tauchrohr - Google Patents
Anschlußkopf mit TauchrohrInfo
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Description
bie Erfindung betrifft einen Anschlußkopf mit Tauchrohr,
insbesondere für Tauchbadwärmer, Temperaturregler,
Temperaturfühler, Temperaturbegrenzer, Niveausonde, Trockengehschutz oder Schwimmerschalter für galvanische
Bäder.
Aus der DE-OS 31 51 872 ist ein Anschlußkopf mit Tauchrohr
bekannt. Der Anschlußkopf besteht aus einem Kopfteil mit einem in Längsrichtung gesehen mittleren Innendurchmesser,
einem größeren unteren Innendurchmesser, am offenen unteren Ende mit einem !innengewinde, einer ringförmigen Anlagefläche
am übergang vom mittleren zum unteren Innendurchmesser,
einer in das untere Innengewinde einschraubbaren
überwurfmutter mit Außengewinde und mit einer zur
ringförmigen Anlagef lache parallelen Stirnfläche, einem
am offenen Ende des Tauchrohres befindlichen ringförmigen Flansch mit einer elastischen Dichtung, so daß das
Tauchrohr durch Anziehen der überwurfmutter gegen das
Kopfteil mit Preßsitz abdichtbar ist, einer Kontaktplatte
einerseits zur Lagerung des nach unten ragenden
Tauchrohreinsatzes und andererseits zur Festlegung von
Verbindungsklemmen für die elektrische Verbindung des
Tauchrohreinsatzes mit dem Anschlußkabel und einer
flüssigkeitsdichten, seitlich an dem Xopfteil angeordneten
Einführung für das Anschlußkabel. Damit der Anschlußkopf
sicher gegen Berührungsspannung ist, besteht der Anschlußkopf vorzugsweise aus Preß-, Spritz- oder ~ieß" »rein
Kunststoff.
Ansch l.ußkabe l in eine Einführung eingesteckt, mit einer
Klemmschraube zugentlastet, dann auf den Kabelmantel eine
Dichtung geschoben und anschließend in den Anschlußkopf eingeschraubt. Danach wird in den Anschlußkopf eine
Dichtung eingebracht, auf die Kontaktplatte eine weitere Dichtung aufgeschoben, der Tauchrohreinsatz in das
Tauchrohr eingeführt, der Tauchrohreinsatz mit den E'obeladern verbunden, der Anschlußkopf auf das Tauchrohr
mit dem Tauchrohreinsatz aufgesetzt und mit der überwurfmutter verschraubt. Bei der Demontage müssen
sämtliche vorbeschriebenen Montageschritte in umgekehrter
Reihenfolge wiederholt werden. Schon diese vielen Verfahrensschritte lassen erkennen, daß die Montage bzw.
Demontage sehr zeitaufwendig ist.
Bei einer zweiten Ausführungsform für des Anschlußkopfes
mit einem Tauchrohr erfolgt die Demontage durch einen geöffneten Deckel und zwar etwa in folgenden Schritten :
Zuerst wird der Deckel geöffnet, dann müssen die Kabelader abgeklemmt, die Zugentlastung des Kabels gelöst, die
Kabelverschraubung aufgeschraubt und das Kabel ganz aus
dem Anschlußkopf herausgezogen werden. Anschließend muß mittels eines SpeziaIschlüsseIs eine Verschraubung, welche
den Tauchrohreisatz und das Tauchrohr nach unten drückt, gelöst werden. Nun kann zuerst der Tauchrohreinsatz und
anschließend das Tauchrohr selbst nach oben herausgezogen werden. Hieraus ist zu erkennen, daß die Demontage und
die Montage dieser zweiten Ausführungsform nicht minder
zeitaufwendig als die Montage der ersten Ausführungsform
ist.
Der schwerwiegendste Nachteil der beiden vorbeschriebenen
Systeme besteht jedoch darin, daß bei einem Ausfall und beim anschI &idigr;eflend notwendigen Erneuern des Tauchrohreinsat
jedesmal die Dichtfähigkeit des Gerätes vollständig
• · ■ ■
aufgehoben werden muß, Bei bekannten Geräten der vorstehend
beschriebenen zweiten Ausführungsform muß zusätzlich auch
die Dichtfähigkeit des Kabels aufgehoben und das Kabel
selbst ausgebaut werden. Dies alles beinhaltet zahlreiche mögliche Fehlerquellen und kostet Zeit und Geld.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein aus
Anschlußkopf, Tauchrohr, Tauchrohreinsatz und Anschlußkabel
bestehendes System zu schaffen, bei dem sämtliche einzelnen Systemfunktionen getrennt sind, d.h. wo es nicht notwendig
ist, beispielsweise die Dichtung des Tauchrohres oder des
Anschlußkabels gegen den Anschlußkopf nur deshalb Lösen
zu müssen, um den Tauchrohreinsatz demontieren zu können.
rohrförmiges Kopfteil, mit einem größeren oberen Durchmesser
am oberen Ende des Kopfteiles und mit einem oberen Innengewinde, in das ein Deckel mit Außengewinde
einschraubbar und durch eine elastische obere Dichtung
abdichtbar ist, einen bei entfernten Deckel und montierten Anschlußkabel durch das Kopfteil hindurch in das Tauchrohr
einschiebbaren und herausziehbaren Tauchrohreinsatz mit der
lose auf der ringförmigen Dichtung des Tauchrohres
aufliegenden Kontaktplatte, einen Ausschnitt aus der Kontaktplatte, der etwa einem Quadranten der kreisförmigen
Kontaktplatte ausmacht und Einrichtungen zur Festlegung
der Kontaktplatte gegen Verdrehung und axiale Verschiebung.
Durch diesen Aufbau des Systems "Anschlußkopf, Tauchrohr, Tauchrohreinsatz und Anschlußkabel" sind sämtliche
Funktionen getrennt und es ist nur noch notwendig, jeweils ausgefallene Teile zu demontieren und zu reparieren oder
zu ersetzen, ohne daß hierdurch die funktionstüchtigen
Teile berührt werden.
sind in den Unteransprüchen beschrieben,
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung wiedergegeben. Es zeigen :
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Anschlußkopf mit Tauchrohr,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Kontaktplatte mit
einem Tauchrohreinsatz von schräg unten,
von schräg oben,
von oben,
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des Pfeiles VI vcn Fig. 6,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die Kontaktplatte aus Richtung des Pfeiles VI von Fig.5,
Fig. 7 einen Schnitt durch die Tauchrohrdichtung für ein
Metal l-Tauchrohr,
der Linie IXA- IXA von Fig. 9B und 30
Fig. 9B eine Ansicht der Anschlußkabeldichtung aus Richtung
des Pfeiles IXA von Fig.9A.
In Figur 1 ist sin Schnitt durch «inen Anschlußkopf 1 mit
einem Tauchrohr 2 für galvanische Bäder wiedergegebf&eegr;. Der
Anschlußkopf 1 mit dem Tauchrohr Z wird insbesondere für
Tauchbadwärmer, Temperaturregler, Temperaturfühler,
Temperaturbegrenzer, Niveausonde, Trockengehschutz oder
Schwimmerschalter verwandt. Der Anschlußkopf 1 besteht aus
einem Kopfteil 3 mit einem in Längsrichtung gesehen mittleren Innendurchmesser d, einem größeren unteren
Innendurchmesser mit einem Innengewinde 31 am offenen
unteren Ende. Am übergang vom mittleren Innendurchmesser c
zum unteren Innendurchmesser ist ein" ringförmige
An Lagef lache 32 vorhanden. In das untere Innengewinde 31
ist eine überwurfmutter 4 mit einem Außengewinde 41
eingeschraubt. Die überwurfmutter 4 hat eine zur
ringförmigen Anlagefläche 32 parallele Stirnfläche 42.
ringförmiger Flansch 21, der von einer elastischen unterer
Dichtung 5 umfaßt wird. Durch Anziehen der überwurfmutter
4 gegen das Kopfteil 3 erfolgt eine Pressung und damit
Abdichtung der Dichtung 5. An der überwurfmutter 4 kann
an ihrem unteren Ende ein zusätzliches Innengewinde 43
zum Anschrauben eines Schlagschutzrohres vorhanden sein.
Außerdem haben die überwurfmutter 4 und das Kopfteil 3
außerhalb ihres Gewindes 31, 41 zwei aneinander anliegende und auf der Kopf teiLachse senkrecht stehende ringförmige
untere Außenflächen 36, 44. An die Außenfläche 44 ist ein im Querschnitt rechteckiger ringförmiger Nocken 45
angeformt, der in eine exakt formgleiche Nut in der Außenfläche 36 eingreift. Durch das Nut-Nocken 45 - Systerr
wird eine durch äußere Temperatureinflüsse bedingte relative radiale Ausdehnung von überwurfmutter 4 und
Kopfteil 3 zueinander, wodurch das Gewinde 31, 41 und damit die Dichtung 5 gelockert werden würde, verhindert.
In Figur 7 ist ein Querschnitt durch eine Dichtung 5 wiedergegeben, wenn der Flansch 21 aus einem dünnen Materi
beispielsweise Metall, besteht. Figur 8 gibt einen
Querschnitt durch eine Dichtung 51 wieder, wenn der Flansch 21 aus einem verhältnismäßig dicken Material
wie Glas oder Keramik besteht.
5
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Am oberen Ende des rohrförmigen Kopfteiles 3 hat dieses
einen größeren oberen Durchmesser mit einem oberen Innengewinde 33. In das Innengewinde 33 ist ein Deckel 6
mit dem Außengewinde 63 einschraubbar und durch eine
elastische obere Dichtung 7 gegen das Kopfteil 3 abgedichtet
Seitlich am Kopfteil 3 ist die Kabeleinführung 8
angeordnet, wobei eine Bohrung 81 durch die Wandung des Kopfteiles 3 hindurch in den Innenraum des Kopfteiles 3
mündet. Eine mit der ersten Bohrung 81 koaxiale größere Bohrung 82, die scharfkantig hinterstochen ist, dient zur
Aufnahme einer Dichtungsbuchse 84. Die Dichtungsbuchse
mit der elastischen Dichtung 87 ist im vergrößerten Maßstab in den Figuren 9A, 9B wiedergegeben. Eine in das
Innengewinde 83 der größeren Bohrung 82 einschraubbare
Druckhülse 85 drückt die Dichtungsbuchse 84 an die
ringförmige Bodenfläche der größeren Bohrung 82 und an das
hindurchgeführte Anschlußkabel 86 an. In Figur 9b ist
wiedergegeben, daß die Dichtungsbuchse 84 so mit Schlitzen
842 versehen ist, daß eine große Anzahl nach innen gekrümmter Krallen 841 entstehen. Diese Krallen 841 werden
nach inrieri 2.-, das hindurchgeführte Anschlußkabel 86
angedrückt und in die Kabelwand um e i i"i e &eegr; geringen Betrag
hineingedrückt, wenn der Richtung des Pfeiles IXB in
Figur 9A entsprechend, durch die Druckhülse 85 auf die
Krallen 841 Druck ausgeübt wird.
In den Figuren 2 und 3 ist eine perspektivische Ansicht
der Kontaktplatte 9 mit einem Tauch rohreinsat&zgr; 97
wiedergegeben. In Figur 2 ist beispielsweise ein
Heizeinsatz zeichnerisch dargestellt. Wenn vom Kopfteil 3 der Deckel 6 entfernt worden ist, dann ist es möglich, den
Tauchrohreinsat&zgr; 9 durch das Kopfteil 3 hindurch in das
Tauchrohr 2 einzuführen. Der an der Kontaktplatte 9
befindliche Flansch 91 liegt dann lose
auf der Dichtung 5 des Tauchrohres 2 auf.
Damit die Kontaktplatte 9 an dem in das Kopfteil 3
eingeführten Kabel 86 vorbeigeschoben werden kann, besitzt die Kontaktplatte 9 einen Ausschnitt 92, der etwa einem
Quadranten der kreisförmigen Kontaktplatte 9 ausmacht. In
Figur 6 ist der Ausschnitt 92 durch den gestrichelt
eingezeichneten Viertelkreisbogeri kenntlich gemacht. In der
Kontaktplatte 9 befinden sich Ausnehmungen 93, in denen metallische Klemmelemente 94 festgelegt sind, in die nach
unten die Zuführungen des Tauchrohreinsatzes 97 und nach
oben die Adern 861 des Anschlußkabels 86 einklemmbar und
damit elektrisch verbindbar sind. Ein Mittelstab 95 stellt die mechanisch feste Verbindung zwischen der Kontaktplatte
9 und dem Tauch rohreinsat&zgr; 97 her.
20
s Der auf das Kopfteil 3 aufschraubbare oder aufklemmbare
s Der auf das Kopfteil 3 aufschraubbare oder aufklemmbare
Deckel 6 hat einen das Kopfteil 3 übergreifenden und eine
ringförmige Vertiefung 62 bildenden Rand 61. In die ringförmige Vertiefung 62 ist die elastische obere Dichtung
7 eingelegt. Das Kopfteil 3 hat eine an der oberen Dichtung 7 von unten anliegende ringförmige Stirnfläche
35. Das Kopfteil 3 und der Deckel 6 haben ferner außerhalb ihres Gewindes 33, 63 zwei aneinander anliegende und auf
der KopfteiLachse senkrecht stehende ringförmige obere
Außenflächen 37, 64. Diese ringförmigen oberen Außenflächen 37, 64 haben die gleiche Funktion wie die unteren
ringförmigen Außenflächen 36, 44. Auch an die Außenfläche
37 ist ein im Querschnitt rechteckiger ringförmiger Nocken
38 angeformt, der in eine exakt formgleiche Nut in der
Außenfläche 64 eingreift. Durch das Nut-Nocken 38 System
wird eine durch äuße/e Temperatureinflüsse bedingte relative
radiale Ausdehnung von Decket 6 zu Kopfteil 3 und damit
eine Lockerung der Dichtung 7, verhindert.
Es ist von Vorteil, wenn zur Erhöhung der Dichtwirkung der
elastischen unteren Dichtung 5 und der elastischen oberen
Dichtung 7 in die Anlagefläcfien, die Dichtungen 5, 7
verformende Nuten und Nocken ein- oder angeformt sind. Zu
diesem Zweck ist in die Anlagefläche 32 die Nut 321, an die Stirnfläche 42 der Nocken 421, in die Stirnfläche 35 die
Nut 351 und in die ringförmige Vertiefung 62 der Nocken 621 angeformt. Diese Nut-Nocken-Systeme bewirken, dall die
elastischen Dichtungen 5, 7 in die Nuten 321, 351 hineingedrückt werden und andererseits die Nocken 421,
in die Dichtungen 5, 7 gedruckt werden, wodurch die jeweilige Dichtwirkung erhöht wird. Sämtliche an den Nuten
321, 351 und den Nocken 421, 621 auftretenden Kanten sind gebrochen, um eine Schneidwirkung auf die Dichtungen 5, 7
zu vermeiden.
Die Einrichtung zur Festlegung der Kontaktplatte 9 gegen
Verdrehung besteht aus ei &lgr;er zwischen der Kontaktplatte
9 und der Innenwandung des Kopfteiles 3 vorhandenen Nut (Figur 6) und einen in die Nut 961 eingreifenden Nocken
(Figur 4). Sei dem in den Zeichnungen wiedergegebenen Beispiel befindet sich der achsenparallele Nocken 34 am
Kopfteil 3 und die achsenparallele Nut 961 an der Kontaktplatte 9. Es versteht sich iedoch, daß diese
Zuordnung auch umgedreht werden kann. Bei dem in den
Distanzteil 96 angeordnet. Auch dieses kann insofern anders ausgeführt werden, als das Distanzteil 96 als ein loses,
separates Teil oder als ein fest an der Unterseite des Deckels 6 befestigtes DistanzteiL ausgebildet sein kann.
.11
oder SchwaLbenschwanznut sein. Der Nocken 34 muß dann
entsprechend komplementär geformt sein.
Um die Griffigkeit des Anschlußkopfes 1 zu erhöhen, kann
auf der äußeren zylindrischen UmfangsfLache von Kopfteil 3,
überwurfmutter 4 und/oder Deckel 6 eine achsenpara I le Le
Riefelung 39 eingeformt sein. Ferner ist es möglich, zur Verwendung eines Hakenschlüssel in jedem der drei Teile
- Kopfteil 3, überwurfmutter 4 und Deckel 6 - Bohrungen
oder Sackbohrungen 65 vorzusehen.
Außerdem kann an oder in der Unterseite der Kontaktplatte
9 eine Trockenmittelkapsel befestigt sein, durch die die
nach der Montage im Tauchrohr 2 noch vorhandene Restfeucht« adsorbiert bzw. gebunden wird.
• ■ ·
12
Bjezugszeichen Liste Anschlußkopf
| 2 | Tauchrohr |
| 21 | Flansch am Tauchrohr |
| 3 | Kopftei L |
| 31 | unteres Innengewinde |
| 32 | Anläget lache |
| 321 | Nut |
| 33 | oberes Innengewinde |
| 34 | Nocken |
| 35 | Sti rnflache |
| 351 | Nut |
| 36 | Außenfläche |
| 37 | Außenfläche |
| 38 | Nocken |
| 39 | Riefe lung |
| 4 | überwurfmutter |
| 41 | Außengewi nde |
| 42 | Sti rnf lache |
| 421 | Nocken |
| 43 | Innengew i nde |
| 44 | Außenfläche |
| 45 | Nocken |
| 46 | Bohrung |
| 5 | untere Dichtung für |
| 51 | untere Dichtung für |
• a
7.
•13
| .6 | J)ecke L |
| 61 | Rand |
| 62 | ringförmige Vertiefung |
| 621 | Nocken |
| 63 | Außengewi nde |
| 64 | Außenf Lache |
| 65 | Säckbohrung |
7 obere Dichtung
| 8 | Kabe Lei nführung |
| 81 | Bohrung |
| 82 | größere Bohrung |
| 83 | Innengewinde |
| 84 | Di chtungsbuchse |
| 841 | Krallen |
| 842 | Schlitze |
| 85 | DruckhüLse |
| 86 | Anschlußkabel |
| 861 | Adern |
| 87 | elastische Dichtung |
| 9 | Kontaktplatte |
| 91 | Flansch |
| 92 | Ausschni tt |
| 93 | Ausnehmung |
| 94 | Klemmelement |
| 95 | Mittelstab |
| 96 | Distanztei I |
| 961 | Nut |
| 97 | Tauchrohreinsatz |
Claims (17)
1. Anschlußkopf mit Tauchrohr, insbesondere für Tauchbadwärmer, Temperaturregler, Temperaturfühler,
Temperaturbegrenzer, Niveausonde, Trockengehschutz oder Schwimmerschalter für galvanische Bäder mit einem in
Längsrichtung gesehen mittleren Innendurchmesser, einem
größeren unteren Innendurchmesser, am offenen unteren Ende mit einem Innengewinde, einer ringförmigen
Anlagefläch» am übergang vom mittleren zum unteren Innendurchmesser, einer in das untere Innengewinde
einschraubbaren überwurfmutter mit Außengewinde und mit
einer zur - Ringförmigen Anlagefläche parallelen
Stirnfläche, einem am offenen Ende des Tauchrohres befindlicher ringförmigen Flansch mit einer elastischen
Dichtung, so daß das Tauchrohr durch Anziehen der überwurfmutter gegen das Kopfteil mit Preßsitz abdichtbar
ist, einer Kontaktplatte einerseits zur Lagerung des nach unten ragenden Tauchrohreisatzes und andererseits
zur Festlegung von Verbindungsklemmen für die elektrische Verbindung des Tauchrohreinsatzes mit dem
Anschlußkabel und einer flüssigkeitsdichten, seitlich
am Kopfteil angeordneten Einführung für das Anschlußkabel, gekennzeichnet durch ein rohrförmiges
Kopfteil ( 3 ) mit einem größeren oberen Durchmesser am oberen Ende des Kopfteiles ( 3 ) mit einem oberen
Innengewinde ( 33 ) in das ein Deckel ( 6 ) mit
Außengewinde ( 63 ) einschraubbar und durch eine elastische obere Dichtung ( 7 ) gegen das Kopfteil ( 3 )
abdichtbar ist, einen bei entfernten Deckel ( 6 ) und montierten Anschlußkabel ( 86 ) durch das Kopfteil ( 3 )
hindurch in das Tauchrohr ( 2 ) einschiebbaren und
herausziehbaren Tauchrohreinsatzes ( 97) mit der Lose
auf der Dichtung ( 5 ) des Tauchrohres
( 2 ) aufliegenden KontaktpLatte ( 9 ), einen Ausschnitt
( 92 ) aus der Kontaktplatte ( 9 ), der etwa einem Quadranten der kreisförmigen Kontaktplatte ( 9 )
ausmacht und Einrichtungen ( 34, 96 ) zur Festlegung
der Kontaktplatte ( 9 ) gegen Verdrehung und axiale Verschi ebung.
2. Anschlußkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der am offenen Ende des Tauchrohres < 2 ) befindliche ringförmige Flansch ( 21 ) mit einer den Flansch ( 21 )
vollständig von drei Seiten umgreifenden einstückigen Dichtung ( 5 ) versehen ist, die an der ringförmigen
Anlagefläche ( 32 ), der durch den unteren Durchmesser
gegebenen inneren Wandung des Kopfteiles ( 3 ) und der
Stirnfläche ( 42 ) der überwurfmutter ( 4 ) durch die
angezogene überwurfmutter ( 4 ) mit Preßsitz abdichtbar
ist.
3. Anschlußkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Derkel ( 6 ) einen das Kopfteil
( 3 ) übergreifenden und eine riegförmige Vertiefung
( 62 ) bildenden Rand ( 61 ) mit ein?r in die ringförmigem Vertiefung ( 62 ) eingelegten elastischen
oberen Dichtung ( 7 ) und das Kopfteil ( 3 ) eine an der oberen Dichtung ( 7 ) von unten anliegende
ringförmige Stirnfläche ( 35 ) aufweist.
4. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwurfmutter ( 4 ) an ihrem
unteren Ende ein zusätzliches Innen- oder Außengewinde ( 43 ) zum Anschrauben eines Schlagschutzrohres
aufweist.
5. A,nschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 4 , dadurch
gekennzeichnet, daß das Kopfteil ( 3 ) und die
überwurfmutter ( 4 ) außerhalb ihres Gewindes ( 31, 41 :
zwei aneinander anliegende und auf der Kopfteilachse
senkrecht stehendp ringförmige untere Außenflächen
( 36, 44 ) aufweisen.
6. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet., daß das Kopfteil ( 3 ) und der Deckel
( 6 ) außerhalb ihres Gewindes ( 33, 63 ) zwei aneinander anliegende und auf der Kopfteilachse senkrecl
stehende ringförmige obere Außenflächen ( 37/ 64 )
aufweisen.
7. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenr'izeichnet, daß in der ringförmigen Anlagefläche
( 32 ) und der Stirnfläche ( 42 ) der überwurfmutter ( 4 ) und/oder in der ringförmigen Vertiefung ( 62 )
im Deckel ( 6 ) die Dichtungen ( 5 , 7 ) verformende
und die Dichtwirkung erhöhende Nuten ( 321, 351 ) und
Nocken ( 421, 621 ) ein- oder angeformt sind.
8. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der ringförmigen unteren und
oberen Außenfläche jeweils ein die relative radiale Ausdehung von Kopfteil ( 3 ), überwurfmutter ( 4 ) und
Deckel ( 6 ) gegeneinander verhinderndes, in seiner Querschnittsform zueinander komplementäres Nut-Nocken
( 45, 38 )-System eingeformt ist.
9. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 8 , dadurch
gekennzeichnet, daß die Einrichtungen ( 34, 96 ) zur
Festlegung der Kontaktplatte ( 9 ) gegen Verdrehung
aus einer zwischen Kontaktplatte ( 9 ) und
Innenwandung des Kopfteiles ( 3 ) vorhandene Nut (
und einem in die Nut ( 961 ) eingreifenden Nocken ( 34 )
und gegen axiale Verschiebung aus einem zwischen Kontakt &rgr; I at te ( 9 ) und Deckel ( 6 ) angeordneten
Distanzteil ( 96 ) besteht.
10. Anschlußkopf nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktplatte ( 9 ) durch ein vom Deckel ( 6 )
auf die Kontaktplatte ( 9 ) gedrücktes Distanzteil in
rll (,UIl^ Ul I *. fc It-I
11. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 9 oder 10,
gekennzeichnet durch eine Rechtecknut, T-Nut, Keilnut,
Halbrundnut oder Schwalbenschwanznut.
M. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 11, gekennzeichnet
durch eine achsenparallele Riefelung ( 39 ) auf der
Außenseite von Deckel ( 6 ), Kopfteil ( 3 ) und/oder überwurfmutter ( 4 ).
13. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 12, gekennzeichnet
durch Doh-ungen ( 46 ) oder Sackbohrungen ( 65 ) in den Außenflächen von überwurfmutter ( 4 ), Kopfteil ( 3 )
und/oder Deckel ( 6 ) zum Einsetzen eines Hakenschlüssels.
14. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 13, gekennzeichnet
durch eine im Kopfteil ( 3 ) angeordnete
Kabeleinführung ( 8 ),wobei eine Bohrung ( 81 ) durch
die Wandung des Kopfteiles ( 3 ) in den Innenraum des Kopfteiles ( 3 ) mündet, eine mit der ersten Bohrung
( 81 ) koaxiale größere Bohrung < 82 ), die scharfkantig hinterstochen und mit einem Innengewinde
( 83 ) versehen ist, zur Aufnahme einer Dichtungsbuchse
( 84 ) dient und eine in die größere Bonrung ( 82 ) einschraubbare Druckhülse ( 85 ), die die Dichtungsbuchse
( 84 ) zur Anlage an die ringförmige Bodenfläche der
&iacgr; größeren Bohrung ( 82 ) und des Anschlußkabels ( 86 )
| zusammendrückt.
''
15. Ansch lußkopf nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch
eine eingeschlitzte Dichtungsbuchse ( 84 ) mit einem
Außendurchmesser der großen Bohrung ( 82 ) und eine
>, elastische innenliegende Dichtung ( 87 ) , so daß beim
Anziehen der Druckhülse ( 85 ) die eingeschlitzte
: dlchtungsbuchse ( 84 ) das Ar>sch Lußkabe L ( 86 )
festlegt ( Figuren 9A, 9B ).
16. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktplatte ( 9 ) zusammen
mit dem Tauchrohreinsatz ( 97 ) durch den über die
Kontaktplatte ( 9 ) in das Kopfteil ( 3 ) hineinragenden
Mittelstab ( 95 ) aus dem Tauchrohr ( 2 ) herausz i ehbar ist,
17. Anschlußkopf nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in der Unterseite der
Kontaktplatte ( 9 ) eine Trockenmitte I kapse I befestigt
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805986U DE8805986U1 (de) | 1988-04-16 | 1988-05-05 | Anschlußkopf mit Tauchrohr |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883812752 DE3812752C2 (de) | 1988-04-16 | 1988-04-16 | Anschlußkopf mit Tauchrohr |
| DE8805986U DE8805986U1 (de) | 1988-04-16 | 1988-05-05 | Anschlußkopf mit Tauchrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805986U1 true DE8805986U1 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=25867063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805986U Expired DE8805986U1 (de) | 1988-04-16 | 1988-05-05 | Anschlußkopf mit Tauchrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805986U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0668708A3 (de) * | 1994-02-16 | 1996-02-14 | Emerson Electric Co | Drehbares Gehause für Heizelement. |
| DE19504592A1 (de) * | 1995-02-11 | 1996-08-14 | Leo Roeckert | Tauchbadgerät |
-
1988
- 1988-05-05 DE DE8805986U patent/DE8805986U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0668708A3 (de) * | 1994-02-16 | 1996-02-14 | Emerson Electric Co | Drehbares Gehause für Heizelement. |
| DE19504592A1 (de) * | 1995-02-11 | 1996-08-14 | Leo Roeckert | Tauchbadgerät |
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